der tag und ich

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Mediensucht?

Das Sat1-Magazin hat einer berliner Familie über ein Wochenende alle Mediengeräte weggenommen. Fünf (!) Fernseher, diverse Radios, Computer und die Playstation. „Da geht’s denen bestimmt nicht so gut mit.“ dachte ich mir und sollte recht behalten. Erschreckend, wie die Familie grade auf die Fernseher fixiert ist. Anscheinend schien dies die einzige Freizeitbeschäftigung der Menschen zu sein. „Traurig, wenn man sonst nichts mit sich anfangen kann.“ dachte ich mir dann, schließlich lebe ich schon ein gutes halbes Jahr ohne Fernseher, und wirklich schlecht geht es mir damit nicht.

Der Versuch der Familie, es mal mit einem Gesellschaftsspiel zu versuchen, ist auch in die Hose gegangen. Erschreckend, wie schlecht die Leute miteinander umgehen können. Auf die Idee ein Buch in die Hand zu nehmen kam keiner, die einzige Lektüre im Haushalt scheint wirklich die Fernsehzeitung zu sein. Lieber wurde dann mal einen halben Tag geschlafen und vor allem der Vater schien mir mit der Situation völlig überfordert. Schlimm, wenn man so wenig mit sich und seiner Familie anfangen kann.

Am Ende des Beitrags sah man dann das Ehepaar wieder vor dem Fernseher liegen und Herr Papa freute sich über die Ruhe die nun herrscht. Kein Wunder, schließlich hockte nach aufreibenden 48 Stunden wieder jeder vor seiner Kiste.

Während ich mir ja zuerst dachte das ich nicht drauf bin, kamen mir nach kurzer Zeit doch einige Bedenken. Ohne Fernseher klappt in meinem Fall wirklich gut, den vermisse ich wirklich nicht. Ganz ohne mediale Berieselung in Form von Musik und auch dem Internet kann ich es mir allerdings in meinem Alltag auch nicht vorstellen. Ich würde sicherlich nicht innerhalb von 48 Stunden völlig verzweifelt sein, schließlich schaffe ich es im Sommer auch regelmäßig mehrere Wochen ohne Fernseher, Computer und Radio. Auf Fahrt habe (zumindest ich) sowas nicht dabei – und das ganz bewusst eigentlich.
Mein Alltag ist durch Medien bestimmt: Ich sitze rein beruflich etwa 8 Stunden am Tag keinen halben Meter vor einem 24″-Display in das ein Computer eingebaut ist, der wiederum per Standleitung am weltweiten Datennetz hängt. Ich trage meistens meinen iPod mit mir herum und bin dank Mobiltelefon immer zu erreichen. Auch wenn ich keine Entzugserscheinungen habe, auch über Wochen, verzichten möchte ich auf Dauer darauf nicht. Und so ganz ohne „Fernsehen“ lebe ich dann ja auch nicht, an „meine Serien“ komme ich ja auch anders. Dennoch werde ich mir glaube ich zu dem Thema noch ein paar Gedanken machen und mir überlegen wie ich meine Freizeit noch ein wenig „unmedialer“ gestalten kann.

Den ganzen Beitrag kann man sich bei Sat1 online anschauen.

Kein Fernseher
Papa hat kein TV – und deswegen Puls

Via Stefan Niggemeier.

Flohmarkt in der Rheinaue

Schon seit ich in Bonn wohne, wollte ich mal zum Flohmarkt in der Rheinaue. Irgendwie habe ich es aber geschafft, an den entsprechenden Tagen nicht da zu sein – oder den Termin zu verpennen.

Nachdem ich dann letzte Woche im bnlog vom letzten Rheinauflohmarkt las, habe ich mir mal einen Termin in den Kalender gesetzt. Samstag morgen machte ich mich dann zu einer schwer unchristlichen Zeit auf die Socken und traf mich kurz nach 9 Uhr mit Olli an der Haltestelle „Rheinaue“.

