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Responsibles einbetten von Videos mit FitVids

Videos gescheit in ein responsibles Layout einzubinden ist nicht ganz einfach. Sofern man auf den HTML5-Element video zurückgreift, ist das keine Raketenwissenschaft. Dann kann man nämlich diesen CSS-Code verwenden: video { max-width: 100%; height: auto; }.
Für eingebettete Videos von Fremdhostern, YouTube oder Vimeo zum Beispiel, ist das aber nicht so einfach. Denn diese werden über einen iframe eingebunden. Dave Rupert hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht und ein kleines jQuery-Plugin geschrieben: FitVids. Dieses übernimmt die richtige Skalierung des Videos. Wie einfach das geht, zeigt folgendes Video.

Wer sich die manuelle Einrichtung des Plugins sparen möchte und WordPress benutzt, dem ist sicherlich mit dem FitVids for WordPress-Plugin geholfen. Und ich bin jetzt zufrieden und kann einen weiteren Haken auf der „Was mich am Blog noch stört“-Liste machen.

„Shutter Island“ von Team Nine

Die beiden Schweizer Iwan Bigler und Raphael Nussbaum, die sich zusammen Team Nine nennen, waren 15 Tage in Island unterwegs. Weil sie gehört hatten, dass man da schöne Motive findet, hatten sie auch ein wenig Film-Equipment dabei und haben einen tollen Film mit vielen wunderschönen Landschaftsaufnahmen gedreht. Acht großartige Minuten, die man sich in Ruhe und im Vollbild anschauen sollte.

Das ist nach Made in Iceland schon der zweite Clip von der Insel, der mein Fernweh unglaublich anstachelt.

Fräulein Anna fährt nach Argentinien.

Oder so ähnlich. Eigentlich ist die Gute nämlich schon da, so seit gestern. Ich finde das ein klein wenig doof, vor allem aber gut und wenn ich dann erst mal hinterhergereist bin, ist’s prima. Aber natürlich ist nicht die Planung meines Urlaubs das Ziel des viermonatigen Aufenthalts. Eigentlich geht es darum Spanisch zu lernen und ein Praktikum zu machen. Und weil das etwas sinnvolles ist, kann man sich auf auf Stipendien bewerben. Das hat Fräulein Anna gemacht, hier ist der Film:

YouTube-Vorschaubild

Um das Stipendium zu bekommen, müssen nun möglichst viele Menschen für das Video, das in ziemlich aufwendiger Arbeit aus rund 800 Einzelbildern zusammengesetzt ist, abstimmen. Dazu geht man auf die Seite von Absolventa, dem demokratischen Studium, registriert sich dort schnell mit einer Email-Adresse (keine Angst, das Postfach ist danach nicht mit Spam gefüllt) und klickt dann auf den fünften Stern von links.

Wer sich dann noch interessiert was es in Argentinien so zu erleben gibt: Es gibt ein Blog.

Olli Schulz und Timid Tiger auf dem Gamescom-Festival

Am Sonntag bewegte ich meinen Hintern mal nach Köln: Auf dem Ring fand über das Wochenende das Gamescom Festival statt. Damit die ganzen blassen Nerds nicht nur in einer Halle zockend versauern, bot man dort allerlei Musik an.

Zwei Auftritte schaute ich mir an: Timid Tiger kannte ich vorher nur wenig, machen aber ganz okaye Musik, da werde ich mich noch ein wenig reinhören. Das aktuelle Album habe ich mir mal gekauft und begeistere mich auch schon ein wenig dafür. Die Show der Herren aus Köln war auch ok, der Frontmann zappelte sich gut einen ab.

Eigentlich war ich aber wegen Olli Schulz da, von dem ich ja schon lange Fan bin. Herr Schulz war bester Laune und hatte auch wieder einige lustige Anekdoten dabei. Auch wenn man davon die Meisten kennt, wenn man schon auf einigen Konzerten war: Ich habe immer wieder viel Spaß bei seinen Auftritten. Deshalb ist es ein wenig schade, dass ich seinen Auftritt am 22. September in Bonn leider nicht sehen kann. Ach so: Die Musik ist natürlich bei Herrn Schulz auch immer grandios. Ich mag seine Texte sehr.

Der neue Werbefilm des BdP – „Abenteuer Pfadfinden“

Bekanntlich verbringe ich ja hin und wieder ein wenig Zeit damit, mir ein blaues Hemd und ein blau-gelbes Halstuch anzuziehen und in der Landschaft herumzuspringen. Viele schöne Erlebnisse verbinde ich mit meiner Zeit bei den Pfadfindern. Nun hat mein Verband, der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, einen neuen Werbefilm online gestellt. Das wurde auch mal Zeit, der Vorgänger vergammelt als VHS-Kassette ein wenig neben meinen DVDs.

YouTube-Vorschaubild

Gut gelungen finde ich den Film, er zeigt schön die Vielfalt unseres Bundes und was wir alles so machen. Da kann sogar ich, der ich ein großer Kritiker des Ladens bin, nur mal ein großes Lob aussprechen. Auch schön: Sehr viele bekannte Gesichter konnte ich auch entdecken. Kann man bei YouTube eigentlich Leute verlinken?

Anajo

Ich höre mir ja gerne auch mal (für mich) neue Musik an. Frau Anna ist zum Beispiel ganz begeistert von Anajo, einer Indie-Band aus Augsburg. Die haben grade zu ihrem zehnjährigen Bandbestehen ein neues Album namens Anajo und das Poporchester herausgebracht und gehen damit auch gerade auf Clubtour.

