der tag und ich

Der Bonner Weihnachtsmarkt

Ich habe ja nicht so viel vom Weihnachtsmarkt. Eigentlich mag ich nur die gebrannten Mandeln und ein bis zwei Mal eine der Käsewürste im Speckmantel. Von Glühwein bekomme ich Sodbrennen. Und sowieso ist es mir zu eng da, mit all den Menschen.

Dieses Jahr zog mich dann aber der einundachtzig Meter hohe Aussichtsturm namens City Skyliner noch einmal Abends in die Stadt. Zumindest von unten wollte ich mir den Turm dann mal angeschaut und vielleicht ein paar Bilder davon gemacht haben. Entstanden sind diese Zweieinhalb-Minuten-Belichtungen.

Auf dem Rückweg ist es schon sehr leer auf dem Markt und so mache ich noch das ein oder andere Bild aus der Hand. Eigentlich wollte ich auch noch eine schöne Aufnahme des Riesenrades machen, aber das war leider schon aus.

Pyramidenförmiger Glühweinstand.
Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt.
Lebkuchen.

✂️ Schnitt, ein paar Tage später ✂️

Es ist der dreiundzwanzigste Dezember, Fräulein Anna hat nun lange genug auf mich eingeredet, wir stehen am frühen Nachmittag im Regen. Und in der Schlange, um mit dem Aussichtsturm nach oben zu fahren. Ich habe ein bissschen Angst. Die ersten paar Sekunden nach dem Start sind dann auch tatsächlich schrecklich und es fällt mir schwer, die Augen offen zu halten. So lange ich dann aber nicht direkt nach unten schaue, geht es eigentlich.

Leider steht mir eine dämliche Trulla ziemlich im Weg und die schmutzig-verkratzten Plexiglas-Scheiben der Aussichtsplattform sind ein bisschen beschlagen und vor allem voller Regentropfen. Aber dafür sind die Bilder dann gar nicht mal schlecht geworden. Ich ärgere mich dennoch. Zum einen über die drängelnde Frau und auch vor allem über mich, dass ich mich nicht früher überwunden habe und bei besserem Wetter oben war. Nächstes Mal.

Bonn von oben. Man sieht das Stadthaus.
Bonn von oben. Man sieht den Hofgarten..
Bonn von oben. Man sieht den Marktplatz..

Bodyguard

„Schau‘ dir mal Bodyguard an!“ sagte mir vor einiger Zeit der ein oder andere. Britische Serien mag ich ja wirklich gerne und so landete die Serie dann direkt auf meiner Liste.

Die ersten beiden der insgesamt sechs etwa einstündigen Folgen schaute ich dann auch direkt hintereinander weg und musste mich regelrecht ins Bett zwingen. Vor allem die ersten gut dreißig Minuten sorgten für starken Nervenkitzel. Aber auch danach ging es spannend weiter.

David Budd ist ein ehemaliger britischer Soldat, der nach einigen Auslandseinsätzen nun als Personenschützer bei der Polizei arbeitet. Rein zufällig gerät er in einen Anschlagsversuch, als er mit seinen Kindern im Zug unterwegs ist. Danach geht es direkt munter weiter. Er wird der Leibwächter der Innenministerin Julia Montague zugeteilt, die nach höherem strebt und in allerlei politische Spielchen verstrickt ist. Das gefällt nicht jedem und es wird gefährlich. Davids posttraumatische Belastungsstörung ist dabei nicht unbedingt besonders hilfreich, vor allem als ein alter Weggefährte ins Spiel einsteigt.

Der Bodyguard wird nicht wie erwartet von Kevin Costner gespielt, sondern von Richard Madden, den man schon als Rob Stark in Game Of Thrones sehen konnte. Mir gefällt vor allem sein großartiger Akzent, ich bin bekanntlich großer Fan von britischem Englisch. Die Serie ist von vorne bis hinten super spannend und eine echte Empfehlung.

Papenburg

Ein Baum über einem Kanal.

Im Dezember geht es nach Papenburg. Fräulein Annas Vater lebt hier und so steht jedes Jahr ein Weihnachtsbesuch auf dem Programm. Mit ein bisschen Glück, kann man mit dem Zug von Bonn aus durchfahren. Mit noch mehr Glück auch wieder zurück, aber das geht auch manchmal schief.

Zu jedem Besuch gehört, neben dem gemütlichen Beisammensein am Kaminfeuer, ein Besuch des Weihnachtsmarktes bei der alten Mühle. Der ist mitten in der Stadt, nicht sonderlich groß, aber sehr nett um einen großen Nadelbaum angeordnet. Man dreht eine Runde und isst Reibekuchen mit Apfelmus. Ich mag Traditionen ja schon. Ein bisschen wärmer hätte es sein können.

