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Die Woche und ich – Kalenderwoche 1

Montag, 02. Januar 2012

Mein Start in das neue Jahr! Ich bin ein wenig aufgeregt, denn es ist auch mein erster Arbeitstag bei meinem neuen Arbeitgeber. Ich werde freundlich aufgenommen und verbringe den Tag im Wesentlichen damit meinen iMac aufzubauen und einzurichten und bekomme viele Dinge erklärt. Außerdem werde ich mir in naher Zukunft etwa 25 neue Namen merken müssen.
Am Abend bekomme ich am Bahnhof in Mehlem direkt das bisherige Telefongespräch des Jahres mit.

Außerdem erklärt mir Boris Becker bei Twitter, um was es im Leben wirklich geht. Danke dafür!

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Thank you for travelling with Deutsche Bahn

Aus der Reihe „Ärgerniss Zugfahrt“: Meine heutige Tour von Bonn war wieder ein echtes Erlebnis. Der Rhein-Express nach Koblenz hatte sich direkt um 25 Minuten verspätet. Der etwas später fahrende IC nach Koblenz, mit dem ich meinen dortigen Anschluß noch bekommen hätte, wurde leider nicht für „Normalreisende“ freigegeben. So verschob sich meine Ankunft in der alten Heimat schon vor Fahrtantritt um eine Stunde.

In Koblenz hatte ich so dann wenigstens Zeit, mir einen der leckerem Bahnhofs-Cappuccinos zu genehmigen.

Das mein nächster Zug dann auch schon wieder mit mehr als 10 Minuten Verspätung startete, darf man als schlechtes Zeichen werten. Die Bahnbedienstete in der Regionalbahn nach Mainz war zwar sehr bemüht, konnte aber dank unterwegs zusätzlich aufgebauter Verspätung und trotz mehrerer Telefonate nicht erreichen, dass der Regionalexpress meiner Wahl in Ingelheim auf mich wartet. Wenigstens ist das Rheintal bei Sonnenuntergang recht idyllisch anzuschauen. Und ich hatte die Gelegenheit mich ausführlicher mit meinem neuen Spielzeug auseinander zu setzen.

In Ingelheim verließ mich dann das Pech ein wenig. Mag die DB AG auch nicht auf mich warten, auf eine Horde Fussballfans tut sie es. Der Regionalexpress nach Saarbrücken hatte ausreichend Verspätung, so daß ich diesen tatsächlich noch bekam. Mit anderthalb Stunden Verspätung traf ich dann schließlich in Idar-Oberstein an. Viereinhalb Stunden war ich unterwegs.

Mein Fazit dieser Tour: Mal schauen was die einschlägigen Mitfahrzentralen im Internet so für mich zu bieten haben. Eventuell komme ich so sogar noch ein wenig billiger weg. Außerdem werde ich auch mal nachhören, was die Bahn von einem kleinem Entgegenkommen hält. Hoffnungen muß ich mir da aber wohl keine machen…

Freitäglicher Bahnspaß

Sehr spontan bin ich gestern Abend noch in die alte Heimat aufgebrochen. Dazu hatte ich mir die letztmögliche Verbindung zum Freitagabend ausgesucht, ein wenig Nervenkitzel muss ja dann doch sein.

Um 0.04 Uhr in Idar-Oberstein einzutreffen entsprach zwar nicht ganz meiner Lieblingsvorstellung, zumal ich schon mit Kopfschmerzen gestartet war. Aber es sollte noch dicker kommen: Nachdem das Umsteigen in Koblenz noch problemlos von statten ging, baute die Regionalbahn auf dem Weg nach Ingelheim dann nach und nach eine nicht kleine Verspätung auf. So erreichte ich da nicht mehr den angedachten Regionalexpress, zum Glück fuhr aber kurze Zeit darauf noch eine Regionalbahn.
Die Wartezeit überbrückte ich damit, mir ein dummes Gespräch von deinem mitreisenden Hiphopper halten zu lassen und zwei Exilnigerianern beim Streiten zuzuhören. Ich hoffe die beiden wurden sich einig, wer nun wem zuhören muss. Hatte ich schon meine Kopfschmerzen erwähnt? Es fehlte nicht viel und die beiden Spezialisten hätten mal mir zuhören müssen.

Beim Einstieg in die Regionalbahn erwartete mich dann die nächste Hiobsbotschaft: Mit Schienenersatzverkehr ab Kirn hatte natürlich niemand gerechnet. So wurde dann am Ende aus 0.04 Uhr irgendwie kurz nach 1 Uhr… Und nicht mal „Idar-Oberstein, hier Idar-Oberstein“ durfte ich mir anhören. Das fand ich dann doch wirklich schade.