Archiv für Schlagwort: müde

Die Woche und ich – Kalenderwoche 28

Montag, 9. Juli 2012

Yay! Montag! Es ist davon auszugehen, dass ich müde war. Das bin ich nämlich immer Montags. Trotzdem schaffe ich es Abends mir in meinen neuen Schuhen noch eine Blase zu laufen. Dabei ist der Weg zum Fotoladen (wo ich alte Dias abgab) und zu Edeka (wo ich Leergut abgab und einkaufte) gar nicht so weit.

Dienstag, 10. Juli 2012

Den Tag verbringe ich damit eine Präsentation zusammen zu stellen. Das Präsentationsdings von OpenOffice treibt mich dabei an den Rand des Wahnsinns. Dennoch bekomme ich dann noch ein paar Dinge erledigt, bevor ich mich am Abend mit den Analog-Damen auf eine kleine Fototour begebe. Ich bin leider irgendwie nicht so gut drauf und wenig gesprächig. Nächstes Mal wieder!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Meine Laune hat sich nicht wirklich gebessert. Dennoch unterhalte ich meine Kollegen nicht ganz eine Stunde lang. Oder vielleicht auch nicht. Irgendwie bin ich froh, dass der Tag irgendwann vorbei ist. Am Abend habe ich sturmfrei und verbringe diesen deshalb sehr entspannt auf dem Sofa vor der Xbox.

Eine alte Uhr

Donnerstag, 12. Juli 2012

Irgendwie die gleiche Tour wie am Mittwoch, gute Laune geht irgendwie anders. Ich bekomme dennoch einiges getan tagsüber. Außerdem frage ich tagsüber ein wenig rum, was Erfahrungen mit guten Kopfhörern angeht. Nach guten vier Stunden schmerzen meine Arbeitskopfhörer nämlich schon ziemlich und ich kann keine Musik mehr hören. Da müssen bald neue her!
Wie passend, dass ich Abends auch vergesse die auf CD gebannten Dias wieder abzuholen.

Freitag, 13. Juli 2012

Es stellt sich bessere Laune ein, ich bin produktiv und denke sogar Abends an die Bilder. Es ist ein paar Jahre her, dass ich mir die Fotos vom Jamboree ’98/’99 angeschaut hatte und ich bin überrascht wie viele Sachen und vor allem Details mir dabei wieder einfallen. Ein paar sollte ich vielleicht auch hier zeigen. Dieser Tag ist dann übrigens auch vermutlich der eine in diesem Jahr, an dem ich das optische Laufwerk in meinem MacBook Air vermisse. Die Bilder-CD musste ich nämlich auf Fräulein Annas MacBook einlesen.
Den Abend verbringen Fräulein Anna und ich damit die Wohnung klar zu machen, denn für das Wochenende haben sich meine Eltern angesagt. Ich freue mich.

Samstag, 14. Juli 2012

Aufstehen, einkaufen, Besuch empfangen. Nachdem wir einige Zeit in der Stadt verbracht hatten, machten wir bei der Führung „Über den Dächern von Bonn“ mit, die uns zusammen mit einer Führerin auf das Bonner Stadthaus führte. Da wir ziemlich großes Glück mit dem Wetter hatten, blieb es wenigstens in dieser Zeit trocken und wir hatten eine tolle Aussicht über die Stadt und konnten sogar am Horizont noch den Kölner Dom sehen. Das war wirklich prima und unsere Führerin konnte auch einige spannende Sachen rund um die Stadt erzählen. Zwischendurch ärgere ich mich ein wenig mit der Post herum, die wieder einmal nicht zählen kann und Pakete in falsche Packstationen steckt.

Blick über Bonn vom Dach des Stadthauses

Auf Wunsch meiner Eltern landeten wir dann noch beim Globetrotter-Outlet, wo es leider für sie nicht so viel gab. Dafür spazierten Fräulein Anna und ich mit einem neuen Zelt aus dem Laden und ich ärgerte mich ein wenig, dass mir eine Jacke nicht passte. Dann war aber auch genug rumgerannt und wir verbrachten den Abend schließlich zu Hause.

