der tag und ich

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Automatische Kalender

iCal mit automatischem Kalender

Gestern wurde ich durch einen unserer Admins auf einen netten Service aufmerksam gemacht:
Bei Project24 kann man sich seinen eigenen Feiertagskalender zusammenstellen, sofern gewünscht auch mit Mondphasen und Sonnenauf- und Untergangszeit. Mit einem Klick auf „Abonnieren“ wird dieser dann automatisch in iCal eingefügt und zeigt dann für alle Zeiten alle Feiertage an. So wie oben abgebildet schaut das dann in meinem Firmen-iCal aus.

Wie geht das eigentlich mit den Gravataren?

Neben jedem Kommentar in diesem (und vielen anderen Blogs) wird ein kleines Bildchen angezeigt. In den meisten Fällen ist da ein Gesicht zu sehen, manchmal aber auch nur eine graue Silhuette.

Jenes Bild nennt sich „Gravatar“, war für „globally recognized avatar“ steht. Den Dienst gibt es schon eine ganze Weile, inzwischen wurde er von der Firma Automattic übernommen, die unter anderem auch hinter WordPress steht.

„Und wie geht das?“ mag sich nun der ein oder andere fragen. Ganz einfach:

Auf der Gravatar-Seite klickt man auf „Signup“ und gibt anschließend seine Email-Adresse ein. Dorthin bekommt man dann einen Link geschickt, der einen dann zu einer Seite führt auf der man den Dienst für sich konfigurieren kann.
Dazu muss man auf der einen Seite seine Email-Adresse(n) eingeben und dann natürlich ein passendes Bildchen hochladen und dieses den Adressen zuordnen. Anschließend muss der Gravatar freigeschaltet werden und er bekommt auch eine Jugendschutz-Freigabe verpasst. Gibt man dann in Blogs und anderen Seiten die Gravatare unterstützen seine Email-Adresse an, so wird das passende Bild dazu angezeigt.

Ich finde den Dienst wirklich prima weil er das oft doch recht anonyme Internet ein wenig personalisiert und man so dem ganzen ein wenig seine eigene Note verpassen kann. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn in Zukunft alle meine Leser neben ihren Kommentaren ein kleines persönliches Bild stehen hätten.

Wieder was erlebt…

  • Spontaneität führt oftmals zu den besten Partys.
  • Krefelder Jungbullen können ganz schön unentspannt sein – vor allem bei Veranstaltungsauflösungen.
  • Krefeld ist hässlich – der Bahnhof aber dafür um so schöner.
  • Es gibt auch anderswo Läden, die unserem Juz verdammt ähnlich sind.
  • Auch wenn man noch nicht geschlafen hat, geht morgens die Sonne auf.
  • Dicke Menschen können auch mitten in der Küche schnarchend schlafen, wenn sechs Leute drumrum sitzen.
  • Die Gipsy Kings regeln irgendwie immer noch.
  • Mittags um drei Uhr machen zwei von drei Läden, in die man eigentlich wollte, zu.
  • Verkäuferinnen vertrösten auch mal, mit Hinweis auf die 20%-Rabattaktion, auf die nächste Woche – Echt nett!
  • Aus: „Mal schnell Mittagessen…“ kann auch eine tagesfüllende Veranstaltung werden.
  • Die Rheinauen sehen tagsüber anders aus als in der Nacht.
  • Das Programm des Rheinkultur-Festivals ist besser als gedacht.

Und so wurde aus „Ich mach das Wochenende mal locker!“ doch wieder eine echt anstrengende Veranstaltung.

Killerfeature

Das absolute Killerfeature meiner neuen Bude steht nun endgültig fest: Der Balkon vor meinem Fenster! Auf unten stehendem Bild habe ich den mal zur besseren Übersicht mit einem „A“ markiert.


Kölnstraße 135, 53111 Bonn – © Google Maps

Es ist einfach unglaublich, was man da alles so während einer Zigarettenpause alles erleben und bestaunen darf. Es macht eine Menge Spaß, dort zu sitzen, sich das Treiben auf der Kölnstraße anzuschauen und ich habe das Gefühl, noch das ein oder andere beitragswürdige Erlebnis zu haben.

So wurde ich dieser Tage schon Zeuge einer missglückten Taxifahrt, als der Taxifahrer einfach losfuhr während $weiblicherFahrgast noch daran arbeitete den Kofferraum auf zu bekommen. Schadenfreude ist manchmal doch die schönste Freude.
Ein wenig schwer fällt es mir noch zu unterscheiden, ob die vorbeigehenden Menschen betrunken vor sich hinbrabbeln oder ob da nicht doch ein Bluetooth-Headset im Spiel ist.

Am Ende sind dann noch all die anderen Kleinigkeiten, die einem so auffallen: Nachbarn die von einem Absatz in die völlig überfüllte Papiertonne springen um ihr Altpapier noch reinzubekommen und vieles mehr. Man darf gespannt sein was noch alles so passiert, ich freue mich auf den weiteren Verlauf des Sommers.

