Hier bin ich jetzt also…

Dies ist nun der erste Eintrag, den ich aus meiner „neuen Heimat“ schreibe. Mein persönlicher Rosenmontagszug hat mich heute, bepackt mit allerlei Taschen und Rucksäcken, hierher gebracht. Eben diese Taschen habe ich nun auch ausgeräumt, mein erster Arbeitstag kann kommen!

Viel zu berichten gibt es eigentlich nicht. Die Anreise hat reibungslos geklappt und ich scheine auch nichts vergessen zu haben. Nur das USB-Kabel meines Hubs liegt noch in Oberstein, aber das lässt sich verschmerzen.
Was mich morgen an meiner neuen Arbeitsstelle erwartet weiß ich noch nicht so genau – aber das lasse ich nun auch ganz entspannt auf mich zukommen. Vorher gilt es noch, mich um ein passendes Ticket für Busse und Bahnen zu kümmern.

Wirklich prima finde ich, wie langsam der Stress der letzten Wochen von mir abfällt und ich grade echt überlegen musste, was ich denn nun machen soll. Sicherlich habe ich noch einiges vor und gerade in Bezug auf meine kommende Diplomarbeit steht auch noch einige Arbeit an – aber ich bin guter Dinge, dass es in Zukunft ein wenig entspannter zugeht.

Flashmob!

Auf der Rückfahrt von einer Party waren meine Mitstreiter und ich mal von einem kleinen punkigen Mädel angesprochen worden, dass einen Flashmob organisieren wollte. Total kreativ war auch ihre Idee:

„Wir kaufen den MacDonalds leer!“

Gerade ein paar Tage vorher war im Fernsehen ein Bericht über eine solche Aktion in Berlin gelaufen, bei der sich mehrere hundert Menschen beteiligt haben. Das war für den Anfang ganz spaßig, es hat sich dann aber irgendwie auch ewig lange hingezogen. Kein Spaß!

Beim Alo bin ich dann gerade über eine etwas kreativere und witzigere Idee gestolpert, bei der ich mich sicherlich auch beteiligt hätte: Knapp über 200 Leute „frieren“ für fünf Minuten ein – und zwar mitten in der Grand Central Station.

Aber seht selbst:

Helau? Alaaf?

Ich bin kein großartiger Fan von Fasching, Fastnacht, Fasent und Karneval.

Das mag zum einen daran liegen, dass ich mich nicht sonderlich gern verkleide, mir aber dennoch recht doof vorkomme, wenn ich dann unter all den Narren in meiner Zivilbekleidung rumrenne. Natürlich könnte ich auch einfach zu Hause bleiben, aber dann könnte man ja was verpassen. Anpassungsfähig wie ich bin, ordne ich mich dann doch ein wenig unter.

Donnerstag Abend habe ich mich breitschlagen lassen, eine Faschingsveranstaltung zu besuchen. Eine orangene Warnweste hatte ich mir schnell umgebunden und dank der Zimmermannshose (die ich aber eh schon den ganzen Tag anhatte) war ich damit ein prima Bauarbeiter… oder was auch immer. Eigentlich war es mir egal, Hauptsache ich falle in der Menge nicht auf. Und wann tut man das schon mal nicht, wenn man eine Warnweste an hat?

Ich wäre für meinen Teil mal sehr froh, wenn sich die Leute mal was Neues einfallen lassen würden. „Ich verkleide mich als Frau“ oder auch all die Berufsverkleidungen von Krankenschwester über Piloten bis zum Polizisten (gerne mit dem Zusatz „sexy“ aufgepeppt, im Normalfall bei Frauen) waren schon vor 10 Jahren irgendwie ausgelutscht. Engel und Teufel kann ich auch keine mehr sehen.
Schon ein wenig witzig finde ich es dann zu fortgeschrittener Stunde. Schade, dass die Meisten es dank ihres Zustandes wohl nie mitbekommen werden. Denn völlig besoffene Menschen in, durch den Alkoholkonsum und das dauernde rempeln in der Halle, völlig heruntergekommenen Kostümen sind einfach lächerlich. Mehr als einmal musste ich grinsen, als einer der zahlreichen Engel an mir vorbeiwankte und ich froh war das er noch irgendwie auf zwei Beinen gehen konnte. An fliegen war da schon lange nicht mehr zu denken.

