Unterwegs in Island, Tag 12: Grábrók, Barnafoss und Borgarbyggð

Woher wohl die ganzen Kinder kommen? Es sieht ein bisschen nach einer Ferienfreizeit oder einem Wandertag aus. Während wir spät frühstücken, gibt es für die Kinder ein frühes Mittagessen. Gegen Gebratenes vom Grill können unsere Marmeladenbrote leider nicht viel ausrichten. Ich bin neidisch, wir brechen schnell auf.

Gemütlich geht es heute durch die Lande. Wir haben Zeit, das Wetter ist schön. Wir haben gute Laune. Fräulein Anna entdeckt eine alte Brücke mitten in der Landschaft neben der Straße. Aus unserem kurzen Stopp wird eine längere Foto-Session, ich nehme mir wieder ein wenig Zeit für ein paar Aufnahmen mit dem Graufilter. Der Bogen der alten Brücke, der Wasserfall im Hintergrund und der dazugehörige Wasserlauf sind sehr fotogen. So langsam bin ich gespannt, wie die am großen Bildschirm aussehen werden. Während ich fotografiere, knallt die Sonne richtiggehend auf mich ein, es wird sehr warm.

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Grábrók

Es wird immer wärmer, während wir weiter nach Süden fahren. Als wir das nächste Mal am Rand der Ringstraße anhalten, zeigt das Thermometer schon 19 Grad an. Wahnsinn! Der Aufstieg auf den Krater Grábrók ist in der prallen Sonne richtig schweißstreibend – T-Shirt-Wetter!

Der Krater ist ein stumpfer, schwarzer Kegel, zwar bei weitem nicht so groß wie Hverfjall bei Dimmu Borgir. Aber dennoch sind wir eine ganze Weile auf dem gut ausgebauten Weg unterwegs, bis wir ein Mal rum sind. Die Aussicht ist großartig. Es ist sehr viel Landschaft zu sehen und wir genießen das tolle Wetter.

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Barnafoss

Schließlich dann das geplante Sightseeing für heute: Die Barnafoss-Wasserfälle. Auf dem Weg dorthin wird es schon wieder ein bisschen kühler. Schade!
Die Wasserfälle sind zuerst einmal sehr unauffällig. Das ist für Island schon ein wenig ungewöhnlich. Erst als wir nach einem kleinen Mittagssnack vom Parkplatz aus einen Fußweg entlang laufen, bekommen wir eine tolle Aussicht über die nicht sehr hohen, aber dafür sehr breiten Wasserfälle.

Hier ist allerhand los. Während unseres Besuches sind gleich drei weitere Busgruppen unterwegs, am liebsten sind mir die betrunkenen Sportler, die wahllos Menschen ansprechen – in einer Sprache die ich zwar nicht erkenne, aber auf keinen Fall isländisch ist. Schnell weg!

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Borgarbyggð

Schönes Kontrastwetter: Durch starken Regen fahren wir weiter zum Zielort für heute. Nachdem wir über eine lange Brücke gefahren sind, springen wir am Ortsrand von Borgarbyggð schnell noch in den Bonus und fahren dann durch die kleine Stadt auf dem öffentlichen Campingplatz. Der ist nicht so besonders hübsch, obwohl er eigentlich ganz schön am Ufer der Bucht liegt.

Nachdem wir eine ganze Weile gelesen haben und auch das Abendessen hinter uns liegt, hört es doch auch wieder auf zu regnen und wir können noch eine kleine Runde spazieren gehen. Es kommt sogar die Sonne wieder ein bisschen heraus.

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Dieser Beitrag stammt aus der Reihe Unterwegs in Island.

Im Sommer 2015 sind Fräulein Anna und ich gemeinsam mit einem kleinen Wägelchen in Island unterwegs – einmal rund herum geht es. Bei Wind und Wetter erleben wir alle Facetten der Insel.

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