Zwanzig, einundzwanzig

Alltäglich Belangloses

Ich habe ja überlegt, einfach ein 🖕🏻 zu posten und es damit gut sein zu lassen. Zwanzigzwanzig hat mich in großen Teilen sehr viel Energie gekostet – um nicht zu sagen: Es hat mich fertig gemacht. Aber vielleicht gehen wir mal in die Details.

👶🏼 Das Kleinkind

Herr Max ist großartig. Und vielleicht das Beste, was ich in diesem Jahr erleben durfte. Ihm beim Lernen neuer Dinge oder einfach nur beim Spielen zuzuschauen ist unfassbar großartig. Herr Max weiß sehr genau was er will, er redet ohne Unterlass und verwundert mich immer wieder mit all den Dingen, die er sich so behält. Er rennt und klettert und fährt unfassbar schnell mit seinem Laufrad. Ich bin sehr stolz auf Herrn Max. Das Herr Max mit diesen Eigenschaften natürlich auch sehr anstrengend sein kann, steht außer Frage. Ich wundere mich oft über meine Geduld.

📷 Die Kamera

Ungefähr 100 Gigabyte Bilder habe ich dieses Jahr gemacht. Da ich nicht so besonders viel rumgekommen bin, sind das vor allem sehr viele Bilder von Herrn Max in Aktion. Und die könnte ich, Serienbildfunktion sei Dank, auch mal noch ein bisschen aussortieren. Die einzige richtige Bilderserie ist glaube ich bei unserem Kurzurlaub in Monschau entstanden. Mit der bin ich dafür aber auch außerordentlich zufrieden.

Was meine Ausrüstung angeht, habe ich dieses Jahr nur ein wenig ausgemistet und vereinfacht. Ich habe mir das großartige 24-105 f/4-Objektiv ins Haus geholt und bin nach wie vor bei jedem Einsatz sehr zufrieden damit.

🎶 Die Musik

Cover der Playlist "Your Top Songs 2020"

Mein musikalisches Jahr war nun auch irgendwie nicht herausragend. Ich habe pandemiebedingt nur ein Konzert in diesem Jahr gesehen: Thees Uhlmann im Brückenforum. Ich erinnere mich noch gut, dass ich mich damals, Ende Februar, schon nicht mehr sonderlich wohl in der Menschenmenge gefühlt habe. Das Konzert war dennoch toll.

Ansonsten ist dieses Jahr vor allem viel Popmusik gelaufen. Taylor Swift und Sia waren sehr weit vorne dabei.

✍️ Das Blog

„Die Blogs“ muss es eigentlich heißen! Ich habe mir eine neue Webseite gebaut und aus irgend einem Grund fand ich es gut, dort auch eine Blogfunktion vorzusehen und dann auch noch auf Englisch loszuschreiben. Aber schaut selbst: martinschneider.me. Mit der Umsetzung meines Vorsatzes „Mein Zeitmanagement verbessern, so dass ich neben der Arbeit noch ein bisschen produktiv sein und dazulernen kann.“ bin ich jedenfalls zufrieden.

Hier in diesem Blog habe ich es geschafft im Schnitt genau einen Beitrag pro Woche zu veröffentlichen. Das ist ok. Im Zuge der Arbeit an meinem nächsten Blog-Theme, was bereits seit September oder so in der Mache ist, habe ich aber auch wieder vorgesehen kürzer und dafür häufiger zu schreiben. Mal gucken ob das klappt. Den Vorsatz „Mehr ins Blogdings schreiben. Ich lese hier so gerne nach, was ich irgenwann mal tat. Das soll noch eine Weile so bleiben.“ nehme ich mit ins neue Jahr.

