Archiv für Schlagwort: ticket

Vorfreude: The Big Four

The Big Four-Ticket

Sehr gefreut habe ich mich, als ich letztens von eventim darauf hingewiesen wurde, dass in diesem Jahr eine grandiose Veranstaltung stattfinden wird. „The Big Four“ des Thrash-Metals werden gemeinsam in der Arena auf Schalke auftreten. An einem Samstag, für sechs Stunden ist das Konzert angekündigt. Ich überlegte kurz, denn mit Anthrax und Megadeath kann ich nicht so viel anfangen und Slayer fand ich vor ein paar Jahren auch eher mittelmäßig. Aber: Metallica!

Ich erinnere mich noch, dass ich als kleiner Junge das Video zu One sah und ich so gar nichts damit anfangen konnte. Erst über „Reload“ kam ich dann irgendwann in meiner Schulzeit dann wirklich auf den Geschmack. Es ist nun schon fast zwei Jahre her, dass ich Metallica in Köln sah – ich erzähle immer wieder gerne und begeistert davon. Und deshalb freue ich mich jetzt noch eine Runde auf das Wochenende im Juli.

Death Cab For Cutie in Köln

Gestern besuchte ich auf Anregung von und gemeinsam mit Fräulein Anna das ausverkaufte Konzert der amerikanischen Band Death Cab For Cutie in der Live Music Hall in Köln.
Nachdem meine Guerilla-Taktik mir gestern nicht zu einer Ebay-Karte verholfen hatte, lies sich dann doch noch ein Ticket auftreiben und so standen wir dann pünktlich zu Beginn der Veranstaltung in der Halle. Geschätzte 600 weitere Menschen hatten sich dort auch eingefunden.

Obwohl es die Band bereits seit über 10 Jahren gibt, hatte ich bis vor einigen Wochen noch nichts von ihr gehört und bis gestern Abend kannte ich auch nur weniger Lieder. Das Konzert war auf jeden Fall sehr gelungen und mit der Musik der Band konnte ich mich auch ziemlich gut anfreunden. Da Indie-Pop/Rock nun auch nicht gerade zur wildesten Pogo und fiesem Gegröle einlädt, war es auch zu verschmerzen das ich nicht mitsingen konnte.
Vor allem ersteres wäre in der Halle vermutlich mein Tod gewesen: Am Anfang lachten wir noch darüber, als jemand meinte „Die Wärme hier kommt nur von den Menschen und den Lampen.“. Schließlich war nicht zu erwarten, dass im Sommer die Heizung läuft. Doch schon kurz nach Konzertbeginn war es nahezu unerträglich heiß in der Halle – hier gilt es, dringend eine ordentliche Lüftungsanlage einzubauen.

Alles in allem auf jeden Fall ein schöner Abend, bei dem am Ende (trotz angedrohter Vollsperrung des Kölner Hauptbahnhofs) auch die Heimreise klappte. Da in Köln des öfteren gute Konzerte stattfinden, wird man mich dort sicherlich noch öfter antreffen.

Vom Automaten verarscht

Letztens habe ich mir Zugtickets gekauft. Dabei hat der Automat mir allerdings einen echten Streich gespielt und mir andere Tickets ausgespuckt, als ich eigentlich erwartet hab und mir vorher im Internet rausgesucht hatte. Wie und warum genau mir das nicht vorher aufgefallen ist, weiß ich auch nicht so recht. Jedenfalls habe ich vorhin die Frau am Bahnschalter mit meinem Problem echt zum Lachen gebracht. Die mir nun vorliegende Bahnverbindung hat sie in ihrem Computer nicht nachvollziehen können.

Werden wir mal ein wenig genauer: Am 4. April werde ich um kurz vor 18 Uhr hier in Bonn in einen IC einsteigen. In Köln steige ich dann in einen ICE um und fahre in etwa einer Stunde, 20 Minuten nach Dortmund. Dort muss ich umsteigen. Nun darf man mal raten, in welchen Zug.
Natürlich wieder in den, mit dem ich von Bonn schon nach Köln gefahren bin! Dieser wird mich dann schließlich auch weiter nach Hamburg bringen, denn das dort endet er.
Wie der Automat und ich das geschafft haben, weiß ich leider auch nicht. Auch die Direktverbindung ist im Bahn und Spar-Tarif verfügbar, daran kann es nicht gelegen haben.

Am Schalter konnte man mir nicht so recht weiterhelfen, der dicke Mann die Chefin mit den kurzen Haaren war leider nicht sonderlich kooperativ. Man hat richtig gemerkt, dass meiner Schalterfrau das peinlich war.

Der einzige Tipp, den sie mir mitgeben konnte: „Fragen sie doch den Schaffner, ob sie sitzenbleiben dürfen.“

Na Danke, Deutsche Bahn

Da hetzt man sich ab, damit man vor Fahrtantritt noch rechtmäßiger Besitzer eines Rheinland-Pfalz-Tickets wird, kriegt grade noch so den Zug und dann wird man nicht mal kontrolliert. Heute hab ich zum wiederholten Male 18 Euro aus dem Fenster geworfen, denn die letzten vier oder fünf Fahrten bin ich auf der Strecke Bonn-Idar-Oberstein (oder umgekehrt) nicht kontrolliert worden. Das ärgert mich ein wenig. Vielleicht sollte die Deutsche Bahn mal ein paar Leute vom Arbeitslosenmarkt nehmen und mein Geld dazu verwenden, Schaffner anzustellen.

Kleines Highlight meiner heutigen Reise war der kurze Aufenthalt in Koblenz. Nicht nur, dass der Cappuccino vom Bahnhofskaffee mehr als zu empfehlen ist: Heute waren dort auch jede Menge gut gelaunte St. Pauli-Fans unterwegs. Anscheinend steht ein Spiel gegen TUS Koblenz auf dem Plan, denn vereinzelt war auch zwischen den braun-weiß gekleideten Hamburgern auch ein Koblenzer zu sehen. Die massenhaft anwesenden Polizeikräfte in teilweise recht rüstiger Kleidung hatte glücklicherweise nichts zu tun.