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Shooter, Staffel 1

Es ist schon einige Jahre her, dass ich eines Abends Shooter, mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle, sah. Den Film behielt ich in guter Erinnerung, Verschwörungs-Attentats-Geheimdienst-Geschichten sind ja schon ein bisschen meins. Im letzten Jahr stolperte ich dann über die Bücher von Stephen Hunter rund um den Charakter Bob Lee Swagger und las die auch (glaube ich) alle. Ende der Vorgeschichte.

Bei Amazon Prime Video gibt es zumindest die erste von drei Staffeln der Serie Shooter zu sehen, die auf den Büchern basiert. Ryan Phillippe spielt den in die Gegenwart geholten Swagger (Der Name!). Der Protagonist ist nun nicht mehr Vietnam- sondern Golfkriegs-Veteran. Die Geschichte bleibt aber ähnlich bis gleich: Es wird ein Attentat verübt und Swagger angehängt. Es gibt große Verwirrung, alles zieht immer weitere Kreise.

Cover des Videos 'Shooter - Staffel 1 - Trailer HD deutsch / german - Trailer FSK 12'

Als Freund der leichten Unterhaltung bin ich bei der Serie gut aufgehoben. Die zehn Folgen der ersten Staffel waren schnell geschaut. Da ich Film und Buch schon kannte, war es leider mit der Spannung nicht all zu weit her. Dennoch eine gute erste Staffel, so für nebenbei. Mal gucken wann Amazon die beiden Folgestaffeln ins Angebot nimmt.

Von Fleißarbeiten, Trainingseinheiten und einem Sonntagsausflug in der Sonne

Am Montag habe ich frei und Fräulein Anna und Herr Max weilen noch in Hamburg. Ich starte den Tag mit einem ausführlichen Besuch im Fitti. Zwei mal die Woche möchte ich da in Zukunft mindestens rumhampeln. Ich bin relativ motiviert, zumal ich erste Ergebnisse meiner diesjährigen Gesundheitsoffensive sehen kann.

Den Rest des Tages verbringe ich damit, die halb vorbereiteten Texte und Bilder zu unserem Sommerurlaub 2016 auf den Lofoten zusammen zu bringen und Beiträge daraus zu schustern. Das wird auch mal Zeit! Da das am Ende des Tages doch mehr Fleißarbeit ist als man denkt, geht auch noch während dem Rest der Woche die ein oder andere Stunde dafür drauf. Aber ein Ende ist in Sicht.

Die Arbeit macht dieser Tage einigermaßen Spaß. Ich arrangiere mich mit Unwägbarkeiten und lasse mir die Laune nicht verderben. Die Tage gehen wieder unheimlich schnell vorbei.

An meinem Heimarbeitstag starte ich ein neues Experiment und gehe in der Mittagspause zum Fitti. Das ist tatsächlich eine bessere Idee als man denken mag. Ich bin zwar nicht der Einzige mit der Idee, aber wirklich überlaufen ist es dann noch nicht. Nach ein paar Kilometern auf der Rudermaschine sitze ich frisch geduscht und motiviert wieder am Schreibtisch.

Blauer Himmel, Sonne und der Rhein.

Im Laufe der Woche wird das Wetter besser. Diese „Sonne“ lässt sich wieder blicken, was sicherlich auch zu meiner Stimmung beiträgt. Am Sonntag nutzen wir das Wetter für einen Familienausflug und fahren nach Königswinter auf den Drachenfels. Außer uns kam niemand auf die Idee! Herrn Max gefällt die Fahrt mit der Zahnradbahn eher mäßig, ob er viel von der Aussicht hat, weiß ich nicht. Gezeigt bekommen hat er sie jedenfalls.

Die Fotografiererei macht mir dieser Tage irgendwie keinen Spaß. Eher lustlos schleppe ich die Kamera mit mir herum. Ich kann mich aber gerade so davon abhalten, aus Motivationsgründen sehr viel Geld für neue Ausrüstung auszugeben. Puh.

Bevor die Woche dann endet, kochen wir noch einmal lecker: Herrn Maxens ersten Brei. Die Möhren-Masse auf dem kleinen Löffel kommt gar nicht mal so schlecht an, auch wenn er ganz schön das Gesicht verzieht. Fräulein Anna und ich finden das alles sehr aufregend. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.

