Archiv für Schlagwort: webdesign

Mein erster Blogpost

Was soll denn das hier jetzt sein?? (klick!)
Tja, was ist das hier? Eigentlich nur eine weitere Art und Weise meinerseits, geistigen Müll ins Internet zu bringen.
Jedenfalls wollte ich so ein Reinpost-Ding immer schon mal auf meiner Seite haben. Jetzt hatte ich grad ein bißchen Zeit und da hab ich mir das News-Script, das ich mal für www.bdp-io.de geschrieben hatte, genommen und etwas umgebaut.
Was und wie oft ich hier was schreibe weiß nicht nicht…egal *g*

Gerade stöberte ich ein wenig in der Wayback-Machine herum und landete dabei auch bei obigem Text. Hier die Kopie des Originals, datiert auf den 7. Februar 2003. Verrückte Welt. Die Inhalte von damals möchte ich aber vermutlich eher nicht übernehmen, obwohl ich das tatsächlich mal so angedacht hatte. Folgender Text lässt das jedenfalls vermuten.

Der Smyrf sagt, daß das was ich hier schreibe Bände über mich spricht – LHÄÄÄÄÄÄ? Bisher hab ich mich ja noch nicht so arg ausgelassen. Aber mir kam ein Gedanke: Wenn ich mal (so in etwa wie der Bohlen) meine Autobiographie schreib, dann hab ichs, sofern ich den Kram den ich hier schreib aufheb, einfacher. Aber auf CD vorlesen lass ich das von nem andern – den Mist will ich net vorlesen!

Ganz spannend finde ich auch die Reste von „Webdesign“, die man um den Text herum noch erkennen kann. So nannten wir das nämlich damals, wenn man eine „Homepage“ baute. Es ist wirklich schade, dass ich von den Daten von damals keine Backups habe. Für die damalige Zeit war das alles nämlich gar nicht schlecht und ich erinnere mich noch gut, wie ich damals in mühevoller Kleinarbeit in Fireworks alle möglichen Grafiken zuerst im Ganzen entworfen und dann in kleinen Dateien exportiert habe. Das war schon ein großer Fortschritt im Vergleich zu meiner ersten Homepage.

Hach ja. Zumindest die alten Blog-Einträge, soweit sie noch abrufbar sind, sichere ich mir jetzt auf jeden Fall. Eigentlich müsste man den ganzen Kram irgendwie runterladen.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 3

Montag, 16. Januar 2012

Nur mäßig ausgeschlafen starte ich in die Woche. Dennoch komme ich arbeitstechnisch gut voran, mein jQuery-Slider-Plugin wird weitestgehend fertig und besteht auch diverse Browsertests. Gegen Abend geht es mir nicht sonderlich gut, ich raffe mich trotzdem auf und gehe einkaufen und zum Webmontag. Während ich dort den Vorträgen zuhöre, beruhigen sich meine Bauchschmerzen auch wieder und ich bin froh nicht auf dem Sofa vergammelt zu sein.

Dienstag, 17. Januar 2012

Selten erlebte ich einen weniger berichtenswerten Tag. Aber das leckere Pesto war lecker.

Leckeres Pesto von Barilla

Den ganzen Beitrag lesen.

SEO braucht kein Mensch

Search Engine Optimization is not a legitimate form of marketing. It should not be undertaken by people with brains or souls. If someone charges you for SEO, you have been conned.

Derek Powazek schreibt mir in seinem sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel Spammers, Evildoers, and Opportunists die Worte von den Lippen: SEO braucht kein Mensch. Das Geld, was man für die „Optimierung“ und das „Ranking“ seiner Seiten ausgibt, ist anderswo viel besser aufgehoben. Zum Beispiel bei einem Entwickler, der vernünftigen HTML-Code schreibt. Danach dann bei einem Menschen, der gute und interessante Inhalte für die Seite schreibt. Wirklich schlecht aufgehoben ist das Geld bei einem Menschen der Kommentarformulare und Foren voll schreibt.

Webseiten die in einem vernünftigen Code vorliegen, können von Suchmaschinen gelesen, verstanden und ordentlich gelistet werden. Gute Inhalte machen Menschen auf die Seite aufmerksam und sorgen für Verlinkungen und damit neue Besucher. So einfach ist das. Eigentlich.