👨🏼‍⚕️ Die Gesundheit

Gesundheitlich war das Jahr glaube ich ganz ok. Leider konnte ich meine sportlichen Vorsätze aus dem letzten Jahr vor allem auch nicht umsetzen, weil das Fitti auf einmal zu war. Ich bin zwar weiterhin fleißig spazieren gegangen, aber mit „Weiterhin regelmäßig Sport machen.“ hatte ich eigentlich an eine ganzheitlichere Ertüchtigung gedacht. Seit kurz vor Weihnachten steht nun ein Rudergerät hier in der Wohnung. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich wohl so schnell nicht wieder in ein Fitti gehe. Und das Rudern hat mir schon ein bisschen gefehlt, das habe ich sehr gerne gemacht. Mal schauen, ob ich das auch zu Hause hinbekomme.

👨🏼‍💻 Die Arbeit

Puh, die Sache mit der Arbeit. Anfang des Jahres war keine gute Zeit für mich, vor allem auch mental. Die Zeit ist, das habe ich auch im letzten Jahresrückblick geschrieben, nur so verflogen. All das mündete dann darin, dass ich meine Arbeit in Köln zugunsten einer Anstellung in Bonn kündigte um mir die äußerst nervige und unberechenbare Pendelzeit zu sparen. Dann kam COVID-19 und scheinbar ist so eine Pandemie und Homeoffice allerorten nicht unbedingt der idealste Zeitpunkt um sich an eine neue Firma zu gewöhnen. Und obwohl dort eigentlich alles stimmte, hatte ich nicht das Gefühl „angekommen“ zu sein. Und so kam es, dass ich nach einem Vierteljahr wieder bei meinem eigentlich gerade erst Ex-Arbeitgeber unterschrieb, dieses Mal allerdings als Remote-Arbeiter. Und das klappt gut. Ich habe mir eine komfortable Ecke in unserer Wohnung eingerichtet, einen höhenverstellbaren Schreibtisch gekauft und bin nun zufrieden. Das war eine anstrengende Zeit, aber mit dem Ergebnis bin ich nun zufrieden.

🔭 Der Ausblick

Für dieses Jahr nehme ich mir nicht so viel vor. Die Punkte aus dem letzten Jahr, nämlich

  • Mehr Dinge ohne Computer oder Telefon machen. Fotografieren, lesen. In der Sonne sitzen.
  • Weiterhin regelmäßig (zu Hause) Sport machen.
  • Mehr ins Blogdings schreiben. Ich lese hier so gerne nach, was ich irgenwann mal tat. Das soll noch eine Weile so bleiben.

kann man eigentlich einfach so weiterverfolgen. Und ansonsten: Durchstehen und positiv bleiben, würde ich sagen. Das dicke Ende kommt nämlich wie üblich zum Schluss. Seit Anfang Dezember wissen wir, dass Fräulein Anna Brustkrebs hat. Wir – und damit meine ich vor allem das Fräulein – gehen da mit sehr viel Energie und sehr offen ran. Aber damit steht der Plan für das kommende Jahr eigentlich auch schon. Ich drücke uns die Daumen. Und übernächstes Jahr wird dann wieder super.

24 – Vierzehn Jahre später

Filme & Serien

Dieser Tage haben Fräulein Anna und ich angefangen, die Abenteuer von Jack Bauer und seinen Freunden und Kollegen zu verfolgen. Da ich ja früher regelmäßiger in dieses Internet-Tagebuch geschrieben habe, kann ich noch gut nachvollziehen, wie ich vor vierzehn Jahren von Staffel eins und Staffel zwei begeistert war. Leider habe ich dann über den Rest kein Wort mehr verloren, obwohl ich im Laufe der Jahre alle Staffeln und den dazugehörigen Film geschaut habe.

Nachdem wir nun die ersten beiden Staffeln hinter uns haben, ist das ein guter Zeitpunkt für ein kleines Zwischenfazit. Attentate und Atombomben: Die Serie ist gut gealtert, wie ich finde. Die Staffeln waren wieder spannend, obwohl ich mich zumindest an das große Ganze sogar noch gut erinnern konnte. Vor allem an das finale der ersten Staffel.

