Archiv für Schlagwort: krankheit

Die Woche und ich – Kalenderwoche 15

Montag, 9. April 2012

Ostermontag! Ich nutze den Tag, um mich ein wenig vom Grundkurs zu erholen und gammele fleißig rum. Außerdem spüre ich erste Krankheitssymptome. Ich schaffe es gerade so, meinen Rucksack vernünftig auszuräumen.

Dienstag, 10. April 2012

Es war vermutlich keine gute Idee, überhaupt aufzustehen. Über Tag packt sich mein Kopf immer mehr in Watte, ich mache ein wenig früher Feierabend und beschließe erst mal zu Hause zu bleiben. Dort wird mir krankheitsbedingt relativ schnell langweilig.

Mittwoch, 11. April 2012

Ich bin krank, meine Nase ist zu und mir ist langweilig.

Donnerstag, 12. April 2012

Ich bin krank, meine Nase ist zu und mir ist viel zu langweilig. Um mich auf den kommenden Arbeitstag einzustimmen, schaue ich mir Iron Man an.

Freitag, 13. April 2012

Mir geht es gut genug, als das ich arbeiten gehen kann. Allerdings wird mir der Morgen schon beim Kauf meines Frühstücks ein wenig vermiest. Arbeitstechnisch hole ich einiges auf und bereite ein paar eher nervige Dinge vor, vor denen ich mich schon eine Weile drücke. Inzwischen bekomme ich von Pfefferminztee Sodbrennen, es darf mir also einfach nicht mehr schlechter gehen.

Samstag, 14. April 2012

Fräulein Anna kommt zwei Stunden zu früh aus Slowenien zurück, wo sie das KfS des Landesverbandes NRW teamte. Ich bewirte, ganz der brave Hausmann, die Nachbesprechung.
Am Abend gibt es Oceans 11 im Heimkino und dazu leckere Burger von der Frittebud.

Sonntag, 15. April 2012

Frühstück mit Elisa und Mirko, natürlich im Miebachs. Auf dem Heimweg schlendern Fräulein Anna und ich „noch kurz“ über den Antik-Trödelmarkt in der Fußgängerzone und kaufen dabei ein paar Kleinigkeiten.

Einkauf auf dem Trödelmarkt

Anschließend halte ich Mittagsschlaf. Den gibt es jetzt als Tondokument, danke für nichts. Der Polizeiruf aus dem Spreewald ist einigermaßen verschickt. Ich bin unsicher, was ich davon halten soll.

Vincent will Meer

Nach mehrmaliger Empfehlung gestern im Kino gesehen: Vincent will Meer. Wie mir scheint schaue ich in der letzten Zeit vermehrt deutsche Filme. Macht aber nichts, denn auch dieser hat mir gut gefallen.

Vincent will Meer

Nach dem Tod seiner Mutter kommt der 27-jährige Vincent (Florian David Fitz) in eine Klinik in der sein Tourette-Syndrom behandelt werden soll. Dort lernt er schnell den Zwangsneurotiker Alexander (Johannes Allmayer) und die magersüchtige Marie (Karoline Herfuth) kennen. Und genau so schnell hauen die drei dann mit einem gestohlenen Auto ab. Vincent will ans Meer. Auf Nebenstraßen versuchen die drei nach Italien zu kommen und bekommen so eine Menge Landschaft zu sehen. Die Aufnahmen sind wirklich super und machen direkt Lust auf ein paar Wandertouren in den Bergen.
Der schwer beschäftigte Vater von Vincent (Heino Ferch) und die betreuende Ärztin (Katharina Müller-Elmau) nehmen die Verfolgung auf. Es ist interessant zu beobachten, welche Veränderungen die Charaktere dabei durchmachen. Besonders sticht dabei die Geschichte der drei Patienten heraus, die alleine schon durch ihre Krankheiten vor einigen Problemen stehen. Aber auch der Politikervater, gespielt von Heino Ferch, lernt einiges dazu und wird am Ende der Geschichte sogar richtig sympathisch.

Insgesamt eine schöne Geschichte eines Roadtrips die hier erzählt wird, auch wenn ich gerne noch die anderen Charaktere ein wenig besser kennengelernt hätte. Von Marie und Alexander erfährt man nicht sehr viel und auch die Ärztin Dr. Rose wäre sicherlich noch besser zu beschreiben gewesen. Nicht so ganz sicher bin ich mir, was meine Lacher bedingt durch die lustige Darstellung der Neurosen angeht. Darf man das eigentlich witzig finden? Oder soll man es?