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Friendship!

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Kurz nach der Wende: Veit (Friedrich Mücke) und Tom (Matthias Schweighöfer) machen sich auf den Weg nach Amerika. Zur Golden Gate-Bridge soll es gehen. Leider reicht das Geld nur bis nach New York und so kommt es zum unvermeidlichen Roadtrip durch die USA.
Ausgestattet mit wenig Geld, nicht ausreichenden Englisch-Kenntnissen haben die Jungs aber ein klares Ziel: Zu Veits Geburtstag muss man in San Francisco sein. Auf dem Weg dorthin geschieht dann allerlei amüsantes, von dem ich nicht zu viel vorweg nehmen will. Lachen war aber mehr als einmal angesagt, wenn die beiden Ex-Kommunisten versuchen sich in der großen kapitalistischen Welt zurecht zu finden, viele unterschiedliche Menschen kennenlernen und einiges erleben.

Friendship ist, wie letztens schon 13 Semester, wieder einmal gut gemachtes deutsches Kino mit hohem Unterhaltungswert. Eine schöne (fast wahre) Geschichte, sehr kurzweilig verfilmt.

13 Semester

Ich war mal wieder im Kino. 13 Semester war der Film unserer Wahl. Er hätte gut eine Dokumentation meines Studentenlebens sein können, war er aber nicht. Zum Glück! Das wäre vermutlich eher langweilig geworden.
So ging es hier um das Studium von Momo (Max Riemelt), der passenderweise im gleichen Jahr wie ich Abi gemacht hat ((Das ist jetzt aber auch die letzte Analogie zu meinem Leben)) und dann nach Darmstadt zieht um dort Wirtschaftsmathe zu studieren. Gut, dass er nicht nur das macht – sonst wäre der Film sicherlich auch nicht witzig geworden.

13 Semester

Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen: Momo verpeilt ein bischen was, ist nicht der allerfleißigste, es kommt ihm eine Frau (Claudia Eisinger, die als kleine Schwester von Heike Makatsch durchgehen könnte) dazwischen und sein Mitbewohner Bernd (Alexander Fehling) ist auch nicht gerade die größte Hilfe. 13 Semester verbringt Momo (nicht nur) an der Uni und erlebt dabei allerlei, sehr kurzweilig wird seine Geschichte erzählt. Mein Kompliment geht an Frieder Wittich und Oliver Ziegenbalg, die sich das Drehbuch ausgedacht haben: All zu fern von der Wirklichkeit wird hier nämlich gar nicht mal erzählt.

Zwar ist „13 Semester“ nicht unbedingt ein Film, den man im Kino gesehen haben muss, aber dennoch mal wieder ein Zeichen dafür das auch in Deutschland gute Filme produziert werden. Hinter den typischen US-amerikanischen Studentenkomödien muss der Film auf keinen Fall zurückstehen.