Von einer arbeitsreichen Woche, spannenden Telefonaten und einer Präsidentschaftswahl

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Viel Arbeit begleitet mich durch die Arbeitswoche. Puh. Aber ich habe auch Spaß dabei an allerlei Kundenseiten zu basteln und bekomme einiges getan. Dennoch: Ich bin Abends immer ziemlich geschlaucht. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass meine Nächte leider nicht sehr erholsam sind.

Die Präsidentschaftswahl in den USA beschäftigt mich mehr als ich vermutet hätte. Ich aktualisiere die gängigen Nachrichtenseiten öfter als sonst und natürlich freue ich mich sehr über das Ergebnis. Ob ich jemals über die Geschichte mit dem „Four Seasons Total Landscaping“ hinweg komme, steht noch in den Sternen.

Und weil wir noch nicht genug zu tun haben: Ein ausführliches Telefonat mit einer Frau von der Bank steht auf dem Programm, eventuell ist es an der Zeit sich Häuser und Wohnungen nicht nur im Internet anzuschauen. Wir sind anschließend schon einmal sehr viel schlauer. Ich bin gespannt was da so auf uns zukommt.

Das erste November-Lockdown-Wochenende verbringen wir zu Hause. Am Samstag machen wir einen langen Spaziergang am Rhein, am Sonntag machen wir einen ausführlichen Ausflug ins südlichen Bonn und laufen durch Felder und Wälder rund um Ückesdorf und Röttgen. Eine schöne Ecke Bonns, in der man auch gut wohnen könnte.

Von Krankheiten und einem Waldspaziergang

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Martin steht im Wald.
Der alte Mann und der Wald. Fräulein Anna fotografiert mich beim Waldspaziergang.

Kranke Woche! Also zumindest für Herrn Max und ein bisschen auch mich. Während der Nachwuchs die ganze Woche hustet und schnupft und deshalb nicht zur Kita kann, legt es mich nur für einen Tag lahm. Meine Kopfschmerzen lassen sich mit viel frischer Luft und etwas Bettruhe vertreiben. Mit einem eigenen Krankheitstag und einem Tag „Kind aufpassen“ bleibt leider ein wenig Arbeit liegen. Auf der einen Seite genieße ich den Tag mit Herrn Max zwar sehr und wir machen uns eine gute Zeit. Auf der anderen Seite bin ich diese Woche tatsächlich außergewöhnlich guter Dinge und habe richtig Spaß bei der Arbeit. Vielleicht schaffe ich es, das noch ein wenig bei zu behalten. Abgesehen davon schaffe ich auch wieder ein paar Kleinigkeiten an meinem neuen Theme für diese Seite und brüte über ein paar Artikel-Ideen für mein leider schon wieder etwas brach liegendes Zweitblog.

Zum Wochenende hin geht es uns allen aber wieder viel besser. Wir machen einen Ausflug ins Siebengebirge und schauen uns ein Wohngebiet am Waldrand an, laufen ein wenig durch den Wald. Herr Max ist angesichts der großen Auswahl an Stöcken ganz aus dem Häusschen. Auch dem Rest der Familie gefällt es dort.

Ansonsten geht das Ausmist-Programm weiter. Die „zu verschenken“-Kiste vor der Haustür wird, wie schon am Samstag zuvor, komplett entleert und ich werde eine ganze Kiste CDs und DVDs völlig unkompliziert bei den Kleinanzeigen los. Wunder geschehen. Als nächtes muss ich der immensen Menge an Lesestoff im Bücherregal im Wohnzimmer Herr werden. Da ist noch eine Menge zu lesen.

Beim Einkauf am Freitag erlege ich zwei sehr große und vor allem dicke Zuccini. Das passiert selten und so schließen wir das Wochenende mit ordentlich gefülltem Gemüse ab. Ich bin zufrieden.

Von Telefon-Experimenten und Ausmistereien

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Diese Woche experimentiere ich ein wenig. In der letzten Zeit habe ich zu oft und viel mit meinem Telefon rumgeeiert und das soll sich ändern. Deshalb liegt es nun öfter mal unbeachtet in der Ecke. Während der Kaffee durchläuft einfach mal zwei Minuten aus dem Fenster sehen: Das ist schon ziemlich prima.

