der tag und ich

Menü

Ein letztes Mal: Klausur (hoffentlich)

Gestern habe ich die hoffentlich letzte Klausur meines Studiums geschrieben. Grund genug, sich mal ein wenig mit den Klausuren aus den letzten 11 Semestern zu beschäftigen.

Grundsätzlich gilt zu sagen: Die Klausuren meines Studiums waren alle zu schaffen, wenn man vorher ordentlich gelernt hatte und die Vorlesungen besucht hat. Ausnahmen bestätigen die Regel: Zumindest eine Klausur schließe ich davon aus, wer hier am Campus mal im Fachbereich UP/UT studiert hat, weiß von was ich rede… Sicherlich war der ein oder andere Brocken dabei, aber oben erwähnte Maßnahmen ermöglichten dennoch das Bestehen. Als „Unfair“ würde ich meine Professoren sicherlich nicht bezeichnen.

Zufall ist aber ein gutes Stichwort: Bei einigen Klausuren bin ich mir heute gar nicht mehr so sicher, wie ich sie bestanden hab. Eines meiner Hauptprobleme war nämlich immer das gezielte Lernen von Inhalten. Während mir das Wissen zu meiner Arbeit doch immer recht leicht in den Kopf gegangen ist, war es speziell für Klausuren hin und wieder ein echter Krampf. Gevatter Zufall und Mutter Glück haben mir bestimmt mehr als einmal geholfen. Ich freue mich deshalb sehr, dass ich mein zukünftiges Lernen auf praxisbezogene Arbeit beziehen wird.

„Angst“ vor Klausuren oder mündlichen Prüfungen hatte ich nie richtig. Dennoch haben mich gerade die Tage vor Prüfungen immer stark mitgenommen und mich hin und wieder glaub ich auch recht ungemütlich werden lassen. Nervös kann man mich auf jeden Fall schnell machen und damit habe ich mir sicherlich auch die ein oder andere Note verbaut. Mit meiner gestrigen Klausur in Telematik ist dieses Thema nun hoffentlich gegessen.

Sehr geehrter Herr Schneyra

… stand gestern in der Anrede einer (eigentlich geschäftlichen) Mail an mich. Und wenn ich das nächste Mal wegen dem Künstlernamen im Personalausweis frag, dann krieg ich den auch!

Ein letztes Mal: Vorlesung

Heute war die letzte Vorlesung meines Studiums. Ein guter Zeitpunkt, um die vergangenen 11 Semester ein wenig Revue passieren zu lassen.

Zum Wintersemester 2002 auf 2003 habe ich mein Studium am Umwelt-Campus begonnen. Angewandte Informatik auf Diplom war und ist mein Studiengang. Ich erinnere mich noch recht gut daran, wie ich die ersten Wochen ziemlich planlos über den Campus gelaufen bin. Heute amüsiert mich der Anblick der „Erstis“ zugegebenermaßen.
„Irgendwas mit Computern“ wollte ich damals machen und ich glaube vor allem meine Faulheit und die Nähe zur Heimat und den Freunden zu Hause hat mich damals zu der Entscheidung gebracht, am Campus zu studieren.

Die meisten Leute kannte ich nicht, einzig der olle Mülla war mir aus meiner Schulzeit erhalten geblieben – zumindest in meinem Studiengang. Aber wie es so geht: Schnell lernt man neue Menschen kennen, mit denen man gemeinsam in Vorlesungen geht und versucht sein Studium zu meistern. Die meisten von ihnen haben ihr Studium schon hinter sich, mit einigen habe ich auch noch regen Kontakt. Einer der Herren wird mir auch in Zukunft als Arbeitskollege erhalten bleiben, worüber ich mich sehr freue.