Netznostalgie

Heute Mittag wurde ich in die Anfänge meiner Internetzeit katapultiert. Dass Lycos, die Firma mit dem schwarzen Hund, am Ende ist, ging im vergangenen Jahr ja durch die Presse. Eigentlich könnte mir so etwas egal sein, wäre da nicht die Sache das zu diesem Konzern auch Tripod, ein Gratis-Webhoster, gehört.
Dort habe ich Mitte 2000 meinen ersten Webspace registriert. Dieser soll nun, so sagte mir die Mail, abgeschaltet werden. Ich möchte doch bitte gegebenenfalls ein Backup der Seite machen.

Da war ich sehr gespannt: Was mag wohl auf dem Webspace noch liegen? Eigentlich war ich davon ausgegangen, nicht mehr viel zu finden, wurde dann aber positiv überrascht. Einige nie fertig ausgearbeitete Layouts und tatsächlich (laut Ordnernamen) die Versionen 9 und 10 meiner damaligen „Homepage“ aus dem Jahr 2001. Schon damals habe ich fleißig prokrastiniert: Dem Datum nach hätte ich in der Zeit wohl besser mal für mein anstehendes Abitur gelernt. Über den Fund habe ich mich allerdings sehr gefreut. Gerade aus meiner Anfangszeit ist mir leider nichts mehr an Daten erhalten geblieben.

„Funpics“ und „Funtexte“ gab es damals auf meiner Seite. Jedes Urheberrecht missachtend wurde damals zusammenkopiert was das Zeug hält. „Schneyra’s Mailorder“ hatte ich mir damals aber schon selbst ausgedacht. Ich glaube dieser Sektion der Seite muss ich mal einen eigenen Eintrag widmen. Besonders interessant fand ich dann aber die Seite „Vorgängerseiten“. Dort hatte ich neben einigen Screenhots auch immer ein paar Worte zu den vergangenen Layouts der Seite verloren.

Da mit natürlich (fast) nichts zu peinlich ist, gibt es nun hier einen Screenshot der ersten Version meiner „Homepage“ aus dem Jahr 2000 zu sehen:

Meine erste Homepage

Erstaunlicherweise erinnere ich mich an diese Zeit noch sehr gut. Ein Freund hatte sich mit dem Baukasten von Tripod eine Seite angelegt. Das musste ich natürlich auch direkt haben, war aber schnell mit den Funktionen unzufrieden. Als ich herausfand, dass man auch eigene Dokumente auf den Server laden kann, hielt mich nichts mehr. Ich fing an, HTML zu lernen. Ein kleines Frameset habe ich mir im Notepad mit Hilfe von SelfHTML zusammengeschraubt, die eigentlichen Inhalte dann aber mit dem Netscape Composer gemacht. Dieser WYSIWYG-Editor war damals Teil des Netscape Navigators. Das, liebe Kinder, war damals™ ein Browser. Wir hatten ja nichts. Und Tabellenlayouts hat man auch erst viel später gebaut. Ein FTP-Programm, heute mein tägliches Werkzeug, kannte ich damals auch noch nicht. Seiten und Bilder mussten im Backend bei Tripod per Formular hochgeladen werden.

Erstaunlich ist, wie steil damals meine Lernkurve war. Die Layouts wechselten zum Teil zwei mal im Monat und wurden von Mal zu mal besser. Ich erinnere mich noch, dass ich recht schnell anfing meinen HTML-Code wirklich von Hand in einem Editor zu schreiben. Seinerzeit war es noch eine hohe Kunst, den Ladeaufwand einer Seite zu minimieren, da lohnte ich auch noch ein schlanker HTML-Code. In den Zeiten von 56k-Modems dankten einem die Nutzer das. Dennoch finde ich die Seiten heute noch ziemlich schön, auf jeden Fall sind sie immer noch Welten besser als vieles was so im weltweiten Datennetz, insbesondere bei Anbietern wie MySpace oder Piczo, online gestellt wird.
Das grässliche Türkis und Comic Sans aus dem obigen Bild waren recht schnell Geschichte. Das ich damals auch gerne animierte Banner und Wordart-ähnliche Effekte gerne benutzt habe, mag man mir verzeihen.

Natürlich konnte damals keiner ahnen, dass ich nicht ganz zehn Jahre später mit eben diesem Kram mal meine Brötchen verdienen würde. Heute spreche ich HTML und CSS fließend, beherrsche einiges in PHP und auch ein wenig JavaScript. Ich nenne ich mich Webentwickler statt „Webmaster“ und schreibe den HTML-Code für Webanwendungen, anstatt „Homepages“ zu basteln. Schön zu sehen, dass daraus was geworden ist.