Der Computerkram ist immer noch ganz schrecklich falsch und es ist auch ein bisschen befremdlich anzusehen, wie alle mit ihren Klapptelefonen hantieren. Jack Bauer ist weiterhin gewalttätig und greift ordentlich durch, ganz so krass wie Anfang des Jahrtausends empfinde ich das aber nicht mehr. Vermutlich hat sich das Niveau diesbezüglich einfach nochmal ordentlich erhöht und man ist inzwischen viel mehr gewohnt. Das muss ja auch nicht unbedingt etwas positives sein.

Ich freue mich jedenfalls auf den Rest der Serie, von den späteren Staffeln habe ich nicht mehr so viel in Erinnerung. Das macht es spannender.

Von Lieferschwierigkeiten

Allwöchentlich Belangloses

In der Zwischenzeit haben wir uns bereits zwei Mal Lebensmittel liefern lassen. Die zweite Lieferung in dieser Woche war dann ein wenig skuril, nachdem es beim ersten Mal ja alles problemlos lief. Der REWE-Mann schickt mir zwar brav die „Ich bin gleich da!“-SMS, taucht dann aber nicht auf. Es klingelt nicht. Als ich schon ein bisschen nervös werde, klingelt es dann doch noch. Vor der Tür steht der Nachbar aus dem Dachgeschoss mit einigen REWE-Papiertüten. Wir nehmen inzwischen ja gegenseitig jeden Quatsch füreinander an. Warum auch immer der Lieferant das Dachgeschoss auch dem Hochparterre vorzieht. 🤷🏼‍♂️

Ebenfalls nicht unkompliziert: Die Sache mit dem Wäschetrockner. Damit das Gerät sicher auf unserer Waschmaschine steht, bestelle ich einen Zwischenrahmen. Der vorhergesehene Lieferzeitpunkt ist deutlich vor der des Trockners. Und dann kommt alles anders: Die Monteure, die die Maschine aufstellen sollen werden mir einige Tage früher als geplant angekündigt. Gleichzeitig schreibt man mir, dass im Falle einer Verschärfung der Corona-Gegenmaßnahmen die Lieferung wieder nur bis zur Bordsteinkante erfolgen kann. So erkläre ich den beiden unfreundlichen Männern mit der schweren Maschine, dass es völlig ausreicht wenn sie das Gerät in den Keller tragen. Drei Tage später montiere ich den Zwischenrahmen dann selbst und der Nachbar muss beim Wuchten des Trockners auf die Maschine helfen. Danke, Michael!

Und sonst so, diese Woche? Meine Nasennebenhöhlen sind ein wenig zu, aber einige Sinupret-Tabletten später ist das Problem schnell vergessen. Währenddessen stapeln sich die Weihnachtspakete langsam aber sicher hinter meinem Schreibtisch.

Außerdem: Es gibt eine kleine virtuelle Firmenweihnachtsfeier. Ich verbringe einen schönen Abend mit den Kollegen, trinke ein paar Limos und bin der ewige Vierte bei der großen Scribble-Runde. Am Wochenende verkabele ich meinen Schreibtisch neu und schließe die schon länger stillgelegte Xbox an meinen großen Monitor an. Mal schauen, ob ich in den Weihnachtsferien die Zeit für das ein oder andere Spiel finde.

Wie ich einen Wäschetrockner bestellte

Alltäglich Belangloses

Dieser Tage begebe ich mich auf die Webseite eines bekannten Elektromarktes für Menschen die doch nicht blöd sind. Der Kauf eines Wäschetrockners steht auf meinem Plan. Eigentlich steht das dort sogar schon länger – aber wie immer bei größeren Anschaffungen, die nicht in meiner Komfortzone zwischen Kamerazubehör und Computerkram liegen, ziere ich mich ein wenig. Heute soll es aber endlich soweit sein: Ich bin einigermaßen informiert, ein Gerät will ausgewählt werden, es soll jemand bis in den Keller tragen und dort anschließen. Die Kreditkarte ist vorgewärmt und liegt bereit.

