der tag und ich

Von einem Kita-Platz und viel Bewegung

Fangen wir mit dem besten Ereignis der Woche an: Wir lösen eine meiner größten Sorgen aus der letzten Zeit und unterschreiben einen Kita-Vertrag für Herrn Max. Im August geht es los. Ich bin sehr erleichtert. Und auch weiterhin ein bisschen sauer, dass das so ein Problem sein muss.

Dienstag Abend ist in der letzten Zeit scheinbar der „Martin trifft alte Kollegen“-Tag und so sitze ich am Abend mit Raphael und Christoph im „Elefant“ in der Innenstadt, esse ein Wiener Schnitzel und unterhalte mich sehr gut. Wir beschließen, nicht wieder gute fünf Jahre zu warten, bis wir uns das nächste Mal treffen.

Meinen Bewegungsdrang lebe ich auch diese Woche weiter aus. Karnevalsbedingt arbeite ich einige Tage zu Hause und nutze die Zeit für den ein oder anderen Mittagspausen-Besuch im Fitti. Gleichzeitig betreibe ich mehrere Apple-Watch-Sportwettkämpfe und verliere trotz all meiner Anstrengungen knapp gegen Teymur. Das passiert mir nicht nochmal.

Nachdem ich in den vergangenen Wochen die technischen Daten etwa jedes Carbon-Reisestativs verglichen habe, ist es diese Woche soweit und ich bestelle dann doch relativ spontan und mit ein bisschen Rabatt im neuen Sirui-Webshop einen meiner Favoriten. Einen ersten Spaziergang habe ich damit schon unternommen, mich dabei nicht kaputt geschleppt und bin daher sehr zufrieden. Ein ausführlicher Bericht folgt. Bilder habe ich dabei natürlich auch gemacht. Hier schonmal eine kleine Vorschau.

Eine Laterne bei Nacht, im Hintergrund die Lichtspur eines Autos.

Und schließlich: Karneval. Bekanntlich ist das ja alles nicht so meins, ich arbeite deshalb am Ende der Woche vom heimischen Schreibtisch und erspare mir die wilden verkleideten Horden in der Bahn. Wir decken uns mit Lebensmitteln ein und verbringen ein ruhiges Wochenende zu Hause.

Ein ungewöhnlicher Kinobesuch

Als letztens auf dem Account der igersbonn gefragt wurde, wer denn Lust auf eine Führung im Bonner Woki-Kino hat, war ich ja direkt dabei und kommentierte mein Interesse. Und ich hatte Glück: Bei der Ziehung stand mein Name auf der einem Zettel!

Samstag um zehn Uhr stand ich jedenfalls, bewaffnet mit Handy und Spiegelreflex, vor dem Kino am Bertha-von-Suttner-Platz. Neun Besucher sind wir – und Felix. Der führt uns die kommenden Stunden durch das Foyer, die verschiedenen Kinosäle und den Technik-Bereich und die Vorführräume. Gerade letzteres finde ich super spannend.

Aber zuerst bleiben wir erst einmal eine Weile im Foyer und bekommen allerhand aus der Geschichte des Woki erzählt. Das der Name eine Abkürzung für „Wochenschau-Kino“ ist, zum Beispiel. Oder wie das mit den Filmverleihen funktioniert und warum Kino so teuer ist. Felix ist mit Leib und Seele Kinobetreiber und man merkt ihm die Begeisterung für seine Arbeit und das Kino richtig an.

Dann werden wir durch die unterschiedlichen Kinosäle geführt. Die sind nach Farben sortiert und heißen Golden, Rot und Blau. Felix zeigt uns die unterschiedlichen Beleuchtungsmöglichkeiten, dürfen uns die silbern beschichtete Leinwand, die aus einem feinen luftdurchlässigen Stoff besteht. Das ist notwendig, damit der Ton aus den dahinter stehenden Boxen die Leinwand nicht zum Schwingen bringt. Die silberne Beschichtung sorgt für besonders gute Projektionseigenschaften.

Beindruckend: Wir bekommen Anhand einiger Musikdemos gezeigt, was das Soundsystem des Saals kann. Normalerweise wird nicht die volle Leistung ausgenutzt, um es für die Ohren möglichst vieler Leute angenehm zu gestalten.

Schließlich geht es noch eine Runde durch die Vorführräume des Kinos. Wir bekommen die verschlüsselten Festplatten gezeigt, auf denen viele der Filme angeliefert werden. Die 4K-Projektoren, mit denen die Säle bespielt werden, haben ein anderes Kaliber als mein Beamer zu Hause. Durch eine kleine Luke kann ich in den Saal sehen.

