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Campingspaß für Jung und Alt

Camping!

Wunderbare Aussicht auf regenerative Energiegewinnung in der Eifel, eine Wiese mit Zelten und Wohnwägen, ein Grill und das dazugehörige Grillgut. Mehr braucht es eigentlich nicht, um einen prima Freitagabend und den dazugehörigen Samstag zu haben.

Der „Campingspaß für Jung und Alt“ fand eine gute Stunde von Bonn entfernt statt, das ist nicht weit und auch am Freitagabend noch unkompliziert zu erreichen. Eigentlich sollte man viel öfter mal ein Wochenende rausfahren. Unfassbar, wie ruhig es auf einmal ist und wie viele Sterne man auf einmal am Himmel sieht. Nächstes Mal mache ich davon auch ein paar Fotos und finde vielleicht auch die Zeit, mal wieder ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen. Öfter mal abschalten. Das wär’s!

Eingelegtes Wochenende

Eingelegtes Fleisch

Am Wochenende war ich das erste Mal seit langem bei einem richtigen Metzger. So richtig mit Fleischereifachverkäuferin, lautstarker WDR-Beschallung, lustigen Kunden und allem drum und dran.

Das gekaufte Fleisch legte ich selbst ein, nach traditioneller Art nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und schön viel Zwiebelkram drum herum. Lange hatte ich das schon vor, denn selbst ist der Mann! Vor allem wenn die Auswahl an bereits grillfertigem Fleisch nicht so sonderlich groß ist. Grundsätzlich ist mir das auch gut gelungen – nur ein wenig länger hätte das Stück Schwein ziehen können bevor die große Grillung startete. Vermutlich wird sich diesen Sommer aber schon noch die ein oder andere Möglichkeit dazu bieten, die Technik zu verfeinern.

Und sonst? Ein bisschen was geschafft, viel gelacht, viel gegessen, weniger Feuerwerk als letztes Jahr gesehen. Danke Wochenende, es war schön mit dir!

Ein ungewöhnliches Wochenende

Das vergangene Wochenende war ich nicht unterwegs. Ich wundere mich immer noch ein wenig über mich selbst. Freitags komme ich nämlich nur selten nach der Arbeit wieder nach Hause. Meistens steige ich in irgend einen Zug und gurke durch die Weltgeschichte. Das ist auch schön, da ich viel erlebe und so viele nette Menschen treffe. Zur Erholung dienen meinen Wochenenden aber irgendwie selten.

Dabei kann das so entspannt sein: Am Samstag wenig länger schlafen, im eigenen Bett anstatt in einem Schlafsack irgendwo in einem Zelt oder einer fremden Couch. In Ruhe frühstücken und dabei den Film zu Ende schauen, bei dem man am Abend vorher eingeschlafen ist. Eine Runde durch die Stadt bummeln, ein paar Einkäufe erledigen. Sich erinnern, warum man so ungerne am Wochenende in der Innenstadt rumläuft. Mittags eine Runde lesen und einen kleinen Mittagsschlaf halten. Tausend Kleinigkeiten erledigen und zwei Maschinen Wäsche an einem Tag waschen. Ohne viel im Hinterkopf zu haben einfach mal ein wenig im Internet surfen.

Am Sonntagmorgen das erste Mal seit über einem Jahr wieder Joggen gehen und darauf ein dickes Frühstück einbauen. Den Küchenboden putzen, einfach nur weil man Zeit hat und Frau Mitbewohnerin dringend lernen muss. Wieder eine Runde schlafen und ein neues Buch anfangen. Mit Ruhe und entspannt mal bei den Eltern anrufen, ein paar Unterlagen sortieren und dann schließlich pünktlich zur Tatort-Runde erscheinen.

Ich habe am Wochenende nicht „nichts“ gemacht, dafür aber alles mit Ruhe und viel Zeit. Für viele ist das vielleicht normal, für mich nicht. Drei von vier Wochenenden im Monat bin ich im Schnitt nicht zu Hause. Daran sollte ich was ändern. Und irgendwann lerne ich dann auch mal noch dieses „Entspannen“ und mache mal vielleicht ein paar Tage lang wirklich nichts.

