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Panoramen mit der Lomo Spinner 360°

Hinterhof

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mir aus einer Laune heraus eine analoge Spinner 360°-Kamera bestellte. So ein bisschen hat mich der analoge Kram, mit dem Fräulein Anna sich schon länger auseinander setzt, ja schon fasziniert.

Kurz darauf hielt ich die Kamera mit dem großen Griff auch schon in der Hand und lernte erst einmal wieder auf’s Neue, wie man denn einen Film einlegt. Es ist schon bestimmt über zehn Jahre her, dass ich das machen musste.

Im Auto

Dann galt es, sich mit der Funktionsweise vertraut zu machen. Um ein Foto zu machen muss man den Ring aus dem Griff ziehen und dann loslassen. Beim Zurücklaufen dreht sich der obere Teil der Kamera einmal um die eigene Achse und belichtet dabei den Film. Das ist eigentlich gar nicht schwer, führt aber dazu das man selbst immer mit der Hand im Bild herumfuhrwerkt. Gut zu wissen ist folgendes: Die Stelle, die beim Auslösen auf der Rückseite der Kamera ist, wird später die Bildmitte sein. Easy!

Poppelsdorfer Allee

Nun hat es eine Weile gedauert, aber vergangenes Wochenende machte ich dann endlich mal den ersten Film voll. Die Entwicklung war dann im Fotoladen gar kein großes Problem. „Nur entwickeln, keine Abzüge, den Film nicht schneiden!“ sagte ich noch dazu. Schon einen Tag später hatte ich, nachdem ich 2,39€ über die Theke gereicht hatte, einen entwickelten Film am Stück in der Hand. Spitze! Sieben Bilder im Panorama-Format haben auf den 35mm-Kleinbildfilm gepasst, der eigentlich für 36 Fotos gedacht ist.

Des Abends ging es dann an die Arbeit. Um möglichst keine Flecken auf dem Film zu hinterlassen, machte ich mich mit Samt- Baumwoll-Handschuhen ans Werk: Zuerst teilte ich den Film mit der Schere in die passenden Stücke, dann spannte ich diese wiederum in eine Scanning Maske ein. Diese hat, im Vergleich zu den Rahmen die man normalerweise zum Film scannen verwendet, nur eine schmale Aufliegefläche. So kann man auch über die Perforation des Films hinweg scannen.

Film schneiden und scannen

Nun ging es auch schon an den Scanner. Nachdem ich ein wenig an den Einstellungen geschraubt hatte, wurden die Scans auch mit jedem Mal besser. Das Ergebnis kann sich denke ich sehen lassen! Interessanter Weise kann ich bei diesen Bilder sehr gut damit leben, dass sie manchmal auch nicht ganz so perfekt sind. Jetzt, wo ich in etwa weiß wie das Ergebnis wird, habe ich auf jeden Fall noch mehr Lust daran herum zu probieren und spannende Aufnahmen zu machen.

Poppelsdorfer Allee

iPhone-Panorama

Panorama mit dem iPhone 5 am Hofgarten in Bonn

Die Funktion die mir an meinem neuen Telefon am meisten Spaß macht, ist sicherlich die Panorama-Möglichkeit der mitgelieferten Kamera-App. Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach das Erstellen eines Panoramas ist und wie viel besser man so manchmal die Atmosphäre an einem Ort festhalten kann. So zum Beispiel auch diesen sonnig-kalten Sonntagnachmittag dort oben.

Panoramen mit Photoshop Elements 9

Dieser Tage neu auf meinem Computer: Photoshop Elements in der aktuellen Version, Nummer 9. Normalerweise komme ich mit Lightroom und Pixelmator ja ganz gut hin, Photoshop Elements kaufte ich mir im Wesentlichen wegen der Panorama- und HDR-Funktionen die mit denen des „großen Bruders“ Photoshop identisch sind.