Televisionslos glücklich

Von manchen Dingen ist man gar nicht so abhängig wie man eigentlich denkt: Seit Anfang Februar wohne ich nun in Bonn und seit dem habe ich nicht viel fern gesehen. Während ich im Moment mangels Fernseher oder DVB-T-Stick nicht mal die Möglichkeit hätte, hatte ich in meiner letzten WG sogar einen Fernseher zur Verfügung – diesen habe ich allerdings nicht ein Mal eingeschaltet.
Zur allgemeinen Information kann man das Internet prima heranziehen und dort die einschlägigen Nachrichtenseiten absurfen. So bleibt dem TV dann eigentlich nur noch die Aufgabe des „Alleinunterhalters“.

Wirklich was verpasst habe ich allerdings in der letzten Zeit nicht und vermisst habe ich „die Kiste“ auch nicht. An den Wochenenden in der alten Heimat habe ich schon hin und wieder einen Blick ins TV geworfen, dabei war das Programm allerdings nicht sonderlich überzeugend. Anscheinend habe ich mich vorher die meiste Zeit doch nur berieseln lassen, was mir in keinster Weise fehlt.
Statt dessen habe ich die Zeit genutzt, um das ein oder andere Buch zu lesen und so vermutlich wesentlich effektiver ausgespannt.

Natürlich habe ich mich dem Medium Fernsehen nicht völlig abgewandt. Vor allem die neuesten Folgen meiner aktuellen Lieblingsserie „Lost“ habe ich mir fleißig aus den USA importiert und den ein oder anderen Film habe ich mir auch angeschaut. Da es inzwischen nicht nur eine Internetseite gibt auf der man sich allerneuste Filme im Youtube-Stil anschauen kann, werde ich das sicherlich auch noch öfter machen.

Ich glaube, am Ende liegt die Lösung darin „gezielt“ fern zu sehen und sich vorher gut über das Programm zu informieren. Oft habe ich erst nach der Ausstrahlung einer interessanten Sendung von ihr erfahren, was mich hin und wieder echt geärgert hat.

Robert Finn – Tribut

In der vergangenen Woche habe ich das Buch mit dem Titel „Tribut“ von Robert Finn gelesen. Vorweg: Ein sehr lesenswertes Buch. In der Geschichte geht es um einen britischen Versicherungs-Detektiv, der zusammen mit einer amerikanischen Wissenschaftlerin einem einem jahrhundertealten Geheimnis auf die Spur kommt. Natürlich ist das nicht ganz ungefährlich und so wird es schon bald sehr spannend.

Es fiel mir während des Lesens oft schwer, die Lektüre aus der Hand zu legen, was auch daran liegen mag, dass es sehr flüssig geschrieben ist.
Das übliche Happy-End darf natürlich auch nicht fehlen, nur am Ende hätte ich mir dann noch ein wenig mehr Aufklärung rund um die Geschichte und Herkunft der „Adepten“ gewünscht. Während die Handlung zu Beginn noch recht bodenständig ist, driftet sie später nämlich ein wenig ins Übernatürliche/Mystische ab. Gerade Freunden der Romane von Dan Brown wird das gut gefallen.

Umgezogen

Wie angekündigt bin ich am vergangenen Wochenende umgezogen. Vorweg: Alles in allem hat das wirklich prima geklappt, vor allem auch dank der tatkräftigen Hilfe von Eva, Stephen und Nina. Meine Planung ist soweit auch gut aufgegangen: Ein wenig Farbe war noch an die Wand zu bringen und ansonsten musste ich „nur“ meine sieben Sachen noch in die Bude tragen und die Möbel aufbauen. Merkwürdigerweise besitze ich tatsächlich weniger Dinge, als ich gedacht hätte, was die Sache natürlich nur vereinfacht hat.

Nun steht soweit alles in der Bude, ein paar Kleinigkeiten fehlen aber doch noch:

  • Bilder müssen an die Wand
  • eine Couch muss in die Bude
  • ein Tisch will gebaut werden
  • der nervige Verschlag muss abgedeckt werden
  • meine Klamotten müssen aus dem Rucksack in die Schränke
  • der Balkon will aufgeräumt und gereinigt werden
  • die WG-Verkabelung will optimiert sein
  • die Fenster und deren Rahmen müssen sauber gemacht werden
  • ordentliche Vorhänge wollen gekauft und aufgehängt werden

Bei Ikea haben wir uns am Freitag tatsächlich länger aufgehalten. Mit gleich zwei Frauen durch den Laden zu spazieren kann ein wenig anstrengend sein. Meine unglaubliche Entschlussfreudigkeit hat aber vermutlich auch ein wenig dazu beigetragen, dass es etwas länger wurde. Wundert sich jemand, dass es am Ende doch wieder anders kam, als ich es geplant hatte?

Die oben genannten „Kleinigkeiten“ werde ich in den nächsten 14 Tagen auch noch beseitigen – und dann wird einfach mal gewohnt. In der Kölnstraße gefällt es mir recht gut, zumal ich sowohl Aldi als auch einen Dönerladen direkt gegenüber habe. Verhungern werde ich also schon mal auf keinen Fall.

