der tag und ich

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Kirschblüte in der Bonner Altstadt. 2018, die Zweite.

Dienstag Abend, es ist schön warm draußen, die Sonne bewegt sich langsam auf den Horizont zu. Ein guter Zeitpunkt noch einmal in die Bonner Altstadt zu wandern und sich ein bisschen mit dem Fotoapparat an den Kirschblüten zu versuchen.

Ich bin da natürlich bei weitem nicht der Einzige – im Vergleich zum Wochenende ist aber schon deutlich weniger los. Ich suche mir den ein oder anderen Platz am Rand der Straße. Mir ist es wichtig niemandem im Weg zu stehen – und auch nicht überfahren zu werden. Dann schraube ich das lange 70-200mm-Objektiv auf die Kamera und einen Graufilter vorne dran. Zwar würde ich immer noch am liebsten nicht nur eine menschen- sondern auch autofreie Altstadt fotografieren, die mal mehr und mal weniger verschwommenen Silhouetten haben aber auch etwas für sich.

Kirschblüte in der Bonner Altstadt.Kirschblüte in der Bonner Altstadt.Kirschblüte in der Bonner Altstadt.

Von einer terminreichen Woche und einem Kinobesuch

Ich habe dieser Tage die Motivation verloren mein Tun bei Swarm festzuhalten. Das ist an einem Sonntagabend, wenn ich hier sitze und einen Wochenrückblick schreiben möchte, ein bisschen hinderlich. Mal schauen, ob ich es in Zukunft schaffe, wenigstens die Highlights weiter festzuhalten. Eigentlich ist das ja schon ganz praktisch, also jetzt gerade. Und in ein paar Jahren dann auch aus nostalgischen Gründen.

Aber gut. Die Woche: Ich komme wieder nicht so besonders gut raus am Morgen. Das nervt mich ziemlich. Dazu: Annähernd jeden Tag irgendwas im Terminkalender. Puh. Am Dienstag arbeite ich zu Hause, ein Handwerker besucht mich und richtet den Rolladen im Arbeitszimmer. Gut, dass dieses Thema mal vom Tisch ist.
Am Mittwochabend besuchen Fräulein Anna und ich ein Konzert. Auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem letzten Konzert in Köln erleben wir wieder ein tolles Konzert der Schwedin. Ich mache gedanklich einen Strich auf der „Gut, dass du hingegangen bist“-Liste.
Der Donnerstag ist sicherlich der Tiefpunkt meiner Woche. Die Beerdigung einer ehemaligen Kollegin ist sehr ergreifend und lässt mich traurig und nachdenklich zurück. Puh.

Altstadt-Schriftzug vor blühenden Kirschblüten.

Am Freitag steige ich nach der Arbeit direkt in Köln in den Zug nach Mainz. Oder fast. Denn mein Zug kommt nicht, mindestens fünfzig Minuten Verspätung hat er, als ich in einen anderen IC nach Stuttgart steige, der die gleiche Strecke fährt, zwei Mal mehr hält und mir in der Bahn-APp nicht angezeigt wird. Ich schaffe es jedenfalls pünktlich zum Kino und schaue dort Ready Player One. Anschließend: Ein Spaziergang durch die Mainzer Innenstadt. Eigentlich müsste ich viel öfter mal mit den Jungens rumhängen. Ich habe eine gute Zeit.

Und weil ich den verbleibenden Samstag auf dem Sofa vergammele, muss der Sonntag dann ein bisschen aktiver sein. Es ist Marathon in der Stadt, wir schauen uns das ein bisschen an und hören der Samba-Truppe meines Cousins beim Trommeln zu. Statt dann zu Hause rum zu gammeln, starten wir danach noch ein Ausflug in die Altstadt, wo – schließlich ist gerade Kirschblütenzeit – alles voller Menschen ist. Ein paar davon kennen wir und so landen wir am Ende in einem Café in der Fußgängerzone und haben einen entspannten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.

Den Wochenabschluss bildet, das ist nichts Neues, der Tatort. Er kommt heute aus Nürnberg und gefällt mir ausgesprochen gut. Das kommt ja auch nicht ganz so oft vor.