Ansonsten: Eigentlich alles wie immer. Ich versuche nach der Arbeit jeden Tag ein klein wenig „drumherum“ zu erledigen und räume und miste weiter herum. Wir haben noch sehr viel Quatsch zu Hause. Herr Max und ich bauen gemeinsam eine Kommode auf. Das dauert eine ganze Weile, aber wir haben sehr viel Spaß dabei. Und danach ist das Arbeitszimmer schon gleich ein wenig arbeitszimmeriger.

Ich bin mit dem Verlauf der Woche sehr zufrieden. Ich bekomme auch wieder ein bisschen was Abends getan und bastele an einem neuen Theme für dieses Blogdings hier. Zum Wochenende hin geht es dann gesundheitlich ein wenig bergab bei uns. Wir hängen, abgesehen von ausführlichen Mittagsschlafspaziergängen, viel zu Hause rum und setzen kleine Häkchen an unsere „Zu erledigen“ Liste.

Von keinen besonderen Vorkommnissen

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Steigende Corona-Fallzahlen lassen mich vorsichtiger werden. Ich trage inzwischen außer Haus eigentlich durchgehend eine Maske und wir machen uns ein paar Gedanken wie ich meine Arbeit und unser Zuhause im Allgemeinen noch ein bisschen besser organisieren kann. Es gilt noch eine Menge auszusortieren, aufzuräumen und vielleicht das ein oder andere Möbel anzuschaffen.

Am Wochenende schaffe ich die Monatsaufgabe meiner Uhr. Ich verdoppele ein drittes Mal meinen Bewegungsring. Dazu laufen wir unter anderem eine sehr ausführliche Runde am Rhein entlang und beobachten die Bonner Feuerwehr dabei, wie sie ein Boot aus dem Rhein auf einen Anhänger zieht. Ansonsten: Alles ruhig. Den Sonntag verbringe ich weitestgehend alleine zu Hause und kümmere mich um allerlei Haushaltskram. Das ist sehr entspannend.

Ganz gut: Diese Woche schaffe ich es mal wieder, nebenbei ein wenig Computerkram zu machen und schaue mir CraftCMS an. Das ist in der letzten Zeit sehr gut im Internet davon gekommen und bietet vielversprechende Möglichkeiten Daten zu strukturieren. Ich habe Spaß daran, mich ein wenig mit etwas Neuem auseinanderzusetzen. Das ist in der letzten Zeit leider wieder ein wenig auf der Strecke geblieben.

Von ganz normalem Alltag und Corona-Geschwurbel

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Nachdem wir aus dem Urlaub zurück sind, landen wir wieder im Alltag. Es passieren keine größeren Besonderheiten. Ich arbeite zu Hause, mit Ausnahme des Montags. Herr Max kränkelt ein bisschen und darf zwei Tage nicht in die Kita. Einen Tag darf er mit mir herumhängen, wir machen es uns gemütlich.

Steigende Corona-Fallzahlen und die in der Umgebung ergriffenen Vorsorgemaßnahmen machen mir Sorgen. Ich überlege lange und sage schließlich schweren Herzens den Wochenendbesuch bei meinen Eltern in der alten Heimat ab. Bei unserem samstäglichen Mittagsspaziergang kommen wir statt dessen bei der Corona-Schwurbler-Demonstration am Hofgarten vorbei. Ich werde sehr spontan sehr sauer und so stehen Herr Max und ich eine Weile mit sehr viel Abstand und Maske bei den Gegendemonstranten. Mir fällt zu all dem nicht mehr viel ein, ich kann die Gedankengänge dieser Menschen nicht nachvollziehen. So nehme ich mir vor, selbst einfach mit sehr gutem Beispiel voran zu gehen und mich sehr vorbildlich zu verhalten. Ich habe es ja zum Glück einfach und muss das Haus nur selten verlassen.

