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Der Ball ist rund…

… und das Spiel hatte mehr als 90 Minuten! Gleich zweimal hat der, der da alleine in seinem gelben Hemd auf dem Platz rumlaufen musste, überzogen. Wahrscheinlich durften deshalb seine beiden Kollegen am Spielfeldrand gar nicht erst auf den Platz, sonst wäre es wohl noch länger geworden.

Jedenfalls habe ich grade Fussball geschaut. So hat man mir zumindest gesagt, würde das Spiel heißen. Ich fand ja eher, dass das was von Flipper oder vielleicht auch Tischtennis hatte, so wie dieser kleine weiße Ball da hin und her gesprungen ist. Im Wesentlichen ist mir mal nur aufgefallen, dass diese Typen in den weißen Hemden (der Aufschrift nach die deutsche Mannschaft) wohl komplett beim gleichen Frisör war und der wohl aus versehen eine Metzgerlehre gemacht hat. Außerdem scheint es heute nicht mehr so angesagt zu sein, einen vernünftigen Eindruck zu machen: Kaum einer hat es mal geschafft, das Hemd ordentlich in die Hose zu stecken. Erschwerend kommt dann auch noch hinzu, dass keiner der Spezialisten so aussah als könne er mehr, als auf der Wiese rumrennen.

So wie ich das verstanden habe, haben „wir“ dieses Spiel nicht gewonnen. Das hätte ich allerdings wieder einmal vorher sagen können: Die Männchen im Kickertisch in meiner Abteilung sind auch weiß und blau und da gewinnen auch meistens die letzteren.
Viel lustiger hätte ich es ja noch gefunden, wenn die mal alle die Hosen getauscht hätten (Aber bitte in der Kabine!). Dann wäre die deutsche Mannschaft wenigstens noch als Schlumpfenparade durchgegangen. Auch Herrn Torwarts Handschuhe hätten da gut ins Konzept gepasst.

Ein gutes hat das verlorene Spiel auf jeden Fall: In Bonn scheinen nicht so arg viele Kroaten zu wohnen, wodurch mir laut hupende, die STVO ignorierende Autokorsos erspart bleiben.

Fußball ist unser Leben!

Es ist wieder soweit, die närrische Zeit ein Fußball-Event steht ins Haus.
Ich glaube morgen geht es mit der Europameisterschaft los. Natürlich bin ich schon prima vorbereitet: Ich trage nur noch Deutschlandtrikots und habe eine riesige Fahne vor meinem Fenster gehisst. Letzteres könnte allerdings noch gefährlich werden, in Bonn gibt es bekanntlich auch die ein oder andere Burschenschaft, die das ähnlich handhaben und deren Häuser auch gerne mal von anderen versaut werden.

Spaß beiseite: Natürlich werde ich Fußball auch weiterhin blöd finden und meinen Mitmenschen in den kommenden Wochen mit meinem „Fachwissen“ so richtig auf die Nerven gehen. Dennoch – oder vielleicht auch grade deshalb – hab ich mich direkt bei zwei Tippgemeinschaften angemeldet.
Mal schauen, ob ich es sowohl in der Firma als auch im Landesverband schaffe die ganzen Profis auf die Ränge zu verweisen.

In diesem Sinne: Das Spiel ist rund und der Ball hat 90 Minuten.

Fußball ist Mord

Gestern fand der Fußball-Cup meiner Firma statt. Natürlich habe ich direkt „Hier!“ geschrien, als es ums mitspielen ging. Es gibt wohl keinen fitteren und fußballbegeisterten Menschen als mich.

Vier Mannschaften traten an: Geschäftsleitung, Medizin, Grafik und wir, die IT. Die Regeln des Turniers waren schon von Anfang an gegen uns: Es ist schließlich allgemein bekannt, dass wir keine Frau in der Abteilung haben. Nach den Regeln sollten wir uns aber eine besorgen. Da uns das nicht so recht gelang, wurden die Regeln immer wieder mal gegen uns angepasst.

Am Ende haben wir dann aber trotz aller Widrigkeiten alle Spiele gewonnen – nur das Endspiel leider nicht. Doch auch mit einem zweiten Platz sind wir hier alle sehr zufrieden.

Ich bin mit meiner sportlichen Leistung allerdings nicht sonderlich glücklich. Zwar habe ich guten Einsatz gezeigt und auch Tore geschossen, doch irgendwie war nach einer Runde über das kleine Hallenfeld immer gleich die Luft raus. Als Nichtraucher hat man es da eine gute Tour einfacher. Außerdem plagt mich heute allerübelster Muskelkater – komischerweise sogar an Stellen, die man beim Fußball eigentlich gar nicht einsetzt. Zum Glück sind die Schmerzen im Knie inzwischen wieder weg.

Mein Fazit: Das hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich bin beim nächsten Mal gerne wieder dabei. Allerdings muss ich bis dahin dringend ein wenig an meiner Fitness arbeiten. So richtig wohl fühle ich mich grade nicht – vor allem beim Gehen schmerzt es doch ein wenig.