The boy is back in town

Guten Tag! Bereits vor einer Woche bin ich aus dem angekündigten Urlaub zurückgekehrt und so langsam wird es Zeit, hier mal ein wenig mit gutem Wetter und allerlei Erlebnissen und den tollen Bildern davon anzugeben. Damit ich das richtig auskosten kann, verteile ich das auch dann noch auf mehrere Beiträge. Außerdem muss ich die Bilder erst sichten, die Panoramen berechnen und und und. Das kann also alles noch etwas dauern.

Punta del Diablo: Blick aus der Hütte

Deshalb hier einfach schon mal ein Fazit vorneweg: Total gut war das, so dreieinhalb Wochen lang unterwegs zu sein. Vor allem im gar nicht so weihnachtlichen Südamerika, wo man ununterbrochen kurze Hosen tragen muss. Gemeinsam mit Fräulein Anna habe ich viel erlebt und gesehen. In deren Blog gibt es auch den ein oder anderen kurzen Zwischenbericht, ich habe darauf verzichtet. Schließlich hatte ich ja auch Urlaub.

Ausgehend von unserer Basis, einer hübschen Wohnung in Buenos Aires sind wir mit ziemlich gut ausgestatteten Überland-Reisebussen zu unseren Zielen durch die Landschaft gegurkt. Bequem war das ja schon, vor allem im Vergleich zu dem Viehtransporter von Boeing 747 mit dem mich die Lufthansa über den Atlantik befördert hat. Da habe ich mir vorher wesentlich besseres ausgemalt, mit solch billigfliegerartigem Platzangebot hatte ich auf jeden Fall nicht gerechnet.
Aber diese Busse sind dann schon eine andere Liga. Abendessen und Frühstück sowie Unterhaltungsprogramm waren inklusive und einmal spielte der Busbegleiter auch eine Runde Bingo mit den Fahrgästen.

Wasserfall

Neben der Hauptstadt Argentiniens war ich auch in der Hauptstadt Uruguays, nämlich Montevideo und der ältesten Stadt dieses Landes und habe ein paar Tage in einem Häuschen am Strand gelebt. Dann waren da diese riesigen und imposanten Wasserfälle und die Touristenstadt in den Anden. Viele Eindrücke, vor allem auch von wirklich netten und zuvorkommenden Argentiniern die sich jeden Tag aufs Neue bei jeder sich bietenden Gelegenheit irgendwo in einer Schlange anstellen. Außerdem gab es viel Sonne, baden im Atlantik, inklusive Sonnenbrand oder auch das Süße der Milch, die Aussicht auf den höchsten Berg der Welt außerhalb Asiens und die Besteigung eines annähernd gleich hohen Exemplares, natürlich die ein oder andere Portion Fleisch, Feuerwerk von oben und bis zum Horizont und vieles mehr.

Ausblick auf den Aconcagua

Jetzt bin ich jedenfalls wieder im Lande und arbeite auch schon seit einer Woche wieder. Der Jetlag ist auskuriert, ich bin wieder im Alltag angekommen und so langsam mache ich mich dann mal an das Sichten der Bilder. Das wird noch ein Spaß, so etwa 650 Bilder habe ich irgendwie verschossen, da muss fleißig sortiert werden. Beim nächsten mal, nur so am Rande, möchte ich auf jeden Fall (zusätzlich?) eine zur Spiegelreflex eine Kompaktkamera mitnehmen. Hin und wieder ergaben sich dann doch Situationen in denen man eigentlich gerne mal fotografiert hätte, es dann aber hat sein lassen – zum Beispiel um nicht anschließend ausgeraubt zu werden.

Und was habe ich hier so verpasst?

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