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Argentinien, ich komme!

Heute geht es los! Nachdem Fräulein Anna ja schon vor etwa drei Monaten losgezogen ist, reise ich nun hinterher. Die kommenden gut drei Wochen werde ich in Buenos Aires verbringen, es stehen außerdem Reisen zu den Iguazú-Wasserfällen, nach Montevideo (Uruguay) und in die Anden auf dem Programm. Außerdem: Viel Sonne, ein paar Tage am Strand und eine Menge gute Laune. Außerdem werde ich überprüfen ob der Argentinier an sich auf Evita gehört hat, oder ob die alle ständig am heulen sind.

Nach genau zwölf Jahren wieder Weihnachten und Silvester in Südamerika und ich bin schrecklich aufgeregt und auch ein wenig traurig. Auch wenn ich von Weihnachten an sich nicht viel halte, ein wenig „in Familie machen“ hat mir in dieser Zeit doch immer gut gefallen und auch gut getan.

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen. Es lohnt sich sicherlich in den nächsten Wochen mal hier oder vielleicht auch in meinen Twitter-Stream reinzuschauen. Ich werde mir sicherlich keine Möglichkeit entgehen lassen euch hier im kalten Europa ein wenig die Nase lang zu machen.

Weihnachten

Weihnachtsbaum

Stille Nacht, heilige Nacht! Für mich jetzt so als Atheisten eher nicht so. Aber Weihnachten ist kein christliches Fest, also darf ich auch! Aber warum eigentlich? Dieser Tage machte ich mir diesbezüglich ein paar Gedanken.

Die Geschenke sind es nicht. Ich schenke zwar gerne – und werde noch viel lieber beschenkt – aber gerade in den letzten Jahren hat das Weihnachtsfest einen anderen Aspekt für mich: Zusammenkunft.
Schon bevor ich meinen Heimatort verlassen habe, machten das eine Menge anderer Menschen. Viele davon kann ich, obwohl ich ja nicht gerade als Menschenfreund bekannt bin, ziemlich gut leiden. Im Laufe der Jahre wurden so die wirklich gemeinsamen Aktivitäten immer weniger. Wo man früher irgendwie drei Autos brauchte um auszugehen, saßen auf einmal nur noch zwei Hansel in der Karre. Schade.

An Weihnachten zieht es dann aber doch alle wieder in die alte Heimat. Zum einen genieße ich es sehr, mal mit Ruhe bei meinen Eltern abhängen zu können. Nicht einer der seltenen und kurzen Wochenend-Besuche, an denen man Freitags erst spät und übermüdet aufschlägt und am Sonntag schon nach einem schnellen Mittagessen wieder abhauen muss. Dann das Zusammentreffen all der Leute, die man sonst so schwer unter einen Hut bekommt. Gestern Nacht saßen in dieser Kneipe viele Menschen an einem großen Tisch und ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass das so war. In dieser Menge und Mischung. Vermutlich im letzten Jahr.

Ich bleibe noch ein paar Tage hier und freue mich. Ein frohes Fest euch allen! ((Und all das, obwohl ich eigentlich gar keinen Weihnachtsgruß in diesem Blogdings hier veröffentlichen wollte.))

Ken Follet – Eisfieber

Da habe ich doch wieder was gelesen: „Eisfieber“ heißt der Roman, er stammt aus der Feder von Ken Follet. Auf dem Cover prangt dann sehr groß das allgemein bekannte Zeichen für biologische Gefährdung.

Darum geht es dann auch: In Schottland wird in einem Pharmaunternehmen ein Virus erforscht, das noch wesentlich gefährlicher als das bekannte und allseits beliebte Ebola ist. Natürlich geht einiges schief, ein wenig Virus landet in der freien Wildbahn und der Rest wird auch prompt noch geklaut. Das die Geschichte an Weihnachten spielt, wundert dann wohl keinen mehr.

Die nachfolgenden etwa 460 Seiten erlebt man dann, wie die Sicherheitschefin der Firma diese Situation meistert. Dabei kommt ihre Vergangenheit dann ins Spiel und eine gescheite Zukunft versucht sie sich auch aufzubauen.
Wen das nun verwirrt haben sollte, oder vielleicht neugierig, dem sei die Lektüre des Buches empfohlen. Wer so wie ich auf gut geschriebene, spannende Unterhaltungsliteratur steht, ist mit diesem Buch gut bedient.