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Vergebung

Nach „Verblendung“ und „Verdammnis“ sah ich am Wochenende dann auch den dritten Teil der Millenium-Trilogie, die auf den Büchern von Stieg Larsson basiert. Vergebung.

Nachdem ich den ersten Teil ziemlich krass fand, wie ich mich dunkel erinnere ((Aus irgend einem Grund habe ich das nicht verblogdingst.)), der zweite Teil zwar spannend aber ein wenig lang war, ist der dritte Teil nun schrecklich vorhersehbar gewesen. Klar: Man wusste das es irgendwie zu Ende gehen wird, da dies ja die letzte Folge der Trilogie war.

Irgendwie war dieses Ende aber zu offensichtlich für meinen Geschmack, denn wirklich spannend wollte es den ganzen Film über nicht werden. Alle Probleme der Darsteller lösten sich innerhalb kürzester Zeit. Auf einen „großen Knall“ oder Schockmoment habe ich die ganze Zeit erwartet – wurde aber enttäuscht. Insgesamt ein eher schwacher Film, der den beiden vorangegangenen nicht gerecht wird. Die Handlung basiert zu großen Teilen einfach darauf, die der beiden vorangegangenen Filme noch einmal durchzukauen. Da kann mir das Ende noch so gut gefallen – was es dann ja auch wirklich tat. Deshalb gibt es von mir vielleicht so fünf von zehn möglichen Punkten.

Lohnt es sich, die Bücher nun noch zu lesen?

Verdammnis

Gestern im Kino: Der zweite Teil der Verfilmung von Stieg Larssons „Millenium“-Trilogie. Verdammnis.

Vorweg: Ich habe bisher keines der Bücher gelesen. Das ist vielleicht auch gut so, denn Frau Anna konnte anschließend einen sehr ausführlichen Vortrag darüber halten, was alles fehlte und falsch war. Wie üblich bei Buchverfilmungen wurde an einigen Stellen wohl gespart und auch umgeschrieben. Mir machte das nichts aus.

Kurz zur Geschichte: Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist ermitteln im Film parallel am gleichen Fall. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Es dreht sich um den Handel mit osteuropäischen Mädchen, was allerdings nie richtig in den Vordergrund tritt. Lisbeth geht es aber eigentlich gar nicht darum, sie wird mehr oder weniger per Zufall verwickelt. Im Laufe der Geschichte wird Lisbeth dann des dreifachen Mordes verdächtigt. Es stehen einige Überraschungen auf dem Plan, bis es dann doch noch zu einer Art Showdown in der wunderbaren schwedischen Landschaft kommt.

Sieben von zehn Punkten würde ich vergeben, schlecht gemacht ist der Film nämlich nicht. Schon sehr spannend. Irgendwie zog es sich aber dann gegen Ende doch ein wenig. Der Schluss war dann ein ziemlicher Cliffhanger, wie man ihn sonst eigentlich nur von Serienfolgen kennt. Im Juni kommt dann aber auch schon der dritte Teil.