Ready Player One

Manchmal ärgere ich mich, dass ich es meistens vergesse, die von mir gelesenen Bücher zu verbloggen. Sonst hätten wir wir nun meine Rezension mit der des Films vergleichen können. Gestern Abend jedenfalls fuhr ich nach Mainz und besuchte mit Thomas und Jörg eine Vorstellung des Films. Hier, ein Trailer.

Kurz zur Geschichte: Im Jahr 2045 ist die Menschheit in einer virtuellen Welt namens OASIS unterwegs. Mit seinem Tod eröffnet einer der Macher eine Schnitzeljagd auf sein Erbe: Ziemlich viel Geld und die Kontrolle über das Netzwerk. Um dies zu erreichen, gilt es verschiedene Schlüssel in der virtuellen Welt zu finden, um so an das Easteregg zu kommen. Da ist natürlich nicht nur Hauptcharakter Wade Watts, in der OASIS nennt er sich Parzival, hinterher, sondern auch unter anderem ein Unternehmen names IOI.

Sowohl Buch als auch Film sind ein wahres Feuerwerk an popkulturellen Anspielungen. Da ist ein DeLorean, da sind Soldaten aus Halo, King Kong, Batman und so viele mehr. Viele Figuren kenne ich nicht einmal. Buch und Film unterscheiden sich aber an vielen Stellen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war mir schon klar das es schwer sein würde das alles zu verfilmen. Da ist zum Einen die umfangreiche Story – und dann gibt es ja diese Geschichte mit den Lizenzen. Da musste einiges angepasst werden.

Nachdem ich das Buch gerne gelesen hatte, hat mir der Film nun auch gut gefallen. Die Geschichte ist spannend. Und all die Anspielungen und Bilder machen dem Film-, Serien- und Comic-Nerd ein wohliges „Hey, den kenne ich! Das ist doch das Raumschiff aus…“-Nostalgie-Gefühl.

Von einem fleißigen Osterurlaub 🏝

Aber zuerst: Eine kurze Woche! Puh. Ich freue mich meine Arbeitstage lang auf die nächste Woche, in der ich Urlaub haben werde. Der Karfreitag kann nicht schnell genug kommen. Die Abende verbringe ich mit Teymur und Dominik in GTA, wo wir die schon lange veröffentlichten Doomsday-Heists spielen. Das macht großen Spaß. Vielleicht war es ganz gut, dass ich die Xbox eine ganze Weile ausgelassen habe. Ganz nebenbei schaffe ich es außerdem, meine Lauf-Strähne wieder aufzunehmen und mein Schrittziel jeden Tag zu erreichen. Auch der Reha-Sport ist wieder nach meinem Geschmack.

Wildschweinferkel
Osterausflug: Gemeinsam mit Fräulein Anna besuche ich die Wildschweinferkel.

Und dann: Wochenende. Zehn Tage Urlaub. Ich habe mir eine Menge vorgenommen und fange gleich damit an. Allerlei Kleinkram ist in den letzten Wochen liegen geblieben und steht zuerst einmal auf dem Plan. Meine Erledigungen halte ich alle schön auf einer Liste fest – es stellt sich leider heraus, dass ganz oft aus einem erledigten To-Do wieder andere Aufgaben resultieren. Doch gegen Ende des Urlaubs wird die Liste dann auch zum Glück immer kürzer. Ich räume auf, miste aus, werfe weg. Ich telefoniere rum, mache Termine und plane die nächste Zeit. Ich fühle mich immer ziemlich gut, wenn ich was geschafft bekomme.

Es ist schon ein bisschen komisch: Ich glaube, dies ist der erste längere Urlaub, den ich komplett zu Hause verbringe. Aber das macht nichts. Tatsächlich finde ich das sogar ziemlich und mir wird auch gar nicht langweilig.

Bonner Altstadt - Kirschblüte im Sonnenschein.
Nicht mehr lange und die Kirschblüte in der Bonner Altstadt geht richtig los. Hier die ersten Vorboten an diesem Wochenende.

