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Neunzehn, zwanzig

Scheinbar gehen die Jahre mit zunehmendem Alter schneller vorbei? Zweitausendneunzehn ist irgendwie einfach an mir vorbei geflogen. Es ist vieles passiert, ich habe viel erlebt. Und irgendwie auch nicht.

„Irgendwann passiert halt nichts so richtig spektakuläres mehr.“ sagte ich letztens zum Nachbarssohn. Wollen wir doch mal sehen, was im vergangenen Jahr so passiert ist. Und weil ich ein bisschen faul bin, hangele ich mich an den Überschriften entlang, die ich im vergangenen Jahr schon für den Rückblick benutzt habe.

👶🏼 Das Baby Kleinkind

Herr Max ist nun gar kein Baby mehr, sondern ein Kleinkind. Herr Max ist ein sehr aufgewecktes und goldiges Kleinkind, das aber auch ziemlich nerven kann. Pünktlich zu seinem ersten Geburtstag war ihm das Gekrabbel zu langweilig und seit dem geht es immer sicherer auf zwei Beinen durch die Welt. Das erhöht Geschwindigkeit und Reichweite, als Eltern muss man sich daran gewöhnen. Es muss mehr Kram in Sicherheit gebracht werden. Und wenn man aus einem anderen Raum keine Geräusche mehr hört, sollte man mal gucken gehen. Überhaupt fängt jetzt wohl langsam dieses Ding mit der „Erziehung“ an. Auf Stühle klettern und dann drauf sitzen? Ok. Auf dem Stuhl rumturnen und versuchen die Lehne zu erklimmen? Nicht so ok. Mach‘ das mal einem Kleinkind begreifbar. Meine Güte.

Eines meiner Jahreshighlights war im August und September sicherlich meine zweite Elternzeit. Während Fräulein Anna wieder arbeiten ging, machten Herr Max und ich eine recht problemlose Kita-Eingewöhnung durch. Den Rest des doch recht angenehmen Sommers ließen wir es uns gutgehen und unternahmen den ein oder anderen sehr langen Spaziergang. Ich berichtete.

Ansonsten waren wir auch mit Herrn Max die ein oder andere Tour unterwegs. Sowohl für das ein oder andere Wochenende – aber auch direkt drei Wochen in Irland. Ich berichtete leider noch nicht. Klappt, ist aber anstrengender als zu zweit. Die Flexibilität leidet dann doch ein kleines bisschen.

📷 Die Kamera

Nichts ist schneller überholt, als mein geschriebenes Wort. Im letzten Jahresrückblick schrieb ich noch was von „Was die Technik angeht, habe ich meinen Frieden gemacht.“ Nur ein Vierteljahr später war die getreue EOS 6D verkauft und durch eine nagelneue Sony A7III ersetzt. Ein Tausch, der mir ein bisschen schwer gefallen ist. Aber auch einer, der sich gelohnt hat. Die kleine, leichtere Spiegellose habe ich lieber umhängen und vor allem in Kombination mit einer sehr kompakten 35mm Festbrennweite merkt man von ihr fast nichts.

Rein Gigabyte-mäßig habe ich dieses Jahr gut doppelt so viele Foto-Daten erstellt, wie im Vorjahr. Rund einhundert über das Jahr verteilt und nochmal fast siebzig während unseres Irland-Urlaubes. Wegen mehr Megapixeln und Kram ist das natürlich nicht vergleichbar. Ich brauche vermutlich bald wieder neue und größere Festplatten in meinem NAS.

Angestellt habe ich mit den Bildern allerdings erschreckend wenig. Machen ist ja die eine Geschichte. Bearbeiten und veröffentlichen eine andere. Die vielen schönen Bilder aus Irland liegen zum Beispiel noch größtenteils unsortiert herum. Mein Zeitmanagement ist völlig im Eimer. Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr, hier ein bisschen nachzulegen.

🎶 Die Musik

Cover des Videos 'Your Top Songs 2019'

Letztes Jahr ist musikalisch noch deutlich weniger geschehen, als im Vorjahr. Wenn ich mir nebenstehende Top-Liste anschaue, sehe ich vor allem alte Bekannte. Ein paar neue Gesichter sind über die ein oder andere Playlist dazugekommen. So richtig schlimm finde ich das aber auch nicht. Das ein oder andere Konzert war auch drin. Das passt schon.

