der tag und ich

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Polizeikapelle

The Police live
The Police, leider nur mit dem Taschenfernsprecher geknipst.

Unverhofft kommt oft: Gestern Abend habe ich The Police live in der Düsseldorfer LTU-Arena gesehen. Dank der lieben Anna stand ich auf der Helferliste eines Cateringunternehmens und konnte so, ausgestattet mit einem roten Bändchen, kostenlos auf das Gelände.
Natürlich musste ich dazu auch was arbeiten und so fand ich mich kurz nach dem Betreten der Halle in einem Bierstand auf der obersten Ebene der Halle wieder. Ausgestattet mit T-Shirt, Schürze und Käppi verbrachte ich dann gute vier Stunden damit, Altbier zu zapfen. Zu meinem Glück hatte ich einen recht lockeren Stand erwischt, so dass ich mich da definitiv nicht kaputtgearbeitet hab. So hatte ich am Ende aber meine Fahrtkosten wieder heraus und konnte mir für die Heimfahrt auch ein ICE-Ticket leisten.

The Police startete mit „Message in a Bottle“ und ich fand ich es schon ein wenig schade, dass nur die Musik zu mir an den Bierstand durchkam. Als ich kurz darauf gefragt wurde ob ich nicht Feierabend machen wolle, war die Antwort für mich klar. Schnell umgezogen, abgerechnet und schon stand ich auf der Tribüne, direkt gegenüber der Bühne. Von da aus hatte man einen super Überblick über die nahezu ausverkaufte Halle. Vom Geschehen auf der Bühne hat man allerdings relativ wenig direkt mitbekommen: Sting hatte aus meiner Position gesehen ungefähr die Größe eines Fingernagels. Dank der großen Leinwände hat man aber dennoch sehr viel gesehen und eigentlich ging es bei der Veranstaltung ja auch um die Musik.
Die mir bekannten Klassiker hat die Band alle gespielt und die Stimmung in der Halle war ziemlich prima. Sehr imposant fand ich vor allem die Fülle an Menschen auf diesem kleinen Raum. Alles in allem ein tolles Erlebnis.

Verjüngungskur im Ohr

Ein Gespräch in der letzten Woche brachte mich ein wenig auf die Musik meiner Jugend. Nachdem ich dann einen Abend damit verbracht habe, mir Such A Surge-Videos bei YouTube anzuschauen, war der Weg zu Amazon nicht mehr weit.

Such A Surge - 10 Jahre10 Jahre“ heißt die Compilation mit den bekannteren Titeln der deutschen Crossover-Band, die sich seit heute Morgen hier in der Rotation befindet. Obwohl sich auf der Webseite der Band seit gut zwei Jahren nichts mehr getan hat und die Titel auf der CD teilweise schon 10 Jahre alt sind, bin ich dennoch grade richtig begeistert – vielleicht auch ein wenig, weil ich die Band während meiner sehr schönen Abiturzeit kennengelernt hab.

Bis ich die CD in iTunes importieren konnte, musste ich mich doch direkt mehrmals ärgern. Zuerst hinterließ mir der Postbote einen der bekannten orangenen Zettel, der mich schon mittelmäßig in Rage brachte: Die Öffnungszeiten meiner örtlichen Poststelle kollidieren massiv mit meinen Arbeitszeiten. Zwischen 9 und 18 Uhr ist es mir nicht möglich, dort ein Päckchen abzuholen, so dass ich erst heute Morgen hinlaufen konnte. Als nächstes lege ich mir also eine Karte für die Packstation zu.
Als ich die CD dann ausgepackt hatte, fiel mein Blick als allererstes auf die Aufschrift: „Auf PC/Mac nicht abspielbar.“, was beinahe zu einem mittelschweren Wutausbruch geführt hätte… und der Sprengung der Zentrale von Sony-Music. Zum Glück für die Damen und Herren hat iTunes die CD im zweiten Anlauf dann doch erkannt und importiert. Über den Sinn und Unsinn von Kopierschutz-Maßnahmen mache ich mir nun keine Gedanken mehr.

Achso: Das aus versandkostenspartechnischen Gründen mitbestellte „Greatest Hitz“-Album von Limp Bizkit ist übrigens auch super!

Fußball ist unser Leben!

Es ist wieder soweit, die närrische Zeit ein Fußball-Event steht ins Haus.
Ich glaube morgen geht es mit der Europameisterschaft los. Natürlich bin ich schon prima vorbereitet: Ich trage nur noch Deutschlandtrikots und habe eine riesige Fahne vor meinem Fenster gehisst. Letzteres könnte allerdings noch gefährlich werden, in Bonn gibt es bekanntlich auch die ein oder andere Burschenschaft, die das ähnlich handhaben und deren Häuser auch gerne mal von anderen versaut werden.