Dazwischen schaffe neben all der Fleißigkeit auch, ein bisschen Spaß zu haben. Unter anderem gehe ich eine Menge spazieren und über-erfülle mein Schrittziel weiterhin deutlich. Ich merke, wie ich mich jeden Tag ein bisschen fitter fühle und hoffe, dass ich das auch nach dem Urlaub weiter beibehalten kann. Sofern das Wetter weiter so großartig ist, werde ich sicher kein Problem haben. Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein macht das ja direkt noch mehr Spaß. Genau so wie der Kaffee-Spaziergang mit den ehemaligen Kollegen. Oder wie das Fotografieren. Das mache ich dieser Tage auch wieder gerne. Seien es die Wildschweinferkel auf der Waldau oder die beginnende Kirschblüte in der Altstadt. Gemeinsam mit Fräulein Anna, die mit mir zusammen einige Tage frei hat, erledige ich nicht nur einiges zu Hause und in der Stadt, sondern unternehme auch ein bisschen etwas.

Ganz schnell sind auch diese zwei Wochen um. Eine gute Zeit, so könnte es ruhig noch ein bisschen weiter gehen.

Kirschblüte in der Bonner Altstadt. 2018, die Erste.

Bonner Altstadt - Kirschblüte im Sonnenschein.

Alle Jahre wieder: Kirschblütenzeit in der Bonner Altstadt. Da ich es nicht weit habe, schaue ich Anfang April immer regelmäßig dort vorbei und mache auch immer ein paar Bilder. Mal gibt es Kirschblüten am Tage, mal gibt es Kirschblüten in der Nacht.

Ich habe heute schon bei wunderbarstem Sonnenschein mal ein paar Bilder gemacht. Und ich freue mich schon auf das große Blütenmeer und habe ein paar Ideen, wie ich die Blütenpracht in diesem Jahr abbilden möchte. Es ist immer eine kleine Herausforderung, nicht jedes Jahr die selben Bilder zu machen.

Aktuell ist es noch nicht so weit her mit den Blüten: Nur in den Seitenstraßen gibt es schon weiße Blätter an den Bäumen. Das große Blütenmeer, was dann ja auch noch wunderbar lila wird, lässt noch ein bisschen auf sich warten. So ist glücklicher Weise noch nicht all zu viel los auf den Straßen. Nun gilt es, in den kommenden Tagen immer mal wieder durch die Altstadt zu stromern. Es kann nicht mehr lange dauern, bis auch auf Heer- und Breite Straße mehr zu sehen ist. Spätestens am kommenden Wochenende wird dann auch die Altstadt wieder gerammelt voll mit selfieschießenden Menschen sein.

Bonner Altstadt - Kirschblüte im Sonnenschein.Bonner Altstadt - Kirschblüte im Sonnenschein.Bonner Altstadt - Kirschblüte im Sonnenschein.Bonner Altstadt - Kirschblüte im Sonnenschein.Bonner Altstadt - Kirschblüte im Sonnenschein.Bonner Altstadt - Kirschblüte im Sonnenschein.Bonner Altstadt - Kirschblüte im Sonnenschein.

Ostern auf der Waldau

Ostermontag ist ein guter Zeitpunkt, um einen kleinen Ausflug zur Waldau zu machen. Fräulein Anna und ich sind zeitig unterwegs und so haben wir das große Glück, nicht nur einen Platz im Bus der Linie 602 zu bekommen, sondern auch an den Gehegen nicht all zu sehr drängeln zu müssen. Die gerade mal eine Woche alten Wildschwein-Frischlinge sind wirklich winzig und schüchtern, aber auch sehr neugierig und wühlen fleißig im Schlamm ihres Geheges.

WildschweinferkelWildschweinportrait.Wildschweinferkel.

Natürlich schauen wir auch beim Wildgehege vorbei. Dort gibt es zwar keine winzigen Jungtiere, aber dennoch das ein oder andere fotogene Getier zu sehen. Nach einer ausführlichen Runde durch den Wald wären wir zwar gerne noch in der neuen Gastronomie eingekehrt, dort ist aber Osterbrunch und deshalb müssen wir doch ein Stück zurück in die Stadt fahren und kehren bei Kurt dem Kaffeeröster ein. Ein schöner Feiertags-Ausflug.

Reh-Portrait.Reh-Portrait.

Von einem Geburtstag, wohltuendem Sport und einer Palmenzucht

Schlechte Laune! Im Nachhinein schlägt mir wohl vor allem das graue und kalte Wetter der letzten Wochen auf die Stimmung. Zum Glück wird es im Laufe der Woche immer besser. Nicht nur das Wetter, sondern auch meine Laune. Puh. Gerade am Wochenende, als ich in Pullover und Sonnenbrille durch die Stadt und am Rhein entlang spaziere und Fotos mache. Gute Laune! Der Sport am Donnerstag trägt auch ordentlich dazu bei, meine Stimmung zu heben.

