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Das erste Mal Berlin

Reichstag

Zwei Tage Berlin liegen nun schon hinter mir. Ich bin tatsächlich und wirklich das erste Mal hier. Natürlich bin ich wie immer ein wenig unvorbereitet angereist, wenn ich nun also hier über Schmerzen in den Füßen heule, dann bin ich eigentlich selbst dran Schuld. Auf der anderen Seite hätte ich vermutlich sowieso nicht alles sehen können was ich wollte und so bin ich schon mal nicht enttäuscht.

Gut gefallen hat mir die Gegend rund um den Reichstag. Dort habe ich mich am Montagnachmittag herumgetrieben, während ich auf meine Mitstreiter wartete. Ein paar schöne Bilder sind hierbei auch entstanden. So langsam entwickele ich sehr viel Spaß beim Fotografieren und entdecke ein wenig ein Faible für Glasbauten. Gerade am sehr imposanten Berliner Hauptbahnhof und auch am Reichstag war ich da ja genau richtig.

Hauptbahnhof Berlin

Eine weitere, abendliche Tour durch die Stadt brachte meine Füße dann endgültig zum Schmerzen, machte aber auch eine Menge Spaß. Seit langem ist es mir doch wieder einmal gelungen, mehr als ein Tor beim Kickern zu schießen. Eigentlich schade, dass die junge Frau, die mir eine Massage anbot, sicherlich nicht an meine Füße dachte.

Halbwegs ausgeschlafen ging es auch am zweiten Tag in der Bundeshauptstadt wieder zu Fuß los. Berlin hat viele schöne Ecken und eine Menge toller Geschäfte, für die gar nicht genug Zeit blieben. Am Abend stand nämlich auch schon die pl0gbar an, nach dem Bonner Bloggertreffen meine zweite Zusammenkunft dieser Art. Tatsächlich fand ich es dort recht interessant und habe mich auch nett unterhalten. Ein guter Start in die re:publica.

Running Man (1)

Bekanntlich befinde ich mich ja in einem ständigen Kampf mit meinem inneren Schweinehund, der wiederum von meiner Eitelkeit ständig Gassi geführt wird. Nachdem ich in den letzten Wochen mal wieder gut am rumheulen war, dass ich einen Bauchansatz bekomme und auch schon entsprechende Kommentare hören musste, war es nun gestern soweit: Ich werde jetzt sportlich!

Zu diesem Zweck habe ich mir ein paar Turnschuhe unter die Füße geschnallt und bin einfach mal aus der Haustür raus. Ein kurzer Blick bei Google Maps hatte mir vorher verraten, wie ich am gescheitesten Richtung Rhein komme. Von mir aus sind es auch tatsächlich nur etwa fünf Minuten, die ich natürlich schon laufend zurücklegte. Am Rhein angekommen hielt ich mich auf der Uferpromenade, wo ich natürlich nicht der einzige Sportler war, in nördlicher Richtung auf die Autobahn-Brücke der A565 zu. Diese mir bisher unbekannte Ecke Bonns ist echt schön, nicht nur zum Laufen. Man kann sich glaube ich auch prima auf der Wiese neben der Promenade niederlassen oder auf dem Steinstrand am Rhein entlangturnen. Das ist auf jeden Fall mal vorgemerkt.

Ich war wieder einmal überrascht, wie gut ich doch voran kam. Ich hatte ja ernsthaft damit gerechnet, innerhalb kürzester Zeit völlig aus der Puste zu sein. Nicht nur, weil ich mich lange nicht mehr sportlich betätigt habe, sondern auch weil ich wohl seit zehn Jahren recht aktiver Raucher bin. Nach einer kurzen Verschnaufpause unter der Brücke ging es dann den gleichen Weg wieder zurück, etwas genervt von einigen kleinen Mücken.
Nach einer guten halben Stunde war ich so wieder in meiner Wohnung angelangt. Wie weit ich gelaufen bin kann ich nicht genau sagen, befürchte aber das es nicht mal ganz fünf Kilometer waren. Für den Anfang finde ich das aber schon mal nicht schlecht.
Zugegebenermaßen stellte sich zu Hause auch eine gewisse Erschöpfung ein und heute morgen spüre ich auch meine Waden ziemlich. Merkwürdigerweise schmerzen aber auch meine Oberarme ein wenig.

Mein Fazit: Für den Anfang war das schon mal nicht schlecht. Nun gilt es, den inneren Schweinehund noch ein paar Mal zu überlisten. Mein Ziel ist es, zumindest alle zwei Tage eine kleine Tour zu drehen. Beim nächsten Mal muss ich auf jeden Fall daran denken was zu trinken mitzunehmen und über kurz oder lang müssen dann auch ein paar gescheite Laufschuhe an den Start gebracht werden.

Fußball ist Mord

Gestern fand der Fußball-Cup meiner Firma statt. Natürlich habe ich direkt „Hier!“ geschrien, als es ums mitspielen ging. Es gibt wohl keinen fitteren und fußballbegeisterten Menschen als mich.

Vier Mannschaften traten an: Geschäftsleitung, Medizin, Grafik und wir, die IT. Die Regeln des Turniers waren schon von Anfang an gegen uns: Es ist schließlich allgemein bekannt, dass wir keine Frau in der Abteilung haben. Nach den Regeln sollten wir uns aber eine besorgen. Da uns das nicht so recht gelang, wurden die Regeln immer wieder mal gegen uns angepasst.

Am Ende haben wir dann aber trotz aller Widrigkeiten alle Spiele gewonnen – nur das Endspiel leider nicht. Doch auch mit einem zweiten Platz sind wir hier alle sehr zufrieden.

Ich bin mit meiner sportlichen Leistung allerdings nicht sonderlich glücklich. Zwar habe ich guten Einsatz gezeigt und auch Tore geschossen, doch irgendwie war nach einer Runde über das kleine Hallenfeld immer gleich die Luft raus. Als Nichtraucher hat man es da eine gute Tour einfacher. Außerdem plagt mich heute allerübelster Muskelkater – komischerweise sogar an Stellen, die man beim Fußball eigentlich gar nicht einsetzt. Zum Glück sind die Schmerzen im Knie inzwischen wieder weg.

Mein Fazit: Das hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich bin beim nächsten Mal gerne wieder dabei. Allerdings muss ich bis dahin dringend ein wenig an meiner Fitness arbeiten. So richtig wohl fühle ich mich grade nicht – vor allem beim Gehen schmerzt es doch ein wenig.