Ich kannte von den drei Typen bisher nur ein oder zwei Lieder die auf den einschlägigen Abspackveranstaltungen, die ich so gerne besuche, laufen. Gestern Abend schauten wir uns die Band dann im Subway an. Der ziemlich kleine Laden war etwa zu zwei Dritteln gefüllt und die Stimmung war wirklich gut. Mir hat es gefallen, die Band erinnert mich vom Stil her ein wenig an die Sportfreunde Stiller in ihren frühen Tagen, wenn auch mit irgendwie schöneren Texten.

Die aktuelle Single ist ein deutsches Cover des allseits bekannten „Boys don’t cry“ von The Cure. Auch nicht schlecht. Ein Detail ist mir dazu gerade beim Schreiben dieses Artikels aufgefallen: Der Regisseur und Produzent des Videos ist übrigens der Kim Frank, der früher mit seiner Band Echt einige bekannte Titel hatte. Nett.

Ganz schön indie kommt man sich da schon vor, nicht? Doof nur, dass man anscheinend als Indie-Band erst zu möglichst später Stunde anfängt zu spielen. Schon letzte Woche beim Konzert von Port O’Brien musste ich während des letzten Stücks der Zugabe gehen. Gestern war es genau so. Ich glaube eigentlich nicht, dass es irgendjemand weh tun würde mal eine halbe Stunde früher anfangen zu spielen. Die letzte Bahn nach Bonn wartet leider nicht.

Miniaturwunderland selbstgemacht

Mal so zur Erinnerung an mich, dass ich sowas auch mal machen will: Diese Tilt-Shift-Geschichte, bei der am Ende alles aussieht wie im Miniaturwunderland fotografiert, ist wirklich toll.

Besonders imposant finde ich Videos wie dieses hier, dass aus unglaublich vielen Aufnahmen zusammengesetzt wurde.

An sich ist das auch gar nicht so schwer in Photoshop umzusetzen: Diese Seite erklärt, wie man ein Bild in wenigen Schritten umsetzt. Fehlt mir einzig noch das passende Motiv.

MTV ist tot!

Einem Link bei twitter folgte ich zu einem Beitrag in der ARD Mediathek: „Entlassungswelle bei MTV und Viva“ hieß es da in der Überschrift, was mich natürlich neugierig machte.

„Beim Musiksender MTV ist seit letztem Mittwoch die Hölle los. Als der Europachef mit den Mitarbeitern sprechen wollte, war allen klar, dass einschneidende Maßnahmen drohen. Mitarbeiter wurden gekündigt, Sendungen eingestellt, laufende Produktionen gestoppt. Übrig bleibt ein Rumpfprogramm. […] Aber was da im Verborgenen geschieht, ist nicht weniger als das stille Ende einer Ära.“Quelle: ARD Mediathek

MTV sendet also nur noch ein Rumpfprogramm… Wayne? Inzwischen habe ich mir den kurzen Beitrag aus der Sendung zwei Mal angesehen, denn seine Aussage trifft die Meinung die ich zu dem Thema habe ziemlich genau. Musikfernsehen ist tot, vor allem das Musikfernsehen wie es uns von MTV oder VIVA in den vergangenen Jahren gezeigt wurde.

„Kennen sie jemanden der MTV schaut?“

Diese Frage stellt der Journalist in oben verlinktem Beitrag. Ganz ehrlich? Nein. Gerade dieser Tage berichtet ich in der Raucherpause, dass ich letztens mal MTV geschaut habe. Am Sonntagmorgen kamen da wirklich eine halbe Stunde lang Musikvideos mit Gitarrenmusik, was mich schon schwer wunderte. Wäre der Sender vom vorigen Abend als ich ein „Masters“ über Metallica geschaut hatte nicht noch eingestellt gewesen, es wäre mir nicht aufgefallen. Das hatte ich bewusst angeschaltet, ansonsten sind MTV und VIVA in den letzten Jahren immer mehr von meinem Schirm verschwunden und im Programmplan immer weiter hinten gelandet. All die importierten Sendungen mit College-Studenten, die sich auf möglichst dümmliche Art und Weise zum Affen machen, haben mich nicht interessiert und an „Pimp My Ride“ hatte ich mich irgend wann auch satt gesehen. Ob ich mit Mitte 20 nicht mehr zur Zielgruppe des Senders gehöre, weiß ich nicht… Aber Gangster-Rap finde ich nun mal bescheuert und da ich annähernd täglich einen der komplexgetriebenen Wannabe-Ghettoheinis auf dem Schirm wiederfand, starb so auch mein letztes Interesse.

MTV ist tot. Und genau wie der Mensch vom Intro-Magazin im Polylux-Beitrag frage ich mich „… und ist das nicht vielleicht besser so?“ Eigentlich bin ich mir sogar sicher. Es ist es.
Ich kann mir vorstellen, wie das Herz von Ray Cokes (von dem ich eigentlich nie ein Fan war) blutete, wenn er sich die Entwicklung von MTV in den letzten Jahren anschaute. Die „Revolution MTV“ ist vorbei, heutzutage schaut man sich Musikvideos bei YouTube an. Nicht umsonst haben große wie kleine Musiklabels dort inzwischen eigene Accounts, in denen sie ihre Künstler (nicht nur mit deren Musikvideos) präsentieren.

Genug geschimpft. Dieser Tage gab es auch etwas positives aus eben jener Ecke: Mit MTV MUSIC ging ein neues Internetangebot online, auf dem man (Ein Wunder!) Musikvideos aus dem Repertoire von MTV und VH1 per Stream schauen kann. Zwar wird die Auswahl wohl im Moment noch ausgebaut, aber für den Suchbegriff „metallica“ hatte ich zum Beispiel schon mehr als 40 Treffer. Eine gute Sache die ich sicherlich noch oft in Anspruch nehmen werde wenn meine iTunes-Bibliothek wieder mal langweilig wird.

Und einen Fernseher habe ich ja sowieso nicht mehr…