Von fester Nahrung, einem Konzert und einer Reise nach Hamburg

Der Montag beginnt mit einer Beratungsstunde. Demnächst soll Herr Max mit fester Nahrung bekannt gemacht werden und wir lassen uns dazu von einer der Hebammen nochmal ein paar Ratschläge geben. Ich bin sehr gespannt, wie das alles wird und freue mich auch ziemlich darauf, denn das Füttern des Babys ist bisher naturgemäß dem Fräulein vorbehalten.

Am Mittwoch besuchen Fräulein Anna und ich das erste Konzert seit langem und sehen Death Cab For Cutie. Vorher esse ich eine Quinoa-Gemüse-„Bowl“, die mir sehr schwer im Magen liegt. Ansonsten klappt das mit der Ernährungsumstellung ganz gut. Fräulein Anna ist mir eine große Hilfe und recherchiert fleißig was ich essen sollen darf und was nicht. Ein kleines bisschen wirkt das auch schon, die Kilos purzeln zwar nicht gerade, aber langsam sinkt mein Gewicht ein wenig. Großartig! Nun muss ich es nur noch schaffen, den ein oder anderen Sport-Termin einzuschieben und dann sehe ich einer fitten Zukunft entgegen. Ich bin guter Dinge.

In der Firma bekomme ich dieser Tage ein neues Projekt vorgestellt an dessen Umsetzung ich beteiligt sein soll. Das klingt sehr spannend und ich freue mich darauf, einiges Neues ausprobieren zu können.

Die Woche verfliegt wieder einmal total und schrecklich schnell ist es Freitag Mittag, ich habe einen halben Tag gearbeitet und wir sitzen im Zug nach Hamburg. Ein Glück, dass Herr Max sehr gerne Bahn fährt, wir verbringen schließlich die ein oder andere Stunde im Zug. Das Wochenende verbringen wir bei Fräulein Annas Schwester und ihrer Familie, eine Tante kommt auch zu besuch. Viele Menschen, viel Trubel. Ich habe Spaß und experimentiere ein wenig mit der 360-Grad-Kamera. Die Heimfahrt am Sonntag bestreite ich alleine, da das Fräulein und Herr Max noch ein paar Tage länger bleiben.

Death Cab For Cutie, Live Music Hall, Köln

Auf einem Konzert waren Fräulein Anna und ich schon lange nicht mehr. Da ist Death Cab For Cutie, seit Jahr und Tag des Fräuleins Lieblingsband, ein guter Wiedereinstieg. Nach einem Abendessen mit Frau Schwester lassen wir Herrn Max also bei ihr und laufen die zehn Minuten zur Live Music Hall, wo wir mitten in den Auftritt der Vorband The Beths platzen. All zu viel bekommen wir von dem also gar nicht mit, was schon ein bisschen schade ist. Auf Band hatten sich die Titel der Band schon ganz hörbar erwiesen.

Pünktlich um neun Uhr geht es dann los: Die Band aus Seattle betritt die Bühne und spielt eine bunte Mischung aus alten und neuen Titeln. Gut, dass ich in das aktuelle dreizehnte Album „Thank You For Today“ schon das ein oder andere Mal reingehört hatte. Die meisten Titel können wir mitsingen. Da sind natürlich „I Will Follow You Into The Dark“ oder „Soul Meets Body“ dabei. Fräulein Anna ist begeistert und vermisst am Ende nur „Marching Bands Of Manhattan“. Ich freue mich dagegen sehr über das wunderbare und endlos lange Intro von „I Will Possess Your Heart“.

Fast zwei Stunden spielen die Musiker rund um Frontman Ben Gibbard. Ein tolles Konzert, die Zeit vergeht viel zu schnell für uns. Am Ende sammeln wir den schlafenden Herrn Max schnell wieder ein und machen uns zufrieden auf den Heimweg.

Von einer verflogenen Woche

Ob ich vergangene Woche noch etwas anderes war als müde? Jedenfalls verfliegen die fünf Arbeitstage einfach so. Gefühlt ist es nur ein aufstehen, arbeiten, kurz mit dem Baby spielen, schlafen. Nicht sehr erfüllend.

Zwischendurch schaffen Fräulein Anna und ich es, unsere erste Unterkunft in Irland zu buchen. Wir mieten uns in einem schicken Hotel sehr zentral ein. Ich bin wegen der Reise nach wie vor ziemlich aufgeregt. Rumreisen können das Fräulein und ich ganz gut. Mit dem kleinen Mann ist das nochmal eine ganz andere Nummer.

