13 Semester

Ich war mal wieder im Kino. 13 Semester war der Film unserer Wahl. Er hätte gut eine Dokumentation meines Studentenlebens sein können, war er aber nicht. Zum Glück! Das wäre vermutlich eher langweilig geworden.
So ging es hier um das Studium von Momo (Max Riemelt), der passenderweise im gleichen Jahr wie ich Abi gemacht hat ((Das ist jetzt aber auch die letzte Analogie zu meinem Leben)) und dann nach Darmstadt zieht um dort Wirtschaftsmathe zu studieren. Gut, dass er nicht nur das macht – sonst wäre der Film sicherlich auch nicht witzig geworden.

13 Semester

Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen: Momo verpeilt ein bischen was, ist nicht der allerfleißigste, es kommt ihm eine Frau (Claudia Eisinger, die als kleine Schwester von Heike Makatsch durchgehen könnte) dazwischen und sein Mitbewohner Bernd (Alexander Fehling) ist auch nicht gerade die größte Hilfe. 13 Semester verbringt Momo (nicht nur) an der Uni und erlebt dabei allerlei, sehr kurzweilig wird seine Geschichte erzählt. Mein Kompliment geht an Frieder Wittich und Oliver Ziegenbalg, die sich das Drehbuch ausgedacht haben: All zu fern von der Wirklichkeit wird hier nämlich gar nicht mal erzählt.

Zwar ist „13 Semester“ nicht unbedingt ein Film, den man im Kino gesehen haben muss, aber dennoch mal wieder ein Zeichen dafür das auch in Deutschland gute Filme produziert werden. Hinter den typischen US-amerikanischen Studentenkomödien muss der Film auf keinen Fall zurückstehen.

3 Reaktionen zu 13 Semester

  1. Ja, ich hatte das Vergnügen den Film zusammen mit den Schauspielern und Regiseussen in Mainz beim FilmZ Festival zu gucken und war echt sehr angetan. Klar kann man über den Inhalt reden und so; allerdings finde ich da gerade die Mischung aus „hey das könnte mir so passieren“ und „das ist mir auch schon so ähnlich passiert“ gut gelungen. Ausserdem musst ich ettliche Male mal wieder herzhaft lachen und das tat gut. (Ich finde, man sieht/merkt übrigens auch, das Vicco von Bülow da ein paar Tips zum komödiantischen Teil beigesteuert hat) Ich fands toll.

  2. das war (leider) absoluter Zufall.. wie so oft wollten wir eigentlich wo anders hin, obwohl das FilmZ in Mainz schon eine echte Institution ist. Also: Glückstreffer!

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