Archiv für Schlagwort: nerven

Die Woche und ich – Kalenderwoche 21

Montag, 21. Mai 2012

Nicht ganz fit starte ich, frisch vom Segeln auf dem IJsselmeer zurückgekommen, in die Woche. Vor allem bin ich ziemlich müde. Auf der Arbeit gibt es eine Hochzeitstorte zu probieren und ich habe kurzzeitig einen mittelschweren Zuckerschock. Aber lecker war’s! Am Abend laufe ich zu Olli und Jule und schaue mir dort, nachdem wir noch ein wenig Dinge auf einem Grill zubereiteten, den verpassten Tatort an.

Dienstag, 22. Mai 2012

Eventuell bin ich immer noch müde oder es droht eine Krankheit bei mir einzuziehen. Ich bin jedenfalls relativ unfit und bin froh, dass ich den Tag hinter mich bringe. Am Abend diskutiere ich mit meinem Versicherungsmenschen über Hausratsversicherungen und bin positiv überrascht, wie günstig sowas doch ist. Außerdem esse ich sehr scharfen Meerrettich zu meinem Abendessen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Das Internet ist zum Glück ein Quell der Freude. Eigentlich beschäftige ich mich nämlich mit dem nervösen Flackern einer Menüleiste und sitze ein wenig maximal ratlos vor dem Computer. Ansonsten passiert nicht so sonderlich viel.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Mit Coda 2 erscheint die neueste Version meines liebsten Editors, den ich mir direkt mal genauer anschaue und spontan ziemlich begeistert bin. Da macht sogar die Analyse von flackerndem Quellcode ein bisschen mehr Spaß. Am Abend setze ich mich an meinen Schreibtisch und erkunde fleißig eine neue Minecraft-Welt.

Freitag, 25. Mai 2012

Ich finde per Zufall heraus, woran das Flacker-Problem hängt und bin froh, dass ich es nicht verbrochen habe. Ich kann mich also frohen Mutes neuen Problemen zuwenden. Am Abend kümmere ich mich ein wenig um den Haushalt und lasse die Woche eher entspannt ausklingen.

Samstag, 26. Mai 2012

Natürlich stehe ich auch am Samstag früh auf! Tatsächlich mache ich das wirklich und setze mich in den Zug nach Idar-Oberstein, wo ich meine Eltern besuche. Das erste Mal für dieses Jahr, wie wir herausfinden. Das ist auch ziemlich traurig. Unterwegs unterhalte ich mich ein wenig mit dem Kundenservice der Bahn.

Den Rest des Samstages hänge ich mit meinen Eltern rum und bin ziemlich entspannt. Ich sollte auf jeden Fall öfter vorbeikommen. Da macht es mir auch fast nichts aus, dass die Telekom der Meinung ist, dass ich meine „Flatrate“ am Mobiltelefon nun ausgereizt habe.

Sonntag, 27. Mai 2012

Kaffee und Kuchen

Vermutlich möchte man mich mästen. Ich bekomme ein ausführliches Frühstück, Kuchen und am Ende auch noch Spießbraten vorgesetzt und muss dann auch noch Nachtisch essen. „Muss“, denn natürlich bin ich völlig wehrlos. Zwischendrin mache ich ein paar Computerdinge, lese eine ganze Menge und bin weiterhin entspannt. Das ist fast ein bisschen wie Urlaub. Nur das Internet könnte ein wenig schneller sein.

Dinge oder Menschen bei Facebook ausblenden

Immer wieder muss ich feststellen, dass Menschen genervt sind. Sie sind genervt von „Farm Wars“ oder „Mafiaville“ oder was auch immer. Menschen sind auch manchmal genervt von anderen Menschen, die ihren Twitter-Stream 1:1 nach Facebook posten. Mein sanfter Hinweis: „Dann blende das doch aus!“ wird all zu oft leider mit einem „Häh?“ beantwortet. Manche Menschen sind nicht so aufmerksam und haben diese tolle Funktion noch nicht entdeckt, obwohl sie direkt unter ihrer Nase ständig vorhanden ist.

Deshalb hier mal ein wenig praktische Lebenshilfe als Anleitung, das sollte sogar für Menschen verständlich sein denen bisher das Kreuzchen neben jeder Meldung auf der Neuigkeiten-Wand noch nicht aufgefallen ist.

Den ganzen Beitrag lesen.

Mehr Spaß mit der Sparkasse

Nachdem ich ja letztens schon einmal von meinem Spaß mit der Sparkasse berichtet hatte, scheint man mir da wohl inzwischen wirklich auf die Nerven gehen zu wollen.

Spaß ist was anderes

Als erstes Stand ich dann letztens in Hamburg vor einem Sparkassenautomaten der Haspa (Hamburger Sparkasse) und wollte meinen leeren Geldbeutel wieder auffüllen. Wie dumm, dass dieser „keine Verbindung mir ihrer Sparkasse“ aufbauen konnte. Da stand ich dann mitten in der Großstadt und guckte dumm aus der Wäsche.

Auf dem Rückweg von Rhein in Flammen dann wieder eine ganz ähnliche Geschichte: „Türöffnungssystem zur Zeit gesperrt!“ zeigte man mir hier an der Filliale am Bertha-von-Suttner-Platz an. Vielen Dank auch, dass ich damit zweimal ohne Geld da stand.

Türöffnungssystem zur Zeit gesperrt!