Gute drei Stunden streiften wir bei ziemlich gutem Wetter über den Markt und ich bin immer noch richtig begeistert. Von den Flohmärkten in Idar-Oberstein und Umgebung war ich nie so richtig angetan, vor allem weil dort viel zu viele fliegende Händler mit allerlei Ramsch am Start waren. Hier waren aber die Privatleute in der Überzahl und so gab es eine Menge zu entdecken. Vor allem gab es immer wenn ich dachte „Das war es…“ doch wieder einen Weg den wir nicht abgeklappert hatten.

Obwohl ich eigentlich nichts bestimmtes suchte, hab ich dann doch noch ordentlich abgestaubt. Der Wollpulli zum über-die-Kluft-ziehen ist eher unspektakulär, aber folgender Fund machte dann so richtig meinen Tag.

Koffer

Nun bin ich auch Besitzer eines Überseekoffers in recht imposanten Ausmaßen. Der macht sich nicht nur sehr cool in meiner Bude, sondern beinhaltet nun auch bis auf die Rucksäcke alles, was ich so an Pfadfinderausrüstung rumfliegen hatte. Das Ding ist in einem spitzenmäßigen Zustand und hat mich nur einen Zwanziger gekostet. Was will man mehr?

Leider war dies dann auch der letzte Flohmarkt für dieses Jahr. 2009 werde ich sicherlich öfter am Start sein. Dann sollte ich mir aber überlegen, wirklich um 8 Uhr aufzuschlagen, wenn es gerade losgeht. Ab etwa halb 11 Uhr war es für meinen Geschmack dann doch zu voll.

Und um keinen Termin zu verpassen, merke ich mir an dieser Stelle mal die zugehörige Seite bei der Stadt Bonn.

Balkon gegenüber

Da hatte ich doch eine Idee und wusste sie nicht so recht umzusetzen. Gestern Abend hat mich dann der Ehrgeiz gepackt und ich hab mal ein paar Bilder gemacht. Heute nachmittag dann, nach etwa zweistündiger Arbeit in Photoshop, hier ein erstes Ergebnis:

Balkon gegenüber

Sicherlich noch nicht perfekt, aber schon mal ein guter Anfang. Ich freue mich aufs Frühjahr, wenn ich das Geld für eine neue Kamera zusammen hab und die ganzen Ideen in meiner Birne umsetzen kann. Vielleicht sollte ich mir die so lange aufschreiben.

Das Bild in zwei Varianten, auch zum Großklicken, gibt es in meinem flickr-Stream.

Bei Spongebobs Zahnarzt

Heute Mittag hatte ich zeitweise gleich drei Hände in meinem Mund. Meinem Umfeld habe ich sicherlich schon ein wenig die Ohren vollgeheult: Ich habe zeitweise Zahnschmerzen. Nicht immer, nicht oft, aber dennoch nervt es mich. Als Quelle allen Übels habe ich meinen wurzelbehandelten und gefüllten Backenzahn oben rechts ausgemacht. Vor allem wenn ich versucht habe Rotwein zu trinken (was ich ja echt nicht oft mache) fühlte sich das komisch an. Als dann in den letzten Wochen hin und wieder einfach so (also auch ohne Rotwein) Schmerzen auftauchten, habe ich mal einen Termin beim lokalen Dentisten gemacht.

Nun gibt es ja nicht nur einen der Sorte, aber nachdem ich bei meinem letzten Besuch gute Erfahrungen gemacht hatte, habe ich nun wohl einen neuen Haus-Zahnarzt. Hoffen wir, dass ich ihn nicht oft sehe!

Der gute Mann musste sich dann auch tatsächlich eine ganze Weile mit mir beschäftigen und auch mal ein Röntgenbild machen, bis er herausgefunden hatte woran es lag. Bei meiner Wurzelbehandlung am Ende des letzten Jahres ist wohl ein Zahnkanal übersehen worden. Auf den Röntgenbildern sah auch ich sehr deutlich, dass da noch was frei war. Nun liegt dieser Kanal aber dermaßen dämlich, dass man zum aufbohren des selbigen den Bohrer am besten durch meinen Hinterkopf einführen würde. Das führte zu einigen Verrenkungen seitens des Zahnarztes und seiner Helferin. Ich lag derweil auf dem Rücken und starrte an die Decke, wo man ein Netz gespannt hatte in dem sich Muscheln, Seesterne und allerlei anderes Seezeug befangen. Eigentlich wäre es schon ein klasse WTF-Moment gewesen, als mir irgendwann bewusst wurde, dass im Hintergrund auch ein Meeresrauschen zu hören war. Anscheinend hielt man mich für nervös oder so.