Immergut 2010

Wie ich ja ankündigte, war ich am Wochenende auf dem Immergut-Festival in Neustrelitz inmitten der schönen Mecklenburger Seenplatte. Da will ich natürlich auch ein paar Worte dazu verlieren.

An- und Abreise

Rund 650 Kilometer sind es bis zum Immergut. Das ist schon eine ganze Ecke, die sich aber mit genügend Pausen schon gut fahren lässt. Vor allem die Autobahnen im ehemaligen Ostdeutschland fahren sich sehr gut. Dementsprechend war die Anreise auch sehr entspannt, dauerte aber schon lange. Da wir ja bereits Donnerstags anreisten, fanden wir auch noch einen prima Parkplatz am Festivalgelände.
Zurück ging es gestern dann eher beschwerlich. Das lag vor allem an einem ewig dauernden Stau in dem wir und die beiden Anhalter die wir aufgegabelt hatten steckten. Dann regnete es am Nachmittag so stark, dass an mehr als 100 Kilometer in der Stunde nicht zu denken war und alle auf der Autobahn nur so am kriechen waren. Und wer schon mal ein Festival-Wochenende in den Knochen stecken hatte, weiß wie angenehm eine solche Fahrt sowieso schon ist. Ich bin immer noch platt.

Das Festival an sich

Das Immergut hat sich mir sehr positiv präsentiert. Das liegt vor allem daran, dass die Karten auf sage und schreibe 5000 Stück limitiert sind. Es ist also keineswegs eine große Veranstaltung, dafür aber um so netter und gemütlicher. Sehr entspannt und übersichtlich war das alles, selten musste man mal länger als ein paar Minuten in einer Schlange stehen. Das hat mir gut gefallen. Die Wege waren dementsprechend kurz und man konnte durchaus auch „mal schnell zum Zelt“. Gar kein Stress. Zwischen den Bühnen war man auch in etwa einer Minute gewechselt, so kompakt habe ich noch kein Festival erlebt.
Neben einer Hauptbühne gab es direkt daneben eine im Zelt, die Bands gaben sich hier sozusagen die Gitarren in die Hand. Daneben hatte es etwas abseits noch eine kleinere Bühne, die auch für Lesungen genutzt wurde. Freitag lohnte sich dort der Besuch nicht so sehr, da man von den Konzerten nicht sehr viel mitbekam: Das flache Zelt unter dem der Künstler spielte, war ab der dritten Reihe nicht mehr einsehbar und man bekam nicht mehr so wirklich viel mit. Da hat mir das Konzert-Feeling sehr gefehlt. Samstags konnte man dann aber in der inzwischen trockenen Wiese schön sitzen.

Landschaft in der Mecklenburger Seenplatte. Schön!

Die umliegende Landschaft ist, wie vermutet, ziemlich großartig. Sehr ländlich mit vielen Seen, Flüssen und Kanälen. Da bot es sich am sehr sonnig-heißen Samstag mehr als an, doch mal an einen See zu fahren und dort sehr entspannt in der Sonne abzuhängen. Dabei bin ich sogar richtig braun geworden, was man allerdings in Köln noch nicht bemerkt hat da ich wetterbedingt wieder lange Kleidung tragen muss.
Freitag war es eher durchwachsen, was das Wetter angeht. Doch irgendwie schafften wir es um die Regenschauer rumzukommen ohne völlig durchnässt zu sein. Gegen Abend wurde es dann auch trocken und so konnte man, zwar recht dick eingepackt gegen die Kälte, durchaus draußen auch ordentlich feiern.

Die Musik

Wie schon im Vorfeld erwähnt: Die meisten Bands die auftraten kannte ich gar nicht, einige vom Namen her. Ich hab bei den meisten mal reingehört und einige blieben mir auch im Gedächtnis.

An Horse

Wie oben schon bei der Nebenbühnenproblematik beschrieben habe ich hier von den beiden auf der Bühne leider nicht so arg viel mitbekommen. Die Musik hat mir aber trotzdem gefallen, da werde ich auf jeden Fall nochmals reinhören. Ein bisschen ruhig, so wie ich es ja auch manchmal mag.

