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Fringe – Grenzfälle des FBI

Wie ich schon in meinem Rückblick auf Jericho schrieb, mag ich so Verschwörungs- und Abnormalitäten-Kram ziemlich gerne. Deshalb bin ich direkt auf den Tipp von Serien-Superspezialexperten-Spezialist Andi eingegangen und habe mir Fringe mal von vorne bis hinten angeschaut.

Die Serie handelt von einer besonderen FBI-Division, deren Mitglieder sich zunächst mit übernatürlichen Phänomenen auseinandersetzen und später erkennen, dass diese mit einem Paralleluniversum zusammenhängen. „Fringe“ bedeutet „Rand“, „Randgebiet“, „Randzone“, „Grenzbereich“ usw., als Adjektiv auch „abseitig“, „extrem“ oder (im Sinne von „borderline“) „grenzwertig“. Davon leitet sich der Begriff „fringe science“ („Grenz-“ oder „Parawissenschaft(en)“) ab.
Quelle: Wikipedia

Und wie sich herausstellte, war das eine ziemlich gute Wahl. Ein Paralleluniversum, verschiedene Zeitlinien – Fringe hat alles was man so braucht, um mich ordentlich zu verwirren, aber auch an den Bildschirm zu fesseln. Das J.J. Abrams das kann wusste ich ja schon spätestens seit Lost. Nach fünf Staffeln war ich da schon ein bisschen traurig, dass alles irgendwie doch noch sein Ende fand.

Wer sich noch ein wenig tiefer in die Materie hineinwagen möchte, dem sei ein Blick in das Fringe-Wiki empfohlen. Da wird nochmals einiges erklärt. Aber Vorsicht! Spoiler!

Die Woche und ich – Kalenderwoche 4/2013

Ich besuche den Bonner Webmontag für diesen Monat und höre einen recht interessanten Vortrag zum Thema NFC, über den ich mir dann im Nachhinein auch noch ein paar Gedanken mache.

Ansonsten bekomme ich die Woche recht schnell rum, in dem ich arbeiten gehe und sehr viel Fringe schaue. Ich bin mit jeder Folge ein kleines bisschen begeisterter von der Serie und schon ein wenig traurig, dass ich bereits die Hälfte hinter mir habe.

So langsam ärgert es mich ein wenig, dass ich so unfit bin. Irgendwie nicht so richtig krank, als das ich mal zu Hause bleiben sollte, aber auch nicht so fit, als das ich noch irgend etwas groß auf die Reihe bringe. Freitag lande ich deshalb auch mal sehr zeitig im Bett.

Samstag bin ich dann schon wesentlich besser drauf und verbringe einen großen Teil des Tages damit, an Fräulein Annas neuer Webseite zu basteln. Ich glaube, dass die ziemlich großartig wird. Es macht großen Spaß, abseits des Tagesgeschehens mal wieder ein bisschen zu basteln und zu probieren. Dass ich damit auch einen meiner Vorsätze für dieses Jahr erfülle, finde ich ziemlich spitze.
Zwischendrin lasse ich mich dann aber gerne unterbrechen und besuche mit Olli die aktuelle Sonderausstellung im Haus der Geschichte. „Science Fiction in Deutschland“ heißt die und ist – man kennt das vom Haus der Geschichte schon – ziemlich gut gemacht. Vielleicht ist das Haus der Geschichte die sinnvollste Verwendung meiner Steuergelder die ich kenne.

Sonntag ist dann – nachdem unser Besuch auf der Red Tape Party im Nyx ein wenig länger war als gedacht – Gammeltag. Ein paar Kleinigkeiten erledige ich vom Sofa aus zwischen ein paar weiteren Fringe-Folgen, um mich dann am Abend über den neuen Tatort aus Saarbrücken zu ärgern. Ich frage mich wirklich, ob es denn so schwer ist einen soliden Krimi zu produzieren.

Das “YAY!” der Woche: Es ist eine tolle Idee, den Wocheneinkauf schon am Freitagabend direkt nach der Arbeit zu erledigen. Das entspannt den Samstag ungemein.

Jericho – Der Anschlag

Jake Green (Skeet Ulrich) kommt nach einer mehrjährigen Abwesenheit wieder in seine ländliche kleine Heimatstadt Jericho, um einige Dinge zu regeln. Kurz nachdem er den Ort verlässt, erscheint ein gigantischer Atompilz in der Gegend von Denver. Abgeschnitten von jeglicher Kommunikation zur Außenwelt, ohne zu wissen, was passiert ist, und ohne weitere Unterstützung, sind alle Bewohner von Jericho auf sich gestellt. Im Laufe der Serie stellt sich heraus, dass über zwanzig Städte im gesamten Land angegriffen worden sind, u. a. Washington, wo sich gerade der Präsident aufhielt. Wer die Angriffe verübt hat, bleibt zunächst unklar.
Quelle: Wikipedia

Ein Setting, dass mir große Unterhaltung versprach und auch lieferte. Ich mag diese postapokalyptischen Szenarien, verschwurbelt mit einigen Verschwörungen und fiesen Machenschaften von Regierungen und Unternehmen. An „Jericho“ hat mir dabei besonders gefallen, dass man auf Zombies verzichtet hat. Die mag ich nämlich nicht so besonders gerne.

Da ist es schon ziemlich schade, dass man die Serie nach nicht einmal anderthalb Staffeln abgesetzt hat. In meinen Augen hätte das Szenario noch eine Menge Stoff geliefert, mit dem man noch die ein oder andere Staffel hätte füllen können.