Im kommenden Jahr würde ich gerne wieder ein paar neue Bands entdecken. Und vielleicht das ein oder andere Konzert mehr erleben. Jedesmal, wenn ich vor einer Bühne stehe, merke ich, wie sehr ich Live-Musik genieße. Die ersten Tickets sind schon gekauft. Ein guter Anfang.

✍️ Das Blog

Achtundfünfzig Beiträge waren es in diesem Jahr, wenn ich mich nicht ver-addiert habe. Das ein oder andere Mal, habe ich tatsächlich vergessen zu bloggen. Trotz Ironblogger-Erinnerung. Über den Sommer arbeitete ich recht langwierig an einem neuen Blog-Theme, das auf den schönen Namen Elvar Bjarki hört. Ich bin zufrieden, auch wenn das noch lange nicht fertig ist. Ich habe noch tausend Ideen, was man optimieren oder anders machen könnte. Oder dranbauen. Mal schauen, was ich an meinen Feierabenden so auf die Reihe bekomme.

👨🏼‍⚕️ Die Gesundheit

Es geht voran! Nachdem man mich ärztlicherseits in der ersten Jahreshälfte darauf hinwies, dass ich doch mit den Kohlenhydraten ein bisschen langsam machen soll, mache ich auch wieder Fortschritte was den Abbau von Gewicht und vor allem Bauchumfang angeht. Ich bin also erst mal zufrieden, auch wenn Vorweihnachtsstress-Chips-und-Cola-Martin wieder ein bisschen kontraproduktiv auf das alles einwirkte.

Richtig gerne gehe ich dieser Tage ins Fitti. Und nicht nur dieser Tage, sondern schon eine ganze Weile. Die Faszienrolle, die Rudermaschine und das Laufband sind meine Freunde geworden. Etwa zwei Mal pro Woche versuche ich hin zu kommen. Und das klappt auch oft. Und fühlt sich gut an. Ich bin zufrieden. Erwähnte ich das?

Überhaupt geht es mir körperlich dieser Tage garnicht schlecht. So darf das gerne bleiben.

🔭 Der Ausblick

Wenn ich dann mal dran bin, tippe ich doch wieder viel zu viel. Also wieder nur eine schnelle Liste, was in diesem Jahr anstehen sollte:

Das war er also, mein belangloser Jahresrückblick. Wir lesen uns in einem Jahr wieder. Mal schauen, was es dann zu berichten gibt.

Will Adams – Wächter des Labyrinths

So „Kram mit Geschichte“ interessiert mich ja schon ein bisschen. Also Abenteuergeschichten, ein bisschen Trivialliteratur, der man einen mehr oder weniger ausgedachten geschichtlichen Hintergrund gibt. Ich mag die Bücher von Dan Brown ja zum Beispiel.

„Wächter des Labyrinths“ von Will Adams fällt auch in die Sparte: Der Ägyptologe Daniel Knox gerät ins Visier der Ermittler im Todesfall des kürzlich wieder aufgetauchten Archäologen Petitier. Der stirbt sehr kurz bevor er in einem Vortrag von einer bahnbrechenden Entdeckung berichten kann. Ein georgischer Familien-Clan ist auch irgendwie im Spiel und eine dieser „Internet-Bloggerinnen“ mischt auch mit.

Ein Buch liegt auf einem Schreibtisch.

Sagen wir es so: Im Buch wird immer wieder Bezug auf zwei Vorgängergeschichten genommen. Und ich hatte bis jetzt noch keine Lust, mich über diese zu informieren. „Wächter des Labyrinths“ ist kurzweilige Unterhaltung, aber reisst mich jetzt auch nicht vom Hocker. Da helfen auch schockierende Handlungsumschwünge gegen Ende nicht. Drei, vielleicht auch nur zwei von fünf Sternen.

Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band!

„Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band! Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band! Ihr seid das Palladium, ich bin Thees Uhlmann, das ist meine Band!“

Da ist einer gut gelaunt gestern Abend, im Palladium zu Köln. Thees Uhlmann und Band spielen auf, es ist das Abschlusskonzert der diesjährigen „Junkies und Scientologen“-Tour. Und müde, aber gut gelaunt sind auch Fräulein Anna und ich. Während Herr Max unter der Aufsicht seiner Oma friedlich schläft, stehen wir in der großen Halle in Köln und schauen uns „das größte einzelne ‚Thees Uhlmann und Band‘-Konzert“ an. Witzig, gleiches taten wir auch schon einmal mit Kettcar, an genau gleicher Stelle.

Eigentlich sind die meisten Konzerte ja immer irgendwie ein bisschen gleich. Band kommt auf die Bühne, Band macht Musik, Band gibt Zugaben, Konzert vorbei. Mir fällt es deshalb meistens ein bisschen schwer, einen Konzertbericht zu schreiben. Gestern Abend passieren dann aber doch noch ein paar Außergewöhnlichkeiten die berichtenswert sind. Zum Beispiel, dass Wolfgang Niedecken zu „& Jay-Z singt uns ein Lied“ auf die Bühne kommt und mitspielt. Dem Publikum gefällt das. Überhaupt ist die Stimmung auf der Bühne und in der Halle ziemlich gut. Es geht ein Lachen durch den Raum, als alle im Publikum aufgefordert werden, die Hand zu heben, wenn sie über vierzig sind und ein Kind haben. Ganz schön viele Arme gehen da hoch.

Thees Uhlmann auf der Bühne.

Mehr als zwei kurzweilige Stunden dauert das Konzert. Das aktuelle Album kenne ich tatsächlich kaum, deshalb freute ich mich auch ein bissen darüber, dass ziemlich viele ältere Lieder, auch von Tomte, auf der Setlist stehen. Und was man an neuem Material hört, gefällt. Ich bin vor allem auch froh darüber, dass sehr viele schnelle Lieder dabei sind. Für einen Balladenabend wäre ich zu müde gewesen. Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn Musiker ihre Lieder ans Publikum übergeben können und dort einfach weitergesungen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, wie großartig das als Künstler sein muss!

„Die Schönheit der Chance“ ist dann ein gelungener Abschluss vom Abschluss der Tour. Ich bin froh, mal wieder auf einem Konzert gewesen zu sein. Vielleicht stehen im kommenden Jahr wieder ein paar mehr Konzertbesuche an.

Rise Of The Skywalker

Ich weiß nicht genau, wann ich das letzte Mal Mittags im Kino war. Also vor gestern Nachmittag. Um 16.15 Uhr hieß es im Filmpalast Köln: „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“. Episode neun sollte der krönende Abschluss der über vierzig Jahre andauernden Star-Wars-Saga sein. Traditionsgemäß sitze ich mit einigen anderen Nerd-Boys in einer Reihe und bin gespannt, was man sich da ausgedacht hat.

Cover des Videos 'Star Wars: The Rise of Skywalker | Final Trailer | Experience It In IMAX®'

Und jetzt kann ich natürlich exakt nichts schreiben, ohne irgendwem den Spaß an der Sache zu nehmen. Und deshalb sei nur so viel gesagt: Ich mochte das Ende. Es wurde wirklich nocheinmal alles aufgefahren, damit man die ganze Geschichte Revue passieren lassen kann. Und ich werde mir jetzt einen dieser Internet-Artikel durchlesen, in dem die ganzen Details die ich verpasste aufgezählt sind. Und dann gucke ich mir den Film mit Fräulein Anna nochmal an.

Lord Vader Hates Furry Animals

Dass es beim Schreiben von CSS auf die Reihenfolge ankommt, in der man die Selektoren schreibt, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. So eine Sache über die sich Menschen dann doch immer wieder wundern: Wenn man CSS für Links schreibt, dann kommt es auch auf die Reihenfolge der Pseudoklassen an. Das macht eigentlich Sinn, tatsächlich vergesse ich das aber doch immer wieder und vor allem kann ich mir die richtige Reihenfolge der Pseudoklassen echt nicht merken.

