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Endlich online: Die Videos der Sessions vom 29. Multimediatreff

YouTube-Vorschaubild

Das hat ja nun schon eine ganze Weile gedauert, aber dafür kann sich die Qualität auch sehen lassen: Bei YouTube sind nun alle Aufnahmen vom 29. Multimediatreff zu sehen. Ich hatte ja schon in einem anderen Beitrag darüber geschrieben, was ich von den einzelnen Sessions des Multimediatreffs hielt. Vielleicht hat ja der ein oder andere Zeit und Lust, mal reinzuschauen. Zusätzlich zu den Videos gibt es auch noch Interviews mit einigen der Vortragenden zu sehen, die allerdings schon ein wenig länger online sind.

Besonders empfehlen möchte ich die Vorträge von Peter Kröner (HTML5 Polyfills – Der Kampf gegen ältere Browser) und Mario Heiderich (Wie Angreifer ganz ohne JavaScript an Deine wertvollen Daten kommen), letzteren habe ich auch direkt hier mal eingebunden. Bestimmt bleibt dem ein oder anderen dabei genau so der Mund offen stehen wie mir.

Responsibles einbetten von Videos mit FitVids

Videos gescheit in ein responsibles Layout einzubinden ist nicht ganz einfach. Sofern man auf den HTML5-Element video zurückgreift, ist das keine Raketenwissenschaft. Dann kann man nämlich diesen CSS-Code verwenden: video { max-width: 100%; height: auto; }.
Für eingebettete Videos von Fremdhostern, YouTube oder Vimeo zum Beispiel, ist das aber nicht so einfach. Denn diese werden über einen iframe eingebunden. Dave Rupert hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht und ein kleines jQuery-Plugin geschrieben: FitVids. Dieses übernimmt die richtige Skalierung des Videos. Wie einfach das geht, zeigt folgendes Video.

Wer sich die manuelle Einrichtung des Plugins sparen möchte und WordPress benutzt, dem ist sicherlich mit dem FitVids for WordPress-Plugin geholfen. Und ich bin jetzt zufrieden und kann einen weiteren Haken auf der „Was mich am Blog noch stört“-Liste machen.

Dota und Uta im Pantheon

Montagabend begab ich mich in das Pantheon zu Bonn. Es stand das Konzert von zwei Damen, nämlich Dota und Uta auf dem Programm. Völlig unvorbereitet schlug ich dort, als Anhang von Fräulein Anna auf. Ein wenig freute ich mich dann, als ich die Bestuhlung des Saals erblickte, denn meine müden Knochen hatten nicht sonderlich viel Lust auf einen Abend im Stehen. Mit ein wenig Glück fanden wir dann auch noch zwei Plätze und kurz nach 20 Uhr ging es dann auch los.

Abwechselnd spielten die beiden Damen Lieder aus ihren Repertoires auf Gitarre, Klavier und Geige, unterstützten sich gegenseitig und sangen auch mal zusammen. Ich kannte tatsächlich keines der Lieder, aber das passte alles ganz prima. Für den ein oder anderen Lacher war ebenfalls gesorgt, auch wenn die Texte eher nachdenklicher Natur waren. Insgesamt ein unterhaltsamer Abend, der wieder einmal gezeigt hat dass man auch einfach mal zu einem selbst völlig unbekannten Künstlern hingehen muss.

Ein wenig nervig fand ich den anwesenden Superfan. Nicht nur, dass er (jedenfalls sagt Fräulein Anna das) sich besser mal die Spitzen seiner recht langen Haare schneiden lassen müsste. Nein: Er zeichnete sich auch durch lautes Mitsingen und frenetisches Jubelgeschrei aus. Dann dazu dieser ständige Rundumblick, Modell „Sehr ihr alle wie ich mitsinge und der Superfan bin?!“. Manchmal geht mir da das nicht vorhandene Messer in der Tasche auf.

Der neue Werbefilm des BdP – „Abenteuer Pfadfinden“

Bekanntlich verbringe ich ja hin und wieder ein wenig Zeit damit, mir ein blaues Hemd und ein blau-gelbes Halstuch anzuziehen und in der Landschaft herumzuspringen. Viele schöne Erlebnisse verbinde ich mit meiner Zeit bei den Pfadfindern. Nun hat mein Verband, der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, einen neuen Werbefilm online gestellt. Das wurde auch mal Zeit, der Vorgänger vergammelt als VHS-Kassette ein wenig neben meinen DVDs.

