der tag und ich

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Fußball ist unser Leben!

Es ist wieder soweit, die närrische Zeit ein Fußball-Event steht ins Haus.
Ich glaube morgen geht es mit der Europameisterschaft los. Natürlich bin ich schon prima vorbereitet: Ich trage nur noch Deutschlandtrikots und habe eine riesige Fahne vor meinem Fenster gehisst. Letzteres könnte allerdings noch gefährlich werden, in Bonn gibt es bekanntlich auch die ein oder andere Burschenschaft, die das ähnlich handhaben und deren Häuser auch gerne mal von anderen versaut werden.

Spaß beiseite: Natürlich werde ich Fußball auch weiterhin blöd finden und meinen Mitmenschen in den kommenden Wochen mit meinem „Fachwissen“ so richtig auf die Nerven gehen. Dennoch – oder vielleicht auch grade deshalb – hab ich mich direkt bei zwei Tippgemeinschaften angemeldet.
Mal schauen, ob ich es sowohl in der Firma als auch im Landesverband schaffe die ganzen Profis auf die Ränge zu verweisen.

In diesem Sinne: Das Spiel ist rund und der Ball hat 90 Minuten.

Wohnungs-Update

Ich habe schon lange nicht mehr vom aktuellen Zustand meiner neuen Bude berichtet. Das mag im Wesentlichen daran liegen, dass es nicht viel zu berichten gab. Dieser Tage ging es dann aber Schlag auf Schlag:

Am Montag habe ich mir gute sechs Meter Stoff gekauft, um den schon mehrmals erwähnten Verschlag an der Wand abzudecken.

Dienstag habe ich den Stoff dann an die Wand gebracht und auch direkt meinen Andenken aufbewahrenden Holzrahmen darauf befestigt und mit Inhalt versehen.

Gestern ging es dann nach Feierabend eine Tour zu Ikea und nun bin ich stolzer Besitzer eines Tisches und einer passenden Bank. Der Aufbau ging wunderbar einfach von statten und hat nicht ganz zwei Stunden gedauert. Da kann man sich nicht beschweren. Auffällig ist, dass mir das Fehlen des Tisches erst so richtig bewusst wurde, als ich endlich einen hatte.

Beschwert haben sich aber wohl zahlreiche Ikea-Kunden gestern Abend. Mein Timing war geradezu grandios: Grade hatte ich bezahlt und mich an der Warenausgabe angestellt, als es *klack* machte und in dem ganzen Laden der Strom ausfiel. Wer Ikea kennt weiß, dass es da nicht gerade viele Fenster gibt. In den Ausstellungsräumen standen die Leute also wohl schön im Dunkeln. Nach etwa fünf Minuten schienen einige Kassen dann zumindest schon mal wieder zu laufen, von zunehmender Beleuchtung war allerdings nichts zu bemerken. Als wir dann gefahren sind, strömten die Menschenmassen gerade aus den Notausgängen.

Zu meinem Glück fehlt mir nun nur noch eine gescheite Couch. Aber da ist auch erst mal sparen angesagt.

Radio Idar-Oberstein

Radio Idar-Oberstein
Foto: Jan Braunschedel

Ich konnte es ja kaum glauben, als mit mein Stammesführer letztens davon erzählte, dass Idar-Oberstein nun einen eigenen Radiosender hat.

Auf der Frequenz 87.6, auf der früher Rockland Radio sendete, gibt es nun 24 Stunden Programm das direkt aus dem Herzen der Stadt, nämlich dem Platz auf der Idar kommt. Leider gibt es (Noch?) kein Webradio, wodurch ich so bald nicht in den Genuss des Senders kommen werde.

Insgesamt finde ich das eine gute Sache. Laut Jan scheint die Musik auch nicht schlecht zu sein. Ich hoffe, die Idar-Obersteiner nehmen das Angebot an.

Greg Rucka – Dschihad

Es ist schon ein paar Tage her, da habe ich das Buch Dschihad von Greg Rucka gelesen. Es geht darin um den Vergeltungsschlag aufgrund eines Brandanschlages auf die Londoner U-Bahn. Das ist natürlich ein Fall für die MI6-Agentin Tara Chace.

Wir haben es wieder einmal mit einer Agentengeschichte zu tun. Die Story an sich war für meinen Geschmack fast schon ein wenig zu flach, oftmals erinnerte mich die Handlung an einen der schlechten Agentenfilme, die ein jeder sicherlich schon mal gesehen hat.
Sehr beeindruckt und ein wenig beängstigt hat mich aber die Schilderung der Gedanken der Terroristen. Sicherlich ein Thema, über das man lange und viel diskutieren kann.