Wirklich meinen Tag machte dann aber am Ende das Display, das aus mir nicht erklärlichen Gründen an dem Folterstuhl der Schlachtbank dem Behandlungsstuhl befestigt ist:

Bildschirmschoner

Nächstes Mal nehme ich mindestens eine Schnorchel mit. Kommenden Donnerstag werde ich wieder malträtiert.

Mordshunger

Zuletzt las ich das Buch „Mordshunger“ aus der Feder von Frank Schätzing.

Natürlich habe ich in der letzten Zeit mehr gelesen als nur das eine Buch, aber irgendwie hatte ich das Gefühl nicht die ganze „Massenware“ verbloggen zu müssen. „Mordshunger“ stach nun aber deutlich aus der Menge heraus. Eigentlich bin ich es ja schon von Herrn Schätzing gewohnt: Sowohl „Der Schwarm“ als auch „Lautlos“ haben mich bereits richtig gefesselt.

Mit seinem Erstlingswerk, das als zweites Buch von ihm veröffentlicht wurde, ist es ihm wieder gelungen. Die Geschichte rund um Kommissar Cüpper, die im (für mich) benachbarten Köln spielt, war spannend, witzig und bis zu Ende hin sehr abwechslungsreich – und ums Essen ging es auch.

Ein wenig überrascht war ich dann nach der Auflösung schon. So hätte ich mir das Ende nicht vorgestellt, beziehungsweise einen anderen Mörder vermutet. Bei manchen Büchern finde ich es wirklich schade, wenn ich es aus der Hand einpacken muss, weil die Bahn an meiner Haltestelle ist. Bei „Mordshunger“ war das so, deshalb ein eindeutiger Lesetipp!

Det er ikke plasser tilgjengelig i kategorien du ønsket

Ich schließe mich Thomas uneingeschränkt an:

Nein, ich bin nicht auf der Tastatur eingeschlafen. Die Überschrift ist vielmehr Norwegisch und bedeutet: Keine Tickets in der gewählten Kategorie mehr verfügbar.

Nachdem alle Deutschlandkonzerte der AC/DC Welttournee innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren haben Genge, Schneyra und ich heute morgen ab 9 Uhr vor unseren Apfelkisten gesessen und versucht uns Karten für die Show in Oslo zu sichern. Leider ohne Erfolg. Erst rauchte der Server ein ums andere mal ab und als der erste Ansturm vorüber war stand dort auch schon der Satz aus der Überschrift.

Im Moment sind wir alle ein bisschen gefrustet und ich wünsche jedem, der aus Kalkül 2 Tickets gekauft hat und diese jetzt für das vielfache des Originalpreises bei Ebay verkloppt, dass er Volksmusik Fan ist und auf den Karten sitzen bleibt.

So ein Mist! Mist, Mist, Mist!

I touch this

Aktuell scheint ein hier ein wenig der Fazit-Zug durchzurauschen. Nach twitter und dem 200. Jubiläum ist nun mein gewonnener iPod touch dran.

Gute anderthalb Monate habe ich das feine Gerät nun. Auch wenn ich vorher überlegt habe, ob die 8GB Speicher ausreichend sind: Sind sie! Zwar habe ich nicht meine ganze Musik nun immer dabei, aber durch eine kleine Spielerei mit zwei Playlisten in iTunes kann ich sehr komfortabel sortieren was drauf sein soll und was nicht. Alles wichtige ist dabei und das ist immer noch mehr als ich mit einer Ladung hören kann.