Sonntag, 15. Juli 2012

Nach einem guten Frühstück außerhalb ging es am Mittag in Richtung Regierungsviertel. Eigentlich war der Plan, bei einer Führung durch den ehemaligen Bundestag mitzumachen. Da ausgerechnet dieses Wochenende aber keine stattfanden, landeten wir dann im Haus der Geschichte, wo wir uns die Ausstellung Spurenlese. Fotografien von Herlinde Koelbl anschauten.
Nach Kaffee und Kuchen ging es dann für meine Eltern wieder nach Hause, Fräulein Anna und ich bleiben am Abend in Bonn, essen zu viel Tortellini-Hackfleisch-Auflauf und schauen dazu Scoop mit Scarlett Johansson und Woody Allen.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 21

Montag, 21. Mai 2012

Nicht ganz fit starte ich, frisch vom Segeln auf dem IJsselmeer zurückgekommen, in die Woche. Vor allem bin ich ziemlich müde. Auf der Arbeit gibt es eine Hochzeitstorte zu probieren und ich habe kurzzeitig einen mittelschweren Zuckerschock. Aber lecker war’s! Am Abend laufe ich zu Olli und Jule und schaue mir dort, nachdem wir noch ein wenig Dinge auf einem Grill zubereiteten, den verpassten Tatort an.

Dienstag, 22. Mai 2012

Eventuell bin ich immer noch müde oder es droht eine Krankheit bei mir einzuziehen. Ich bin jedenfalls relativ unfit und bin froh, dass ich den Tag hinter mich bringe. Am Abend diskutiere ich mit meinem Versicherungsmenschen über Hausratsversicherungen und bin positiv überrascht, wie günstig sowas doch ist. Außerdem esse ich sehr scharfen Meerrettich zu meinem Abendessen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Das Internet ist zum Glück ein Quell der Freude. Eigentlich beschäftige ich mich nämlich mit dem nervösen Flackern einer Menüleiste und sitze ein wenig maximal ratlos vor dem Computer. Ansonsten passiert nicht so sonderlich viel.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Mit Coda 2 erscheint die neueste Version meines liebsten Editors, den ich mir direkt mal genauer anschaue und spontan ziemlich begeistert bin. Da macht sogar die Analyse von flackerndem Quellcode ein bisschen mehr Spaß. Am Abend setze ich mich an meinen Schreibtisch und erkunde fleißig eine neue Minecraft-Welt.

Freitag, 25. Mai 2012

Ich finde per Zufall heraus, woran das Flacker-Problem hängt und bin froh, dass ich es nicht verbrochen habe. Ich kann mich also frohen Mutes neuen Problemen zuwenden. Am Abend kümmere ich mich ein wenig um den Haushalt und lasse die Woche eher entspannt ausklingen.

Samstag, 26. Mai 2012

Natürlich stehe ich auch am Samstag früh auf! Tatsächlich mache ich das wirklich und setze mich in den Zug nach Idar-Oberstein, wo ich meine Eltern besuche. Das erste Mal für dieses Jahr, wie wir herausfinden. Das ist auch ziemlich traurig. Unterwegs unterhalte ich mich ein wenig mit dem Kundenservice der Bahn.

Den Rest des Samstages hänge ich mit meinen Eltern rum und bin ziemlich entspannt. Ich sollte auf jeden Fall öfter vorbeikommen. Da macht es mir auch fast nichts aus, dass die Telekom der Meinung ist, dass ich meine „Flatrate“ am Mobiltelefon nun ausgereizt habe.

