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Marcus Wiebusch – „Konfetti“ live

Kein Kettcar mehr? Marcus Wiebusch dafür solo unterwegs? Zuerst fand ich das zugegebenermaßen erst einmal ein bisschen kacke. Doch was man dann so von ihm zu hören bekam, gefiel dann schon. Spätestens mit der Veröffentlichung von „Der Tag wird kommen“ war mir aber klar, dass da etwas Gutes kommt. Konzert-Tickets: Gekauft.

Gestern Abend war es dann soweit. Fräulein Anna und ich standen pünktlichst im Bürgerhaus Stollwerck vor der Bühne. „And The Golden Choir“, die „Ein Mann und eine Schallplatte“-Vorband, wärmte schon ganz gut auf – dann standen auch schon Marcus Wiebusch und sieben weitere Musiker auf der Bühne.

Marcus Wiebusch

Etwa anderthalb Stunden Musik standen auf dem Plan: Alle Lieder aus dem Album wurden gespielt – das war klar. Die Titel des Albums „Konfetti“ sind sehr unterschiedlich – neben eher typischen Kettcar-Stücken ein bisschen Sprechgesang. Sehr direkte, gerne auch aggressive Texte – ich weiß, was ich in naher Zukunft noch öfter hören werde.

Wenn man dann noch nicht genug Titel hat, dann gibt es noch die „Peter Fox und Thees Uhlmann“-Methode: Man spielt einfach einen Titel der alten Band in einer neuen Version. Gestern Abend war das „Balkon gegenüber“, was zuerst das versammelte Publikum mitsingen konnte – bis es dann auch noch eine zweite Strophe gab. Außerdem noch das altbekannte „48 Stunden“. Toll. Sowohl das Album, als auch das Konzert lassen mich ein bisschen vergessen, dass es von meiner Lieblingsband so schnell nichts Neues zu hören gibt.