Dieses Mal hatte ich den Fotoapparat griffbereit und habe ein, zwei, drei, vier Bilder gemacht. Und kommenden Sommer muss ich mir mal ein bisschen Zeit nehmen und den Kanal in der Innenstadt ablaufen und die vielen Schiffe fotografieren, die dort ausgestellt sind.

Zwei Hände halten ein Smartphone.
Mühle von unten.
Ein Fußweg zwischen Büschen.

Ein Spaziergang durch die regnerische Bonner Südstadt

Heute Mittag ist es zu Hause irgendwann wirklich ein bisschen zu eng. Also nichts wie raus! Der Fotoapparat hängt über meiner Schulter, als ich kurzentschlossen die Wohnung verlasse. Als wäre der Sonntag nicht schon grau und trüb genug: Kaum bin ich vielleicht zehn Minuten aus der Tür, fängt es auch noch ordentlich an zu regnen. Schnell stecke ich die Kamera unter die Jacke und springe in das nächste Café. Einen Espresso später hat es sich wieder einigermaßen beruhigt. Ich drehe eine große Runde und atme tief durch. Und ein paar Bilder sind dabei auch noch entstanden. Hier, bitte.

Advent, Advent…

Dieser Tage berichtete ich ja schon davon, das WordPress-Adventskalender-Plugin wieder ein bisschen wiederbelebt zu haben. Warum also auch nicht selbst einen in die Seite einbauen?

Deshalb also: Den ganzen Dezember gibt es nun jeden Tag ein neues Bild hinter einem Türchen. Immer zwei Stück aus jedem Monat des Jahres. Ohne viele Worte und trotzdem ein kleiner Jahresrückblick schon mal. Viel Spaß.

Wie ich einmal Fahrstuhl fuhr

Mein Heimweg führt mich täglich an den Bahnhof Köln West. Von der Arbeit sind es gute zehn Minuten zu Fuß. Eine Strecke, die ich als leidenschaftlicher Fußgänger gerne zwei Mal am Tag bewältige. Am Bahnhof angekommen muss man die Bahnstrecke unterqueren, da sie die Venloer Straße kreuzt. Erst dann gelangt man durch das Bahnhofsgebäude mit der schicken Kneipe unten drin auf den Bahnsteig. Genau unter dem Bahnhof liegt die Haltestelle „Hans-Böckler-Platz“ der KVB. Nun ist es so, dass diese drei Ebenen – die unterirdische KVB-Haltestelle, das Straßenniveau und der Bahnsteig – durch zwei Fahrstühle verbunden sind. Jeder auf einer Seite der Venloer Straße. Soviel zur Situation vor Ort. Viele werden es auch kennen

Am gestrigen Abend lande ich aus irgendwelchen Gründen auf der falschen Straßenseite am Bahnhof. Also nicht auf der mit dem Bahnhofsgebäude, durch das ich zum Gleis gelangen könnte. Die Fußgänger-Ampel springt direkt vor meinen Augen auf das rote Signal, ich bleibe trotz ströhmendem Regen und kaltem Wind stehen. Vorbildlich!

Einige Meter neben mir befindet sich einer der oben beschriebenen Fahrstühle. „Fährst du heute halt mal mit dem!“ denke ich mir und drücke schon auf den Rufknopf. Die Wartezeit auf das Ankommen des Fahrstuhls reicht aus, um das Telefon aus der Tasche zu kramen und dann einen kleinen Boomerang für Instagram aufzunehmen.

In die Kabine einsteigend und den „Rauf! Zum Bahnhof!“-Knopf drückend bin ich gleichzeitig damit beschäftigt, meinem Instagram-Filmchen eine Ortsangabe hinzuzufügen und so bemerke ich zuerst nicht, dass irgend eine Trulla ebenfalls mit möchte und zusteigt. Sie drückt, wie kann es anders sein, den „Runter! Tief runter! Zur KVB!“-Knopf. Nagut. Als die Tür gerade zugeht, fährt ein Herr im Rollstuhl vor. Er möchte nach unten, ihm ist das aber zu eng. „Fahren sie, ich habe Zeit!“ sagt er. Aber da hat er ja nun nicht mit der Freundlichkeit von Frau Trulla gerechnet. Noch einmal wird die Fahrstuhltür am Zugehen gehindert, bis er sich durchgesetzt hat. Die Chance, dass wir nun endlich hinauf zum Bahnsteig fahren, liegt bei fünfzig Prozent. Eher ein bisschen mehr, da ich zuerst auf den „Nach oben! Ins Licht!“-Knopf drückte.

Der Fahrstuhl fährt nach unten.

