Archiv für Schlagwort: verschwörung

Robert Harris – Vaterland

Schon vor einiger Zeit hatte ich das Buch „Vaterland“ von Robert Harris gelesen.

Die Zusammenfassung von der Amazon-Seite sagt eigentlich schon alles:

Hitler hat den Krieg gewonnen – Nazideutschland beherrscht ganz Europa. Das ist das Horrorszenario in Robert Harris‘ frivolem Politthriller. «Harris versteht, gut und spannend zu schreiben. Es kommt alles vor: Verbrechen, Verschwörungen, Vertuschung, Irreführung, Gewalt und Liebe. Harris kann den Historiker nicht verleugnen – so würzt er seine Geschichte mit historischen Dokumenten.» DIE ZEIT

Das Buch ist spannend geschrieben, die Geschichte spinnt sich in genretypischer Manier langsam weiter, ein wenig Beziehungsdrama fehlt natürlich auch nicht. Auch wenn das Ende für mich doch recht vorhersehbar war: Die Vorstellung einer Welt nach einem anderen Kriegsausgang finde ich nicht sonderlich prickelnd. Ich konnte mich richtig gut in den Hauptdarsteller des Buches hineinversetzen, der nach und nach hinter die Lügen der Nazi-Propaganda kommt.

Aktualisierung: Wie ich in den Kommentaren erfahren habe, wurde das Buch auch verfilmt. Danke, Thomas.

Dan Brown – Meteor

Wie schon in einem Kommentar zum Dreigroschenroman angekündigt, habe ich mich in den letzten Tagen ein wenig der Trivialliteratur gewidmet. Mein Opfer war der Thriller „Meteor“ von Dan Brown.

Nach „Illuminati“ und „Der DaVinci-Code“ war dies nun mein drittes Buch aus der Feder des Autors und gewohnt leicht lies es sich auch lesen.
In der Geschichte geht es um einen Meteoriten-Fund der NASA, der zeitlich gar nicht besser in den amerikanischen Wahlkampf um das Amt des Präsidenten passen könnte. Das riecht natürlich schon ein wenig nach Verschwörung – und genau das ist es natürlich auch. Wirklich anspruchsvoll ist der Roman nicht und die Geschichte ist recht leicht vorhersehbar. Dennoch ist eine gewisse Spannung vorhanden, die ich schon aus den anderen Büchern Dan Browns kannte. Man weiß eben doch – bei aller Vorhersehbarkeit – erst am Ende wie es ausgeht.

Gerade im Vergleich zu Brecht liest sich das Buch fast von selbst und man kann es auch unter dem Einfluss großer Müdigkeit ruhig weiterlesen. Ob das ein gutes Zeichen ist, muss glaub ich jeder für sich selbst wissen. Ich für meinen Teil lese aus Unterhaltungsgründen gern und somit war das Buch für mich ein gutes.