Einmal rund um Monschau

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Fünf Tage haben wir uns in Monschau in der Eifel eingemietet. Das „Tuchmacherhaus“ sah im Internet schon sehr ansprechend aus und war dann auch als Unterkunft sehr überzeugend.

Um unseren Urlaubsort ein wenig besser kennen zu lernen, machen wir eine kleine Rundtour, die man uns empfohlen hatte. Nur gute zweieinhalb Kilometer ist die Rundstrecke mit der Nummer fünfundzwanzig lang, aber sie hat es in sich. Der Weg führt uns einmal um die gesamte Altstadt und so geht es auf schmalen Pfaden und mit vielen kleinen Stufen bergauf und bergab. Wir haben durchgängig einen schönen Blick auf den historischen Ortskern mit den vielen schönen Fachwerkhäusern und ich mache eine Menge Bilder. Hier eine kleine Auswahl.

Drei nebeneinander stehende Fachwerkhäuser.
Blick von oben auf Stadt und Fluss.
Fachwerkhäuser rund um einen Platz.
Ein Kirchturm ragt zwischen Dächern empor.
Haus mit roten Fensterrahmen.
Monschau von oben, im Hintergrund die Burg.

Von einer belanglosen Woche und einer Wahl

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Eine ganz normale Woche. Herr Max und ich verbringen zwei entspannte Nachmittage miteinander. Ich führe das ein oder andere Telefongespräch und kläre Vereinsdinge, die ich schon eine Weile vor mir her schiebe.

Was diese Woche nicht funktioniert, ist die Sache mit dem Schlafen gehen. Ich schaffe es nicht zeitig in die Federn zu kommen und bin dementsprechend jeden Tag ein bisschen mehr gerädert. Meine Arbeitstage kriege ich dennoch ganz gut rum. Die Arbeit zu Hause macht mir großen Spaß, ich bin einigermaßen entspannt, trinke meinen Kaffee und bin fleißig. Davon abgesehen spaziere ich den einen oder anderen Kilometer. Gute zweihundertfünfzig davon will meine Armbanduhr dieses Monat von mir haben und ich bin gewillt zu liefern. Am Ende der Woche bin ich sehr optimistisch.

Das Wochenende kommt schnell. Unter der Woche ist das Wetter immer schlechter geworden und so ist Herrn Maxens Mittagsspaziergang eine regnerische Angelegenheit. Drumherum fahren wir mit dem Laufrad, spielen mit der Holzeisenbahn und haben eine gute Zeit. Der Tag geht schnell vorbei. Ansonsten passiert nicht viel. Am Sonntag die gleiche Tour wie schon vor zwei Wochen: Wir laufen zum nahegelegenen Wahllokal, machen unsere Kreuzchen und besuchen den danebenliegenden Spielplatz. Das Wahlergebnis soll dann am Ende des Tages so ausfallen wie ich mir das vorgestellt hatte – auch wenn mich die Wahlbeteiligung von nur etwa achtundvierzig Prozent ein bisschen traurig macht.

Wieder ein ausführlicher Mittagsspaziergang, ein Stück Kuchen am Nachmittag. Und dann: Packen. Die kommende Woche ist ein kleiner Urlaub in der Eifel angesagt. Ich packe den großen Kamerarucksack und werfe dazu noch ein paar Klamotten in eine Tasche. Es kann losgehen!

Von einem zusammengebauten Schreibtisch und zu wenig Schlaf

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Diese Woche fügen sich ein paar Sachen zusammen. Mein neuer Schreibtisch zum Beispiel. Nachdem schon in der vorigen Woche irgendwann eine sehr schwere Tischplatte angekommen war, liefert der GLS-Bote nun an zwei Tagen Pakete an. Diese zusammengefügt ergeben ein in der Höhe verstellbares Tischgestell, das zusammen mit schon erwähnter Platte nun meinen Arbeitsplatz bildet. Ich bin sehr zufrieden und arbeite die ein oder andere Stunde stehend, was anstrengender ist als man denken möchte. In Zukunft werde ich ein wenig drauf achten, den Arbeitstag abwechslungsreich zu gestalten.