Kaufberatung? Pah!

Obwohl ich schon relativ genau weiß was ich kaufen möchte, klicke ich erwartungsvoll auf die „interaktive Trockner-Kaufberatung“, die man mir nach einer Sucheingabe per übergroßem Banner anpreist. Tatsächlich werden dann in wenigen Schritten einige sehr interessante Eigenschaften dieser Haushaltsgroßgerätefamilie abgefragt und das Ergebnis entsprechend meiner Auswahlen eingegrenzt. Schließlich gebe ich dann noch die Obergrenze unseres „solides Mittelmaß“-Budgets an und habe nun eine recht übersichtliche Liste mit Geräten vor mir.

Auf den ersten Blick können die dann auch alle etwa das Gleiche. Letztes Auswahlkriterium ist deshalb für mich die Anzeige „lieferbar“ mit einem grünen Punkt daneben. Man könnte nun erwarten, dass ein „interaktiver Kaufberater“ einem Geräte anpreist, die vielleicht im Laufe des aktuellen, zu diesem Zeitpunkt noch gute drei Wochen langen, Jahres bei mir zu Hause auftauchen könnten. Ich möchte ja nicht nur etwas kaufen, sondern auch bekommen. Aber weit gefehlt: Die „Top Empfehlungen“ und so ziemlich jedes andere Gerät ist nicht bestellbar. Grauer Punkt. Auch bei der Marktabholung. Ich bin ein bisschen enttäuscht.

Interpretationsmöglichkeiten

Ich schließe diesen Tab in meinem Browser und kehre zurück auf die Übersichtsseite. Mit Hilfe der vielen Häkchen und Regler facettiere ich meine Suche nun weniger interaktiv, aber dafür genau so wenig erfolgreich wie vorher. Ich bin nicht so wirklich festgelegt auf eine Marke oder gar ein spezielles Gerät und so überlasse ich dem Algorithmus gerne ein wenig Verantwortung. Einzig: Ich habe keine Lust bis Sankt Nimmerleinstag auf die Lieferung zu warten. Da könnte man meinen, dass ich zufriedengestellt werde, wenn ich den Haken bei „auf Lager (11)“ setze. Weit gefehlt: Ein Großteil der Liste sieht weiterhin aus wie folgt:

Screenshot einer Artikelliste. Es ist "auf Lager" angeklickt aber die Artikel nicht lieferbar.

Ob die Geräte vielleicht auf Lager sind, aber dort keiner Lust auf die Schlepperei hat? Oder gibt es verschiedene Auslegungen des Begriffs „auf Lager“? Nun gut. Manchmal kann ich dann ja auch hartnäckig sein und tatsächlich finde ich auch ein Gerät was mir von seinen Ausstattungsmerkmalen her gefällt, von anderen Menschen im Internet auch auf anderen Webseiten gut bewertet wurde und sogar dieses Jahr noch lieferbar ist. Zwar nicht „grün und sofort“, aber immerhin „orange und spätestens übernächste Woche“. Also folgt ein behender Klick auf das Warenkorbsymbol und ich folge der Maschine direkt in eben diesen. Schnell noch ausgewählt, dass andere Menschen gegen ein geringes Endgeld sich Gedanken um die enge und steile Kellertreppe machen müssen und schon — passiert nichts. Der Button mit der Beschriftung „Zur Kasse“ ist, egal was ich auf dieser Seite tue, nicht dazu zu bewegen seine Farbe von grau zu rot zu ändern und klickbar zu werden.