The Go Team

Diese Band hat mich mehr als überrascht. Irgendwie manchmal ein wenig wie die Beastie Boys in fröhlich, dann mehr hippiemäßig unterwegs. Aber durchweg eine sehr energiegeladene Show. Mehr als Mitmachen konnte man da gar nicht und am Ende hatte ich irgendwie ein Lächeln im Gesicht.

Bonaparte

Bonaparte kannte ich vom Soundtrack von 13 Semester. Da fand ich einen Titel richtig gut und was ich sonst so gehört hatte, lies auf gute Musik schließen. Auch eine abgefahrene Show war uns vorausgesagt worden. Das war sie dann auch – ein wenig zu abgefahren. Meinen Geschmack haben die verrückten Verkleidungen und die merkwürdigen Darbietungen der Menschen rund um die Band nicht zugesagt, sondern eher von der Musik abgelenkt. Ein wenig zu bizarr war das. Keine Sterne irgendwie von mir.

Two Door Cinema Club

Frau Anna schwärmte mir von dieser Band bereits im Vorfeld die Ohren voll. Mit recht. Eingängiger Indie-Pop-Rock, den man sich gut anhören kann. Hat mir gefallen.

William Fitzsimmons

Hätte ich bequemer gesessen, wäre das Konzert sicherlich noch schöner gewesen. Sehr ruhige, entspannte Musik. Fitzsimmons spielte zusammen mit einem Bassisten, einem Schlagzeuger und einer auch gesangsmäßig sehr talentierten Keyboarderin. Gar nicht mal schlecht an einem warmen Nachmittag.

FM Belfast

Die vier aus Island kommenden Elektro-Indie-Irgendwas-Musiker haben das Zelt richtig heftig beben lassen. Fast hätte ich ein wenig Angst bekommen, als ich mich umblickte und wirklich jeder dort am springen, feiern und tanzen war. Das hat mich sehr nachhaltig beeindruckt und meine schon recht müden Knochen auch noch einmal fit erscheinen lassen.

Das sind natürlich nur einige der aufgetretenen Bands. Aber es sind die, die ich mir irgendwie behalten habe. Leider verpasst habe ich irgendwie die Lesung von Rocko Schamoni, dessen Buch Dorfpunks ich ja bekanntlich richtig gut fand. Kurz vor Ende der Lesung stolperte ich dort vorbei, hörte die Menge lachen und den Autor auch. Und fing mich an zu ärgern.

Fazit

Ein schönes, aber auch anstrengendes Wochenende liegt hinter mir. Das Immergut macht sehr viel spaß, ist aber leider eine gute Ecke weg. Ich werde mich bei Gelegenheit mal nach kleinen Festivals hier im engeren Umkreis umschauen müssen. Gut war übrigens meine Entscheidung, die Kamera zu Hause zu lassen. Zwar ist mir das ein oder andere tolle Motiv über den Weg gelaufen, aber es war sehr viel entspannter ohne. Alles in allem eine sehr zu empfehlende Geschichte.

In der Jugendherberge

Am Wochenende wohnte ich für zwei Nächte in der Jugendherberge Idar-Oberstein, meiner alten Heimat. Nicht, dass meine Eltern mich herausgeworfen hätten, es stand das Planungswochenende meines Stammes auf dem Plan. Um die Zeit sinnvoll ausnutzen zu können, hatten wir uns in der Idar-Obersteiner Jugendherberge einquartiert.

Lange war ich nicht mehr in einer Jugendherberge gewesen. Auch intensivstes Nachdenken ließ keine Übernachtung in diesem Jahrtausend wieder in meinem Gedächtnis auftauchen. Schade eigentlich, denn ich erinnere mich an einige schöne Wochenend-Lager in meiner Wölflings- und Pfadfinderzeit ((Da war ich also so zwischen 9 und 15 oder so.)). Heute ist es noch ein wenig besser als damals: Den ungeliebten Küchendienst gibt es nicht mehr, man muss seine Bettwäsche nicht mehr selbst mitbringen ((Oder extra zahlen wenn man sie vergessen hat.)), jedes Zimmer hat ein Duschbad und die Zimmer selbst sind auf einem wesentlich höheren Niveau als ich das in Erinnerung hatte. Alles ist ein wenig komfortabler geworden und ich muss sagen das mir das gefällt.