Frau Trulla verlässt den Fahrstuhl. Auftritt Fernseh-Papa. So heißt der Mann in meinem Alter, weil er zwei Kinder dabei hat. Und einen originalverpackten Fünfundfünzig-Zoll-Samsung-Fernseher. Die beiden Kinder sitzen bequem in einem sehr großen Wägelchen mit großen Reifen. So einem, was man auch als Fahrradanhänger benutzen kann. Eigentlich eine praktische Sache. Wenn man halt nicht auch noch einen riesigen Bildschirm mit sich führt. Um die Sache zu beschleunigen helfe ich natürlich beim Einladen der schweren Pappkiste und drücke mich dann in die letzte Ecke der Kabine. Leider fehlen aber etwa zwei Zentimeter, um die Kinder samt ihrem Wägelchen komplett in den Fahrstuhl zu bekommen. Herr Papa scheint weder die Kinder, noch den Fernseher zurücklassen zu wollen. Also räumen wir um: Samsung-Kiste an die Rückwand der Kabine, Martin nebendran. Kinderwagen rein, Papa quetscht sich dazu. Die Fahrstuhltür schließt sich. Es geht nach oben.

Erneuter Halt auf der Straßenebene.

Der Herr im Rollstuhl freut sich ein bisschen, als er die Kabine wieder hochkommen sieht. Bemerkenswert unkompliziert laden der Papa und ich den Fernseher aus. Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team. Schon drängelt die nächste Tante sich zwischen Kinderwagen, Pappkiste und Rollstuhlfahrer hindurch in den Fahrstuhl. „Wollen sie auch nach unten?“ fragt sie den Rollstuhlfahrer, als sie ihn und sein überrascht-ärgerlich-enttäuschtes Gesicht sieht. „Ja, aber mir ist es zu eng. Ich warte.“ Kurze Diskussion zwischen den beiden. Mir kommt das irgendwie bekannt vor.

Mit einem beleidigten „Dann halt nicht!“ drückt die Tante auf den „Abwärts! In die Katakomben der KVB!“-Knopf. „Hier haben wir es aber mit einem wirklich hilfsbereiten Exemplar zu tun! Was sind die Leute heute denn so nett?“ denke ich mir. Die Tür schließt sich, der Fahrtstuhl ruckt. Es geht nach oben.

Eventuell grinse ich. Todbringende Blicke treffen mich.

Als ich schließlich auf den Bahnsteig trete, sehe ich an dessen Ende noch die Rücklichter der Regionalbahn der Linie achtundvierzig nach Bonn Hauptbahnhof im Regen verschwinden. Nächster Halt, Köln-Süd. Ich stecke den Kopf zwischen die Schulter, ziehe die Kapuze fester zu und warte dann mal auf den nächsten Zug.

WP-Advent: Das Adventskalender-Plugin für WordPress

Alle Jahre wieder: Ein Adventskalender muss her! Vierundzwanzig Türchen, hinter denen sich etwas Schönes verbirgt. Auch viele Webseitenbetreiber wollen ihren Besuchern so eine kleine Freude bereiten und sie dazu bewegen, möglichst täglich wieder vorbei zu schauen.

Ein Adventskalender für deine WordPress-Webseite

Wie gut, dass es WordPress-Plugins gibt. Freund Dominik und ich haben schon vor einigen Jahren ein WordPress-Adventskalender-Plugin gebaut und im offiziellen WordPress-Plugin-Verzeichnis veröffentlicht. Nachdem wir uns in den letzten Jahren eigentlich nur um die üblichen Userfragen aus dem Support gekümmert haben, starteten wir in diesem Jahr noch einmal durch.Wir haben wir dem Plugin ein großes Update verpasst und einiges unter der Haube optimiert und an aktuelle Standards angepasst. So wurde zum Beispiel das Stück Code ausgetauscht, was die einzelnen Inhalte der Türchen am Ende anzeigt.

Die Einrichtung des Adventskalenders im WordPress-Backend

Nach der Installation und Aktivierung von WordPress-Adventskalender-Plugin kann man direkt den ersten Kalender erstellen. Nachdem man ihm einen Namen gegeben hat, lädt man auf der Einstellungsseite, die sich unter „Werkzeuge“ in der Seitenleiste befindet, ein schönes Bild hoch und schon kann man ihn in mit einem Shortcode in eine Seite einbetten. Eine Miniaturansicht des Kalenders zeigt einem mit grünen Feldern, für welche Tage man schon Inhalte angelegt hat. In der Gestaltung des Kalenderblattes hat man freie Hand, im Prinzip hat man alle Möglichkeiten, die einem das Theme der Seite bei der Gestaltung eines jeden Beitrags auch bietet. Man kann Bilder oder Videos einpflegen – oder für jeden Tag ein schönes Weihnachtsgedicht schreiben.