Vorlesungen: Mehr als ein notwendiges Übel? Zeitweise war meine Motivation zum Besuch der Lehrveranstaltungen recht gering. In meinem dritten Semester zum Beispiel habe ich sicherlich mehr Zeit bei Kaffee und Zigaretten im Glasbau verbracht, als ich in Vorlesungen gegangen bin. Das Resultat war unabwendbar: Die Scheine aus dieser Phase habe ich zum Teil erst später gemacht. Oft war der Stoff für mich „nicht interessant genug“. Sicherlich sind die Inhalte für einen Informatiker allesamt wichtig, doch das irgendwann einmal ein Programmierer aus mir wird, war damals schon sehr fern von jeglicher Realität.
Die erste Veranstaltungsreihe, für die ich mich wirklich interessierte, nannte sich dann irgendwann „SWEMMK“ – Softwareentwicklung und Mensch-Maschine-Kommunikation. Vor allem der zweite Teil war etwas für mich: Schon damals habe ich eine Menge Zeit damit verbracht, an meiner „Homepage“ [sic!] zu arbeiten und Themen wie Benutzerfreundlichkeit und so weiter passten da gut dazu.
Vor allem die Mathe-Veranstaltungen haben mich eine Menge Mühe gekostet. Schon in der Schule war ich hier keine besondere Leuchte. Das Lernen des Stoffs in diesem Fächern hat mich viel Mühe gekostet und das Bestehen der Klausuren war mehr als einmal knapp.

Im Hauptstudium wurde es dann ein wenig besser: Das Verhältnis zwischen Professoren und Studenten wurde noch ein wenig angenehmer, die Arbeitsgruppen kleiner, der Stoff wieder etwas interessanter und so machte es auch für einige Semester wieder mehr Spaß zu studieren. Leider hat dieser Effekt gegen Ende des Studiums doch wieder ein wenig abgeflaut.

Nun ist es noch eine Woche bis zu meiner letzten Klausur und es hat sich in den vergangenen 11 Semestern eine Sache nicht geändert. Trotz unzähliger Klausuren ist meine Lernmotivation wieder einmal erschreckend gering. Zwar komme ich voran, doch eigentlich sollte ich das inzwischen besser drauf haben. Die kommenden sechs Tage heißt es für mich: Auf den Arsch setzen und lernen! Aus Erfahrung weiß ich, dass mit dem Kapieren des Stoffes auch der Spaß am Lernen kommt. Bis dahin vergehen sicherlich aber noch ein paar Stunden.

Wie schon erwähnt werde ich dann zum 1. Februar meine Stelle bei meinem neuen Arbeitgeber antreten. „Webentwickler“ ist dann aus mir geworden und wenn ich in einem guten halben Jahr meine Diplomarbeit hinter mir habe, auch ein „Diplom-Informatiker (FH)“. Ich freue mich sehr auf meine neue Arbeit. Mein Aufgabenbereich umfasst das Feld welches ich beherrsche und vor allem gerne beackere. Unterfordert werde ich sicherlich auch nicht sein – prima!
Auch ist es sicherlich gut für mich mit meinem Umzug nach Bonn einen weiteren Schritt in Richtung Selbstständigkeit zu machen und somit auch aus dem (mich in den letzten Jahren immer stärker anödenden) Idar-Oberstein herauszukommen.

An Berichten über alles was geschieht wird es sicherlich nicht mangeln. Man darf gespannt sein!

Lang ist’s her…

Heute beim Bildersuchen gefunden: Ein Bild von der Bundesfahrt 2000, die uns seinerzeit nach Polen führte. Auf dem Bild sieht man neben dem Herrn Mechaniker (rechts) und mir (links) auch noch den Genge in der Mitte durchgucken. Wenn ich mich nicht recht täusche, war das auf der ehemaligen Bahnstrecke zur Wolfsschanze. Dort hatten wir eine recht unheimliche Nacht hinter uns gebracht…

Polen Bahnstrecke Bundesfahrt

Reise-Notiz

Merke: Immer nur mit so viel Gepäck reisen, wie man selbst bequem tragen kann. Alles andere macht nur Stress, wenn man dann doch mal in den Schienenersatzverkehr gerät.