Ikea Nordby – Der mysteriöse Tisch

Schon bei meinem letzten Ikea-Besuch war mir dort ein Tisch aufgefallen: „Nordby“ stand dran und er hat mir auf Anhieb gefallen. Ich könnte ihn mir gut als meinen neuen Schreibtisch vorstellen. Ein wenig verwundert war ich deshalb, dass die Ikea-Suche dazu nichts ausspuckte und der Tisch auch in der Übersicht unauffindbar war.

Heute, etwa anderthalb Monate später war ich wieder im schwedischen Möbelhaus meines Vertrauens. Eigentlich stand nur eine Schreibtischlampe auf meinem Einkaufszettel, aber nach dem Tisch habe ich dann doch nochmals geschaut. Obwohl ich beim letzten Mal zu meiner eigenen Erinnerung ein Foto des anhängen Zettels gemacht hatte ((Mein Siebhirn vergisst alle Informationen die es sich merken soll, nach etwa dreißig Sekunden.)), war ich mir meiner Sache nicht mehr so ganz sicher.

Ikea-Tisch Nordby

Ich hatte mich also nicht geirrt. Anscheinend ist der Tisch bisher online einfach noch nicht verfügbar. Aber es wird wohl eine ganze Serie mit Nordby-Möbeln geben: Irgendwo stolperte ich (im wahrsten Sinne des Wortes) gegen einen Couchtisch mit dem gleichen Namen. Eine passende Bank zum Tisch gibt es übrigens auch.
Demnächst werde ich wohl die Möglichkeit haben, mal wieder mit einem Auto nach Ikea zu fahren. Bis dahin muss ich mir überlegen, ob mir mein aktueller Schreibtisch wirklich zu groß ist, wie es mit der tatsächlichen Platzersparnis aussieht und ob mir diese das Geld wert ist. Eine gute Möbel-Aufmöbel-Idee zu dem neuen Tisch habe ich auch schon. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.

Nachtrag: Um es noch ein wenig mysteriöser zu machen, hat Ikea jetzt in seiner eigenen Aktionswerbung auch Nordby-Artikel. Die Suche auf der Webseite findet aber immer noch nichts dazu.

ikea-nordby-topf

Eureka – Die geheime Stadt

In den vergangenen Wochen habe ich mir die erste Staffel der US-Serie Eureka angeschaut. Aktuell wird bei ProSieben die zweite Staffel ausgestrahlt.

Ohne lange drumherum zu reden: Die Serie gefällt mir. Der US-Marshall Jack Carter landet durch Zufall gemeinsam mit seiner Tochter in einer geheimen Stadt, in der Wissenschaftler an hochmodernen Gerätschaften forschen. Am Ende der Pilotfolge wird Carter zum Sheriff der Stadt ernannt und erlebt in den kommenden Episoden zahlreiche Abenteuer, in denen meistens fehlgeschlagene Experimente eine Rolle spielen. Da Carter selbst kein Wissenschaftler ist, ist seine Herangehensweise an die Probleme eher unkonventionell.
Durch ein geheimes Artefakt wird zusätzlich eine gute Prise Mystery in die Serie eingebracht, die sich aber trotzdem selbst nicht all zu ernst nimmt. Besonders gefallen hat mir zum Beispiel das Verbotsschild „No Hoverboarding“ in der Fußgängerzone der Stadt.

Alles in allem eine sehr sehenswerte Serie, die man sich allerdings (wie so oft) ganz von Beginn an anschauen sollte.

Televisionslos glücklich

Von manchen Dingen ist man gar nicht so abhängig wie man eigentlich denkt: Seit Anfang Februar wohne ich nun in Bonn und seit dem habe ich nicht viel fern gesehen. Während ich im Moment mangels Fernseher oder DVB-T-Stick nicht mal die Möglichkeit hätte, hatte ich in meiner letzten WG sogar einen Fernseher zur Verfügung – diesen habe ich allerdings nicht ein Mal eingeschaltet.
Zur allgemeinen Information kann man das Internet prima heranziehen und dort die einschlägigen Nachrichtenseiten absurfen. So bleibt dem TV dann eigentlich nur noch die Aufgabe des „Alleinunterhalters“.

Wirklich was verpasst habe ich allerdings in der letzten Zeit nicht und vermisst habe ich „die Kiste“ auch nicht. An den Wochenenden in der alten Heimat habe ich schon hin und wieder einen Blick ins TV geworfen, dabei war das Programm allerdings nicht sonderlich überzeugend. Anscheinend habe ich mich vorher die meiste Zeit doch nur berieseln lassen, was mir in keinster Weise fehlt.
Statt dessen habe ich die Zeit genutzt, um das ein oder andere Buch zu lesen und so vermutlich wesentlich effektiver ausgespannt.

Natürlich habe ich mich dem Medium Fernsehen nicht völlig abgewandt. Vor allem die neuesten Folgen meiner aktuellen Lieblingsserie „Lost“ habe ich mir fleißig aus den USA importiert und den ein oder anderen Film habe ich mir auch angeschaut. Da es inzwischen nicht nur eine Internetseite gibt auf der man sich allerneuste Filme im Youtube-Stil anschauen kann, werde ich das sicherlich auch noch öfter machen.

Ich glaube, am Ende liegt die Lösung darin „gezielt“ fern zu sehen und sich vorher gut über das Programm zu informieren. Oft habe ich erst nach der Ausstrahlung einer interessanten Sendung von ihr erfahren, was mich hin und wieder echt geärgert hat.