„Warum warst du eigentlich so lange nicht mehr in einer Jugendherberge?“ fragte ich mich da kurz. Irgendwie ist das aus der Mode gekommen, bevor ich selbst in eine Leitungsposition gekommen war. „Zu teuer!“ hieß es damals.

Für einen kleinen Moment dachte ich mir da, man könnte das ja doch nochmals kalkulieren. Denn viel einfacher lässt sich ein Wochenende für eine Gruppe nicht planen: Die Herbergen sind im Normalfall gut gelegen, Verpflegung ist drin und drumherum ist auch immer ein wenig Platz um mal ein wenig Leerlaufzeit zu überbrücken. Der kleine Moment war dann aber auch schnell vorbei, nachdem ich einen Blick auf die Preise geworfen hatte. Etwa 28 Euro haben wir pro Person und Nacht in einem 8-Bett-Zimmer bezahlt. Der erfahrene Gruppenleiter hat da schnell überschlagen, was er inklusive Fahrtkosten, eventuellen Eintritten oder Materialkosten bei einem Aufenthalt von zwei Nächten für die Wochenend-Tour ansetzen muss: Runde 70 Euro.
Das ist eine gute Stange Geld, von der ich befürchte das sie viele Eltern davor zurückschrecken lassen würde, ihr Kind ein Wochenende loszuschicken. Deshalb waren wir in den vergangenen Jahren wohl auch immer in Selbstversorgerhäusern und kamen somit deutlich günstiger weg.

In meinen Augen haben die Jugendherbergen ihr Angebot ein wenig von den klassischen Jugendgruppen wegbewegt und sprechen nun eher andere Zielgruppen an, zum Beispiel eher Familien, Motorrad- und Radfahrer. Am Wochenende sah ich zwar auch viele Kinder in der Herberge, aber der Großteil der Gäste war älter als ich. Schade.

Montagmorgen.

Montag, 8.30 Uhr. Vor gut 53 Stunden saß ich das letzte Mal vor diesem Computer. „Eigentlich ganz schön viel Zeit“ denkt man sich so. Das Wochenende war ereignisreich: Ein Vollrausch, zwei Mal ausgeschlafen, mehrmals überfressen, Mitbewohnersuche, mit der Kamera unterwegs gewesen, am Blog geschraubt, geputzt, Kram erledigt. Und doch irgendwie nicht alles geschafft.

Die Wochenenden sind zu kurz. Jedes Mal bleibt eine Menge Kram über, der eigentlich erledigt sein sollte. Mit meinem Weihnachtsgeschenke-Einkauf bin ich nicht wirklich weiter gekommen, die Wäsche blieb ungewaschen und eine Menge Kram der eigentlich ausprobiert und ins Internet gepackt werden sollte, schlummert weiterhin auf meiner Festplatte.
Nun ist es Montag, inzwischen 8.45 Uhr. Ich werde jeden Tag gute neun Stunden in der Firma rumhängen, ein paar nette und auch ein paar nervige Dinge machen müssen – dafür werde ich bezahlt. Abends dann wenig Lust und Elan noch was gescheites zu tun. Mitbewohner-Casting steht an, so richtig zu was kommen werde ich also so oder so nicht. Bis dann das nächste Wochenende ansteht.

Das klingt nun nach einem fiesen Wochenend-Fazit. Ist aber gar nicht so. Ich bin zufrieden, ich hatte Spaß. Die Wochenenden müssten eben ein wenig länger sein.

Und ihr so?

Mediensucht?

Das Sat1-Magazin hat einer berliner Familie über ein Wochenende alle Mediengeräte weggenommen. Fünf (!) Fernseher, diverse Radios, Computer und die Playstation. „Da geht’s denen bestimmt nicht so gut mit.“ dachte ich mir und sollte recht behalten. Erschreckend, wie die Familie grade auf die Fernseher fixiert ist. Anscheinend schien dies die einzige Freizeitbeschäftigung der Menschen zu sein. „Traurig, wenn man sonst nichts mit sich anfangen kann.“ dachte ich mir dann, schließlich lebe ich schon ein gutes halbes Jahr ohne Fernseher, und wirklich schlecht geht es mir damit nicht.