Ebenso wurde mir auf der Veranstaltung wieder einmal bewusst, was mich wirklich stört: All die zwanghaft gut gelaunten Menschen! Mehr als einen Kandidaten habe ich gesehen, von dem ich weiß das er den Rest des Jahres wieder durchgehend nicht so die Partygranate sein wird. Aber weil Fastnacht ist, muss man dann mal gut aufdrehen?
Viel schöner wäre es doch, wenn alle einfach das ganze Jahr gut gelaunt und fröhlich durch den Tag gehen würden und nicht einen Startschuss in Form des dicken Donnerstags bräuchten. Das würde uns allen ein klein wenig Stress sparen.

Und nächstes Jahr, da fahre ich in Urlaub!

Im Auftrag ihrer Majestät

Meine letzte Lektüre habe ich durch Zufall im Schrank gefunden und kommt, wie ich inzwischen herausgefunden habe, aus dem Nachlass meiner im letzten Jahr verstorbenen Großtante. Es stammt aus der Feder von Ian Fleming und beinhaltet, wie könnte es anders sein, drei Geschichten rund um die Abenteuer des Geheimagenten James Bond.

Die Originalfassungen der inzwischen verfilmten Geschichten sind nicht sonderlich lang: Etwa 150 Seiten umfasst eine. So passen in mein Buch gleich drei davon hinein: „Casino Royale“, „Leben und sterben lassen“ und „Diamantenfieber“. Dies waren die drei ersten Romane, die sich mit den Erlebnissen von 007 beschäftigten.

Auffällig ist, dass sich die Geschichten doch ein wenig von den Filmen unterscheiden und auch der Hauptcharakter ein wenig anders dargestellt wird
All die vielen Gadgets, die James Bond in seinen Filmen schon verbraten hat, sucht man vergeblich. Auch die tollen und immer abwechselnden Autos wird man (zumindest in den drei ersten Romanen) nicht finden: In „Casino Royale“ und „Leben und sterben lassen“ fährt James Bond das selbe Auto – zwar schrottet er es in der Mitte des zweiten Romans, doch es wird vermerkt wie es zur Werkstatt gebracht wird.
Der Agent selbst kommt in den Büchern ein wenig menschlicher rüber: Oft wird beschrieben, wie er sich Gedanken um seine persönliche Zukunft macht – in der natürlich das aktuelle „Bond Girl“ eine entsprechende Rolle spielt. Hierbei merkt man aber auch, aus welcher Zeit die Bücher stammen. 007 ist nämlich (ganz wie im Film) ein echter Macho und nicht nur einmal denkt er darüber nach, dass Frauen doch eigentlich an den Herd gehören.

Die Romane rund um James Bond gehören sicherlich nicht zu den anspruchsvollsten Exemplaren der Literaturgeschichte, aber wer gerne einen spannenden Kriminalroman liest (und das tue ich), der ist hier gut aufgehoben. Für die nahe Zukunft habe ich mir vorgenommen auch den Rest der Bücher zu lesen, es sind ja noch ein paar übrig.

WTF-Momente (Notenaushang-Edition)

Bekanntlich habe ich vor gut einer Woche die letzte Klausur meines Studiums geschrieben und bin sogar mit einem guten Gefühl aus dem Raum gegangen. Zwar wurde meine Laune nach dem Vergleich von einer Aufgabenlösung direkt ein wenig gedämpft, doch hatte ich weiterhin ein gutes Gefühl.

Eben erreichte mich dann der Anruf vom Kollegen J.: „Telematik hängt aus, geh mal gucken!“ Zwei Minuten verblieben mir noch zu meinem Termin mit meinem Chef und so spurtete ich los. Am Aushang des betreffenden Professors hing dann auch nur ein Zettel mit Noten, auf dem ich mich direkt fand. Meine Matrikelnummer war auch leicht zu finden und dann war ich einen kleinen Moment perplex:

„$MaddinsMatrikelnummer – 1,0“

stand da. Damit hätte ich im Leben nicht gerechnet.

Gerade wollte ich schon frohlockend davonspazieren, als mir die nächste Zeile der Notenliste ins Auge sprang. Das war der berühmt-berüchtigte WTF?!?!-Moment: Da steht nämlich

„$MaddinsMatrikelnummer – 3,0“

Nun gilt es, $Professor aufzutreiben und mal zu klären was ich wirklich hab. Ob ich in meinen Verhandlungen nun eher auf eine 1,3 oder doch lieber den Durchschnitt von 2,0 pochen soll, werde ich mir bis dahin überlegen.

Dennoch bin ich nun zumindest mal Klausurenfrei! Zum zelebrieren dieses Umstandes habe ich dann auch gerade die angesammelten Telematik-Unterlagen auf die externe Platte verschoben und dann endgültig den Ordner mit dem einprägsamen Namen „Zu Bestehen“ gelöscht.