Spaß beiseite: Natürlich werde ich Fußball auch weiterhin blöd finden und meinen Mitmenschen in den kommenden Wochen mit meinem „Fachwissen“ so richtig auf die Nerven gehen. Dennoch – oder vielleicht auch grade deshalb – hab ich mich direkt bei zwei Tippgemeinschaften angemeldet.
Mal schauen, ob ich es sowohl in der Firma als auch im Landesverband schaffe die ganzen Profis auf die Ränge zu verweisen.

In diesem Sinne: Das Spiel ist rund und der Ball hat 90 Minuten.

Wohnungs-Update

Ich habe schon lange nicht mehr vom aktuellen Zustand meiner neuen Bude berichtet. Das mag im Wesentlichen daran liegen, dass es nicht viel zu berichten gab. Dieser Tage ging es dann aber Schlag auf Schlag:

Am Montag habe ich mir gute sechs Meter Stoff gekauft, um den schon mehrmals erwähnten Verschlag an der Wand abzudecken.

Dienstag habe ich den Stoff dann an die Wand gebracht und auch direkt meinen Andenken aufbewahrenden Holzrahmen darauf befestigt und mit Inhalt versehen.

Gestern ging es dann nach Feierabend eine Tour zu Ikea und nun bin ich stolzer Besitzer eines Tisches und einer passenden Bank. Der Aufbau ging wunderbar einfach von statten und hat nicht ganz zwei Stunden gedauert. Da kann man sich nicht beschweren. Auffällig ist, dass mir das Fehlen des Tisches erst so richtig bewusst wurde, als ich endlich einen hatte.

Beschwert haben sich aber wohl zahlreiche Ikea-Kunden gestern Abend. Mein Timing war geradezu grandios: Grade hatte ich bezahlt und mich an der Warenausgabe angestellt, als es *klack* machte und in dem ganzen Laden der Strom ausfiel. Wer Ikea kennt weiß, dass es da nicht gerade viele Fenster gibt. In den Ausstellungsräumen standen die Leute also wohl schön im Dunkeln. Nach etwa fünf Minuten schienen einige Kassen dann zumindest schon mal wieder zu laufen, von zunehmender Beleuchtung war allerdings nichts zu bemerken. Als wir dann gefahren sind, strömten die Menschenmassen gerade aus den Notausgängen.

Zu meinem Glück fehlt mir nun nur noch eine gescheite Couch. Aber da ist auch erst mal sparen angesagt.

Radio Idar-Oberstein

Radio Idar-Oberstein
Foto: Jan Braunschedel

Ich konnte es ja kaum glauben, als mit mein Stammesführer letztens davon erzählte, dass Idar-Oberstein nun einen eigenen Radiosender hat.

Auf der Frequenz 87.6, auf der früher Rockland Radio sendete, gibt es nun 24 Stunden Programm das direkt aus dem Herzen der Stadt, nämlich dem Platz auf der Idar kommt. Leider gibt es (Noch?) kein Webradio, wodurch ich so bald nicht in den Genuss des Senders kommen werde.

Insgesamt finde ich das eine gute Sache. Laut Jan scheint die Musik auch nicht schlecht zu sein. Ich hoffe, die Idar-Obersteiner nehmen das Angebot an.

Greg Rucka – Dschihad

Es ist schon ein paar Tage her, da habe ich das Buch Dschihad von Greg Rucka gelesen. Es geht darin um den Vergeltungsschlag aufgrund eines Brandanschlages auf die Londoner U-Bahn. Das ist natürlich ein Fall für die MI6-Agentin Tara Chace.

Wir haben es wieder einmal mit einer Agentengeschichte zu tun. Die Story an sich war für meinen Geschmack fast schon ein wenig zu flach, oftmals erinnerte mich die Handlung an einen der schlechten Agentenfilme, die ein jeder sicherlich schon mal gesehen hat.
Sehr beeindruckt und ein wenig beängstigt hat mich aber die Schilderung der Gedanken der Terroristen. Sicherlich ein Thema, über das man lange und viel diskutieren kann.

Eine Bundesversammlung

An diesem Wochenende habe ich als Gast der Bundesversammlung des BdPs beigewohnt. Wie gewohnt nach einem Wochenende eine Zusammenfassung in Stichpunkten.

