der tag und ich

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Eine Landkarte für den Landesverband

Schon vor längerem hatte mich der Kai mal auf eine Google-Maps-Extension für Typo3 hingewiesen und gerade habe ich mich mal hingesetzt und ein wenig experimentiert. Wirklich schwierig war das nicht, die Extension LumoNet Google Maps war schnell installiert und in eine Seite eingebaut. Lediglich das Einbauen des Google Maps API-Schlüssels war dank der tollen Anleitung

Use the Constant Editor to set the new API key.

nicht auf Anhieb zu schaffen. Nun weiß ich aber, dass man in den Template-Constants folgende Variable einfügen muss, damit auch alles klappt.

plugin.tx_lumogooglemaps_pi1.google_api_key = GOOGLE_API_KEY

Die Adressen zu den Markern auf der Karte nimmt das Plugin übrigens direkt aus tt_address, mit dem ich auch die Adressdaten des Landesverbandes verwalte und so wurden direkt alle Stämme angezeigt.
Leider blendet die Extension unterhalb der Karte noch einmal eine Liste mit allen Markern ein. Da sollte ich mal noch schauen, dass ich die wegbekomme.

Insgesamt eine schöne Sache, die man nun auf der Landesverbands-Webseite bestaunen kann.

Aktualisierung: Ein wenig Gefrickel in der Datei template_css.html brachte den gewünschten Erfolg. Die Liste ist nun durch ein Drop-Down-Menü ersetzt.

Stammes-/Stufenführertreffen

Das vergangene Wochenende hab ich auf dem SST in Neuwied am Rhein verbracht. Dank meiner neuen Heimstädte war die Anreise vergleichsweise kurz, vor allem da mich netterweise der Georg aus Köln mitgenommen hat. Im Vorfeld war ich mir eine Weile ja nicht so sicher, was ich denn genau auf dem Treffen sollte. Ich bin schließlich weder Stammes- noch Stufenführer. Gelandet bin ich dann am Ende im Pfadfinderarbeitskreis. Die Dame und der Herr LB haben in gewohnter Kompetenz dann auch den Laden geschmissen und ein tolles Sippenführertreffen geplant, auf das sogar ich Lust habe.

Am Samstagabend gab es reichlich zu Essen, das von den Neuwieder Piraten wirklich professionell aufgetischt wurde. Der Jan findet Fisch anscheinend nicht so dolle, ich muss nur darüber meckern, dass der noch mit Gräten war. Faulheit siegt! Den Rest des Abends verbrachten wir in einem frisch renovierten Gewölbekeller der Piraten, der zwar ein wenig zugig ist, aber dennoch eine tolle Atmosphäre hat.

Am Sonntag habe ich mich dann noch für die kommenden beiden Großveranstaltungen verpflichten lassen. Sowohl am Landespfingstlager, als auch dem Bundeslager 2009 werde ich wieder Teil des Café-Teams sein. Da fast alle aus dem Team des letzten Jahres wieder zugesagt haben, kann ich mich darauf nun schon freuen.

Etwas nervig war, dass ich am Ende dann noch mit dem Vorstand reflektieren musste – nicht der Reflexion wegen, sondern eher weil meine Müdigkeit mich immer mehr in den Griff bekam und ich eigentlich nur noch schlafen wollte.

Unspektakulär planlos…

… anders kann man den heutigen Tag an sich nicht beschreiben.

Meinen frühen Feierabend hab ich genutzt, um mal ein wenig durch die Fußgängerzone zu stromern. Da natürlich nach drei Tagen noch kein Gehalt auf dem Konto liegt, verkneife ich mir das Power-Shopping aber noch ein wenig.
Im Kaufhof gibt es Macs zu besichtigen. Das ist prima, aber Kunde werde ich da sicherlich nicht. Während ein Mann mittleren Alters relativ inkompetent „beraten“ wurde, hat man mich die ganze Zeit links liegen lassen. Ich scheine also nicht die übliche Zielgruppe zu sein, zumindest optisch.