Der Versuch der Familie, es mal mit einem Gesellschaftsspiel zu versuchen, ist auch in die Hose gegangen. Erschreckend, wie schlecht die Leute miteinander umgehen können. Auf die Idee ein Buch in die Hand zu nehmen kam keiner, die einzige Lektüre im Haushalt scheint wirklich die Fernsehzeitung zu sein. Lieber wurde dann mal einen halben Tag geschlafen und vor allem der Vater schien mir mit der Situation völlig überfordert. Schlimm, wenn man so wenig mit sich und seiner Familie anfangen kann.

Am Ende des Beitrags sah man dann das Ehepaar wieder vor dem Fernseher liegen und Herr Papa freute sich über die Ruhe die nun herrscht. Kein Wunder, schließlich hockte nach aufreibenden 48 Stunden wieder jeder vor seiner Kiste.

Während ich mir ja zuerst dachte das ich nicht drauf bin, kamen mir nach kurzer Zeit doch einige Bedenken. Ohne Fernseher klappt in meinem Fall wirklich gut, den vermisse ich wirklich nicht. Ganz ohne mediale Berieselung in Form von Musik und auch dem Internet kann ich es mir allerdings in meinem Alltag auch nicht vorstellen. Ich würde sicherlich nicht innerhalb von 48 Stunden völlig verzweifelt sein, schließlich schaffe ich es im Sommer auch regelmäßig mehrere Wochen ohne Fernseher, Computer und Radio. Auf Fahrt habe (zumindest ich) sowas nicht dabei – und das ganz bewusst eigentlich.
Mein Alltag ist durch Medien bestimmt: Ich sitze rein beruflich etwa 8 Stunden am Tag keinen halben Meter vor einem 24″-Display in das ein Computer eingebaut ist, der wiederum per Standleitung am weltweiten Datennetz hängt. Ich trage meistens meinen iPod mit mir herum und bin dank Mobiltelefon immer zu erreichen. Auch wenn ich keine Entzugserscheinungen habe, auch über Wochen, verzichten möchte ich auf Dauer darauf nicht. Und so ganz ohne „Fernsehen“ lebe ich dann ja auch nicht, an „meine Serien“ komme ich ja auch anders. Dennoch werde ich mir glaube ich zu dem Thema noch ein paar Gedanken machen und mir überlegen wie ich meine Freizeit noch ein wenig „unmedialer“ gestalten kann.

Den ganzen Beitrag kann man sich bei Sat1 online anschauen.

Kein Fernseher
Papa hat kein TV – und deswegen Puls

Via Stefan Niggemeier.

Stammes-/Stufenführertreffen

Das vergangene Wochenende hab ich auf dem SST in Neuwied am Rhein verbracht. Dank meiner neuen Heimstädte war die Anreise vergleichsweise kurz, vor allem da mich netterweise der Georg aus Köln mitgenommen hat. Im Vorfeld war ich mir eine Weile ja nicht so sicher, was ich denn genau auf dem Treffen sollte. Ich bin schließlich weder Stammes- noch Stufenführer. Gelandet bin ich dann am Ende im Pfadfinderarbeitskreis. Die Dame und der Herr LB haben in gewohnter Kompetenz dann auch den Laden geschmissen und ein tolles Sippenführertreffen geplant, auf das sogar ich Lust habe.

Am Samstagabend gab es reichlich zu Essen, das von den Neuwieder Piraten wirklich professionell aufgetischt wurde. Der Jan findet Fisch anscheinend nicht so dolle, ich muss nur darüber meckern, dass der noch mit Gräten war. Faulheit siegt! Den Rest des Abends verbrachten wir in einem frisch renovierten Gewölbekeller der Piraten, der zwar ein wenig zugig ist, aber dennoch eine tolle Atmosphäre hat.

Am Sonntag habe ich mich dann noch für die kommenden beiden Großveranstaltungen verpflichten lassen. Sowohl am Landespfingstlager, als auch dem Bundeslager 2009 werde ich wieder Teil des Café-Teams sein. Da fast alle aus dem Team des letzten Jahres wieder zugesagt haben, kann ich mich darauf nun schon freuen.

Etwas nervig war, dass ich am Ende dann noch mit dem Vorstand reflektieren musste – nicht der Reflexion wegen, sondern eher weil meine Müdigkeit mich immer mehr in den Griff bekam und ich eigentlich nur noch schlafen wollte.