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Reeder for Mac

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Lange erwartet wurde heute die erste Beta-Version des RSS-Newsreaders Reeder für den Mac freigegeben. Nach dem die iPhone- und iPad-Versionen des Programms schon große Erfolge sind, ein nachvollziehbarer Schritt. Nachdem man das Programm heruntergeladen hat, muss man nur seine Google Reader-Zugangsdaten eingeben und schon kann es losgehen.

Bei made@gloria kann man sich die Beta-Version herunterladen. Mein erster Eindruck: Gefällt! Die Oberfläche erinnert ein wenig an Tweetie, ist sehr aufgeräumt und stellt die RSS-Feeds hübsch dar. Auch wenn viele Dinge, wie das Feedmanagement, die Suche oder Downloads im Allgemeinen noch nicht funktionieren, macht die Anwendung schon einen guten Eindruck. Ein tolles Detail lässt sich in den Einstellungen aktivieren: Unter „General“ einfach mal die Einstellung „Unread count“ auf „Icon“ stellen und sich freuen.

Wenn jetzt noch eingebaut wird, dass ich (wie von NetNewsWire gewohnt) mit einem Druck auf die Enter-Taste einen Eintrag im Hintergrund im Browser öffnen kann, bin ich glücklich und sogar bereit Geld dafür auszugeben.

Ein Herz für Blogs

Komische Sache, das: Im Rahmen der Aktion Ein Herz für Blogs, die dieser UARRR-Typ wieder angezettelt hatte, wollte ich dann ja auch mal ein paar Blogs verlinken. Doof allerdings, dass ich irgendwie kaum noch private oder wenig bekannte Blogs überhaupt lese. In den letzten Jahren habe ich meinen Feedreader immer mehr ausgedünnt und so waren da jetzt noch rund 80 Abonnements verblieben.

Ein Herz für Blogs

Irgendwie wollte mir dann da, auch nach mehreren Durchgängen, keins so richtig ins Auge springen. Die meisten Blogs die ich lese sind weithin bekannt, die braucht man nicht mehr zu empfehlen. Andere sind zu persönlich, als das man damit etwas anfangen könnte als Außenstehender. Schwere Sache. Während ich dann aber gerade mal so die Einträge anderer Menschen durchging, sind mir eine Menge toller Seiten aufgefallen und so sind nun schon wieder einige neue Blogs in meinem Newsreader gelandet. Warum sollte ich nicht einfach die weiterempfehlen, schließlich sind es „meine“ Perlen aus all den – sicherlich über hundert – Empfehlungen die ich heute so lesen durfte. Ab dafür:

Superlevel · Knuspermagier
Digitale Fotoschule · Augenpralinen
feingut · Das Kraftfuttermischwerk

Nicht alle diese Blogs sah ich heute das erste Mal. Aber die Empfehlung zwang mich dann doch noch einmal näher hinzuschauen und mir so ein wenig neues Lesefutter an Land zu ziehen.

Und dann noch: Die Blogdingsseiten in meiner Blog’n’Roll-Rolle, da so am Ende meiner Seite, die sind natürlich immer zu empfehlen. Diese Menschen kenne ich persönlich und kann mich für gute Qualität verbürgen! Ha!

Krank

Um sieben Uhr klingelt morgens der Wecker, die Antibiotika wollen eingenommen werden. Ich wälze mich noch ein oder zwei Stunden im Bett herum. Aufstehen, lustlos den ersten Pfefferminztee trinken. Dazu mit wenig Appetit etwas essen und die nebenhöhlenbefreienden Tabletten nehmen. Den Newsreader leer lesen, duschen. Der Kopf ist langsam ein wenig freier.

Tausend Dinge im Kopf, die man mit seiner „freien“ Zeit anfangen könnte, die gemacht werden müssten. Aber keine Lust irgend etwas zu tun. Lesen, zum fünfzigsten Mal in vierundzwanzig Stunden in Facebook reinschauen. StudiVZ und WKW sind schon vor Tagen langweilig geworden. Hin und wieder raffe ich mich auf und erledige eine Kleinigkeit. Spülen. Den Schreibtisch ein wenig aufräumen. Irgendwie im Computer herumklicken. Um irgend etwas ordentlich zu machen fehlt mir dann auch wieder die Motivation. Auch so geht die Zeit irgendwie rum.

Dann wieder Tee, Sofa, Buch. Oder einen Film. Zwischendurch wieder Facebook, wieder der Newsreader, die Mac-Seite mit den ganzen iPhone-Kiddies im Forum. Irgendwann was kleines kochen, wirklichen Hunger habe ich sowieso nicht. Wenn es dann 23 Uhr ist, bin ich auch froh. Die letzte Antibiotika-Tablette für heute und ab ins Bett.

Ich bin krank(-geschrieben) und habe dabei keinen Spaß.