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Langes Wochenende

Ganz schön lang war das Wochenende. Und das musste natürlich auch genutzt werden und so hab ich einiges in den letzten Tagen erledigt bekommen. Wichtigste Sache war sicherlich die Vorbereitung meines Vortrages im Seminar. Ich hatte ja drüber berichtet. Nun bin ich schon ein gutes Stück weiter und kann morgen Mittag guten Gewissens in die Vorbesprechung gehen. Das Abendprogramm war auch recht nett. Im lokalen Juz hatten sich die „3 lustigen 2“ angesagt und so war ich gezwungen bis spät des Nachts an der dortigen Abgeh-Action teilzunehmen.

Gestern Abend stieg dann der Hexenrock in Hettenrodt. Nach dem ich ungefähr eine halbe Stunde einen Parkplatz gesucht hatte und dann durch das halbe Dorf gerannt war, kam ich dann auch leicht angenässt an. Aufgrund meines etwas späteren aufschlagens hab ich nur Fiddlers Green und Die Toten Ärzte mitbekommen. Das hat sich allerdings auch schwer gelohnt! Zwar ist man mir dauernd auf die Füsse gesprungen, aber das lies sich schon aushalten. Ansonsten musste ich den Assis(TM) zeigen wie Pogo geht und hatte auch sonst noch ne Menge dummes Gespräch. Fiddlers Green spielte echt guten „Irish Independent Speedfolk“ und „Die Toten Ärzte“ konnten mit Covern glänzen. Wen die nachgespielt haben, muss ich wohl nicht extra erwähnen, oder?

Eigentlich könnte das Wochenende auch unter dem Motto „Klassentreffen“ stehen. In diesem Jahr ist es fünf Jahre her, das wir alle zusammen unsere „Reifeprüfung“ bestanden haben. Jetzt hab ich ein paar der Leute mal wiedergetroffen, worüber ich mich echt gefreut hab. Es ist schon erschreckend, wie schnell man sich aus den Augen verliert. Und auch sonst sind mir noch ein paar Leute über den Weg gelaufen, die ich tatsächlich Jahre nicht gesehen hab. Es war sehr schön, wieder ein wenig in seine Jugend zurückversetzt zu werden.

Nachtrag, das Spassigste hab ich vergessen:
Als ich die Sonntags-Veranstaltung verlassen hab des Nachts, ist mir eine brandheisse Eingebung gekommen und ein Griff in meine bündische Herrenhandtasche bestätigte es dann: Ich hab den ganzen Abend mein Fahrtenmesser am Start gehabt. Und am Eingang hatte ich noch gefragt: „Wollen sie in die Tasche sehen?“ Gut das die Frau nein gesagt hat, ich glaub sie wäre von 12cm feststehender Klinge nicht begeistert gewesen.