Grundkurs

Grade am Telefon: $TypDerGrundkursRRChef ist. Ob ich denn nicht an Ostern nach Immenhausen kommen möchte. Lust? Hab ich! Zeit? Leider keine. Ich hab mich für nächstes Jahr vormerken lassen.

Altes Eisen?

TCP und UDP - Since 1981

$Professor: „TCP und UDP sind schon richtig alte Protokolle, die Spezifikationen stammen aus dem September 1981…“

Entschuldigung? Ich kenne noch was, dass aus dem September 1981 stammt – und ich gehöre bestimmt noch nicht zum alten Eisen! Frechheit!

Rekorde

Schon seit gut einer Woche Zeit mein Statistiktool täglich teilweise weit über 200 Besucher an. Wo kommt ihr denn alle her?

Erlebnisse

Donnerstag und Freitag war ich in Bonn. Da kann man einiges erleben! Vielen Dank an dieser Stelle an den Olli, bei dem ich übernachten konnte und der mich auch einen Tag lang auf meiner Wohnungssuche begleitet hat. Wie üblich, wenn viel passiert ist, gibt es die Highlights hier gelistet:

  • Die Deutsche Bahn AG hat ein Reinigungsproblem, ich hab noch selten so versiffte Züge erlebt. Streikt da wieder wer?
  • In Bonn ist echt alles direkt um die Ecke, keine Strecke ist länger als 20 Minuten – zumindest mit dem Fahrrad.
  • Fahrradfahren ist anstrengend – vor allem wenn man seine Handschuhe nicht anhat und es etwa 1°C hat.
  • $Vormitterin1 ist der Meinung, dass man sich auf jeden Fall dran gewöhnt, dass der Wasserschlauch der Waschmaschine quer durch den Türrahmen geht.
  • Ich hab einen intelligenten, kompetenten und netten Hiphopper getroffen.
  • Es gibt noch kommunenhaftere Kommunen als die einer mir anverwandten Person…
  • Die Welt ist klein: Einer meiner Cousins ist ein Arbeitskollege von Ollis Vater.
  • Wenn $zukünftigeVielleichtMitbewohnerin berufstätig ist, muss man auch mal früher aufstehen und um urz nach 8 Uhr eine Wohnung besichtigen.
  • Auch alte, villenähnliche Gebäude die „fast frisch renoviert“ sind, können ein wenig heruntergekommen sein – oder auch ein mehr…
  • $Vermieterin denkt, dass es Internet im Hausflur gibt. Klar, dort steht ja auch ein ausgeschlachteter Computer!
  • Frisch renoviert…“ (#2) kann auch vor etwa vier Jahren gewesen sein, die Jahreszahl ist $Vermieterin glaub ich nur rausgerutscht.
  • Kinder können auch schon markengeschädigt und konsumgeil sein: $nervendesKindimZug hatte eine Spiderman-Mütze, einen „Die wilden Kerle“-Rucksack und „Urmel aus dem Eis“-Camouflage-Moonboots an. Und eine Piepsstimme. Danke!

Insgesamt habe ich mir in den zwei Tagen 7 Wohnungen angeschaut. Teils zur Zwischenmiete, teils fest. Wirklich gefallen haben mir leider nur drei Stück davon, wovon leider auch wieder zwei nur zur Zwischenmiete wären. Schade.

Wohnungssuche mit Google Maps

Morgen spreche ich in einigen WGs vor – man darf mir Glück wünschen! Da ich nur zwei Tage in Bonn bin, musste ich mir schon ein wenig den Plan machen, wo ich überall hin muss. Zu Hilfe gekommen ist mir dabei Google Maps. Hier kann man nämlich mit einem Klick auf „Meine Karten“ (sofern man eingeloggt ist) eine Karte mit Fähnchen und Anmerkungen bestücken.

Meine Google-Map

Die entsprechenden Karten lassen sich dann entweder für jedermann öffentlich, oder (so wie ich das in diesem Fall gehandhabt habe) nur für sich selbst anzeigen. Vorraussetzung für den Dienst ist nur ein Google-Account, der sich nicht nur wegen dieser einen Spielerei lohnt.