Nach einem kleinen Mittagsschlaf, der wirklich notwendig war, habe ich mich dann noch auf die Suche nach dem lokalen Rewe-Markt gemacht. Gefunden hab ich auch einen, aber es war definitiv nicht der, den $Mitbewohnerin gemeint hat. Ich bin nämlich wesentlich länger als 5 Minuten hingelaufen. Einkaufen an sich ist auch nicht so dolle, wenn man so wie ich recht planlos ohne Tasche einfach mal losgerannt ist und natürlich auch den Einkaufszettel vergessen hat. Da werde ich auf jeden Fall nächstes Mal geplanter rangehen.

Außerdem habe ich dann unter Beweis gestellt, dass ich kochen kann. Zumindest so ein wenig. Geschmeckt hat es auf jeden Fall und für morgen Mittag ist auch noch was zum Aufwärmen da. Das kann ich noch besser.

Lesestoff abgestaubt

Da ich in einer Nichtraucher-Wohnung wohne, muss ich zum Rauchen runter. Das ist gar nicht so schlimm wie es sich anhört, es hat für mich sogar einen großen Vorteil: Ich rauche gar nicht mehr so viel.

Gerade hab ich aber dann mal eine Rauchpause einlegen müssen, vor allem um mich durch die frische Luft wieder wach zu bekommen. Heute Abend werd ich mal noch eine Stunde früher ins Bett!
Auf jeden Fall ist mir dann eben neben dem Haus ein großer Container aufgefallen. Natürlich musste ich meiner Neugier nachgeben und einen Blick hineinwerfen. Gefunden habe ich dabei etwa 1000 Ausgaben des „Mitteldeutschen Jahrbuches“ der Gesellschaft für Dingsbums (ich hab es vergessen) und diverse Bücher für Jugendliche. Da habe ich dann einen genaueren Blick drauf geworfen und nach fünf Minuten hatte ich sechs Bücher von Enid Blyton und drei Bücher aus der Serie „Kennwort: Krimi Klub“ in den Händen. In meiner Jugend war ich ein großer Fan der Bücher von Frau Blyton und nun hab ich die Tage auch wieder etwas zu lesen.

Neben diesen Büchern habe ich dann auch noch zwei echte Klassiker gefunden: „Die Abenteuer von Tom Sawyer“, aus der Feder von Mark Twain und „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson. Letzteres habe ich doch grade letztens noch empfohlen bekommen.

Die Bücher sind alle in richtig gutem Zustand, nur die Einbände sind ein wenig nass geworden. Trockengerieben sind sie schon, an der Heizung entsorge ich nun die Rest-Nässe.

Schöne Dock-Separator

Es gibt schon eine Menge Möglichkeiten, das Dock unter Mac OSX anzupassen und die Icons dort (vor allem der Übersicht halber) zu trennen. Im Normalfall nimmt man dazu „Dummy-Programme“, die nichts machen und nur das passende Icon mitbringen.

Diego Zamboni hat noch eine andere Möglichkeit gefunden, die ich heute ergoogelt habe. Dazu führt man im Terminal folgenden Befehl aus:

defaults write com.apple.dock persistent-apps -array-add '{ "tile-type" = "spacer-tile"; }'

Das macht man so oft, wie man einen Zwischenraum braucht. Anschließend startet man das Dock neu, wozu wir folgenden Befehl nehmen:

killall Dock

Das Dock startet neu und an seinem rechten Ende findet man nun eine leere Fläche. Die leeren Elemente kann man nun an die passende Stelle ziehen. Bei mir schaut das dann so aus, wie in unterem Bild gezeigt.

Mein Dock

Thomas A. Ruhk – Strohbär

Geradezu in mich hineingesaugt habe ich den Inhalt des Buches Strohbär von Thomas A. Ruhk.

Ein schreckliches Verbrechen wird 30 Jahre später erbarmungslos gerächt…
Der anonyme Anrufer spricht „von einem Stück Gerechtigkeit“, dass die Polizisten in der leer stehenden Schmiede erwarte. Der furchtbare Anblick der nackten männlichen Leiche inmitten eines Strohkreises schockiert selbst die abgebrühtesten Kollegen, denn die sorgfältige Herrichtung des Tatorts deutet auf einen Ritual-Mord hin.
Kriminalhauptkommissar Finn Steinmann leitet die SOKO, die sich kurze Zeit später mit weiteren immer grauenvolleren Strohkreis-Tatorten auseinandersetzen muss, denn der Täter führt seinen Rachefeldzug kontinuierlich fort…