Aktualisierung: Die Antwort auf meine Frage per Mail (Die ich aus irgend einem Grund mit „Martin Schneyra“ unterschrieben hab, was mag $Professor nur von mir denken?) kam gerade: Es ist leider nur die 3,0 geworden…

Eine Legende?

Heftig beworben wurde der neue Film mit Will Smith: I Am Legend. Am Wochenende kam ich nun auch dazu, ihn mir anzuschauen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch des Autors Richard Matheson, dass dieser bereits 1954 geschrieben hat. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass es auch schon vor I Am Legend verfilmt wurde – insgesamt dreimal.

Um nicht zu viel zu verraten: Grundsätzlich handeln das Buch und auch die Filme vom anscheinend letzten Menschen auf dem Planeten Erde, während der Rest der Menschheit entweder von einem gemeinen Virus dahingerafft wurde oder nun ein klägliches Dasein als Vampir fristet. Robert Neville (der letzte Mensch) muss sich nun auf sein Überleben konzentrieren und versucht ein Gegenmittel gegen des Virus zu finden.

Der Film mit Will Smith gefällt alleine schon durch die vielen tollen Bilder aus dem nahezu ausgestorbenen New York, in dem der Hauptdarsteller mit seinem Hund auf Antilopenjagt geht und vom Deck eines Flugzeugträgers aus Golf spielt. In einigen Rückblenden bekommt man die Vorgeschichte erzählt.
Eigentlich hätten meiner Ansicht nach die Vampire können zu Hause bleiben. Nicht nur, weil ich keine hässlichen Zombie-Vampire mag und nicht so sehr auf Horror stehe: Alleine die Geschichte eines einzelnen Mannes in einer ausgestorbenen Stadt hat für mich schon einen großen Reiz und regt zum Nachdenken an. Wie würden wir uns verhalten, wenn einer von uns der vermeintlich „letzte Mensch“ wäre?

Insgesamt ein gut gemachter Film, der leider ein wenig berechenbar ist und das Ende entspricht auch nicht so ganz meinem Happy-End begeisterten Herz. Dennoch, vor allem wegen der apokalyptischen Szenen aus New York, sehenswert und zum berieseln durchaus geeignet. Eine „Legende“ wird der Film aber nicht.

Eine neue Seite ist wie ein neues Leben

Herzlich willkommen zum niegelnagelneuen „der tag und ich“. Natürlich ist die Überschrift gewohnt übertrieben gewählt: Ein neues Blog ist kein neues Leben, dafür ist dessen Stellenwert bei mir einfach zu niedrig. Dennoch habe ich mich in den letzten vier Jahren doch sehr daran gewöhnt, Inhalte in Blog-Form unter die Menschen zu bringen.

Da dieser Tage für mich ein recht großer persönlicher Umbruch ansteht, habe ich mir gedacht das es auch für „der tag und ich“ mal Zeit wird, ein wenig Altes hinter sich zu lassen. Schritt 1 dazu war das Anmelden einer neuen Domain. Diese Seite hier ist nun unter der Adresse www.dertagundich.de zu erreichen. Als „Antrieb“ läuft auch weiterhin WordPress im Hintergrund, ich konnte mich nicht so recht mit anderen Systemen anfreunden – und hatte erst recht keine Lust, meine Kenntnisse neu aufzubauen. Trotzdem habe ich mich für eine komplett leere Neuinstallation entschieden. Mein altes Blog findet man also weiterhin unter der Adresse www.schneyra.de und dort wird es sicherlich noch eine Zeitlang zu finden sein.
An den Feeds hat sich nichts geändert. Wer dies hier in seinem Newsreader liest, hat schon gemerkt, dass ich so frei war die Daten bei feedburner einfach mal zu ändern.

Und nun? Nun geht es weiter. In altbewährter Weise wird es hier Inhalte von mir geben. Alltäglich belangloses und meine Erlebnisse in der weiten Welt. Was bisher immer ein wenig zu kurz gekommen ist, nämlich mein großes Interesse an Medien jeglicher Art, wird hier nun auch seinen Platz finden. In den Kategorien „Gehört“, „Gelesen“, „Gesehen“ und „Gesurft“ werde ich über all das berichten, was mir an medialen Konsumgütern in die Finger kommt. Allerlei Fundstücke aus dem weltweiten Datennetz finden sich in der Kategorie „Gefunden“ wieder und schließlich berichte ich natürlich auch darüber, was ich an diesem Blog so mache. Dazu gibt es die Kategorie „Geschraubt“.

