Robert Graysmith – Zodiac

Mein letztes Buch handelte von einem Massenmörder und hatte den Titel „Zodiac“. Der Zodiac-Killer trieb Ende der 60er und in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts sein Unwesen in San Francisco und Umgebung sein Unwesen. Er ermordete fünf Menschen und verletzte mehrere. Während dieser Zeit kommunizierte der Täter regelmäßig mit der lokalen Presse: Er schrieb bizarre, teilweise codierte Briefe an Lokalzeitungen.

Das Buch beschreibt aus der Sicht des Autors, eines Reporters namens Robert Graysmith, die Jagt auf den Verbrecher. Er ist einer der Spezialisten für diese Mordserie, da er schon früh mit den Mordfällen Bekanntschaft machte. Man kann also von einer realistischen Schilderung des Falles ausgehen. Spannend geschrieben war das Buch, keine Frage. Erschreckend war vor allem die Tatsache, dass man den Killer nie gefasst hat, was dank der ausführlichen Beschreibungen in dem Buch durchaus ein wenig gruselig war. Leider hat das Buch aber ein sehr offenes Ende, was man dem Autor aufgrund der wahren Geschichte aber nicht zum Vorwurf machen kann. Meiner Ansicht nach hätte aber ein Abschluss aus dramaturgischer Sicht schon Sinn gemacht. Aber man kann ja nicht alles haben.

Die Geschichte wurde inzwischen mehrmals verfilmt und auch in einigen Filmen wurde an der Geschichte angelehnt. So war der Zodiac-Mörder zum Beispiel das Vorbild für den Bösewicht im ersten Dirty Harry-Film. Client Eastwood verbrachte vor den Dreharbeiten laut dem Buch auch einige Tage mit dem damaligen Chef-Ermittler der Polizei von San Francisco.

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