Sehr interessant war für mich vor allem, dass das Buch in Idar-Oberstein und Umgebung spielt, woher auch der Autor stammt. Schön beschreibt er meine Heimatstadt und deren Eigenheiten. So darf auch der obligatorische Spießbraten nicht fehlen, auch wenn dieser „gegrillt“ wird – „brutzeln“ gibt es im Hochdeutschen anscheinend nicht.
Vor dem inneren Auge spielt sich ein richtiger Film ab, wenn der Kommissar erst „in dem Kreisel hinter dem Hochhaus“ die erste Ausfahrt nimmt, die Lay hochfährt und an deren höchster Stelle rechts abbiegt. Für einen kleinen Moment hoffte ich, dass man in unserem Pfadfinderheim vielleicht eine Leiche versteckt hat.

Übrigens: Auch wenn der Krimi nicht in Idar-Oberstein spielen würde, wäre er verdammt spannend. Am Ende nimmt er noch eine kleine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte und es hat mir keine Mühe gemacht, das Buch in einem Tag zu lesen.

Einzig eine Sache macht mir ein paar Gedanken: Warum wusste ich bevor ich das Buch gelesen hab nicht, was ein Strohbär ist?

Hier bin ich jetzt also…

Dies ist nun der erste Eintrag, den ich aus meiner „neuen Heimat“ schreibe. Mein persönlicher Rosenmontagszug hat mich heute, bepackt mit allerlei Taschen und Rucksäcken, hierher gebracht. Eben diese Taschen habe ich nun auch ausgeräumt, mein erster Arbeitstag kann kommen!

Viel zu berichten gibt es eigentlich nicht. Die Anreise hat reibungslos geklappt und ich scheine auch nichts vergessen zu haben. Nur das USB-Kabel meines Hubs liegt noch in Oberstein, aber das lässt sich verschmerzen.
Was mich morgen an meiner neuen Arbeitsstelle erwartet weiß ich noch nicht so genau – aber das lasse ich nun auch ganz entspannt auf mich zukommen. Vorher gilt es noch, mich um ein passendes Ticket für Busse und Bahnen zu kümmern.

Wirklich prima finde ich, wie langsam der Stress der letzten Wochen von mir abfällt und ich grade echt überlegen musste, was ich denn nun machen soll. Sicherlich habe ich noch einiges vor und gerade in Bezug auf meine kommende Diplomarbeit steht auch noch einige Arbeit an – aber ich bin guter Dinge, dass es in Zukunft ein wenig entspannter zugeht.

Flashmob!

Auf der Rückfahrt von einer Party waren meine Mitstreiter und ich mal von einem kleinen punkigen Mädel angesprochen worden, dass einen Flashmob organisieren wollte. Total kreativ war auch ihre Idee:

„Wir kaufen den MacDonalds leer!“

Gerade ein paar Tage vorher war im Fernsehen ein Bericht über eine solche Aktion in Berlin gelaufen, bei der sich mehrere hundert Menschen beteiligt haben. Das war für den Anfang ganz spaßig, es hat sich dann aber irgendwie auch ewig lange hingezogen. Kein Spaß!

Beim Alo bin ich dann gerade über eine etwas kreativere und witzigere Idee gestolpert, bei der ich mich sicherlich auch beteiligt hätte: Knapp über 200 Leute „frieren“ für fünf Minuten ein – und zwar mitten in der Grand Central Station.

Aber seht selbst:

Helau? Alaaf?

Ich bin kein großartiger Fan von Fasching, Fastnacht, Fasent und Karneval.

Das mag zum einen daran liegen, dass ich mich nicht sonderlich gern verkleide, mir aber dennoch recht doof vorkomme, wenn ich dann unter all den Narren in meiner Zivilbekleidung rumrenne. Natürlich könnte ich auch einfach zu Hause bleiben, aber dann könnte man ja was verpassen. Anpassungsfähig wie ich bin, ordne ich mich dann doch ein wenig unter.

Donnerstag Abend habe ich mich breitschlagen lassen, eine Faschingsveranstaltung zu besuchen. Eine orangene Warnweste hatte ich mir schnell umgebunden und dank der Zimmermannshose (die ich aber eh schon den ganzen Tag anhatte) war ich damit ein prima Bauarbeiter… oder was auch immer. Eigentlich war es mir egal, Hauptsache ich falle in der Menge nicht auf. Und wann tut man das schon mal nicht, wenn man eine Warnweste an hat?