Damit sind wir auch direkt bei einem der Punkte die mir nicht so gut gefallen: Die Akkuleistung ist zwar ok, aber vom iPod nano war ich da besseres gewohnt. Spätestens alle zwei Tage muss das Ding an die Steckdose, beziehungsweise an den Computer. Grundsätzlich ist das kein Problem, da ich sowohl an meinem Arbeitsplatz als auch zu Hause ein Kabel habe und eigentlich immer laden kann und auch wenn es aufgrund des großen Displays verständlich ist, es stört ein wenig. Vor allem wenn ich wirklich unterwegs bin und vielleicht auch mal per WLAN etwas mache, dann geht die Kiste sehr schnell leer.

Die Programme auf dem iPod touch

Natürlich habe ich auch ein paar Programme auf dem touch. Der iTunes AppStore bietet ja einiges (wenn auch nicht alles, was die Leute so entwickeln) und man hat eigentlich immer was zum probieren.
Einiges habe ich auch schon ausprobiert und viele Programme konnte ich auch gleich wieder löschen. Da war schon eine Menge Mist dabei. Bei Gelegenheit werde ich wohl auf das ein oder andere mal noch näher eingehen.

Grundsätzlich ist das Ding aber zu allererst mal ein iPod und somit ein MP3-Player. Diesen Job erledigt der touch auch wirklich gut. Die Navigation in der Musik macht mit dem Touchscreen eine Menge Spaß und ist sehr komfortabel. Die Coverflow-Funktion habe ich noch nicht so ausführlich benutzt, in den meisten Fällen weiß ich recht genau was ich hören möchte und navigiere durch die Listenansicht schneller.

Screenshot iPod touch

Wirklich gut gefällt mir aber die Genius-Funktion, die der touch seit dem letzten Update beherrscht. Auch wenn er manchmal etwas danebengreift, meistens bekomme ich so wirklich gute Musiklisten zusammengestellt. So bin ich zum Beispiel auch auf eine meiner neuen Lieblingsbands aufmerksam geworden.

Mein Fazit fällt also eigentlich positiv aus. Ob ich mir allerdings wieder einen iPod touch kaufen würde, steht in den Sternen. Die meisten Sachen sind ehrlich gesagt eine nette Spielerei, die Kernfunktion „Musik hören“ beherrschen auch andere iPods, sind dabei aber ein wenig kleiner.

200 Mal: „der tag und ich“

Fast hätte ich es verpasst: Mit dem letzten (schon wieder automatisch generierten) Beitrag ist die 200 voll. Ein Grund zum Feiern?

Auf jeden Fall ist das ist ein guter Zeitpunkt um – wie schon nach dem 100. Beitrag – ein kleines Resümee zu ziehen. Insgesamt habe ich gerade in der letzten Zeit etwas weniger gebloggt. Das liegt im wesentlichen daran, dass die „Bloggable Events“ irgendwie ein wenig ausgeblieben sind, mir aber auch ein wenig die Lust gefehlt hat. All zu spektakulär scheint es bei mir gerade nicht abzugehen. Da ich natürlich einen immens hohen Anspruch an die Qualität meiner Beiträge habe, tippe ich also lieber einen Eintrag weniger, als einen zu viel.

Kommen wir aber mal zu den Zahlen. In den Klammern hinter den aktuellen stehen jeweils die Angaben aus dem Beitrag zum 100. Jubiläum.

  • Feedburner meldet im Moment 51 (50) Abonnenten meines Feeds.
  • Das anscheinend recht aussagekräftige Google Analytics bescheinigt mir im Schnitt 50,35 Besucher/Tag (32,61).
  • 60,92% (17,61%) meiner Besucher kommen von Suchmaschinen. 24,47% (55,49%) kommen von „verweisenden Websites“, die restlichen 14,54% (26,90%) sind direkte Zugriffe. Hier fällt auf, dass sich das Blatt sehr eindeutig gewendet hat.
  • Die beliebtesten Beiträge und Seiten sind bisher (und in dieser Reihenfolge): „Die Eylandt-Recherche„, „Radio Idar-Oberstein“ und „Bilder ins StudiVZ laden„. Das kann man auch immer aktuell in der Seitenleiste nachschauen.
  • Runde 480 Kommentare, Trackbacks und Pingbacks wurden seit dem Neustart des Blogs generiert. Top-Kommentator bin ich selbst, recht weit vorne mit im Moment 157 Kommentaren.
  • „der tag und ich“ hat inzwischen einen Google-Pagerank von 3 (0) und eine Technorati-Authority von 27 (15). Hier hat sich also schon ein klein wenig was getan. Gerade beim Pagerank erwarte ich auch nicht mehr viel.