Umziehen will gelernt sein

Dieser Tage plane ich meinen Umzug. So langsam geht mir (und vermutlich auch meinen Mitmenschen) das Thema ein wenig auf die Nerven. Da wollen Anstrich, Einrichtung, Transport und Aufbau und alles mögliche organisiert werden. Wahrscheinlich mache ich mir da wieder zu viele Gedanken…

Wohnungsübergabe und ähnliches habe ich zum Glück schon hinter mir und heute Abend kann ich dann wohl auch meinen Schlüssel in Empfang nehmen. Außerdem habe ich meine Überlegungen zum Thema „Farbe“ bereits abgeschlossen. Folgendes ist jedenfalls mal mein Plan:

  • Heute Abend klebe ich meine neuen Zimmer ab
  • Morgen Abend wird Farbe gekauft
  • Übermorgen wird die Bude gestrichen
  • Mittwoch fahre ich in die alte Heimat
  • Donnerstag wird dort gepackt
  • Freitag geht es, gemeinsam mit der roten Gewalt, wieder nach Bonn, fertig streichen und so

Klar werden muss ich mir bis dahin noch über folgende Punkte:

  • Kann man auf Holz tapezieren?
  • Was nehme ich eigentlich alles mit?
  • Was muss ich noch kaufen?
  • Wie soll mein abgefahrener selbst gebauter Schreibtisch aussehen?
  • Wie viel Farbe brauche ich?
  • Was brauche ich sonst noch zum Anstreichen?

Wo ich all das gerade aufschreibe, fallen mir die Worte eines alten Gelehrten ein. Dieser sagte einmal:

Kähn Stress!

… und daran halte ich mich nun mal, man darf gespannt sein.

Aktualisierung: Ein paar Punkte haben sich zum Glück inzwischen schon erledigt.
Aktualisierung: Dank tatkräftiger Hilfe habe ich es gestern Mittag tatsächlich geschafft, etwa 120qm Wandfläche mit frischem Weiß zu versorgen.
Aktualisierung: Eingezogen!

Ein Stück Heimat

Das findet sich auch hin und wieder in Bonn. Als ich vorhin auf dem Weg zum Baumarkt war, kam ich an der Hunsrückstraße vorbei. Sicherlich nicht gerade die Ecke in der ich wohnen möchte, aber dennoch ein Foto wert. Ein wenig Heimat ist doch was Schönes!

Hunsrückstraße

Städte-Stock

Von Thomas wurde ich mit einem Stock beworfen, der mich tatsächlich interessiert hat. Zwar bin ich kein großer Fan von Städten und schaue mir lieber die Landschaft und kleinere Ortschaften außen rum an. Das kommt vielleicht auch davon, dass ich in meiner Freizeit meistens mit den Pfadfindern unterwegs bin und mich da selten in Städten aufhalte.

Kulturpalast Warschau

In welchen Städten bist du schon gewesen?
Hamburg, München, Bonn, Idar-Oberstein, Trier, Kassel, Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankfurt am Main, Wiesbaden, Wolfsburg, Cottbus, Koblenz, Mainz, Essen, Worms, St. Goar, Barcelona, Ljubljana, Wien, Riga, Warschau, Santiago de Chile, Concepción, Bratislava, Paris

Außerdem war ich schon in vielen weiteren deutschen und internationalen Städten, die mir alle nicht einfallen. Durch viele bin ich auch einfach mal durchgekommen und hab mich nicht länger aufgehalten.

Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?
Ich mag Hamburg. Ansonsten bin ich ein großer Fan all der Städte im Ostblock, sofern sie ihren sozialistischen Charme ein wenig erhalten haben: Prachtbauten und Betonblocks sind cool. Riga und Warschau fand ich deshalb prima.

Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?
Nicht so schön fand ich Paris. Die Innenstadt mag ja ganz nett sein, aber wenn man so durch die Vorstädte kommt, überkommt einen auch ein wenig das große Grauen. Die sind anderswo zwar auch nicht schöner, bilden aber nicht so einen krassen Widerspruch.

Welches ist dein Reisemittel um die Städte zu erreichen?
Ich reise tatsächlich am liebsten mit der Bahn. Entspannter geht es eigentlich nicht, wenn man sich vorher eine gescheite Verbindung heraussucht und die üblichen Verspätungen berücksichtigt. Mit dem iPod auf den Ohren aus dem Fenster schauen und die Landschaft schauen oder ein Buch lesen unterwegs – so macht Reisen Spaß! Eine echte Alternative ist der Kleinbus. Das ist auch immer eine feine Sause.
Auf der anderen Seite ist es natürlich auch immer wieder super, wenn man nach einem anstrengenden Fahrtentag in eine Stadt hineinspaziert.

Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?
Berlin, London, Moskau stehen ganz oben auf meiner Liste und zumindest erstere ist dieses Jahr auch noch fest eingeplant.