Den Samstag brauche ich dann irgendwie, um überhaupt nochmal wach zu werden. Außerdem geht es zum Frisör. Das wurde auch Zeit. Schließlich noch ein Kaffee mit anderen Eltern und der vermutlich umständlichste Schnürsenkel-Kauf aller Zeiten. Wie macht man denn jemandem bewusst, dass man nicht „beraten“ werden will?

Am Sonntag geht es nach Köln, Kaffee und Kuchen stehen auf dem Programm. Da sagt ja vor allem Fräulein Anna nicht nein. Und ich auch nicht. Den Rest der Woche esse ich übrigens sehr gut. Vielleicht nicht trotz, sondern wegen unserer Low-Carb-Versuche. Es steht sehr viel Gemüse auf dem Plan. Ich fühle mich gut.

Von Unverträglichkeiten, Urlaubsplanung und einem Heimatbesuch

Die Woche startet ruhig. Fräulein Anna und Herr Max weilen weiterhin außer Haus. Ich genieße am Montag die Ruhe nach Feierabend, freue mich dann am Dienstag aber um so mehr, dass die beiden wieder da sind, als ich nach Hause komme. Dass Fräulein Anna mich erkennt, wenn ich ins Zimmer komme, ist nun schon irgendwie zu erwarten. Beim Baby ist es großartig anzusehen, wie er auf einen reagiert.

Am Mittwoch steht der nächste Besuch bei den Hausärztinnen an. Dieses Mal finden wir heraus, dass mein Körper nicht so gut darin ist Kohlenhydrate und Fruchtzucker zu spalten. Das erklärt auch ein bisschen, warum es mir recht schwer fällt, das ein oder andere Kilo abzunehmen. Die Konsequenz: Mehr grünes Gemüse, mehr Vollkorn! Und eben weniger Kohlenhydrate und leider auch Obst. Erste Versuche zeigen, dass eine Umstellung gar nicht so schwierig ist. Zumal ich ja auch nicht direkt umfalle, wenn es mal ein paar Kohlenhydrate auf den Teller schaffen.

Nachdem ich es dann auch noch schaffe endlich meinen Urlaub zu beantragen, können wir auch damit anfangen unseren Urlaub zu planen. Wir starten damit, Hin- und Rückflug nach Dublin zu buchen. Nicht ganz drei Wochen wollen wir uns da im April rumtreiben. Ich freue mich auf der einen Seite sehr, auf der anderen bin ich aber auch sehr aufgeregt. Fräulein Anna und ich sind ein sehr gutes Team auf Reisen. Wie wird sich wohl die Erweiterung unserer Reisegruppe machen? Herr Max ist normalerweise ja ein sehr umgängliches Baby, hoffen wir mal, dass er es auch unterwegs ist.

Meine Instagram-Bilderserie für diese Woche ist mir ein bisschen unspektakulär geraten. Der Blick an den Häusern hinauf in den Himmel ist vielleicht doch ein bisschen langweilig. Immerhin wird bei einem richtig geraten, um welches Gebäude es sich handelt.

Schließlich: Wochenende! Am Samstag ist zeitiges aufstehen angesagt, denn wir wollen in die alte Heimat um Herrn Papas Geburtstag zu feiern. Frau Schwester ist auch dabei, als wir uns auf den Weg machen. Dieses Mal stellt Europcar uns einen Ford C-Max, der mir direkt gut gefällt. Er ist komfortabel, man sieht gut auf die Straße und er bietet sehr viel Platz. Die Schiebetüren sind beim ein- und ausladen des Babys wirklich praktisch. Wir verbringen ein schönes Wochenende bei meinen Eltern, ich esse zu viel Kuchen und Lasagne. Also eigentlich alles wie immer. Einzig die Rückfahrt ist dann ein bisschen nervig. Autofahren finde ich ja meistens ganz ok, aber in der Abenddämmerung bei strömendem Regen wünsche ich mich dann doch auf einen gemütlichen Platz in einem Zug.