Ein Geschenk das keiner will

Es vergehen wertvolle Minuten, bis ich stutzig werde: Was macht eigentlich der Staubsauger in meinem Warenkorb? Ich finde heraus: Das von mir zu meinem neuen Wäschetrocker auserkorene Gerät gehört zu einer Weihnachtsgeschenke-Aktion und man kommt ein anderes Produkt beim Kauf geschenkt. In meinem Fall ist das ein kleiner roter Staubsauger für den ich nun wirklich keine Verwendung habe. Während ich mir noch ausmale wie viel Ärger mir das Gerät bei ebay-Kleinanzeigen bereiten wird, klicke ich ihn spaßeshalber weg und staune nicht schlecht: Der „Zur Kasse“-Knopf wechselt die Farbe und ruft in einem knalligen Rot nach einer Aktion meinerseits. Von hier an wird es dann auch sehr unspektakulär. Aber bis dahin: Meine Güte, Mediamarkt.

Lebensmittel liefern lassen

Alltäglich Belangloses

Wir haben schon ein paar Mal darüber nachgedacht nicht mehr selbst einkaufen zu gehen. Pandemiebedingt haben wir statt eines ausführlichen und nervigen Gangs zu REWE am Wochenende die meisten Einkäufe in der näheren Vergangenheit sowieso beim Alnatura auf der anderen Straßenseite erledigt. Dort kann man immer mal zu den Nicht-Stoßzeiten reinspringen und ein paar Kleinigkeiten kaufen.

Auf Dauer ist das aber ein ziemliches hin und her und dauernd fehlt doch irgendwie eine Kleinigkeit. So stand dann heute Nachmittag das erste Mal der REWE-Lieferdienst-Mann vor unserer Wohnungstür und stellte dort einige Tüten mit Lebensmitteln ab. Gestern Abend hatten wir den Warenkorb auf der Webseite gefüllt, eines der beiden heute noch verfügbaren Lieferzeitfenster ausgewählt und dann kam einige Minuten bevor der kleine Laster mit dem REWE-Schriftzug vor der Haustür stand noch eine Erinnerungs-SMS.

So weit, so gut. Ich bin froh morgen früh einen Programmpunkt weniger zu haben. Nun muss der Laden es noch schaffen die gesalzene Butter unseres Vertrauens auch ins Sortiment aufzunehmen. 🤷🏼‍♂️

Von einer Hausbesichtigung und kalten Mittagsschlaf-Spaziergängen

Allwöchentlich Belangloses

Diese Woche: Hausbesichtigung! Nachdem wir vergangenes Wochenende schon eine Runde durch die Wohngegend in Hennef spaziert waren, lassen wir uns nun das Haus von der Maklerin zeigen. Das macht alles auch auf mich als Laien einen recht ordentlichen Eindruck. Vor allem die im Keller von den Vorbesitzern hinterlassene Disco-Lichtanlage begeistert mich ungemein. ich bin gespannt wie sich das weiter entwickeln wird.

Direkt am Montag Morgen noch führen Fräulein Anna und ich ein Entwicklungsgespräch mit Herrn Maxens Kindertagsstätte. Man ist soweit ganz begeistert von Herrn Max. Das sind wir bekanntlich auch. Es fühlt sich gut an, das bestätigt zu bekommen.

Ansonsten: Das normale Programm. Ein bisschen arbeiten, das übliche Drumherum. Der Freitag-Nachmittag mit Herrn Max ist dieses Mal ein wenig anstrengend, weil der feine Herr den Mittagsschlaf hat ausfallen lassen. Dafür schläft er am Samstag gute zwei Stunden, während ich in klirrender Kälte den Rhein hinauf und hinunter laufe und eine ausführliche Runde durch die Rheinauen drehe. Danach telefonieren wir ausführlich mit den Großeltern. Das musste am vorigen Tag leider bedingt durch schlechte Laune ausfallen.

Am Sonntag geht es zum Mittagsspaziergang nach Brühl. Wir haben schon lange auf dem Plan stehen, mal eine Runde um das Schloss zu drehen. Gemeinsam mit Frau Schwester und einigem Abstand laufen wir bei noch klirrenderer Kälte zwischen den Schlössern Augustusburg und Falkenlust hin und her. Zum Glück kommt bald die Sonne heraus. Nach seinem Mittagsschlaf ist Herr Max sehr gut gelaunt und erkundet fleißig das Gelände.