  • Nach einem Sprint zum Bonner Bahnhof ist der Zug natürlich verspätet.
  • Wenn auf der Fahrt durch das Rheintal selbiges von einem Gewitter heimgesucht wird, kann das nahezu apokalyptische Zustände annehmen.
  • Unwetter verzögern die Anreise: Manchmal kommt man dann erst zu dem Zeitpunkt los, den man als Ankunftszeit eingeplant hat.
  • Ein Roadtrip ist natürlich immer ein Spaß!
  • Inkontinenz kann auch bei Jugendlichen auftreten.
  • Nur weil man erst nachts um drei Uhr ankommt, muss man noch lange nicht Gas geben beim Aufbau.
  • Beim Stangensuchen trifft man hin und wieder einen Hessen samt Bembel mitten im Wald.
  • Eine BV ist eigentlich eine echt langweilige Sache.
  • Trotzdem kann man sich aus der letzten Reihe raus total gut aufregen.
  • Die freie Zeit kann man super zum Aufräumen der Festplatte nutzen und Fotos sortieren.
  • Irgendwie rutscht der Bund immer mehr in die Hirse-Müsli-Fraktion ab. Anscheinend ist Öko nun angesagt.
  • T-Shirts gibt es tatsächlich auch in „fairer Qualität“.
  • Im Bund ist singen nicht mehr so angesagt. „Wir“ diskutieren lieber.
  • Die vorhandene Nahrungsmenge muss nicht unbedingt auf die anwesenden Teilnehmeranzahl abgestimmt sein. Zu viel war es auf jeden Fall nicht.
  • In Immenhausen ist es nicht nur ein wenig kälter in Restdeutschland, es gibt auch mehr Mücken.
  • Auf Bundesebene gibt es viel zu viele „Politiker“ und Selbstverwirklicher. Basisnähe wird hier leider nicht in der Job-Description erwähnt.
  • Zu viele Leute hören sich selbst gern reden.

Am Ende bleibt mein Fazit:

Es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem.

Im nächsten Jahr werden wir die Veranstaltung wohl ausrichten. Mich dafür zu engagieren kann ich mir gut vorstellen – einer Versammlung möchte ich glaube ich nicht mehr beiwohnen.

Automatische Kalender

iCal mit automatischem Kalender

Gestern wurde ich durch einen unserer Admins auf einen netten Service aufmerksam gemacht:
Bei Project24 kann man sich seinen eigenen Feiertagskalender zusammenstellen, sofern gewünscht auch mit Mondphasen und Sonnenauf- und Untergangszeit. Mit einem Klick auf „Abonnieren“ wird dieser dann automatisch in iCal eingefügt und zeigt dann für alle Zeiten alle Feiertage an. So wie oben abgebildet schaut das dann in meinem Firmen-iCal aus.

Wie geht das eigentlich mit den Gravataren?

Neben jedem Kommentar in diesem (und vielen anderen Blogs) wird ein kleines Bildchen angezeigt. In den meisten Fällen ist da ein Gesicht zu sehen, manchmal aber auch nur eine graue Silhuette.

Jenes Bild nennt sich „Gravatar“, war für „globally recognized avatar“ steht. Den Dienst gibt es schon eine ganze Weile, inzwischen wurde er von der Firma Automattic übernommen, die unter anderem auch hinter WordPress steht.

„Und wie geht das?“ mag sich nun der ein oder andere fragen. Ganz einfach:

Auf der Gravatar-Seite klickt man auf „Signup“ und gibt anschließend seine Email-Adresse ein. Dorthin bekommt man dann einen Link geschickt, der einen dann zu einer Seite führt auf der man den Dienst für sich konfigurieren kann.
Dazu muss man auf der einen Seite seine Email-Adresse(n) eingeben und dann natürlich ein passendes Bildchen hochladen und dieses den Adressen zuordnen. Anschließend muss der Gravatar freigeschaltet werden und er bekommt auch eine Jugendschutz-Freigabe verpasst. Gibt man dann in Blogs und anderen Seiten die Gravatare unterstützen seine Email-Adresse an, so wird das passende Bild dazu angezeigt.

Ich finde den Dienst wirklich prima weil er das oft doch recht anonyme Internet ein wenig personalisiert und man so dem ganzen ein wenig seine eigene Note verpassen kann. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn in Zukunft alle meine Leser neben ihren Kommentaren ein kleines persönliches Bild stehen hätten.

Wieder was erlebt…

  • Spontaneität führt oftmals zu den besten Partys.
  • Krefelder Jungbullen können ganz schön unentspannt sein – vor allem bei Veranstaltungsauflösungen.
  • Krefeld ist hässlich – der Bahnhof aber dafür um so schöner.
  • Es gibt auch anderswo Läden, die unserem Juz verdammt ähnlich sind.
  • Auch wenn man noch nicht geschlafen hat, geht morgens die Sonne auf.
  • Dicke Menschen können auch mitten in der Küche schnarchend schlafen, wenn sechs Leute drumrum sitzen.
  • Die Gipsy Kings regeln irgendwie immer noch.
  • Mittags um drei Uhr machen zwei von drei Läden, in die man eigentlich wollte, zu.
  • Verkäuferinnen vertrösten auch mal, mit Hinweis auf die 20%-Rabattaktion, auf die nächste Woche – Echt nett!
  • Aus: „Mal schnell Mittagessen…“ kann auch eine tagesfüllende Veranstaltung werden.
  • Die Rheinauen sehen tagsüber anders aus als in der Nacht.
  • Das Programm des Rheinkultur-Festivals ist besser als gedacht.

Und so wurde aus „Ich mach das Wochenende mal locker!“ doch wieder eine echt anstrengende Veranstaltung.