Plötzlich ein klackendes Geräusch: Wir haben uns inzwischen so lange herumgetrieben und Fotos gemacht, dass die erste Vorstellung beginnt. In einem modernen Kino ist die gesamte Vorstellung vorprogrammiert und so geht ganz von alleine der Vorhang auf und die Eis-Werbung geht los. Bis zum Ende des Films wird der Computer nun alles automatisch machen, inklusive dem Anschalten der Saalbeleuchtung nach dem Ende des Abspanns.

Furchtbar schnell sind die letzten Stunden vergangen und schon stehen wir wieder zusammen im Foyer zur Verabschiedung. Dieser Einblick hinter die Kulissen des Kinos war ganz großartig. Die vielen kleinen Details, die ich gelernt habe, kann ich gar nicht alle niederschreiben. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch.

Von gemalten Buchstaben und einem ungewöhnlichen Kinobesuch

Sportlich, sportlich! Auch wenn ich dieser Tage zu nicht viel anderem Lust habe: Mich sportlich zu betätigen macht mir Spaß und diese „In der Mittagspause ins Fitti!“-Nummer ist schon nicht schlecht. Und Bewegung jeglicher Art verbessert ja auch immer meine Laune ein wenig.

Am Dienstag Abend geben zwei meiner ehemaligen Kollegen ihren Abschied im Irish Pub. Ich freue mich sehr, dass man auch nach anderthalb Jahren an mich denkt und verbringe einen schönen Abend und unterhalte mich gut.

Gemalte Buchstaben auf Papier.
Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: Meinen Namen habe ich nicht selbst geschrieben.

Mittwoch dann direkt der nächste Streich: In der Firma steht, neben allerlei Arbeit, ein Brushlettering-Workshop an. Unter professioneller Anleitung lernen wir, wie man sehr schicke Buchstaben malt. Ich habe großen Spaß, die Zeit verfliegt geradezu und ich merke, wie viel Geduld und Motorik man braucht. Ich könnte mir gut vorstellen wieder öfter mit den Händen zu arbeiten, anstatt immer nur auf eine Tastatur einzuschlagen.

Nach zwei entspannten Tagen steht am Samstag das nächste Event an. Im Rahmen eines Instawalks treffe ich mich mit etwa zehn anderen Fotobegeisterten im Woki-Kino. Wir werden von einem sehr kompetenten Mitarbeiter durch die Räumlichkeiten geführt, bekommen allerlei Details aus dem Kinoalltag erzählt und haben vor allem auch viel Zeit für Fotos. Ganz schnell sind fast drei Stunden um. Meine ganzen Eindrücke und die zahlreichen Bilder sind auf jeden Fall genug Stoff für einen einzelnen Beitrag.

Und schließlich ist Sonntag. Herr Max hat heute keine Lust auf dieses „ausschlafen“ und so bin ich schon früh auf den Beinen. Wir nutzen den Tag: Es gibt ein erstes großes Spaghetti-Eis in der wiedereröffneten Eisdiele in der Südstadt.

Ich lege nochmal eine ausführliche Runde im Fitti ein. Ich bin erleichtert, dass mir jeder Besuch ein kleines bisschen mehr Spaß macht in der letzten Zeit. Hoffen wir, dass nicht wieder eine krankheitsbedingte Pause reinkommt. Die hat mir die Tour in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal versaut.

Außerdem: Nach fast zwei Jahren schaffe ich es dieser Tage, den Reisebericht zur Lofoten-Tour von zweitausendsiebzehn fertig zu machen. Ganz nebenbei packe ich auch noch die ausführlichen Berichte aus Island und New York ebenfalls in die neue Rubrik „Reisen“. Mal schauen, wohin da gestalterisch die Reise noch geht. Pun intended.

Shooter, Staffel 1

Es ist schon einige Jahre her, dass ich eines Abends Shooter, mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle, sah. Den Film behielt ich in guter Erinnerung, Verschwörungs-Attentats-Geheimdienst-Geschichten sind ja schon ein bisschen meins. Im letzten Jahr stolperte ich dann über die Bücher von Stephen Hunter rund um den Charakter Bob Lee Swagger und las die auch (glaube ich) alle. Ende der Vorgeschichte.