Von Weihnachtsgedanken, Fleißigkeiten und einem Spaziergang in Hennef

Allwöchentlich Belangloses

Diese Woche bin ich vor allen Dingen müde. Das mit dem „Schlafen“ funktioniert weiterhin nicht so besonders gut. Die Arbeitswoche gibt mir dann ein bisschen den Rest – so besonders gut geschätzt ist meine Arbeit nicht, ich schaffe selten das von mir ausgedachte Soll.

Ich mache mir dieser Tage sehr viele Gedanken über Weihnachten und ob und wie Herr Max und ich meine Eltern besuchen können. So richtig einig werde ich mir da aber noch nicht. Mir ist es selten so schwierig gefallen, nicht einfach vernünftig zu sein.

Bäume stehen auf einer Wiese im Nebel.

Am Wochenende versuche ich Dinge zu erledigen. Tatsächlich schaffe ich es, zwei nicht mehr genutzte Objektive bei ebay-Kleinanzeigen einzustellen. Das 50mm für’s Canon-Bajonett habe ich sowieso schon lange in der Packung im Schrank liegen und statt des 28-75mm f2.8 von Tamron benutze ich ja viel lieber das Sony 24-105mm f4. Bis auf einen Affen, der mich mit „Richard“ anschreibt und mir die Hälfte des gebotenen Preises bietet, bleibe ich dann aber bisher erfolglos. Weitere Fleißigkeiten werden leider ein wenig von Herrn Max unterbunden, der einen sehr ausführlichen Mittagsschlaf macht. Währenddessen spaziere ich gute dreizehn Kilometer, höre einen Podcast, viel Musik und telefoniere eine Weile mit Frau Schwester.

Den Sonntagsspaziergang verbringen wir an diesem Wochenende in Hennef. Das ist nicht so arg weit entfernt eigentlich, aber dort war ich tatsächlich noch nie. Wir lauschen ein wenig wie laut die Autobahn in einigen Straßen so ist, werfen einen Blick über Gartenzäune, spazieren an der Sieg entlang, kaufen einen Kaffee und werden vor allem auch dank des Nieselregens ordentlich nass. Ich bin froh, als Herr Max dann endlich wach wird und wir nach Hause fahren können.

Von Immobilienbesichtigungen und digitalen Versammlungen

Allwöchentlich Belangloses

Die Arbeitswoche geht schnell vorbei. Kundenprojekte gehen online, bis auf Kleinigkeiten geht alles glatt. Meine Konzentration täglich über mehrere Projekte zu streuen und Ansprechpartner zu sein ist allerdings ziemlich anstrengend. Ich bin froh, dass in der nächsten Zeit hoffentlich weniger Springerei zwischen den Projekten ansteht.

Donnerstags wird es spannend für uns: Am Nachmittag lassen wir und von einer Maklerin durch ein Haus am Rande Bonns führen. Das ist sehr aufregend und wir haben anschließend viel zu denken. Schließlich sagen wir aber dann doch ab: Auch wenn das Haus selbst sehr schön ist und Lage und Schnitt uns sehr zusagen: Der Garten ist doch deutlich zu klein um darin mit Herrn Max zu spielen.

Am Wochenende dann: Mitglieder- und Jahreshauptversammlung der Pfadfinder. Wir treffen uns digital und führen die Veranstaltung mit Hilfe der Videokonferenz-Software „Big Blue Button“ und einem digitalen Abstimmungstool durch. Das klappt überraschend gut, wir verbringen unterhaltsame Stunden miteinander.

Den sonntäglichen Mittagsspaziergang machen wir durch ein paar Dörfchen die zu Bornheim gehören. In der speziellen Ecke im Bonner Umland war ich noch nie. Mir gefällt es dort, es fühlt sich direkt ein bisschen wie in der alten Heimat an. Die Menschen, die uns beim Spaziergang entgegen kommen sind alle sehr nett. Man grüßt sich.