Ich wäre für meinen Teil mal sehr froh, wenn sich die Leute mal was Neues einfallen lassen würden. „Ich verkleide mich als Frau“ oder auch all die Berufsverkleidungen von Krankenschwester über Piloten bis zum Polizisten (gerne mit dem Zusatz „sexy“ aufgepeppt, im Normalfall bei Frauen) waren schon vor 10 Jahren irgendwie ausgelutscht. Engel und Teufel kann ich auch keine mehr sehen.
Schon ein wenig witzig finde ich es dann zu fortgeschrittener Stunde. Schade, dass die Meisten es dank ihres Zustandes wohl nie mitbekommen werden. Denn völlig besoffene Menschen in, durch den Alkoholkonsum und das dauernde rempeln in der Halle, völlig heruntergekommenen Kostümen sind einfach lächerlich. Mehr als einmal musste ich grinsen, als einer der zahlreichen Engel an mir vorbeiwankte und ich froh war das er noch irgendwie auf zwei Beinen gehen konnte. An fliegen war da schon lange nicht mehr zu denken.

Ebenso wurde mir auf der Veranstaltung wieder einmal bewusst, was mich wirklich stört: All die zwanghaft gut gelaunten Menschen! Mehr als einen Kandidaten habe ich gesehen, von dem ich weiß das er den Rest des Jahres wieder durchgehend nicht so die Partygranate sein wird. Aber weil Fastnacht ist, muss man dann mal gut aufdrehen?
Viel schöner wäre es doch, wenn alle einfach das ganze Jahr gut gelaunt und fröhlich durch den Tag gehen würden und nicht einen Startschuss in Form des dicken Donnerstags bräuchten. Das würde uns allen ein klein wenig Stress sparen.

Und nächstes Jahr, da fahre ich in Urlaub!

Im Auftrag ihrer Majestät

Meine letzte Lektüre habe ich durch Zufall im Schrank gefunden und kommt, wie ich inzwischen herausgefunden habe, aus dem Nachlass meiner im letzten Jahr verstorbenen Großtante. Es stammt aus der Feder von Ian Fleming und beinhaltet, wie könnte es anders sein, drei Geschichten rund um die Abenteuer des Geheimagenten James Bond.

Die Originalfassungen der inzwischen verfilmten Geschichten sind nicht sonderlich lang: Etwa 150 Seiten umfasst eine. So passen in mein Buch gleich drei davon hinein: „Casino Royale“, „Leben und sterben lassen“ und „Diamantenfieber“. Dies waren die drei ersten Romane, die sich mit den Erlebnissen von 007 beschäftigten.

Auffällig ist, dass sich die Geschichten doch ein wenig von den Filmen unterscheiden und auch der Hauptcharakter ein wenig anders dargestellt wird
All die vielen Gadgets, die James Bond in seinen Filmen schon verbraten hat, sucht man vergeblich. Auch die tollen und immer abwechselnden Autos wird man (zumindest in den drei ersten Romanen) nicht finden: In „Casino Royale“ und „Leben und sterben lassen“ fährt James Bond das selbe Auto – zwar schrottet er es in der Mitte des zweiten Romans, doch es wird vermerkt wie es zur Werkstatt gebracht wird.
Der Agent selbst kommt in den Büchern ein wenig menschlicher rüber: Oft wird beschrieben, wie er sich Gedanken um seine persönliche Zukunft macht – in der natürlich das aktuelle „Bond Girl“ eine entsprechende Rolle spielt. Hierbei merkt man aber auch, aus welcher Zeit die Bücher stammen. 007 ist nämlich (ganz wie im Film) ein echter Macho und nicht nur einmal denkt er darüber nach, dass Frauen doch eigentlich an den Herd gehören.

Die Romane rund um James Bond gehören sicherlich nicht zu den anspruchsvollsten Exemplaren der Literaturgeschichte, aber wer gerne einen spannenden Kriminalroman liest (und das tue ich), der ist hier gut aufgehoben. Für die nahe Zukunft habe ich mir vorgenommen auch den Rest der Bücher zu lesen, es sind ja noch ein paar übrig.