Und jetzt? Jetzt geht es weiter!

Gezwitschertes Jubiläum

Olé! Gestern habe ich meinen 2500dertsten Tweet bei twitter abgesetzt. Gut, dass ich schon vorher daran gedacht hatte und so was total cooles reintippen konnte. Nicht.

Mein 2500. Tweet

Dieses kleine Jubiläum ist vielleicht der richtige Zeitpunkt für ein kleines Fazit, welches eigentlich ganz kurz ausfallen kann: Ich mag twitter.
Ich lasse den Dienst so für mich nach dem Motto „Alles kann, nichts muss.“ nebenher mitlaufen. Zumindest während meiner Arbeitszeit verzichte ich auf etwaige Tools und schaue „manuell“ im Browser was sich so getan hat. An manchen Tagen kann das auch mal erst am Abend sein. Ein anderes Mal freut man sich sehr über die Gedanken seiner Mitmenschen und die vielen Links die man so kredenzt bekommt – wenn man will kann man sich so prima eine Weile beschäftigen. Gut informiert ist man auf jeden Fall immer.

Zur Feier des Tages habe ich dann das schon mal erwähnte TweetStats nochmal angeworfen, was mir allerdings nicht viel erzählt das ich auch selbst gewusst hätte. Die wichtigsten Sachen lassen sich dort aber ganz nett ablesen.

Am Ende finde ich es ein wenig schade, dass sich in meinem direkten Freundeskreis leider nicht all zu viele Vogelfreunde finden: Das könnte schon ein großer Spaß sein.

Mando Diao in Bonn

„Und all die guten, guten Dinge passieren immer auch nur denen, die sie erzählen können…“
Kettcar – Nullsummenspiel, aus dem Soundtrack of my life

Ein wenig Glück gehört dann immer auch dazu: Nachdem gestern irgendwie niemand mitkommen wollte, um das Konzert von Mando Diao am Museumsplatz von außerhalb mitzuverfolgen und auch $Mitbewohnerin sich standhaft weigerte, bin ich dann alleine losgezogen. Selbstmotivation olé!

Da ich die Kapelle erst von ein paar Wochen auf dem Rocco-del-Schlacko gesehen hatte, war ich nicht bereit gleich wieder 38 Euro für eine Karte hinzulegen. „Ein paar Meter weiter hinter der Absperrung kann der Ton auch nicht so viel schlechter sein“ dachte ich mir. War er aber dann doch, da ich unter dem Vordach des Kunstmuseums saß und es dort ordentlich schallerte.
Lange musste ich dort aber auch nicht bleiben. Ziemlich direkt nach Konzertbeginn kam ein Bediensteter des Ordnungsdienstes durch die Absperrung und ich rechnete schon fest damit nun weggeschickt zu werden. Weit gefehlt: „Wollen sie rein?“ fragte man mich und das ließ ich mir natürlich nicht zwei Mal sagen. Zusammen mit noch etwa 20 anderen Leuten ließ man mich durch das Gitter steigen und schon stand ich direkt in der Menge.

Wie schon vor einigen Wochen hat mir das Konzert gut gefallen, auch wenn dieses Mal nicht der Vadder von $Sänger als Ersatzgitarrist auf der Bühne stand. Die Setlist scheint die gleiche gewesen zu sein und es fehlte tatsächlich keines der drei Lieder die ich mitsingen kann. Das ich am Ende dann noch ein Bier spendiert bekam, rundete den Abend angenehm ab.

Ab jetzt werde ich da wohl öfter rumsitzen… Mal schauen wer nächsten Sommer so alles da sein wird.