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Segeln auf dem IJsselmeer

Ein bisschen Seegang

Das vergangene lange Wochenende habe ich auf dem Wasser verbracht. Hauptsächlich auf dem IJsselmeer, aber auch das Wattenmeer haben wir unsicher gemacht. Wie schon vor drei Jahren war ich gemeinsam mit mit einer lustigen Runde auf dem Plattbodenschiff De Vlieter unterwegs.

Mast von unten

Segeln ist ja, das geht bestimmt auch schon aus meinem Bericht vom letztjährigen Törn auf der Falado hervor, so eine Sache die ich ganz großartig finde. Die Großartigkeit von „An Deck zu sitzen und auf’s Meer schauen“ übertrifft vielleicht sogar „In der Jurte ins Feuer gucken“. Die weite Sicht, das Mitgehen des Schiffs zu den Wellen, das Plätschern derselben am Schiff. Wunderbar.

Ein Schiff auf dem MeerNije Krúspôle

Ausgehend vom Hafen in Makkum schipperten wir über einige Kanäle, übernachteten auf einer kleinen Insel namens Nije Krúspôle und fuhren vorher und nachher auf dem Kanal durch Orte. Total abgefahren, mir kam das ein wenig surreal vor. Mit einem Zwischenstopp und Übernachtung in Harlingen gelangten wir dann über das Wattenmeer auf die Insel Vlieland, wo ich mir dann bei einem nachmittäglichen Strandspaziergang auch den ersten Sonnenbrand für dieses Jahr eingefangen habe.

Stadtbesichtigung vom Schiff ausStadtbesichtigung vom Schiff ausHarlingen bei Nacht

Ansonsten bestanden die Tage, wie schon beim letzten Mal, aus (viel, vor allem Spaghetti Bolognese) essen, lesen, quatschen und schlafen. Dazwischen musste hin und wieder ein wenig beim Segel setzen, umsetzen oder einholen angepackt werden, was aber auf einem Plattbodenschiff wesentlich entspannter passiert, als auf einem Rahsegler.

Vlieland-Strand-Panorama

Viel zu schnell waren die vier Tage vorbei, das Schiff geputzt und wir alle wieder auf dem Heimweg. Die Tour schreit nach einer Wiederholung.

Colonia del Sacramento

Große Fahne

Ein Teil unseres Urlaubs verbrachten wir auch in Uruguay. Am besten fährt man von Buenos Aires aus mit dem Schiff nach Colonia del Sacramento. Das ist der günstigste Weg, um nach Uruguay zu kommen. In Colonia selbst hielten wir uns dann einen knappen Tag lang auf und erkundeten die Altstadt.

Colonia ist die älteste Stadt Uruguays und recht hübsch hergerichtet. Zumindest der sehr touristische Teil, der aus kleinen alten Häusern, vielen bunten Bäumen, Cafés alten Autos und sich tot stellenden Hunden besteht.

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Vincent will Meer

Nach mehrmaliger Empfehlung gestern im Kino gesehen: Vincent will Meer. Wie mir scheint schaue ich in der letzten Zeit vermehrt deutsche Filme. Macht aber nichts, denn auch dieser hat mir gut gefallen.

Vincent will Meer

Nach dem Tod seiner Mutter kommt der 27-jährige Vincent (Florian David Fitz) in eine Klinik in der sein Tourette-Syndrom behandelt werden soll. Dort lernt er schnell den Zwangsneurotiker Alexander (Johannes Allmayer) und die magersüchtige Marie (Karoline Herfuth) kennen. Und genau so schnell hauen die drei dann mit einem gestohlenen Auto ab. Vincent will ans Meer. Auf Nebenstraßen versuchen die drei nach Italien zu kommen und bekommen so eine Menge Landschaft zu sehen. Die Aufnahmen sind wirklich super und machen direkt Lust auf ein paar Wandertouren in den Bergen.
Der schwer beschäftigte Vater von Vincent (Heino Ferch) und die betreuende Ärztin (Katharina Müller-Elmau) nehmen die Verfolgung auf. Es ist interessant zu beobachten, welche Veränderungen die Charaktere dabei durchmachen. Besonders sticht dabei die Geschichte der drei Patienten heraus, die alleine schon durch ihre Krankheiten vor einigen Problemen stehen. Aber auch der Politikervater, gespielt von Heino Ferch, lernt einiges dazu und wird am Ende der Geschichte sogar richtig sympathisch.

Insgesamt eine schöne Geschichte eines Roadtrips die hier erzählt wird, auch wenn ich gerne noch die anderen Charaktere ein wenig besser kennengelernt hätte. Von Marie und Alexander erfährt man nicht sehr viel und auch die Ärztin Dr. Rose wäre sicherlich noch besser zu beschreiben gewesen. Nicht so ganz sicher bin ich mir, was meine Lacher bedingt durch die lustige Darstellung der Neurosen angeht. Darf man das eigentlich witzig finden? Oder soll man es?