Zuerst einmal ist aber Montag und Frau Mutter immer noch zu Besuch. Gemeinsam holen wir Herrn Max an der Kita ab und verbringen einen gemeinsamen Nachmittag. Außerdem bringe ich Herrn Max das ein oder andere Mal zur Kita. Der Spaziergang am Morgen tut mir sehr gut.

Außerdem fahre ich einen Tag ins Büro. Ich habe mich inzwischen ganz gut daran gewöhnt zu Hause zu arbeiten, alle paar Wochen mal auf die Kollegen in Köln zu treffen ist aber dennoch nicht schlecht. Ansonsten steht eine Menge Arbeit und vor allem Einarbeitung auf dem Plan, da ich vor allem an Projekten arbeite mit denen ich vorher nicht betraut war.

Das Wochenende kommt dann schnell. Ich habe ein bisschen Hoffnung nun mal ein bisschen Schlaf nachholen zu können, nachdem ich die Woche über sehr schlecht schlief. Leider bessern sich meine Nächte nicht, ich bin durchgehend gerädert und falle den ein oder anderen Abend sehr früh ins Bett.

Am Samstag drehe ich eine große Spazierrunde mit dem schlafenden Herrn Max und dann wird bei den Nachbarn Geburtstag gefeiert. Die Feiernde ist in Herrn Maxens Alter, es wird gespielt und geklettert und es wird zuerst Kuchen und dann Wurst gefuttert. Am Sonntag machen Herr Max am Morgen einen Ausflug mit dem Laufrad und anschließend eine weitere Runde mit dem Buggy. Wenigstens einer bekommt in unserem Haushalt wirklich ausreichend Schlaf.

Von einer sturmfreien Woche und einem ereignisreichen Wochenende

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Was für eine Woche: Eigentlich sollte das irgendwie alles entspannt sein. Fräulein Anna und Herr Max sind verreist, ich habe ab Dienstag sturmfrei. Aber irgendwie kommt es ja dann doch ein bisschen anders als man denkt.

Aber zuerst einmal wird meine neue Schreibtischplatte geliefert, die ich auch zeitnah auf das vorhandene Untergestell lege. Die neuen höhenverstellbaren Beine verzögern sich in ihrer Ankuft noch ein wenig. Ich freue mich sehr über den dazugewonnenen Platz und abgesehen davon gefällt mir die leichtgraue mit Linoleum bezogene Holzplatte auch optisch sehr gut.

Die Nacht von Montag auf Dienstag ist erst einmal ganz schrecklich, ich habe mir wohl etwas eingefangen und es geht mir und meinen Innereien wirklich nicht gut. Dementsprechend bin ich Dienstag erst einmal krank und vegetiere vor mich hin. Salzstangen und Cola bringen mich wieder einigermaßen auf Vordermann, ein gut achtstündiger steinartiger Schlaf tut sein übriges und ich bin Mittwoch wieder einigermaßen auf dem Damm.

So richtig fit fühle ich mich aber den ganzen Rest der Woche irgendwie nicht, auch wenn eigentlich alles ok ist. Ich arbeite dementsprechend und verbringe sonst vor allem viel Zeit damit, ein wenig auszuruhen, ein bisschen hier und da in Ruhe zu räumen und gehe überraschend zeitig ins Bett. So erholsam wie zu Beginn der Woche sollen die Nächte aber nicht mehr werden.

Freitag Nachmittag und den Samstag nutze ich für allerlei handwerkliche Aktivitäten. Zum Beispiel schraube ich endlich mal die Regale im Wohnzimmer an die mit Hilfe der mitgelieferten Kippschutz-Winkel an die Wand. Herr Max ist auf den Spielplätzen der Stadt schon oft als Klettermax unterwegs, da will ich mich auch zu Hause in Sicherheit wähnen. Und dann steht auch noch eine Backofen-Grundreinigung an. Das mache ich ja mehr oder weniger regelmäßig und es macht mir auch mit zunehmender Routine keinen Spaß. Puh. Danach habe ich dann tatsächlich irgendwie noch die Motivation, mich um allerlei Papierkram zu kümmern und Backups aller möglichen Computer zu machen und allerlei mehr. Ein fleißiger Tag!

