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The Big 4 in Gelsenkirchen

The Big 4

Ich hatte mich bekanntlich darauf gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Am vergangenen Samstag besuchte ich die Arena auf Schalke im schönen Gelsenkirchen, um mir den einzigen Auftritt der Big 4 des Thrash-Metals in Deutschland anzuschauen. Anthrax, Megadeath, Slayer und Metallica spielten vor mehr als 50000 Menschen in der Veltins-Arena. Und meine Mitstreiter und ich mitten drin! Oder mehr so am Rand auch, denn wir hatten beim Vorverkauf Tickets für die Tribüne ergattert. Ab einem gewissen Alter muss man aber auch nicht mehr mitten im Moshpit rumgurken. Da waren wir uns schnell einig.

Von der Nordkurve hatten wir einen tollen Überblick über die Halle auf die gegenüber liegende Bühne und bekamen alles mit, was uns vor allem auch die großen Leinwände ermöglichten. Runde sechs Stunden Musik gab es zu hören, wobei sicherlich das Highlight die letzten zwei Stunden waren: Metallica spielte durch die Bank laute Kracher, liess alle Balladen (leider somit auch „Nothing else matters“) aus und spätestens bei „Enter Sandman“ brüllte die ganze Halle mit. Großartig!

Positiv fand ich wieder einmal wie freundlich der durchschnittliche Metaller doch so ist. Da kommt es dann auch mal vor, dass die Typen vor dir in der Pissoir-Schlange sich nicht einigen können, wer nun wen vorlässt.

Ein Beitrag aus der Kategorie Dran denken: Beim nächsten Mal zahlt der Genge uns den Eintritt und mietet eine VIP-Kabine.

Vorfreude: The Big Four

The Big Four-Ticket

Sehr gefreut habe ich mich, als ich letztens von eventim darauf hingewiesen wurde, dass in diesem Jahr eine grandiose Veranstaltung stattfinden wird. „The Big Four“ des Thrash-Metals werden gemeinsam in der Arena auf Schalke auftreten. An einem Samstag, für sechs Stunden ist das Konzert angekündigt. Ich überlegte kurz, denn mit Anthrax und Megadeath kann ich nicht so viel anfangen und Slayer fand ich vor ein paar Jahren auch eher mittelmäßig. Aber: Metallica!

Ich erinnere mich noch, dass ich als kleiner Junge das Video zu One sah und ich so gar nichts damit anfangen konnte. Erst über „Reload“ kam ich dann irgendwann in meiner Schulzeit dann wirklich auf den Geschmack. Es ist nun schon fast zwei Jahre her, dass ich Metallica in Köln sah – ich erzähle immer wieder gerne und begeistert davon. Und deshalb freue ich mich jetzt noch eine Runde auf das Wochenende im Juli.