Von einer arbeitsreichen Woche, spannenden Telefonaten und einer Präsidentschaftswahl

Allwöchentlich Belangloses

Viel Arbeit begleitet mich durch die Arbeitswoche. Puh. Aber ich habe auch Spaß dabei an allerlei Kundenseiten zu basteln und bekomme einiges getan. Dennoch: Ich bin Abends immer ziemlich geschlaucht. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass meine Nächte leider nicht sehr erholsam sind.

Die Präsidentschaftswahl in den USA beschäftigt mich mehr als ich vermutet hätte. Ich aktualisiere die gängigen Nachrichtenseiten öfter als sonst und natürlich freue ich mich sehr über das Ergebnis. Ob ich jemals über die Geschichte mit dem „Four Seasons Total Landscaping“ hinweg komme, steht noch in den Sternen.

Und weil wir noch nicht genug zu tun haben: Ein ausführliches Telefonat mit einer Frau von der Bank steht auf dem Programm, eventuell ist es an der Zeit sich Häuser und Wohnungen nicht nur im Internet anzuschauen. Wir sind anschließend schon einmal sehr viel schlauer. Ich bin gespannt was da so auf uns zukommt.

Das erste November-Lockdown-Wochenende verbringen wir zu Hause. Am Samstag machen wir einen langen Spaziergang am Rhein, am Sonntag machen wir einen ausführlichen Ausflug ins südlichen Bonn und laufen durch Felder und Wälder rund um Ückesdorf und Röttgen. Eine schöne Ecke Bonns, in der man auch gut wohnen könnte.

Von Krankheiten und einem Waldspaziergang

Allwöchentlich Belangloses

Martin steht im Wald.
Der alte Mann und der Wald. Fräulein Anna fotografiert mich beim Waldspaziergang.

Kranke Woche! Also zumindest für Herrn Max und ein bisschen auch mich. Während der Nachwuchs die ganze Woche hustet und schnupft und deshalb nicht zur Kita kann, legt es mich nur für einen Tag lahm. Meine Kopfschmerzen lassen sich mit viel frischer Luft und etwas Bettruhe vertreiben. Mit einem eigenen Krankheitstag und einem Tag „Kind aufpassen“ bleibt leider ein wenig Arbeit liegen. Auf der einen Seite genieße ich den Tag mit Herrn Max zwar sehr und wir machen uns eine gute Zeit. Auf der anderen Seite bin ich diese Woche tatsächlich außergewöhnlich guter Dinge und habe richtig Spaß bei der Arbeit. Vielleicht schaffe ich es, das noch ein wenig bei zu behalten. Abgesehen davon schaffe ich auch wieder ein paar Kleinigkeiten an meinem neuen Theme für diese Seite und brüte über ein paar Artikel-Ideen für mein leider schon wieder etwas brach liegendes Zweitblog.

Zum Wochenende hin geht es uns allen aber wieder viel besser. Wir machen einen Ausflug ins Siebengebirge und schauen uns ein Wohngebiet am Waldrand an, laufen ein wenig durch den Wald. Herr Max ist angesichts der großen Auswahl an Stöcken ganz aus dem Häusschen. Auch dem Rest der Familie gefällt es dort.

Ansonsten geht das Ausmist-Programm weiter. Die „zu verschenken“-Kiste vor der Haustür wird, wie schon am Samstag zuvor, komplett entleert und ich werde eine ganze Kiste CDs und DVDs völlig unkompliziert bei den Kleinanzeigen los. Wunder geschehen. Als nächtes muss ich der immensen Menge an Lesestoff im Bücherregal im Wohnzimmer Herr werden. Da ist noch eine Menge zu lesen.

Beim Einkauf am Freitag erlege ich zwei sehr große und vor allem dicke Zuccini. Das passiert selten und so schließen wir das Wochenende mit ordentlich gefülltem Gemüse ab. Ich bin zufrieden.