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Martin, was ist eigentlich dein neuestes Sportgerät?

Longboard

Heute habe ich meine erste Ausfahrt auf meinem neuesten (und abgesehen von meinen Laufschuhen auch einzigen) Sportgerät gewagt. Vergangenen Freitag kaufte ich mir nämlich ein Longboard.

Vermutlich versuche ich damit wohl irgend eine frühe Form der Midlife-Crisis zu unterdrücken. Tatsächlich hatte ich aber ziemlich viel Spaß dabei, mal wieder etwas komplett Neues anzufangen und zu bemerken wie ich besser auf dem Rollbrett zurecht komme. Merkwürdigerweise bin ich auch exakt kein Mal hingefallen. Damit hatte keiner gerechnet! Und den Menschen, die mich die Rheinpromenade auf- und abfahren sahen, hatten nur halb so viel Spaß wie sie hätten haben können.
Nach der ersten guten Stunde unter der Aufsicht von Frau Anna ((Nicht zu verwechseln mit Fräulein Anna.)) auf dem Brett bin ich jedenfalls noch guter Dinge und warte mal ab, wie mein Muskelkater morgen wohl im „Anschubs-Bein“ ((Bestimmt gibt es dazu, wie zu allem anderen, einen total coolen Ausdruck, den ich nur nicht kenne. Fachbegriffe, my ass!)) morgen so miaut.

Mein Einkauf bei Concrete Wave war übrigens ziemlich nett. Nachdem ich einem der Herren erzählt hatte, was ich mit dem Longboard alles machen möchte – und vor allem was alles nicht – erklärte man mir einige Grundlagen. Dann gab man mir einige Bretter in die Hand und ich rollerte erst einmal eine Weile vor dem Geschäft auf dem Bürgersteig auf und ab. Dabei kam ich auch nur einmal fast unter die Räder des Kölner Innenstadtverkehrs. Nachdem ich mich so für eine Art von Brett und „Flex“ und irgendwas anderem noch entschieden hatte, durfte ich mir dann auch Achsen und Rollen aussuchen und dann bekam ich alles ganz frisch zusammengebaut. Dabei fühlte ich mich die ganze Zeit gut beraten und es machte sich – zumindest öffentlich – niemand über den älteren Mann lustig.