Archiv für Schlagwort: royal bangs

Royal Bangs in Bonn

Gestern Abend gab sich die, leider nicht sonderlich bekannte, Krachkapelle Royal Bangs hier in Bonn die Ehre. Genauer gesagt im Bla, grade mal ein paar Straßen von meiner Hütte entfernt. Ich hatte die drei Herren als Vorband bei Port O’Brien kennengelernt und hier ja auch schon mal einen Titel vorgestellt.

Gestern Abend war man dann selbst Headliner. Vorher spielten noch kurz ein paar Jungs aus Köln, die zwar recht ordentliche deutsche Gitarrenmusik machten, deren Namen ich aber schon wieder vergessen habe. Schade eigentlich. Royal Bangs spielten dann auch nur etwa eine Stunde, aber mit viel Elan und so kam ich durchaus auf meine Kosten. Dabei fiel mir wieder auf, dass ich die Band live eigentlich sogar lieber höre, als vom Band. Irgendwie ist da mehr Dynamik drin. Ich glaube das ist gut so. Zu Beginn des Konzerts war es mir auf jeden Fall zu laut, mit schnell selbstgebauten Ohrstöpseln konnte ich dem aber abhelfen. Nach dem Konzert bemerkte ich dann auch, woher die Titel kamen die ich noch nicht gekannt hatte: Es gibt noch ein zweites Album neben dem das ich letztens schon gekauft hatte. Eben dieses ist im deutschen iTunes-Store aber nicht verkäuflich. Da könnte ich mich jetzt lange wundern – statt dessen kaufte ich eine altmodische CD.

Port O’Brien

In meiner iTunes-Bibliothek stolperte ich irgendwann über den Titel „I woke up today“, der kalifornischen Band Port O’Brien. Ein etwas hippiesker, gute Laune verbreitender Song. Woher der kam? Keine Ahnung, vermutlich lud ich den Titel irgendwann mal in einem freien Sampler herunter.
Ein wenig angefixt hörte ich ein paar Titel zur Probe und packte per iTunes dann direkt zwei Alben auf meinen Computer. Als ich dann kurz darauf auch noch las, dass es ein Konzert in Köln geben wird, hielt mich nahezu nichts mehr.

So stand ich dann gestern Abend im Gebäude 9 und freute mich auf ein Konzert. Um es kurz zu machen: Ich wurde nicht enttäuscht, denn auch die beiden Vorbands waren schon grandios.

Nachdem die beiden schwedischen Mädels von First Aid Kid einen ruhigen Einstand gegeben und die Kapelle Royal Bangs dann mit schwer rhythmischen (aber sehr gut gemachtem) Krach die Menge angeheizt hatten, ging es mit Port O’Brien los.

Im Wesentlichen spielte man Titel aus dem aktuellen Album Threadbare, aber auch ein paar ältere Stücke.
Die Stimmung im Publikum war super, es wurde fleißig abgespackt und so ging die Zeit viel zu schnell um, so dass ich am Ende noch einen kleinen Spurt zum Bahnhof einlegen musste, um den letzten Zug zu bekommen. Mein Fazit: Volle Punktzahl für dieses Konzert, in die Musik sollte man mal reinhören.