Natürlich wird es auch wieder die (zumindest bei mir) sehr beliebten „WTF?!-Momente“ geben, in denen ich ja hin und wieder nicht so sonderlich gut dastehe. Aber wenn es zu allgemeinen Erheiterung beiträgt – warum auch nicht?

Natürlich werde ich mich auch in Zukunft über zahlreiche Kommentare und Anregungen zu meinen Artikeln freuen!

Ich werde alt…

… dachte ich gestern Abend, als aus mir nicht ganz erfindlichen Gründen auf einmal die Päns aus Chris‘ Sippe hinter mir im JUZ standen. Verdammte Axt! Wenn man genauer drüber nachdenkt: Ich bin nicht ganz zehn Jahre älter als die Jungs und so langsam kommen die dann auch in das Alter, in dem man dann mal Abends weggeht. Komme ich dadurch automatisch in das Alter, in dem man Abends daheim bleibt? Ich will mich da gar nicht so recht mit beschäftigen.

Aber kommen wir mal auf den Abend zurück: Es war „Sixpack“-Party in Algenrodt angesagt. Nicht unbedingt das, was ich mir nun unbedingt geben muss. Aber wenn Elektrisch Hildegard spielt, geht man doch gerne hin. Naja, wenn ich Eintritt bezahlt hätte, wäre ich nachher ärgerlich gewesen, denn es war garnicht mal so viel los. Etwas genervt haben die dieses mal extrem langen Laber-Einlagen zwischen der Musik. Das war sonst schon immer schlimm, aber gestern hat es echt genervt. Ansonsten gab’s aber wieder Rock’n’Roll vom feinsten, alles in allem also ganz nett. Wenn da nicht die Sache mit den Päns wär’. Ich will nicht alt sein!

„Digitale Bildbearbeitung“ …

… „für Anfänger“: So konnte man den eben von mir besuchten Kurs, der von der Kreismusikjugend ausgerichtet und einer Frau der Landesmedienanstalt gehalten wurde, bezeichnen. Nicht nur konnte, so war es auch. Der von mir erhoffte Lerneffekt in Sachen Photoshop wurde leider nicht erzielt. Doch auch wenn an sich nur die Inhalte vermittelt wurden, die ich schon kannte: Spaß hatte ich trotzdem!

Erst hieß es: Portraits knipsen. Das war aber gerade bei mir nicht so einfach, denn ich bin bekannterweise sehr unfotogen und hatte natürlich immer die Augen zu. Ohne Blitz hat es dann aber doch geklappt und eines der Bilder war dann sogar recht anständig. Nur zum Frisör sollte ich vielleicht doch nochma gehen.

Im Anschluß hatte ich dann zusammen mit einer Frau in den 40ern jede Menge Spaß beim Bearbeiten der Filter. Wir haben uns beide nicht dumm angestellt und so war es uns möglich das Sheet mit den Anweisungen schnell zu bearbeiten. Danach haben wir dann noch viel mehr Spaß damit gehabt, Photoshops Filter auf’s übelste anzuwenden. Alles in allem ein echt netter Nachmittag! Die von mir „gebauten“ Bilder kann ich leider noch nicht zeigen, denn die CD-Laufwerke des Sony VAIO-Notebooks waren irgendwie gesperrt und das dann extra angeklemmte Diskettenlaufwerk hat XP nicht erkannt. Aber unsere Tutorin hat versprochen mir die Bilder zu mailen und dann gibts auch ganz bestimmt was zu sehen!

Konvertierung abgeschlossen!

Die letzten Tage habe ich damit verbracht, meine MP3-Sammlung in MP4, genauer in Apples AAC-Format zu konvertieren.

Davon habe ich mir ein wenig Speicherplatzersparnis erhofft. Nun bin ich, beziehungsweise das iBook fertig. Nachdem die Kiste auch mal zwei Nächte durchgebrummt ist und dabei bei voller Prozessorauslastung geschuftet hat, habe ich meine 2348 Titel von ca. 11,5 GB auf 8,3 GB zusammengeschrumpft. Ersparnis also: 3,2 GB. Das ist doch schon mal nicht schlecht. Ich hoffe ich hab beim Löschen der alten MP3-Files keinen Mist gebaut und zu viel weggeworfen. iTunes macht das leider nicht.

Nun bin ich mal gespannt, ob die Qualität der Musik gelitten hat. Normal hatte ich immer mindestens 160kbs bei den MP3-Dateien, nun sind es nur noch 128kbs in AAC. Nach all dem was ich bisher gelesen hab, sollte das keinen Unterschied machen, aber ich werd nachher mal selbst einen Test bei voller Lautstärke machen.