Panorama der Nahe-Schleife bei Idar-Oberstein, erstellt in Photoshop Elements

Testweise habe ich dann gestern Abend auch mal ein Panorama zusammengesetzt und bin positiv überrascht worden. Oben schon mal das Ergebnis der Berechnung nach dem Beschnitt. Sonst habe ich nichts dran gemacht.

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Panorama vom Bonner Verteilerkreis

Ein kleines Nebenprodukt meiner kleinen abendlichen Fototour durch Bonn: Ein Panorama des Verteilerkreises.

Panorama Verteilerkreis Bonn

Dafür dass es eigentlich ein ziemlicher Schnellschuss war, ist es doch recht hübsch geworden. Eigentlich wollte ich nämlich nur ausprobieren, ob man auch mit 10mm auf dem Superweitwinkel anschließend noch gute Panoramen berechnen kann. Photoshop hat seinen Job da recht gut gemacht finde ich. Aus nur vier Bildern hat er das Bild zusammengesetzt, ich habe ansonsten nichts weiter daran gemacht. Sinnvoll könnte es eventuell sein, vor dem Erzeugen des Panoramas vielleicht die Lightroom-Objektivkorrektur an den Bildern auszuprobieren.

Am alten Zoll in Bonn

Bonn: Große Wiese am alten Zoll

Einer der Orte an denen man an Sommerabenden in Bonn besonders gut rumhängen kann, ist die Wiese beim alten Zoll. Jede Menge Menschen treffen sich dort, es wird fleißig gegrillt und auf der Wiese rumgesessen und gelegen. Geht einem das mitgebrachte Bier aus, kann man sich leicht an direkt angrenzenden Biergarten Nachschub holen. Dort gibt es auch was zu essen und man sitzt, wenn einem nicht nach Liegewiese ist, auch richtig gut an den Bierbänken.
Eigentlich wollte ich letzte Woche ein schönes Panorama vom Rhein bis zur Wiese machen, allerdings standen dann doch irgendwie ein paar Bäume im Bild (links), die die Aussicht auf den Biergarten verdecken. Deshalb hier nur ein Ausschnitt.

Ein wenig weiter vorne hat man dann den folgenden Ausblick:

Bonn: Blick nach Beuel vom alten Zoll

Von der so genannten „Dreikönigenbastion“ ((Ich kenne keinen Menschen, der das so nennt.)) hat man eine schöne Aussicht auf den Rhein. Obiges Bild verdeutlicht auch den vielleicht einzigen Grund, warum man mal auf die andere Rheinseite nach Beuel gurken sollte: Abends hat es dort wunderbar Sonne im Sommer.

Stadtwald Krefeld

Der Stadtwald in Krefeld aus Sicht der Wiese

Neben einer Fototour durch Krefeld stand bei meinem letzten Besuch auch ein Aufenthalt im dortigen Stadtwald an. Dort ist es wirklich schön: Weite Wiesen zum rumliegen, ein großer Spielplatz, ein Bolzplatz, ein See mit Ruderbootverleih und natürlich auch ein paar Bäume, sonst wäre es ja kein richtiger Wald. Außerdem ein großer Biergarten in dem es sich schön sitzen lässt.

Fussballplatz im Stadtwald KrefeldSee im Stadtwald Krefeld

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Universität/Markt

Obiges Bild fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Es ist schon vor längerem in der U-Bahnstation „Universität/Markt“ hier in Bonn entstanden. Es mag komisch klingen, aber der 70er Jahre-Charme der Anlage gefällt mir. Dieser Tage war ich dann endlich noch einmal dort, dieses Mal auch mit Stativ.

Bei meinem letzten Besuch hatte ich es leider ein wenig mit dem geplanten Panorama-Bild vermasselt. Dieses Mal sind meine Aufnahmen gut geworden, ein erster Versuch mit Hugin ist vielversprechend.