Langeoog

Panorama Langeoog City

Einen letzten Satz Urlaubsbilder hab ich noch. Nach den Bildern aus Bensersiel und denen aus der Landschaft nun noch welche von unserem Besuch auf der Insel Langeoog, die praktischer Weise von Bensersiel aus bequem per Fähre erreichbar ist. Die Fahrt ist mit knapp 20 Euro nicht ganz günstig, aber gelohnt hat sich der Besuch auf jeden Fall.

Alter Wasserturm Langeoog

Neben dem langen Strand zum offenen Meer hin ist der oben abgebildete alte Wasserturm der Insel eine kleine Touristenattraktion. Heute kann man dort innen hochklettern und hat dann einen tollen Ausblick über die Insel. Das Panorama ganz oben ist vom Fuß des Turms aus entstanden.
Ansonsten gibt es dann auch noch eine Menge Dünen, durch die man auf leicht vereisten Wegen schön spazieren kann.

Dünenweg auf Langeoog

Der oben schon erwähnte Strand ist im Sommer bestimmt super zum rumlungern und baden gehen, im Winter spaziert man dort glaub ich lieber. Ich war ein wenig überrascht wie viele Touristen sich doch tatsächlich auf der Insel aufhielten, nachdem Bensersiel doch eher ausgestorben war.

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Urlaub in Bensersiel

Am Meer

Ein wenig still war es über Karneval um mich. Nicht etwa, dass ich seit „dickem Donnerstag“ betrunken in einer Ecke gelegen hätte, eher das Gegenteil war der Fall. In den Urlaub hat es mich gemeinsam mit Frau Anna gezogen, genauer gesagt an die Nordsee. Von Donnerstag bis Montag hatten wir uns in das schöne Hotel „Benser Hof“ einquartiert.

Bank am Hafen

„Dort liegt der Hund begraben!“ warnte man vorher – und das nicht wirklich zu unrecht. Man merkte schon ein wenig, dass der Ort auf den Sommertourismus eingestellt ist und dann wohl eher besucht wird. Dennoch empfing man uns freundlich und versorgte uns gut, vielleicht auch weil wir den Altersschnitt im Hotel und dem Rest des Ortes ein wenig senkten.

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I am sailing

Schon wieder ist da war nachzutragen. Es ist schon ein paar Wochen her, da war ich mal segeln. Das erste Mal in meinem Leben. Ich war vorher ein wenig aufgeregt.

sailing

Von Mittwochabend bis Sonntagabend habe ich mich dabei mit einer Gruppe netter Menschen auf dem Ijsselmeer aufgehalten. Da wir tolles Segelwetter hatten, also viel Sonne und meistens ausreichend Wind, habe ich auch ein wenig Farbe bekommen. Im wesentlichen bestand der Tagesablauf aus segeln, schlafen, essen und fotografieren. Hin und wieder musste auch ein wenig angepackt werden, wenn eine Wende oder ähnliches anstand, aber kaputtgeschafft hat sich keiner. Ich habe kaum etwas entspannenderes bisher erlebt.
Meine Befürchtungen, dass ich seekrank werden könnte, haben sich auch nicht bestätigt. Auch den Ausflug auf die Nordsee habe ich diesbezüglich unbeschadet überstanden. Obwohl es doch das ein oder andere mal ordentlich geschaukelt hat, hatte ich keine Probleme.

Besonders zu meiner Entspannung beigetragen hat wohl die Tatsache, dass ich einfach auch mal nicht erreichbar war. Über vier Tage hatte ich das Telefon aus und habe somit wunderbar meine Ruhe gehabt. Keine Anrufe, SMS und Emails die ich hätte beantworten oder bearbeiten müssen, einfach nur mal „unterwegs sein“. Ein Traum.

stadtbeinacht

Abends wurde natürlich immer an einem anderen Hafen angelegt, das obligatorische Anlegebier getrunken und lecker gegessen. Die ein oder andere Exkursion in eine der Hafenstädte stand dann auch an. Beeindruckend fand ich, wie müde man doch nach einem Tag an der frischen Luft doch ist. Ich habe bestens und durchgehend geschlafen, das erste Mal seit langem.

Auch wenn der Platz auf einem Boot doch relativ begrenzt ist, gab es auch eine Menge zu fotografieren. Fast 700 Bilder habe ich in den vier Tagen geschossen, die auch noch lange nicht alle sortiert sind. Zwei besondere Perlen habe ich in diesen Eintrag auch eingebunden. Insgesamt war dieser Ausflug ein wirklich tolles Erlebnis, das ich gerne in naher Zukunft wiederholen möchte.