Eine Bundesversammlung

An diesem Wochenende habe ich als Gast der Bundesversammlung des BdPs beigewohnt. Wie gewohnt nach einem Wochenende eine Zusammenfassung in Stichpunkten.

  • Nach einem Sprint zum Bonner Bahnhof ist der Zug natürlich verspätet.
  • Wenn auf der Fahrt durch das Rheintal selbiges von einem Gewitter heimgesucht wird, kann das nahezu apokalyptische Zustände annehmen.
  • Unwetter verzögern die Anreise: Manchmal kommt man dann erst zu dem Zeitpunkt los, den man als Ankunftszeit eingeplant hat.
  • Ein Roadtrip ist natürlich immer ein Spaß!
  • Inkontinenz kann auch bei Jugendlichen auftreten.
  • Nur weil man erst nachts um drei Uhr ankommt, muss man noch lange nicht Gas geben beim Aufbau.
  • Beim Stangensuchen trifft man hin und wieder einen Hessen samt Bembel mitten im Wald.
  • Eine BV ist eigentlich eine echt langweilige Sache.
  • Trotzdem kann man sich aus der letzten Reihe raus total gut aufregen.
  • Die freie Zeit kann man super zum Aufräumen der Festplatte nutzen und Fotos sortieren.
  • Irgendwie rutscht der Bund immer mehr in die Hirse-Müsli-Fraktion ab. Anscheinend ist Öko nun angesagt.
  • T-Shirts gibt es tatsächlich auch in „fairer Qualität“.
  • Im Bund ist singen nicht mehr so angesagt. „Wir“ diskutieren lieber.
  • Die vorhandene Nahrungsmenge muss nicht unbedingt auf die anwesenden Teilnehmeranzahl abgestimmt sein. Zu viel war es auf jeden Fall nicht.
  • In Immenhausen ist es nicht nur ein wenig kälter in Restdeutschland, es gibt auch mehr Mücken.
  • Auf Bundesebene gibt es viel zu viele „Politiker“ und Selbstverwirklicher. Basisnähe wird hier leider nicht in der Job-Description erwähnt.
  • Zu viele Leute hören sich selbst gern reden.

Am Ende bleibt mein Fazit:

Es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem.

Im nächsten Jahr werden wir die Veranstaltung wohl ausrichten. Mich dafür zu engagieren kann ich mir gut vorstellen – einer Versammlung möchte ich glaube ich nicht mehr beiwohnen.

Automatische Kalender

iCal mit automatischem Kalender

Gestern wurde ich durch einen unserer Admins auf einen netten Service aufmerksam gemacht:
Bei Project24 kann man sich seinen eigenen Feiertagskalender zusammenstellen, sofern gewünscht auch mit Mondphasen und Sonnenauf- und Untergangszeit. Mit einem Klick auf „Abonnieren“ wird dieser dann automatisch in iCal eingefügt und zeigt dann für alle Zeiten alle Feiertage an. So wie oben abgebildet schaut das dann in meinem Firmen-iCal aus.

Wie geht das eigentlich mit den Gravataren?

Neben jedem Kommentar in diesem (und vielen anderen Blogs) wird ein kleines Bildchen angezeigt. In den meisten Fällen ist da ein Gesicht zu sehen, manchmal aber auch nur eine graue Silhuette.

Jenes Bild nennt sich „Gravatar“, war für „globally recognized avatar“ steht. Den Dienst gibt es schon eine ganze Weile, inzwischen wurde er von der Firma Automattic übernommen, die unter anderem auch hinter WordPress steht.

„Und wie geht das?“ mag sich nun der ein oder andere fragen. Ganz einfach:

Auf der Gravatar-Seite klickt man auf „Signup“ und gibt anschließend seine Email-Adresse ein. Dorthin bekommt man dann einen Link geschickt, der einen dann zu einer Seite führt auf der man den Dienst für sich konfigurieren kann.
Dazu muss man auf der einen Seite seine Email-Adresse(n) eingeben und dann natürlich ein passendes Bildchen hochladen und dieses den Adressen zuordnen. Anschließend muss der Gravatar freigeschaltet werden und er bekommt auch eine Jugendschutz-Freigabe verpasst. Gibt man dann in Blogs und anderen Seiten die Gravatare unterstützen seine Email-Adresse an, so wird das passende Bild dazu angezeigt.

Ich finde den Dienst wirklich prima weil er das oft doch recht anonyme Internet ein wenig personalisiert und man so dem ganzen ein wenig seine eigene Note verpassen kann. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn in Zukunft alle meine Leser neben ihren Kommentaren ein kleines persönliches Bild stehen hätten.