Man kann den Kalender sofort in einer Seite einfügen. Vor dem 1. Dezember werden die Besucher nur das ausgegraute Hintergrundbild sehen. Wenn dann allerdings der Weihnachts-Countdown startet, bekommen die Besucher jeden Tag ein neues Feld freigelegt. Wenn ich als Betreiber der Seite schon vorher alle Türchen testweise öffnen möchte, geht das natürlich auch. Wenn man die Seite mit dem Kalender aus dem Administrationsbereich heraus als „Vorschau“ öffnet, sieht man alle bereits befüllten Türchen und kann diese auch öffnen.

Probleme mit dem WordPress-Adventskalender?

Natürlich stehen wir auch weiterhin parat, um alle möglichen Fragen rund um den Kalender zu beantworten. Am Besten stellt man die Fragen im Support-Forum auf der Seite Plugins bei WordPress.

Auch hier im Blog wird es dieses Jahr wieder einen Kalender geben. Man darf gespannt sein!

Sonnen-Sonntagsausflug in den Rhein. Mit Tomaten.

Licht bricht durch Bäume.
Licht bricht durch Bäume.

Heute machen wir uns zeitig auf. Nachdem die Sonne schon den ganzen Sonntagmorgen so prima schien, ist es kurz nach zwölf, als Fräulein Anna mit dem Maxe in der Trage und mir im Schlepptaus aus der Tür tritt. Am Hofgarten vorbei, über den alten Zoll laufen wir zur Kennedybrücke und dann auch drüber. Während wir so mitten drauf stehen, beschließen wir, auch mal ein paar Schritte auf dem Grund des Rheins zu gehen. Noch immer ist Gevatter Rhein nämlich immer noch eher leer, breite Kiesbänke säumen seinen Rand.

Tomaten wachsen im Flußbett.
Drei Kayakfahrer auf dem Rhein.

Mit einem Kaffee auf der Hand kann man auf der Beueler Seite ganz komfortabel über eine Rampe hinunter ins Kiesbett. Es ist schon ganz spannend, dort zu laufen wo sonst Schiffe fahren. Eher zufällig stolpern wir dabei auch über die Tomatenpflanzen, von denen der General-Anzeiger schon vor längerem berichtete.

Als die Sonne irgendwann auch langsam Richtung Horizont verschwindet, machen wir uns auch auf den Heimweg. Auf der Kennedybrücke weht nicht nur ein kalter Wind, auch die Abendsonne blendet uns und taucht alles in goldenes Licht. Ein schöner Ausflug. Top Sonntag, gerne wieder.

Kies auf dem Boden, im Hintergrund eine Brücke.
Menschen spazieren im Gegenlicht über eine Brücke.

Bonn leuchtet

Einmal im Jahr leuchtet Bonn. Der Verein City-Marketing Bonn organisiert die Veranstaltung, bei der allerlei Gebäude in der Innenstadt bunt angestrahlt werden. Vor zwei Jahren war ich dabei schon einmal mit dem Fotoapparat unterwegs. Wie auch damals bin ich nicht der Einzige gewesen, der mit Fotoapparat und Stativ unterwegs war. An dem ein oder anderen Punkt traf man immer wieder auf teils recht große Gruppen von Gleichgesinnten.

Ich musste die Bilder jetzt erst mal eine Woche ruhen lassen. So richtig gut drauf war ich an diesem Abend nicht. An den Muskelkater, der mich beim Bücken plagte, erinnere ich mich noch all zu gut. Dem entsprechend hatte ich mir vorher auch ein bisschen andere Motive vorgestellt. Irgendwie wollte das nicht passen. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Und bis nächstes Jahr arbeite ich dann wohl mal ein bisschen an meinen Motivsuche-Fähigkeiten.

Die Universität ist bunt angestrahlt.
Das Rathaus ist bunt angestrahlt.
Das Rathaus ist bunt angestrahlt.
Das Tor der Stadtmauer ist bunt angestrahlt.

Terminal-Login in die Gitlab-Docker-Registry bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung

Weil ich es mir nicht merken kann und es mir alle Nase lang, sowohl zu Hause als auch in der Firma, wieder neu zusammenreimen muss:

Wenn man in einem GitLab (egal ob GitLab.com oder eine private Instanz) die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hat, kann man sich aus dem Terminal heraus nicht mehr einfach an der Docker-Registry einloggen und dabei Benutzername und Passwort eingeben.

Statt dessen braucht es einen Personal Access Token. Nachdem man diesen auf der verlinkten Seite erstellt hat, kann man sich nun folgendermaßen einloggen.

docker login registry.gitlab.com -u [benutzername] -p [personal access token]

Und dann klappt es auch wieder mit dem Erstellen und Pushen von Docker-Images.