Eine Anforderungsliste an meine neue Bank

Nun wird es wirklich Zeit das ich mir mal einen neuen Laden suche, dem ich mein Geld mehr oder weniger anvertraue. Am liebsten hätte ich natürlich alles aus einer Hand, so sonderlich viele Kontonummern und PINs und Kram mag und kann ich mir nicht merken.

Und das hätte ich gern:

  • Ein Girokonto mit kostenloser Kontoführung: Das kann man heutzutage wohl erwarten. Ich bekomme jeden Monat einen festen und nicht unbeträchtlichen Betrag in Form meines Gehaltes überwiesen. Da sollte das drin sein.
  • Ein Tagesgeldkonto: Ich möchte gern ein wenig Geld auf der „hohen Kante“ haben. Nicht unbedingt direkt immer verfügbar, sonst gebe ich es zu schnell aus, aber dennoch verfügbar. Nicht das ich wieder so dumm da stehe wie letztens, als ich das Geld nicht mehr vom Sparbuch runterbekam.
  • Komfortables Online-Banking: Ein echtes Muss, da ich bekanntlich gerne und viel von zu Hause aus mache. Oder auch mal mobil: Für das iPhone gibt es auch großartige Bank-Apps. Jedenfalls sollte es nicht so sein, wie damals beim Onlinebanking der Dresdner-Bank.
  • Eine hohe Automaten-Dichte: Das war ja bisher mein Argument, um bei der Sparkasse zu bleiben. Einen Automaten aus dem Sparkassenverbund findet man überall. Leider ließen die mich ja nun aber auch öfter mal im Stich. Siehe oben.
  • Eine kostenlose Kreditkarte: Oft werde ich die nicht brauchen, aber das ein oder andere Mal wäre es schon nicht schlecht, wenn man eine hätte. Wenn ich mit der dann auch im Ausland noch so ein paar Mal Geld abheben könnte, ohne an den Gebühren arm zu werden, wäre das top!

Gar nicht mal so geringe Ansprüche habe ich da. Vor allem fällt mir gerade auf, dass das Wort „kostenlos“ doch mehr als einmal fiel. Wenn ich mir die Berichte aus meinem Bekanntenkreis so anhöre, ist das aber nicht zu viel verlangt. Ganz weit oben auf der Liste habe ich im Moment die Deutsche Kreditbank (DKB), die ich schon mehr als einmal vorgeschlagen bekam. Das lange Wochenende werde ich nun mal nutzen um mich auf das Ausführlichste umzuschauen. Für weitere Tipps bezüglich Banken oder auf was ich noch achten sollte, bin ich natürlich weiterhin dankbar.

Auf der Lott

Schon seit Jahren will ich ja mal das Lott-Festival auf dem wilden Hunsrück besuchen. Bisher hörte ich nur Gutes davon und war immer ein wenig enttäuscht, dass sich meine ausgeprägten Sommerfahrtsaktivitäten immer irgendwie querstellten. Dieses Jahr bin ich ja bekanntlich im Sommer nicht groß unterwegs und so bin ich dann Freitag mal hingefahren.

Wie immer wenn es mehr zu erzählen gibt, hier die wichtigsten Erkenntnisse des Wochenendes:

  • Verlasse dich nie auf die Zeitplanung deiner Mitfahrer.
  • In Koblenzer Vororten kommt einem schon mal ein Festumzug mitten auf der Straße entgegen. Der einzige Fluchtweg führt dann immer durch eine Kleingartensiedlung.
  • Das Moseltal ist echt schön anzusehen. Auch für Holländer. Die fahren dann aber durchgehend 50.
  • Um 9 Uhr erst auf dem Festival-Parkplatz aufschlagen ist ein wenig spät.
  • Jemanden zu suchen ist völlig für die Katz, man trifft sich zufällig.
  • Pommes gehen immer und helfen immer.
  • Eine plattgetretene Pommesschale kann im Morgengrauen und im Vorbeigehen auch mal wie eine große Damenbinde aussehen und Verwirrung stiften.
  • Der Flughafen Hahn lässt zumindest Teile des Hunsrücks immer leuchten.
  • Halbfranzösische Möchtegern-Schuhverkäuferinnen nerven.
  • Die Sonne geht dann aber tatsächlich über der Nature One auf.
  • Ich finde Frauen die mit Reisetaschen voller Alkohol anreisen komisch, aber nicht nur deswegen.
  • Wenn der Pavillion mitten auf dem Weg steht, muss man manchmal schnell aufräumen.
  • Ein T4 kann prima unter einem Pavilion durchfahren, ein Traktor nicht.
  • Auch ein Quad ist nur als Ausgleichsinstrument für andere Defizite anzusehen.
  • Wir wurden Zeuge des langweiligsten Real-Life-Hörbuch-Pornos aller Zeiten.
  • Dosenroulette macht Spaß, aber ich kann nun kein Dosenfutter mehr sehen.
  • Mitfahrer entscheiden sich auch mal spontan, eine Nacht länger zu bleiben. Tun das aber dann doch nicht, wie man zu Hause erfährt.
  • Ein beliebiges Wort dreimal zu wiederholen und dann mit „… drei Tage wach!“ zu ergängen ist schon ganz schön witzig. Das passende „Lied“ muss man deswegen nicht mögen.
  • Eine französische Ska-Band muss man nicht verstehen um sie gut zu finden.
  • Ich kann tatsächlich immer Hunger haben.

Wie man also merkt, ein sehr schönes Wochenende liegt hinter mir. Vor allem die familiäre Atmosphäre hat mir gut gefallen. Außerdem habe ich eine Menge Leute mal wieder getroffen und das Wetter hat auch mitgespielt.

To be continued…