L'Allumé: Eine Skulptur aus Stahlträgern am Rhein.
Diese Skulptur aus Stahlträgern hört auf den Namen „L’Allumé“ und steht am Rhein. Im Hintergrund: Ein vorbeifahrendes Schiff.

Und dann ist diese Woche auch Geburtstagswoche. Frau Schwester wird ein Jahr älter. Grund genug, um am Dienstag ein einen halben Tag Urlaub zu machen und das im Familienkreis zu feiern. Und dann am Freitag gleich nochmal: Es ist eine Party angesagt. Ich war schon wirklich lange nicht mehr aus, wie mir irgendwann gegen Mitternacht bewusst wird. Ich verbringe jedenfalls einen wirklich schönen Abend mit netten Menschen, habe viel Spaß und bin für meine Verhältnisse sehr lange unterwegs.

Schließlich ist Wochenende. Ausschlafen steht auf dem Programm, die lange Freitag-Nacht fordert ihren Tribut. Wie üblich ist das Wochenende vor allem dazu da, all das zu erledigen, was unter der Woche liegen blieb. Der übliche Kram im Haushalt, die Wäsche.

Palmenzucht 🌴

Und dann kaufe ich einen großen Sack Blumenerde und starte nach 2010 wieder einmal einen Anlauf, mir eine Palme zu züchten. Mit Pflanzen habe ich eigentlich nie so besonders viel Glück. Als mir letztens die große Palme im Wohnzimmer langsam aber sicher eingegangen ist, habe ich mir zwei Zweige davon abgeschnitten und sie im Wasser Wurzeln ziehen lassen. Nun sind die schon einige Zentimeter land und ist es an der Zeit, sie wieder in die Erde zu setzen. Mit ein bisschen Glück habe ich nun also bald zwei Palmen, die ich dann wieder eingehen lassen kann. Dass mein Bericht vom letzten Versuch nach der zweiten Ausgabe einfach aufhört, ist jedenfalls kein gutes Zeichen. Man darf gespannt sein.

Ein ruhiges Konzert und ein Pfadfinderwochenende

Die Woche: Irgendwie anstrengend. Die Sache mit dem „Aufstehen“ habe ich schon mal besser hinbekommen. Morgens ist mit mir nicht so besonders viel anzufangen und ich komme einfach nicht in die Pötte.
Die Bahn macht dafür keinen größeren Stress, einmal ist der Regionalexpress sogar irgendwie halb leer zur besten Pendlerzeit. Irgenwann werde ich auch mal noch das Muster erkennen, das hinter den unterschiedlichen Füllständen der Bahnen steckt.

Sóley & Sin Fang & Örvar Smárason

Am Mittwochabend ist Konzert-Zeit. Wir besuchen Sóley & Sin Fang & Örvar Smárason im Gebäude 9. Fräulein Anna braucht auf den vollen Straßen Ewigkeiten für die Anreise. Die drei Musiker spielen jeweils zuerst ein paar Stücke alleine, um dann nach einer kurzen Pause gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Die Musik ist sehr schön, ich hatte sie während der Arbeit sehr gerne gehört. Die Musik ist aber auch sehr ruhig. Für meinen Geschmack und diesen Abend, an dem ich ziemlich müde bin, ein bisschen zu ruhig.

Ein Pfadfinderwochenende

Zwei Alpaka stehen auf einer Wiese.

Dieses Wochenende ist Stammeswochenende. Einmal im Jahr treffe ich mich mit all den Menschen aus meinem Stamm. Dieses Jahr ist turnusgemäß unser ehemaliges Landheim in Achtelsbach das Ziel. Nach einem Übernachtungsabstecher zu meinen Eltern geht es Samstagmorgens zeitig los. Zu zwölft sind wir an diesem Wochenende. Es gibt viel zu Quatschen, eine Jahreshauptversammlung ist abzuhalten. Das ist bei unserem kleinen Kreis zum Glück eine schnelle Sache. Meinen Vorstandsposten darf ich wieder zwei weitere Jahre fortführen.