Bei Amazon Prime Video gibt es zumindest die erste von drei Staffeln der Serie Shooter zu sehen, die auf den Büchern basiert. Ryan Phillippe spielt den in die Gegenwart geholten Swagger (Der Name!). Der Protagonist ist nun nicht mehr Vietnam- sondern Golfkriegs-Veteran. Die Geschichte bleibt aber ähnlich bis gleich: Es wird ein Attentat verübt und Swagger angehängt. Es gibt große Verwirrung, alles zieht immer weitere Kreise.

Als Freund der leichten Unterhaltung bin ich bei der Serie gut aufgehoben. Die zehn Folgen der ersten Staffel waren schnell geschaut. Da ich Film und Buch schon kannte, war es leider mit der Spannung nicht all zu weit her. Dennoch eine gute erste Staffel, so für nebenbei. Mal gucken wann Amazon die beiden Folgestaffeln ins Angebot nimmt.

Von Fleißarbeiten, Trainingseinheiten und einem Sonntagsausflug in der Sonne

Am Montag habe ich frei und Fräulein Anna und Herr Max weilen noch in Hamburg. Ich starte den Tag mit einem ausführlichen Besuch im Fitti. Zwei mal die Woche möchte ich da in Zukunft mindestens rumhampeln. Ich bin relativ motiviert, zumal ich erste Ergebnisse meiner diesjährigen Gesundheitsoffensive sehen kann.

Den Rest des Tages verbringe ich damit, die halb vorbereiteten Texte und Bilder zu unserem Sommerurlaub 2016 auf den Lofoten zusammen zu bringen und Beiträge daraus zu schustern. Das wird auch mal Zeit! Da das am Ende des Tages doch mehr Fleißarbeit ist als man denkt, geht auch noch während dem Rest der Woche die ein oder andere Stunde dafür drauf. Aber ein Ende ist in Sicht.

Die Arbeit macht dieser Tage einigermaßen Spaß. Ich arrangiere mich mit Unwägbarkeiten und lasse mir die Laune nicht verderben. Die Tage gehen wieder unheimlich schnell vorbei.

An meinem Heimarbeitstag starte ich ein neues Experiment und gehe in der Mittagspause zum Fitti. Das ist tatsächlich eine bessere Idee als man denken mag. Ich bin zwar nicht der Einzige mit der Idee, aber wirklich überlaufen ist es dann noch nicht. Nach ein paar Kilometern auf der Rudermaschine sitze ich frisch geduscht und motiviert wieder am Schreibtisch.

Blauer Himmel, Sonne und der Rhein.

Im Laufe der Woche wird das Wetter besser. Diese „Sonne“ lässt sich wieder blicken, was sicherlich auch zu meiner Stimmung beiträgt. Am Sonntag nutzen wir das Wetter für einen Familienausflug und fahren nach Königswinter auf den Drachenfels. Außer uns kam niemand auf die Idee! Herrn Max gefällt die Fahrt mit der Zahnradbahn eher mäßig, ob er viel von der Aussicht hat, weiß ich nicht. Gezeigt bekommen hat er sie jedenfalls.

Die Fotografiererei macht mir dieser Tage irgendwie keinen Spaß. Eher lustlos schleppe ich die Kamera mit mir herum. Ich kann mich aber gerade so davon abhalten, aus Motivationsgründen sehr viel Geld für neue Ausrüstung auszugeben. Puh.

Bevor die Woche dann endet, kochen wir noch einmal lecker: Herrn Maxens ersten Brei. Die Möhren-Masse auf dem kleinen Löffel kommt gar nicht mal so schlecht an, auch wenn er ganz schön das Gesicht verzieht. Fräulein Anna und ich finden das alles sehr aufregend. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.

Von fester Nahrung, einem Konzert und einer Reise nach Hamburg

Der Montag beginnt mit einer Beratungsstunde. Demnächst soll Herr Max mit fester Nahrung bekannt gemacht werden und wir lassen uns dazu von einer der Hebammen nochmal ein paar Ratschläge geben. Ich bin sehr gespannt, wie das alles wird und freue mich auch ziemlich darauf, denn das Füttern des Babys ist bisher naturgemäß dem Fräulein vorbehalten.