Sonntag, 27. Mai 2012

Kaffee und Kuchen

Vermutlich möchte man mich mästen. Ich bekomme ein ausführliches Frühstück, Kuchen und am Ende auch noch Spießbraten vorgesetzt und muss dann auch noch Nachtisch essen. „Muss“, denn natürlich bin ich völlig wehrlos. Zwischendrin mache ich ein paar Computerdinge, lese eine ganze Menge und bin weiterhin entspannt. Das ist fast ein bisschen wie Urlaub. Nur das Internet könnte ein wenig schneller sein.

Hamburger Singewettstreit 2010

Inzwischen ist der Hamburger Singewettstreit eine feste Institution in meinem Kalender. Und so ging es auch in diesem Jahr wieder nach Hamburg. Gut, dass ich darauf bestanden hatte, in Platzreservierungen zu investieren. Unsere ICEs waren mehr als voll, man darf dem isländischen Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen danken.

Freitags stand zuallererst das Kneipensingen im „Füllhorn“ in Hamburg-Altona auf dem Plan. Mit dem ein oder anderen Bier und vielen bekannten Liedern wurde in das Wochenende gestartet. Wie immer ein großer Spaß, auch wenn dieses Mal die anschließende Singerunde im alten Elbtunnel ausblieb.

Am Samstag, nach einer doch relativ kurzen Nacht, dann der eigentliche Singewettstreit, natürlich mit vorherigem Marktbesuch. Nach langer Überlegung bin ich jetzt Besitzer eines Affen und schon gespannt auf die erste Erprobungstour. Beim Singewettstreit selbst fiel dann wieder einmal auf, dass er immer mehr in die Hand des BdP rutscht. In drei von fünf Kategorien konnten Gruppen aus meinem Bund überzeugen und machten den ersten Platz. Super! Wie immer war das Audimax der Universität Hamburg mit Menschen aus allerlei Bünden bis unter das Dach gefüllt.

Auftritt des Stammes Raugrafen aus Simmern

Dabei fing es gar nicht mal so gut an: Während ich sonst auch bei den Sippen schon immer ziemlich begeistert war, fand ich gerade diese Kategorie in diesem Jahr nicht sonderlich überragend. Auch wenn ich selbst nicht singen kann: Gerade vom Hamburger Singewettstreit war ich ein anderes Niveau gewohnt. Danach wurde es nur noch besser, jedenfalls bis kurz vor Schluss.
In der freien Kategorie, die dieses Mal das Motto „Ein Lied, sieben Tage“ (Oder umgekehrt?) hatte, präsentierten alle Gruppen ihre Interpretation eines Liedes, dessen Text sie genau sieben Tage vor dem Wettstreit zugeschickt bekommen hatten. An sich mag die Idee ja schön sein, aber mich nervte es ungefähr nach dem dritten Durchgang. Gerade das finde ich sehr schade, denn eigentlich sollte man die Mühe, die sich die einzelnen Gruppen gegeben haben, schon respektieren. Das fiel mir dann doch relativ schwer, müde und hungrig wie ich gegen Ende der Veranstaltung nun mal war.
Ein wenig unglücklich fand ich auch die Vergabe eines Mottos. Der diesjährige Singewettstreit stand unter dem Begriff „Zahlen“ und die Gruppen sollten das auch wohl in ihre Liederwahl mit einbeziehen. Gab es das eigentlich in den Jahren vorher auch schon? Ich hatte nicht das Gefühl, dass das bei den Teilnehmern sonderlich gut ankam.

Am Ende dann: Nachfeier in einer Kirche in Hamburg-Harburg. Da kam dann irgendwann auch wirklich böse die Müdigkeit durch, trotz großer Singerunde, gutem Essen, vielen Getränken und netten Gesprächen. Dank einer kurzen Nacht hielt die Müdigkeit dann auch über eine verpennte Zugfahrt bis Bonn an, die ich fast komplett verschlief. Und trotzdem ((Oder gerade deshalb?)): Immer wieder ein großer Spaß, so eine Tour nach Hamburg.