Quantico, Staffel 2

Zum Ende meiner letzten Krankphase war ich über die zweite Staffel Quantico auf Amazon Prime Video gestolpert. Staffel Nummer eins hatte mir im vergangenen Jahr schon gut gefallen. Die Geschichte der FBI-Rekruten und des Anschlags auf die Grand Central Station in New York, die auf zwei Zeitebenen erzählt wird, war spannende Unterhaltung.

Vergangenes Wochenende habe ich dann dazu genutzt, die letzten der zweiundzwanzig Folgen von Staffel zwei zu schauen. Viele Charaktere aus der ersten Staffel sind wieder dabei und auch dieses Mal dreht sich alles um einen terroristischen Anschlag, eine Geiselnahme während des G20-Gipfels. In Rückblenden wird dabei die Vorgeschichte erzählt, in der unsere Heldin Alex Parish eine Ausbildung bei der CIA macht. Natürlich ist die dabei mitten in einer riesigen Verschwörung gelandet.

Aber ich will nicht zu viel erzählen. Mit hat die zweite Staffel von Quantico gut gefallen. Man darf sich von der Handlung und der ein oder anderen Wendung der Geschichte überraschen lassen.

Von einer schnellen Woche und einem sturmfreien Wochenende

Nach einer kranken Woche freue ich mich richtiggehend, Montag wieder im Büro aufzutauchen. Es folgt: Eine gute Arbeitswoche, ich bekomme viel getan. Das macht Spaß.

Ich veröffentliche die dritte Dreier-Serie für dieses Jahr auf meinem Instagram-Account. Die schwebenden Bilder kommen sehr gut bei meinen Verfolgern an. Über die Entstehung der Bilder habe ich einen Blogeintrag geschrieben: Schwebende Dinge.

Eine Lego-Figur schwebt über dem Tisch.
Das Polaroid unten im Bild habe ich nicht vernünftig abgelichtet bekommen. Mit dem Lego-Mann hat das schon besser funktioniert.

Durch glückliche Umstände komme ich dieser Tage an ein neues Telefon. Es ist groß, hat sehr viel Speicher und ist golden. Ich freue mich sehr, vor allem über die Kamera. Die ist wirklich deutlich besser als die in meinem vier Jahre alten Gerät.

Am Mittwoch besuche ich wieder Frau Hausärztin. Mein zweijährlicher Check-Up-Termin steht an. Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung zu sein. Das beruhigt ein bisschen. Gefühlt war ich in den vergangenen Monaten schon sehr oft ein bisschen kränklich. Frau Hausärztin und ich sind uns einig: Wer viel unterwegs ist und viel macht, der nimmt auch viel mit. Ich nehme mir trotzdem vor in Zukunft noch ein bisschen mehr auf meine Ernährung zu achten und ordentlich Vitamine zu tanken.

Mittwoch Nachmittag sind das Baby und ich alleine zu Hause. Ein guter Zeitpunkt, die Geschichte mit dem Fläschchen nocheinmal zu probieren. Das klappt so mittelgut. Der kleine Mann und ich haben mäßig viel Spaß miteinander. Das ist schon ein bisschen ungewöhnlich, wo wir uns doch sonst immer sehr gut vertragen.

Gegen Ende der Woche geht es gesundheitlich wieder ein bisschen bergab, ein leichtes Ziehen im Bereich der Mandeln macht mir ein wenig Sorgen. Ich arbeite lieber wieder zu Hause und erspare den Kollegen mein Gejammer. Mal schauen, was die Ärztin beim nächsten Termin dazu sagt. Ich nehme mir jedenfalls vor das Wochenende wirklich ruhig anzugehen.

Am Ende ist die Woche schnell vorbei und ich starte entspannt ins Wochenende. Fräulein Anna und das Baby sind schon am Morgen nach Berlin gefahren, ich habe sturmfrei. Als ich am Freitag ins Bett gehe, ist meine Zu-Erledigen-Liste vorbereitet und die Wohnung schonmal ordentlich.

Meine Wochenend-Tage gestalten sich ähnlich: Ich genieße ein kleines bisschen die Ruhe zu Hause, gehe warm eingepackt in der eisigen Kälte spazieren, mache ein paar Fotos und schaue sehr viel Serie. Quantico steht auf dem Programm. Ich unterhalte mich sehr gut. Ganz nebenbei putze ich mehr oder weniger aus Versehen den Kühlschrank.

