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Flickrn mit flickery

Da hab ich dieser Tage doch bei Apfelquack abgesahnt. Mit flickery wurde ein Client für den Online-Bilderdienst flickr vorgestellt und verlost. Ich bin einer der Gewinner.

flickery

Bisher habe ich den flickr-eigenen „Uploadr“ zum Hochladen meiner Bilder genutzt und alles weitere auf der Webseite selbst erledigt. flickery bietet den gleichen Funktionsumfang wie die Webseite direkt im Programm. Es lassen sich Alben anlegen, Bilder und die dazugehörigen Daten editieren, die Bilder der eigenen Kontakte surfen oder einfach mal ein wenig in der globalen Bilddatenbank umschauen oder nach Bildern suchen. Außerdem ist die Möglichkeit gegeben, Bilder von der Webseite direkt nach iPhoto zu importieren. Den umgekehrten Weg habe ich leider noch nicht gefunden, das wäre für mich sozusagen das Sahnehäubchen gewesen: Bilder aus iPhoto direkt nach flickr packen.

Das Ganze ist schön in einer Mac-GUI verpackt und macht richtig Spaß. Zum Bilder anschauen gibt es auch einen Vollbildmodus, in dem mir auffällt wie schlecht meine Bilder nach dem Hochladen doch aufgelöst sind. Macht aber nichts, dafür gibt’s ja auch noch meine Festplatte.

Insgesamt ist flickery ein schönes Tool, das wirklich Spaß macht. Ich hoffe, dass ich bald auch wieder ein wenig Muse finde, ein paar Bilder so zu bearbeiten das man sie auch der Menschheit zugänglich machen kann. Natürlich ist jeder eingeladen, mal einen Blick auf meine Bilder bei flickr zu werfen.

Fenster wechseln mit Witch

Mit der Tastenkombination Command-Tab kann man unter MacOS X Programme wechseln. Das sollte bekannt sein. Nun hat es sich aber all zu oft, dass man mehrere Fenster eines Programmes geöffnet hat. Meistens liegen die dann auch noch zu allem Überfluss übereinander. Apples Exposé mag hier schon ein wenig helfen, so richtig in die Breche springt dann aber Witch von Many Tricks-Software.

Witch

Das Programm bindet sich als Teil der Systemeinstellungen in das Betriebssystem ein und stellt eine weitere Tastenkombination zur Verfügung. Als Standard ist hier Alt+Tab eingestellt. Diese Tastenkombination zeigt ein Fenster ähnlich des normalen Tab-Switchers an, aber mit dem entscheidenden Unterschied das hier alle Fenster, geordnet nach Programmen, angezeigt werden. Im Dock abgelegte Fenster werden hierbei mit einem kleinen Kästchen um das Icon angezeigt.

Witch tut es bei mir in den Grundeinstellungen prima, hat aber unglaublich viele Einstellungsmöglichkeiten. Witch läuft unter Mac OS X ab Version 10.3.9 und soll knapp 10 Euro kosten. Die habe ich bisher nicht gezahlt, das Programm tut aber dennoch was es soll. Genauere Informationen über einen Testzeitraum oder ähnliches habe ich allerdings nicht gefunden.

Juwel Kino Idar-Oberstein

Da wunderte ich mich ja schon ein wenig gestern Abend: Als ich vom Bahnhof abgeholt wurde, fuhren wir am Juwel-Kino vorbei – einem von zwei Kinos die es früher in meiner alten Heimat gab. Schon vor einiger Zeit hatte ich mich darüber geärgert, dass man beide geschlossen hatte. Ein paar Kilometer außerhalb gibt es mit dem Movietown zwar mehr Kino als man gucken kann, aber in der Stadt war wieder mal weniger los.

Ein privater Betreiber hat das Kino nun wiedereröffnet, wie ich auf der Webseite der Stadt total professionell recherchiert hab. Ich finde das wirklich super, gehört doch ein Kino irgendwie in jede Stadt und nicht auf die grüne Wiese 25 Autominuten entfernt.

Mit WALL·E und dem neuen James Bond hat man jetzt zwei aktuelle Filme im Programm, in der Pressemeldung verspricht der neue Betreiber aber auch Programmkino und will auch insbesondere auf die Wünsche der Bürger eingehen. Das klingt alles schon mal recht gut in meinen Ohren.
Nun bin ich mal gespannt wie lange das Kino läuft und ob es auch von den Idar-Obersteiner Bürgern angenommen wird. Ich habe da leider ein paar Befürchtungen, aber ich will nicht all zu schwarz malen. Das aktuelle Kinoprogramm gibt es auch schon im Internet, allerdings im Moment noch auf der Webseite des Movietown integriert.

Radio Idar-Oberstein

Radio Idar-Oberstein
Foto: Jan Braunschedel

Ich konnte es ja kaum glauben, als mit mein Stammesführer letztens davon erzählte, dass Idar-Oberstein nun einen eigenen Radiosender hat.

Auf der Frequenz 87.6, auf der früher Rockland Radio sendete, gibt es nun 24 Stunden Programm das direkt aus dem Herzen der Stadt, nämlich dem Platz auf der Idar kommt. Leider gibt es (Noch?) kein Webradio, wodurch ich so bald nicht in den Genuss des Senders kommen werde.

Insgesamt finde ich das eine gute Sache. Laut Jan scheint die Musik auch nicht schlecht zu sein. Ich hoffe, die Idar-Obersteiner nehmen das Angebot an.

Televisionslos glücklich

Von manchen Dingen ist man gar nicht so abhängig wie man eigentlich denkt: Seit Anfang Februar wohne ich nun in Bonn und seit dem habe ich nicht viel fern gesehen. Während ich im Moment mangels Fernseher oder DVB-T-Stick nicht mal die Möglichkeit hätte, hatte ich in meiner letzten WG sogar einen Fernseher zur Verfügung – diesen habe ich allerdings nicht ein Mal eingeschaltet.
Zur allgemeinen Information kann man das Internet prima heranziehen und dort die einschlägigen Nachrichtenseiten absurfen. So bleibt dem TV dann eigentlich nur noch die Aufgabe des „Alleinunterhalters“.

Wirklich was verpasst habe ich allerdings in der letzten Zeit nicht und vermisst habe ich „die Kiste“ auch nicht. An den Wochenenden in der alten Heimat habe ich schon hin und wieder einen Blick ins TV geworfen, dabei war das Programm allerdings nicht sonderlich überzeugend. Anscheinend habe ich mich vorher die meiste Zeit doch nur berieseln lassen, was mir in keinster Weise fehlt.
Statt dessen habe ich die Zeit genutzt, um das ein oder andere Buch zu lesen und so vermutlich wesentlich effektiver ausgespannt.

Natürlich habe ich mich dem Medium Fernsehen nicht völlig abgewandt. Vor allem die neuesten Folgen meiner aktuellen Lieblingsserie „Lost“ habe ich mir fleißig aus den USA importiert und den ein oder anderen Film habe ich mir auch angeschaut. Da es inzwischen nicht nur eine Internetseite gibt auf der man sich allerneuste Filme im Youtube-Stil anschauen kann, werde ich das sicherlich auch noch öfter machen.

Ich glaube, am Ende liegt die Lösung darin „gezielt“ fern zu sehen und sich vorher gut über das Programm zu informieren. Oft habe ich erst nach der Ausstrahlung einer interessanten Sendung von ihr erfahren, was mich hin und wieder echt geärgert hat.