Das „Stitchen“ der Bilder ist allerdings nicht ohne. Hier werde ich noch ein wenig Zeit einplanen müssen, bis alles wirklich gut sitzt. Für den Anfang bin ich allerdings schon sehr zufrieden.

Alpenpanorama

Auf meiner flickr-Seite veröffentliche ich ja dann und wann auch gerne mal ein paar Bilder, meistens (leider) völlig unkommentiert. Zu einigen könnte man ja auch mal ein paar Worte verlieren. Zu diesem hier zum Beispiel:

Alpenpanorama

Entstanden ist das Bild im September, als ich mich mit einer Gruppe von wanderbegeisterten Herren im Zillertal aufhielt. Nach einer mittelanstrengenden Tour zur Berliner Hütte stand ich dann da und hatte diese tolle Aussicht. Überhaupt hatte ich in den vier Tagen in den Bergen mehr Aussicht, als das ich alles hätte fotografieren können.
Die Aussicht dann aber in den Fotoapparat zu bekommen, stellte sich manchmal als schwer heraus da man gar nicht genug Weitwinkel dabei haben kann. So sind in diesem Tagen einige Panoramas entstanden, unter anderem das oben abgebildete.

Was dahinter steckt, sieht man dem Foto auf den ersten Blick gar nicht an. Aus sechzehn Bildern hat mir Photoshop mit seiner großartigen „Photomerge“-Funktion ein Bild mit der Größe von etwa 7500*6700 Pixeln berechnet. Ganz schön riesig: Auf einem 24″-Display lässt sich das Gesamtbild nur anschauen wenn man es auf 16% verkleinert, die PSD-Datei ist fast 700MB groß.

Berliner Panoramen

Dem deutschen Volke

Bei meinem ersten Besuch in Berlin hatte ich vor dem Reichstag auch einige Bilder gemacht, die ich zu Panoramen verarbeiten wollte. Völlig unvorbereitet hatte ich einfach mal drauf los geknipst. Gestern habe ich dann mal einen Teil meiner Mittagspause damit verbracht, in Photoshop die Bilder zusammenzubauen. Ein klein wenig geholfen hat mir dabei dieser Artikel bei webmasterpro.de.

Eigentlich hat Photoshop die Arbeit ja dann mehr oder weniger alleine gemacht. Die Fotomerge-Funktion, zu finden unter „Datei -> Automatisieren -> Photomerge“, hat auf Anhieb ganze Arbeit geleistet, das Ergebnis kann sich in der Rohfassung schon echt sehen lassen:

Reichstag-Panorama roh

Noch ein wenig beschneiden und an ein paar Knöpfen drehen, schon war die Geschichte eigentlich gegessen und ein tolles Bild auf der Festplatte. Auffällig war allerdings, dass beim Erstellen des Panoramas mein an sich sehr flotter Firmen-iMac doch arg in die Knie gegangen ist. Als ich gesehen habe, dass die PSD-Datei fast 600MB hatte, war mir dann aber einiges klar. Immerhin habe ich für das große Panorama 16 Bilder verarbeitet.

Auch meine beiden anderen Testläufe, jeweils mit weniger Bildern, waren sehr zufriedenstellend. Das Ergebnis ist noch ein gutes Stück besser geworden, was vor allem daran liegt das die Bilder bei besseren Witterungsverhältnissen entstanden sind. Wie ich bei trübem Wetter noch mehr aus der Kamera (oder anschließend den Bilden) herausholen kann, muss man mir wohl mal noch erklären. Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall ein paar Bilder mehr machen und dringend berücksichtigen, dass nach dem Zusammenfügen der Bilder doch einiges an Beschnitt notwendig ist.

In mehr oder weniger voller Pracht, gibt es die Bilder in meinem Flickr-Stream zu sehen. Ich brauche glaube ich dort demnächst mal einen Pro-Account dort, damit die Größenbegrenzung von 1024 Pixeln mal aufgehoben wird.