Abgesehen davon hatte ich mir vorgenommen ein paar Computerdinge zu erledigen. Ich repariere ein paar Kleinigkeiten an diesem Blog hier und nehme mir vor allem wieder viel Zeit für mein neues JavaScript-Hobbyprojekt. Es macht Spaß, mal wieder mit Ruhe den halben Tag lang am Computer rumzuhängen.

Schwebende Dinge

Letztens stolperte ich über ein YouTube-Video, in dem ein Mann mit dem Namen Dunna erklärte, wie er auf einfache Art und Weise Dinge schweben lässt. Ich fand die Idee sehr spannend und machte mich dann selbst ans Werk. Aber schauen wir uns zuerst das Video an.

Cover des Videos 'How To Take Floating Photos // Levitation Photography Tutorial'

Ich bin dann ziemlich genau so vorgegangen. Stativ mit der Kamera vor den Schreibtisch, die Lampe von oben drauf leuchten lassen. Dann halte ich fleißig Dinge hin. Einmal auslösen. Umgreifen. Wieder auslösen. Ärgern, dass man verwackelt hat.

Am Ende kommen dann aber doch gleich drei gute Bilder heraus. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Was habe ich gelernt? Einmal: Dinge still zu halten ist schwierig! Dann auch: Die einzelnen Bilder muss man in Lightroom zuerst einigermaßen aneinander anpassen, bevor man sie in Photoshop zusammenbringt. Obwohl man ja eigentlich direkt hintereinander fotografiert, unterscheiden sich die Bilder oft doch deutlich.

Mein kleines Fotoprojekt hat mir Spaß gemacht. Was steht wohl als nächstes an?

Von einer kranken Woche

Montag Morgen. So richtig fit fühle ich mich nicht, da bleibe ich wohl lieber mal zu Hause. Während ich eigentlich noch ganz motiviert in den Arbeitstag starte, legen die Schmerzen im Hals beständig zu. Um die Mittagszeit rufe ich bei meiner Hausärztin an und lasse mich für den Nachmittag einplanen. Wie immer, wenn ich mich kurzfristig einschleiche, soll ich „viel Geduld“ mitbringen. Am Ende geht es aber doch ganz schnell: Mandelentzündung, Antibiotika, Krankschreibung.

Nun könnte es an dieser Stelle eigentlich ganz langweilig weitergehen – doch da habe ich den Plan ohne Fräulein Anna gemacht. Und plötzlich bin ich der Fittere von uns beiden. Da hilft nur eins: Zähne zusammenbeißen und kümmern. Zum Glück dauert das Ganze nicht all zu lange an. Fräulein Anna hat schon einen Tag später wieder ordentlich Farbe im Gesicht und sieht einigermaßen fit aus.

Da ist es nicht verwunderlich, dass meine Erkältung und dieser Schmerz in meinem Hals nicht so schnell abklingt wie erhofft. So werden aus zwei Tagen Krankschreibung eine ganze Woche und mir ein bisschen langweilig. Irgendwann habe ich das Internet leer gelesen und auch eine ganze Staffel Lethal Weapon gebinged. Puh.

So richtig wieder auf dem Damm bin ich dann aber doch irgendwie nicht. Einmal Spülmaschine ausräumen kann einen schon ziemlich fertig machen. Deshalb liege ich also weiter rum, schaffe ein bisschen Ordnung in meinen Lightroom-Vorgaben und bereite eine schicke Bilderserie für Instagram vor, die ich schon letzte Woche geschossen hatte.

Zwischendrin: Allerlei Kleinkram. Wir machen eine weitere Kita-Bewerbung für den kleinen Mann fertig. Ich bin sehr auf die Rückmeldungen der Einrichtungen gespannt. Als wir im vergangenen Jahr bei dem ein oder anderen Besichtigungsnachmittag waren, hat uns der herrschende Andrang schon einen kleinen Schrecken eingejagt.

Über das Wochenende fühle ich mich dann immer besser – dafür kränkelt der kleine Mann nun ein wenig vor sich hin. Der Samstag geht jedenfalls einfach so vorbei und auf einmal ist es Abend und ich liege wieder im Bett. Den Sonntag dominieren Fräulein Anna und ich dann aber richtig: Aufstehen, Frühstück, fleißig sein! Am Ende ist unsere Wohnung super ordentlich, die Betten sind neu bezogen und lecker gegessen haben wir auch noch. Ein guter Abschluss der Krankheitswoche und ein guter Start in die Nächste.