Am Mittwoch besuchen Fräulein Anna und ich das erste Konzert seit langem und sehen Death Cab For Cutie. Vorher esse ich eine Quinoa-Gemüse-„Bowl“, die mir sehr schwer im Magen liegt. Ansonsten klappt das mit der Ernährungsumstellung ganz gut. Fräulein Anna ist mir eine große Hilfe und recherchiert fleißig was ich essen sollen darf und was nicht. Ein kleines bisschen wirkt das auch schon, die Kilos purzeln zwar nicht gerade, aber langsam sinkt mein Gewicht ein wenig. Großartig! Nun muss ich es nur noch schaffen, den ein oder anderen Sport-Termin einzuschieben und dann sehe ich einer fitten Zukunft entgegen. Ich bin guter Dinge.

In der Firma bekomme ich dieser Tage ein neues Projekt vorgestellt an dessen Umsetzung ich beteiligt sein soll. Das klingt sehr spannend und ich freue mich darauf, einiges Neues ausprobieren zu können.

Die Woche verfliegt wieder einmal total und schrecklich schnell ist es Freitag Mittag, ich habe einen halben Tag gearbeitet und wir sitzen im Zug nach Hamburg. Ein Glück, dass Herr Max sehr gerne Bahn fährt, wir verbringen schließlich die ein oder andere Stunde im Zug. Das Wochenende verbringen wir bei Fräulein Annas Schwester und ihrer Familie, eine Tante kommt auch zu besuch. Viele Menschen, viel Trubel. Ich habe Spaß und experimentiere ein wenig mit der 360-Grad-Kamera. Die Heimfahrt am Sonntag bestreite ich alleine, da das Fräulein und Herr Max noch ein paar Tage länger bleiben.

Death Cab For Cutie, Live Music Hall, Köln

Auf einem Konzert waren Fräulein Anna und ich schon lange nicht mehr. Da ist Death Cab For Cutie, seit Jahr und Tag des Fräuleins Lieblingsband, ein guter Wiedereinstieg. Nach einem Abendessen mit Frau Schwester lassen wir Herrn Max also bei ihr und laufen die zehn Minuten zur Live Music Hall, wo wir mitten in den Auftritt der Vorband The Beths platzen. All zu viel bekommen wir von dem also gar nicht mit, was schon ein bisschen schade ist. Auf Band hatten sich die Titel der Band schon ganz hörbar erwiesen.

Pünktlich um neun Uhr geht es dann los: Die Band aus Seattle betritt die Bühne und spielt eine bunte Mischung aus alten und neuen Titeln. Gut, dass ich in das aktuelle dreizehnte Album „Thank You For Today“ schon das ein oder andere Mal reingehört hatte. Die meisten Titel können wir mitsingen. Da sind natürlich „I Will Follow You Into The Dark“ oder „Soul Meets Body“ dabei. Fräulein Anna ist begeistert und vermisst am Ende nur „Marching Bands Of Manhattan“. Ich freue mich dagegen sehr über das wunderbare und endlos lange Intro von „I Will Possess Your Heart“.

Fast zwei Stunden spielen die Musiker rund um Frontman Ben Gibbard. Ein tolles Konzert, die Zeit vergeht viel zu schnell für uns. Am Ende sammeln wir den schlafenden Herrn Max schnell wieder ein und machen uns zufrieden auf den Heimweg.

Von einer verflogenen Woche

Ob ich vergangene Woche noch etwas anderes war als müde? Jedenfalls verfliegen die fünf Arbeitstage einfach so. Gefühlt ist es nur ein aufstehen, arbeiten, kurz mit dem Baby spielen, schlafen. Nicht sehr erfüllend.

Zwischendurch schaffen Fräulein Anna und ich es, unsere erste Unterkunft in Irland zu buchen. Wir mieten uns in einem schicken Hotel sehr zentral ein. Ich bin wegen der Reise nach wie vor ziemlich aufgeregt. Rumreisen können das Fräulein und ich ganz gut. Mit dem kleinen Mann ist das nochmal eine ganz andere Nummer.

Den Samstag brauche ich dann irgendwie, um überhaupt nochmal wach zu werden. Außerdem geht es zum Frisör. Das wurde auch Zeit. Schließlich noch ein Kaffee mit anderen Eltern und der vermutlich umständlichste Schnürsenkel-Kauf aller Zeiten. Wie macht man denn jemandem bewusst, dass man nicht „beraten“ werden will?

Am Sonntag geht es nach Köln, Kaffee und Kuchen stehen auf dem Programm. Da sagt ja vor allem Fräulein Anna nicht nein. Und ich auch nicht. Den Rest der Woche esse ich übrigens sehr gut. Vielleicht nicht trotz, sondern wegen unserer Low-Carb-Versuche. Es steht sehr viel Gemüse auf dem Plan. Ich fühle mich gut.