YouTube-Vorschaubild

Gut gelungen finde ich den Film, er zeigt schön die Vielfalt unseres Bundes und was wir alles so machen. Da kann sogar ich, der ich ein großer Kritiker des Ladens bin, nur mal ein großes Lob aussprechen. Auch schön: Sehr viele bekannte Gesichter konnte ich auch entdecken. Kann man bei YouTube eigentlich Leute verlinken?

Mein Stamm im Fernsehen

Schade, dass ich dieses Mal nicht dabei war. Stellt sich mir noch die Frage, wer der YouTube-UserScoutingGirl ist. Ich hab da ja schon einen Verdacht.

Verjüngungskur im Ohr

Ein Gespräch in der letzten Woche brachte mich ein wenig auf die Musik meiner Jugend. Nachdem ich dann einen Abend damit verbracht habe, mir Such A Surge-Videos bei YouTube anzuschauen, war der Weg zu Amazon nicht mehr weit.

Such A Surge - 10 Jahre10 Jahre“ heißt die Compilation mit den bekannteren Titeln der deutschen Crossover-Band, die sich seit heute Morgen hier in der Rotation befindet. Obwohl sich auf der Webseite der Band seit gut zwei Jahren nichts mehr getan hat und die Titel auf der CD teilweise schon 10 Jahre alt sind, bin ich dennoch grade richtig begeistert – vielleicht auch ein wenig, weil ich die Band während meiner sehr schönen Abiturzeit kennengelernt hab.

Bis ich die CD in iTunes importieren konnte, musste ich mich doch direkt mehrmals ärgern. Zuerst hinterließ mir der Postbote einen der bekannten orangenen Zettel, der mich schon mittelmäßig in Rage brachte: Die Öffnungszeiten meiner örtlichen Poststelle kollidieren massiv mit meinen Arbeitszeiten. Zwischen 9 und 18 Uhr ist es mir nicht möglich, dort ein Päckchen abzuholen, so dass ich erst heute Morgen hinlaufen konnte. Als nächstes lege ich mir also eine Karte für die Packstation zu.
Als ich die CD dann ausgepackt hatte, fiel mein Blick als allererstes auf die Aufschrift: „Auf PC/Mac nicht abspielbar.“, was beinahe zu einem mittelschweren Wutausbruch geführt hätte… und der Sprengung der Zentrale von Sony-Music. Zum Glück für die Damen und Herren hat iTunes die CD im zweiten Anlauf dann doch erkannt und importiert. Über den Sinn und Unsinn von Kopierschutz-Maßnahmen mache ich mir nun keine Gedanken mehr.

Achso: Das aus versandkostenspartechnischen Gründen mitbestellte „Greatest Hitz“-Album von Limp Bizkit ist übrigens auch super!

Televisionslos glücklich

Von manchen Dingen ist man gar nicht so abhängig wie man eigentlich denkt: Seit Anfang Februar wohne ich nun in Bonn und seit dem habe ich nicht viel fern gesehen. Während ich im Moment mangels Fernseher oder DVB-T-Stick nicht mal die Möglichkeit hätte, hatte ich in meiner letzten WG sogar einen Fernseher zur Verfügung – diesen habe ich allerdings nicht ein Mal eingeschaltet.
Zur allgemeinen Information kann man das Internet prima heranziehen und dort die einschlägigen Nachrichtenseiten absurfen. So bleibt dem TV dann eigentlich nur noch die Aufgabe des „Alleinunterhalters“.

Wirklich was verpasst habe ich allerdings in der letzten Zeit nicht und vermisst habe ich „die Kiste“ auch nicht. An den Wochenenden in der alten Heimat habe ich schon hin und wieder einen Blick ins TV geworfen, dabei war das Programm allerdings nicht sonderlich überzeugend. Anscheinend habe ich mich vorher die meiste Zeit doch nur berieseln lassen, was mir in keinster Weise fehlt.
Statt dessen habe ich die Zeit genutzt, um das ein oder andere Buch zu lesen und so vermutlich wesentlich effektiver ausgespannt.

Natürlich habe ich mich dem Medium Fernsehen nicht völlig abgewandt. Vor allem die neuesten Folgen meiner aktuellen Lieblingsserie „Lost“ habe ich mir fleißig aus den USA importiert und den ein oder anderen Film habe ich mir auch angeschaut. Da es inzwischen nicht nur eine Internetseite gibt auf der man sich allerneuste Filme im Youtube-Stil anschauen kann, werde ich das sicherlich auch noch öfter machen.

Ich glaube, am Ende liegt die Lösung darin „gezielt“ fern zu sehen und sich vorher gut über das Programm zu informieren. Oft habe ich erst nach der Ausstrahlung einer interessanten Sendung von ihr erfahren, was mich hin und wieder echt geärgert hat.