Gut, dass Søren dieser Tage mit einer kleinen Eselsbrücke um die Ecke kam.

a {
    &:link,      // Lord
    &:visited,   // Vader
    &:hover,     // Hates
    &:focus,     // Furry
    &:active     // Animals
    { … }
}

Und eigentlich hätte ich da schon deutlich früher mal stolpern können, denn Eric Meyer (der mit dem Reset!) schrieb schon 2007 darüber.

Sportliche Herausforderungen (Teil III)

Anfang Oktober habe ich das letzte Mal von der Monatsaufgabe meiner Uhr berichtet. Damals musste ich mein Bewegungs-Tagesziel elf Mal verdoppeln. Das habe ich seinerzeit geschafft. Wenn auch deutlich knapper, als ich das noch am Monatsanfang dachte.

Dann kam der November und mit ihm eine neue Herausforderung. Dreißigtausend und nochwas Bewegungspunkte sollten es sein, über den Monat verteilt. Machen wir es kurz: Es hat nicht geklappt, auch wenn es am Ende knapp war und mir jeden Tag im Schnitt nur 100 Punkte gefehlt haben. Das klingt erst einmal nicht viel – macht aber auf den Monat gerechnet schon einiges aus, dann sind das nämlich dreitausend Punkte und somit fünf durchschnittliche Bewegungstage.

Zum Glück ist nun Dezember und die Uhr wieder ein bisschen gnädiger. Acht mal soll ich zum Jahresende hin mein Bewegungsziel verdoppeln. Und dank fleißiger Fitti-Besuche habe ich auch schon drei Mal geschafft. Das sollte machbar sein, wenn ich dranbleibe.

Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf

Herbstlicher Baum zwischen Fachwerkhäusern.

Letztes verschlug mich eine Familienangelegenheit nach Iserlohn in die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf.

Die ehemalige Fabrikanlage, in der Messing gegossen und Draht gezogen wurde, ist heute ein Kulturzentrum, mit Künstlerateliers, einem Café und Veranstaltungsräumen. Außerdem ist sie, wie man mir unaufgefordert erzählte, auch weithin für ihren sehr hübschen Weihnachtsmarkt bekannt.

Auf jeden Fall ist alles sehr schön hergerichtet und durch das ein oder andere Fenster konnte ich einen Blick in verschiedene Werkstätten werfen und auch die ein oder andere historische Maschine ausmachen.

Zwischen dem Trubel der Familienfeierlichkeiten und Mahlzeiten habe ich einen kleinen Verdauungsspaziergang durch die hübsch hergerichteten Fachwerkhäuser der Anlage machen können und dabei ein paar Bilder gemacht. Alle Fotos mit der A7III von Sony und einem dran-adaptierten Canon FD 50mm f1.4. Die Kombination aus moderner Kameratechnik und einem Objektiv, was älter ist als ich, macht mir sehr viel Spaß.

Fachwerkhaus.
Fachwerkhaus.

Mini Metro

Mit Spielen auf dem Telefon und mir ist das so eine Sache. Oft habe ich gar keins installiert, dann wieder erwischt es mich und ich daddele die ganze Zeit an irgendwas herum.

Dieser Tage ist es wieder soweit: Mini Metro versorgt mich nicht nur während der Zugfahrten von und nach Köln mit Kurzweil, hält mich davon ab, zeitig ins Bett zu gehen. Das Spiel gibt es schon eine ganze Weile, ich springe also wieder einmal reichlich spät auf den Zug auf. Pun intended.

Es wird schnell unübersichtlich auf den Karten mit der Mini-Metro, wenn man all die verschieden-förmigen Punkte ordentlich verbinden will.

Das Spielprinzip ist einfach: Auf einer von einindzwanzig stilisierten Stadt-Karten tauchen Punkte in unterschiedlichen Formen auf, die mit einer begrenzten Auswahl von Linien miteinander verbunden werden wollen. Dann fahren durch kleine Rechtecke dargestellte Züge herum und bringen die Fahrgäste zu ihren Zielen. Beim Anlegen der Linien muss man ein bisschen aufpassen und nicht nur auf die verbleibende Anzahl von Brücken und Tunnels achten, sondern auch ob sich nicht die Fahrgäste an einer Station zu sehr tummeln. Wenn eine Station nämlich überfüllt ist, ist das Spiel zu Ende.