Von Unverträglichkeiten, Urlaubsplanung und einem Heimatbesuch

Die Woche startet ruhig. Fräulein Anna und Herr Max weilen weiterhin außer Haus. Ich genieße am Montag die Ruhe nach Feierabend, freue mich dann am Dienstag aber um so mehr, dass die beiden wieder da sind, als ich nach Hause komme. Dass Fräulein Anna mich erkennt, wenn ich ins Zimmer komme, ist nun schon irgendwie zu erwarten. Beim Baby ist es großartig anzusehen, wie er auf einen reagiert.

Am Mittwoch steht der nächste Besuch bei den Hausärztinnen an. Dieses Mal finden wir heraus, dass mein Körper nicht so gut darin ist Kohlenhydrate und Fruchtzucker zu spalten. Das erklärt auch ein bisschen, warum es mir recht schwer fällt, das ein oder andere Kilo abzunehmen. Die Konsequenz: Mehr grünes Gemüse, mehr Vollkorn! Und eben weniger Kohlenhydrate und leider auch Obst. Erste Versuche zeigen, dass eine Umstellung gar nicht so schwierig ist. Zumal ich ja auch nicht direkt umfalle, wenn es mal ein paar Kohlenhydrate auf den Teller schaffen.

Nachdem ich es dann auch noch schaffe endlich meinen Urlaub zu beantragen, können wir auch damit anfangen unseren Urlaub zu planen. Wir starten damit, Hin- und Rückflug nach Dublin zu buchen. Nicht ganz drei Wochen wollen wir uns da im April rumtreiben. Ich freue mich auf der einen Seite sehr, auf der anderen bin ich aber auch sehr aufgeregt. Fräulein Anna und ich sind ein sehr gutes Team auf Reisen. Wie wird sich wohl die Erweiterung unserer Reisegruppe machen? Herr Max ist normalerweise ja ein sehr umgängliches Baby, hoffen wir mal, dass er es auch unterwegs ist.

Meine Instagram-Bilderserie für diese Woche ist mir ein bisschen unspektakulär geraten. Der Blick an den Häusern hinauf in den Himmel ist vielleicht doch ein bisschen langweilig. Immerhin wird bei einem richtig geraten, um welches Gebäude es sich handelt.

Schließlich: Wochenende! Am Samstag ist zeitiges aufstehen angesagt, denn wir wollen in die alte Heimat um Herrn Papas Geburtstag zu feiern. Frau Schwester ist auch dabei, als wir uns auf den Weg machen. Dieses Mal stellt Europcar uns einen Ford C-Max, der mir direkt gut gefällt. Er ist komfortabel, man sieht gut auf die Straße und er bietet sehr viel Platz. Die Schiebetüren sind beim ein- und ausladen des Babys wirklich praktisch. Wir verbringen ein schönes Wochenende bei meinen Eltern, ich esse zu viel Kuchen und Lasagne. Also eigentlich alles wie immer. Einzig die Rückfahrt ist dann ein bisschen nervig. Autofahren finde ich ja meistens ganz ok, aber in der Abenddämmerung bei strömendem Regen wünsche ich mich dann doch auf einen gemütlichen Platz in einem Zug.

Quantico, Staffel 2

Zum Ende meiner letzten Krankphase war ich über die zweite Staffel Quantico auf Amazon Prime Video gestolpert. Staffel Nummer eins hatte mir im vergangenen Jahr schon gut gefallen. Die Geschichte der FBI-Rekruten und des Anschlags auf die Grand Central Station in New York, die auf zwei Zeitebenen erzählt wird, war spannende Unterhaltung.

Vergangenes Wochenende habe ich dann dazu genutzt, die letzten der zweiundzwanzig Folgen von Staffel zwei zu schauen. Viele Charaktere aus der ersten Staffel sind wieder dabei und auch dieses Mal dreht sich alles um einen terroristischen Anschlag, eine Geiselnahme während des G20-Gipfels. In Rückblenden wird dabei die Vorgeschichte erzählt, in der unsere Heldin Alex Parish eine Ausbildung bei der CIA macht. Natürlich ist die dabei mitten in einer riesigen Verschwörung gelandet.

Aber ich will nicht zu viel erzählen. Mit hat die zweite Staffel von Quantico gut gefallen. Man darf sich von der Handlung und der ein oder anderen Wendung der Geschichte überraschen lassen.