Am späten Samstag Abend kommen Fräulein Anna und Herr Max wieder nach Hause. Letzteren bugsiere ich schlafend aus dem Auto in sein Bettchen. Am Sonntagmorgen ist die Wiedersehensfreude dann sehr groß. Nach einem kleinen Frühstück düsen wir (also genau genommen nur Herr Max) mit dem Laufrad zum Spielplatz, der passenderweise direkt neben dem für Fräulein Anna und mich zuständigen Wahllokal liegt. Unsere Kreuze haben wir schnell gemacht, wir genießen die Sonne. Gegen Mittag kommt Herrn Maxens Oma und meine Mutter zu Besuch und wir drehen eine ausführliche Runde mit dem schlafenden Herrn Max, der dann anschließend mit uns den Botanischen Garten unsicher macht. Ein schöner Nachmittag, nach dem wir alle ordentlich müde sind. Nach einem leckeren Abendessen gucken wir noch gemeinsam die Wahlergebnisse, freuen uns ein wenig und dann ist auch diese Woche schon wieder vorbei. Die Zeit fliegt.

Von letzten und ersten Arbeitstagen und ein wenig Inneneinrichtung

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Vielleicht sind Sonntagabende nicht die richtige Zeit, um Wochenrückblicke zu schreiben. Ich bin großartig gerädert und unfassbar müde. Aber wie kam es dazu? Die Woche war jedenfalls ausreichend ereignisreich, würde ich sagen.

Am Montag habe ich meinen letzten Arbeitstag bei der einen Firma, mache eine kurze Übergabe, verabschiede mich knapp und gehe dann meiner Wege. Schon am Tag drauf fahre ich nach Köln, zur neuen alten Firma. Ich freue mich sehr, die vielen bekannten Gesichter zu sehen. Diverse Accounts sind schnell wiederhergestellt oder reaktiviert, mein MacBook hat drei Monate lang brav auf mich gewartet.

Es folgen meine ersten drei Tage als hauptberuflicher Remote-Arbeiter. Nach der langen Coronazeit kenne ich das ja prinzipiell schon, die Arbeit geht mir also gut von der Hand. Zumindest in dieser ersten Woche schaffe ich es, meinen „Martin ist kommunikativ“-Vorsatz gut einzuhalten und rufe regelmäßig im Projektmanagement an.

Nun wo ich weiß, dass das nicht nur ein kurzzeitiger Zustand ist, richte ich mich richtig ein. Nach einiger Recherche bestelle ich mir ein höhenverstellbares Tischgestell und eine schicke Linoleum-Platte dazu. Beides wird eine Weile brauchen bis es den Weg zu mir finden wird.

Die Firma lässt mir einen Monitor zukommen, der leider einmal defekt geliefert wird. Es gibt ein wenig hin und her. Die Firma Cyberport stellt sich als nicht all zu kundenfreundlich heraus und verhindert damit, dass ich dort noch einmal etwas kaufen möchte. Ich finde derweil heraus, dass man für den geringen Aufpreis von zwei Euro und zweiundneunzig Cent auf den normalen Paketpreis eine Paketabholung initiieren kann. So werde ich den defekten Monitor wieder los. Das zweite Gerät, dass wir dann woanders bestellen, kommt in technisch einwandfreiem Zustand an.

Dann ist Wochenende: Am Samstag arbeitet Fräulein Anna. Herr Max und ich machen einen Ausflug mit einem geliehenen Fahrrad-Anhänger-Gespann. Das ist ganz schön anstrengend, wie ich feststelle. Nach einer ausführlichen Tour bis Mehlem und wieder zurück zum Kaffeestand an der Beethovenhalle trinken wir einen Kaffee mit Søren – beziehungsweise eine Milch, wenn man Herr Max ist.

Am Sonntag machen wir gleich mehrere Laufrad-Ausflüge und essen selbst gebackene Rosinenbrötchen. Außerdem kommt Frau Schwester zu Besuch und spaziert mit uns durch den botanischen Garten.