Mini Metro gibt es im Apple AppStore für iPhone und iPad. Letztens, als ich zuschlug war es reduziert, aber auch der volle Preis hätte sich für den Spielspaß rentiert.

Hallo Elvar Bjarki!

Aufmerksamen Besucherinnen und Besuchern ist es sicherlich schon aufgefallen: Hier sieht es anders aus. In den letzten Wochen – eher Monaten – habe ich mich hingesetzt und einfach mal alles neu gemacht. Ein neues WordPress-Theme von Grund auf gebaut. Es war mal wieder an der Zeit.

Ein Screenshot dieses Beitrags.

Deshalb verabschieden wir uns nun vom sehr weiß gehaltenen alten Theme und begrüßen Elvar Bjarki, die vermutlich etwa fünfundvierzigste Inkarnation eines WordPress-Themes für dieses Blog. Den Namen habe ich mir, damit das Theme nicht einfach „DTUI 45“ heißt, wieder mit Hilfe eines Namensgenerators erdacht. Wer also denkt, dass ich hier einen meiner Ahnen ehre, irrt.

Ein bisschen Technik

Der erste Commit im Repository des Barabal Gerstle-Themes ist vom 27. August 2016. Im Laufe der Zeit habe ich vermutlich jede Code-Zeile drei Mal angefasst. Da ist viel gewachsen und so war es nun sehr angenehm, nochmal auf der grünen Wiese anzufangen. Als Grundlage für die Entwicklung habe die die Umgebung genommen, die ich gemeinsam mit den Kollegen in der Firma zusammengestellt habe. Ein bisschen Docker hier, ein bisschen Gitlab-CI da, das läuft schon ganz gut. Damit arbeite ich jeden Tag, damit kenne ich mich aus. Aber natürlich habe ich ein wenig herumgespielt, schonmal ein paar Anpassungen ausprobiert, die ich den Kollegen gerne vorschlagen möchte.

webpack linted und kompiliert mein nach BEM-Notation geschriebenes und ITCSS sortiertes SCSS in browserfreundliches CSS. Das moderne ES6-JavaScript wird gebündelt und durch Babel gejagt, damit es auch von jedem Browser verstanden wird.

Mit Hilfe des timber-Plugins für WordPress verabschiede ich mich von den wirklich unschönen Standard-WordPress-PHP-HTML-Templates und trenne nun Logik und Markup in PHP- und Twig-Dateien auf. Alleine schon die Ordnung, die dadurch im Dateisystem entsteht, lässt mich zufrieden grinsen. So habe ich nun sehr viele kleine Komponenten, die ich auch in Zukunft wieder anpacken und verändern kann. Insgesamt ist das Theme sehr viel wart- und erweiterbarer als das Alte.

Warum eigentlich WordPress, Martin?

… und nicht einer der angesagten Static-Site-Generator? Oder ein cooleres CMS? Zum Einen: Weil ich es kann. Ich glaube zwölf der fünfzehn Jahre, die dieses Blog auf dem Buckel hat, ist es mit WordPress betrieben worden. Da blicke ich nun auf ein bisschen Erfahrung zurück, die ich in meinem Berufsleben in den letzten Jahren weiter vertiefen konnte.

Und zum Anderen: Ich bin zufrieden. Denn ich benutze das CMS dafür, wofür es gedacht ist: Als Webblog. Stand heute 1305 Beiträge in chronologischer Ordnung. 2132 Bilder in der Mediathek, das macht rund sechs Gigabyte Daten für alle Bildgrößen und -formate. Dazu nicht mal zwei Handvoll Plugins. Hier funktioniert alles, wie es soll.

Ganz hübsch hier!