Das Landheim ist leider immer noch so ungemütlich wie ich es schon gewohnt war. Und natürlich ist es in Achtelsbach kalt und windig. Das hält uns nicht davon ab, eine Runde um das Dorf zu drehen. Dabei kommen wir nicht nur unter einem sehr hohen und ziemlich vereisten Windrad vorbei, sondern auch bei diesen sehr gut frisierten Alpakas.

Trotz des Schneefalls schaffe ich es sehr pünktlich schon am frühen Nachmittag nach Hause. Den Rest des Sonntags verbringe ich müde auf dem Sofa. Die vergangene Woche hat mich wieder ordentlich geschlaucht. Der Tatort kommt dieses Mal aus Köln. Ballauf und Schenk nerven leider immer mehr.

Miniaturausgabe

In meinem Schrank liegt ja eine Menge Foto-Kram. Dieser Tage fiel mir auf: Ich habe gar kein Makro-Objektiv. Aber das ist kein Grund, nicht doch mal wirklich nah an mein Motiv ran zu gehen. Wie passend, dass ich diese Miniaturausgabe meiner selbst (abgesehen vom deutlich volleren Haar) auf meinem Schreibtisch stehen habe.

Eine Lego-Figur steht auf einem MacBook.

Diese Aufnahme ist mit meinem 35mm/f2 entstanden und ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Unter anderem auch, weil ich es geschafft habe den ganzen Staub vom MacBook weg zu stempeln. Als nächstes steht da eine kleine Putz-Aktion auf dem Plan.

Von Krankheit und einigen Fotos vom Wochenende

Ein Panorame über den Bonner Hofgarten, im Hintergrund das Historische Kunstmuseum.

Ich starte die Woche erst einmal ein bisschen krank, mit schniefender Nase und ein wenig Halsschmerzen. So arbeite ich deshalb erst einmal zu Hause. Das ist gut für mich und vor allem auch für die Kollegen. So stecke ich wenigstens niemanden an. Ich bekomme zu Hause ja immer einiges erledigt und bin am Mittwoch schließlich auch wieder richtig gesund. Prima! Nicht so prima: Die Bahn gibt sich mit ihrer Baustelle zwischen Köln und Bonn sehr viel Mühe, mir das Leben schwer zu machen. Ich habe immer noch kein Muster gefunden, wie und warum diese Bahnen zu welcher Uhrzeit wie voll sind.

Ansonsten geht die Woche schnell um. Ich verbringe einige Abende das erste Mal seit langem wieder vor der Xbox. PUPG und GTA stehen auf dem Programm. Es war vielleicht nicht schlecht, eine kleine Spielpause gemacht zu haben. Ich habe großen Spaß, auch wenn das Spielkonzept von PUPG auf keinen Fall gut für meinen Blutdruck ist. Uff.

Freitag ist Burger-Freitag. Eigentlich kein Grund darüber zu berichten, hätte ich nicht dieses Mal den sicherlich besten Burger-Freitag-Burger gegessen. Marx und Engels heißt der Laden unweit des Büros. Da möchte ich vielleicht öfter hingehen.

Bonner Hofgarten mit Akademischem Kunstmuseum. Mini-Müster auf dem Münsterplatz.

Dann ist auch schon wieder Wochenende. Es ist ja nun nicht so, dass ich mich nicht ein bisschen darauf gefreut hätte. Ich nutze die freie Zeit für allerlei Haushaltskram, wasche und falte Wäsche, räume auf und was man sonst so tut. Es ist ein bisschen verrückt, dass ich bei meinen Spaziergängen nicht mal eine Jacke brauche. Man erinnere sich an letzte Woche und diesen Quatsch mit dem Schnee. Am Samstag Abend drehe ich eine kleine Runde mit Fräulein Anna durch die Stadt. Das haben wir schon lange nicht mehr gemacht.

Mein Sonntag ist ein Strohwitwer-Tag, das Fräulein ist unterwegs. Ich nutze die Zeit für ein wenig Computerarbeit, viel zu viele Serienfolgen währenddessen und einige ausführliche Spaziergänge. Den Fotoapparat will ich ja eigentlich viel öfter ausführen. Das klappt dieser Tage ganz gut. Ich habe ein paar Bilder in diesen Blogpost gepackt.