Wieder was erlebt…

  • Spontaneität führt oftmals zu den besten Partys.
  • Krefelder Jungbullen können ganz schön unentspannt sein – vor allem bei Veranstaltungsauflösungen.
  • Krefeld ist hässlich – der Bahnhof aber dafür um so schöner.
  • Es gibt auch anderswo Läden, die unserem Juz verdammt ähnlich sind.
  • Auch wenn man noch nicht geschlafen hat, geht morgens die Sonne auf.
  • Dicke Menschen können auch mitten in der Küche schnarchend schlafen, wenn sechs Leute drumrum sitzen.
  • Die Gipsy Kings regeln irgendwie immer noch.
  • Mittags um drei Uhr machen zwei von drei Läden, in die man eigentlich wollte, zu.
  • Verkäuferinnen vertrösten auch mal, mit Hinweis auf die 20%-Rabattaktion, auf die nächste Woche – Echt nett!
  • Aus: „Mal schnell Mittagessen…“ kann auch eine tagesfüllende Veranstaltung werden.
  • Die Rheinauen sehen tagsüber anders aus als in der Nacht.
  • Das Programm des Rheinkultur-Festivals ist besser als gedacht.

Und so wurde aus „Ich mach das Wochenende mal locker!“ doch wieder eine echt anstrengende Veranstaltung.

Killerfeature

Das absolute Killerfeature meiner neuen Bude steht nun endgültig fest: Der Balkon vor meinem Fenster! Auf unten stehendem Bild habe ich den mal zur besseren Übersicht mit einem „A“ markiert.


Kölnstraße 135, 53111 Bonn – © Google Maps

Es ist einfach unglaublich, was man da alles so während einer Zigarettenpause alles erleben und bestaunen darf. Es macht eine Menge Spaß, dort zu sitzen, sich das Treiben auf der Kölnstraße anzuschauen und ich habe das Gefühl, noch das ein oder andere beitragswürdige Erlebnis zu haben.

So wurde ich dieser Tage schon Zeuge einer missglückten Taxifahrt, als der Taxifahrer einfach losfuhr während $weiblicherFahrgast noch daran arbeitete den Kofferraum auf zu bekommen. Schadenfreude ist manchmal doch die schönste Freude.
Ein wenig schwer fällt es mir noch zu unterscheiden, ob die vorbeigehenden Menschen betrunken vor sich hinbrabbeln oder ob da nicht doch ein Bluetooth-Headset im Spiel ist.

Am Ende sind dann noch all die anderen Kleinigkeiten, die einem so auffallen: Nachbarn die von einem Absatz in die völlig überfüllte Papiertonne springen um ihr Altpapier noch reinzubekommen und vieles mehr. Man darf gespannt sein was noch alles so passiert, ich freue mich auf den weiteren Verlauf des Sommers.

Televisionslos glücklich

Von manchen Dingen ist man gar nicht so abhängig wie man eigentlich denkt: Seit Anfang Februar wohne ich nun in Bonn und seit dem habe ich nicht viel fern gesehen. Während ich im Moment mangels Fernseher oder DVB-T-Stick nicht mal die Möglichkeit hätte, hatte ich in meiner letzten WG sogar einen Fernseher zur Verfügung – diesen habe ich allerdings nicht ein Mal eingeschaltet.
Zur allgemeinen Information kann man das Internet prima heranziehen und dort die einschlägigen Nachrichtenseiten absurfen. So bleibt dem TV dann eigentlich nur noch die Aufgabe des „Alleinunterhalters“.

Wirklich was verpasst habe ich allerdings in der letzten Zeit nicht und vermisst habe ich „die Kiste“ auch nicht. An den Wochenenden in der alten Heimat habe ich schon hin und wieder einen Blick ins TV geworfen, dabei war das Programm allerdings nicht sonderlich überzeugend. Anscheinend habe ich mich vorher die meiste Zeit doch nur berieseln lassen, was mir in keinster Weise fehlt.
Statt dessen habe ich die Zeit genutzt, um das ein oder andere Buch zu lesen und so vermutlich wesentlich effektiver ausgespannt.

Natürlich habe ich mich dem Medium Fernsehen nicht völlig abgewandt. Vor allem die neuesten Folgen meiner aktuellen Lieblingsserie „Lost“ habe ich mir fleißig aus den USA importiert und den ein oder anderen Film habe ich mir auch angeschaut. Da es inzwischen nicht nur eine Internetseite gibt auf der man sich allerneuste Filme im Youtube-Stil anschauen kann, werde ich das sicherlich auch noch öfter machen.

Ich glaube, am Ende liegt die Lösung darin „gezielt“ fern zu sehen und sich vorher gut über das Programm zu informieren. Oft habe ich erst nach der Ausstrahlung einer interessanten Sendung von ihr erfahren, was mich hin und wieder echt geärgert hat.