Ich bin kein Designer. Aber ich habe ein bisschen darüber nachgedacht, wie das Blogdings aussehen soll. Und deshalb sieht es jetzt wieder sehr bloggig aus. Ein bisschen habe ich mich auch an den Layouts aktueller Online-Magazine orientiert. Nur auf die Seitenleiste mit Kategorienbaum, Schlagwort-Wolke und Kalender habe ich verzichtet. Ersteren gibt es tatsächlich am Fuß der Seite, Schlagworte müsste ich (nachdem ich sie jahrelang vernachlässigte und dann einfach alle löschte) erst einmal wieder einpflegen. Und den Kalender fand ich schon immer furchtbar.

Fertig ist aber noch lange nichts. Ein richtiges Farbschema muss ich mir mal noch zusammenstellen. Und vorher vielleicht mal ein Buch über Farbenlehre lesen. Vielleicht wird es aber auch das Farbschema Nord, wie ich es auch schon beim Umbau meiner Web-Visitenkarte verwendet habe.

Schon sehr zufrieden bin ich übrigens mit den Hero-Bildern bei vielen Artikeln. Ursprünglich sollte es die nur bei den Artikeln der Kategorie Reisen geben. Aber weil es so schick aussieht, dürfen nun alle Beiträge einen solchen Kopf tragen. Sofern sie ein Beitragsbild haben.

Und jetzt?

Jetzt gilt es erst einmal, wieder mehr Beiträge zuschreiben. Und überhaupt: Mehr Dinge tun, damit ich Beiträge schreiben kann. Und dann sollte ich mal noch ein paar Baustellen aufräumen. Die Archiv-Seite ist stand heute einfach leer. Das ist doof. Und diese Linksammlung, die ich voreilig, wie ich nun mal bin, schon in die Navigation gepackt habe, die sollte ich auch mal integrieren. Und dann gibt es bestimmt noch die ein oder andere Stelle, an der noch ein bisschen Feinjustierung notwendig ist. Und dann habe ich noch ganz andere Pläne. Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal. Wenn es soweit ist.

Externe API-Aufrufe in WordPress cachen

Dieser Tage bekam dieses Blogdings hier ein neues Theme. Dazu aber irgendwann mal mit ein bisschen Zeit mehr. Heute soll es um eine Kleinigkeit gehen, die ich im Laufe der Entwicklung gelernt habe.

Vor allem aus Performance-Gründen möchte ich nicht, dass eingebettete Videos oder Spotify-Playlisten direkt beim Seitenaufruf geladen werden. Deswegen habe ich ein wenig an den Embed-Templates von WordPress herumgeschraubt, so dass es nun einen expliziten Klick des Benutzers braucht, damit zum Beispiel Daten von YouTube geladen werden. Damit habe ich mir aber leider auch die Möglichkeit genommen, einigermaßen schicke Vorschauen bei den eingebetteten Medien auszugeben. Im letzten Theme sah man nur ein Logo des entsprechenden Anbieters. Schon recht langweilig.

Das alles soll dieses mal schicker sein und deshalb hole ich mir die notwendigen Daten von den oEmbed-Schnittstellen der Anbieter. Das kann, je nach Lust und Laune der entsprechenden Server auch mal ein bisschen dauern und macht sich dann auch in der Ladezeit meiner Seite hier bemerkbar. Also muss ein bisschen Caching her. WordPress bietet dazu die Transients API, die wirklich einfach zu bedienen ist. Am Besten zeigt das wohl folgendes relativ verständliche Code-Beispiel.

$transientName = 'elvarbjarki_spotify_' . wp_hash($spotifyContentUrl);
$transient     = get_transient($transientName);

if (! empty($transient)) {
    $playlistData = $transient;
} else {
    $spotifyApiUrl = "https://embed.spotify.com/oembed?url=" . $spotifyContentUrl;
    $apiResponse   = wp_remote_get($spotifyApiUrl);
    $playlistData  = json_decode($apiResponse['body']);

    set_transient($transientName, $playlistData, MONTH_IN_SECONDS);
}

Nun kann man ja von WordPress wirklich halten was man will – aber das abfragen und zwischenspeichern der oEmbed-APIs mit Hilfe von wp_remote_get() statt einem umständigen PHP-Curl-Block und der Transient-API war wirklich einfach.