Archiv für Monat: Juni 2006

Ganz gechillt…

…sitze ich gerade auf dem Balkon vor dem Haus und rauche eine, während mein Essen auf dem Herd am verbrennen ist – und zwar so richtig gechillt.
Hier zeigt sich gerade eine positive Seite der WM: Wann kann man sonst mal in aller Seelenruhe da sitzen und gucken und NICHTS sehen und hören? Nur ein paar Vögel zwitschern, aber denen ist der ganze Hype vermutlich genau so Wurst wie mir…

Es gibt immer ein erstes Mal…

… da schreibt man einen Eintrag in seinem Blog aus der neuen Bude mit dem nagelneuen DSL-Anschluss (naja, nagelneuen Anbieter zumindest). FRITZ!Box einrichten ist total easy… und wenn die T-Com (glaub ich) es nun auch noch schafft, mein Upgrade auf das 2000er-DSL zu fahren, dann bin ich zufrieden. Und nun geht das Einrichten weiter – ich wundere mich immer noch wie viel elektronische Dinge man so haben kann, die alle miteinander verkabelt werden wollen!

24 – Das war die erste Staffel

Wie angekündigt habe ich mich ja in den vergangenen Woche vom allgemeinen Fussball-Hype abgesetzt und hab mir (wie ebenfalls angekündigt) dafür die erste Staffel 24 gegeben. Nun – 24 Folgen und 18 Stunden später – bin ich schwer begeistert. Man hat mir nicht zu viel versprochen! Wenn ich daran denke, dass es in den kommenden Staffeln „noch strammer vorwärts“ gehen soll, dann bin ich schon schwer gespannt.

Schlimm an dem Ganzen ist, dass es mir sehr schwer fällt mit dem Gucken aufzuhören. So wurden meine Nächte in der letzten Zeit hin und wieder etwas kürzer. Durch die verschiedenen Handlungsstränge, die aber doch alle irgendwie zusammengehören, ist immer irgendwo Action und Nervenkitzel angesagt. Da fällt es einem schon hin und wieder schwer, den Rechner aus zu machen.

Vom Schluss (ich will nicht zu viel verraten) bin ich eher mäßig begeistert gewesen. Von Natur aus bin ich mehr so der Friede-Freude-Eierkuchen-Happyend-Freak und da wurde ich auf die letzten Minuten noch ein wenig enttäuscht. Trotzdem ist die Serie extremst empfehlenswert!

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, mit der zweiten Staffel erst nach den Klausuren anzufangen. Dem enormen psychischen Druck habe ich allerdings nicht standhalten können: Zwei Folgen hab ich. Viele Informationen rund um 24 gibt es bei der Wikipedia. Ich habe allerdings nichts auf der Seite gelesen, damit ich mir für die kommenden Staffeln nicht die Spannung nehme.

Hier ist deine Kachel

Samstag war die Kerb des Jahres Jahrhunderts Jahrtausends: Mein Lieblingsdorf Achtelsbach wurde 750 Jahre alt und feierte das ganz dick!
Mit am Start: Meine Wenigkeit und eine elitäre Auswahl aus meinem weltbesten Lieblingsstamm. Den Tag über verbrachten wir damit, den Kindern in der Hitze Stockbrot anzudrehen – natürlich selbst über dem Feuer gebraten. Dabei hätte es eigentlich gereicht, den Teig einfach nur 5 Minuten in die Sonne zu halten. Das war, bis auf die brüllende Hitze ganz nett – auch wenn die Kinderchen aus meinem weltbesten Lieblingsstamm die ganze Zeit über Themen reden mussten die ich ekeleregend finde. Oder von denen ich echt nichts wissen will.

Am Abend war dann ein fetter Festakt angesetzt und nach dem Fussballspiel (Hey! Ich weiß zumindest das es stattgefunden hat!) füllte sich auch das Zelt am Sportplatz. Nach einer kurzen musikalischen Einführung durch die „Buchwald-Musikanten“ (Achtung! Webseite mit Beschallung!) wurden wir dann über die historische Geschichte Achtelsbach aufgeklärt und der Pfarrer brachte die Kirchengeschichte etwas langatmig unter das Volk. Unterbrochen wurden die geschichtlichen Einblendungen durch die Auftritte mehrerer „Tanzgruppen“ – eine davon mit dem originellen Namen „Ab jetzt gibt’s Freibier“.

Gegen 10 Uhr war ich dann auch dran und durfte meine wochenlang geübte Rede an die versammelte Manschaft bringen. Unser Geschenk, ein Stück achtelsbacher Holz mit Halstuch kam gut an und soll nun einen Ehrenplatz bekommen. Wollen wir’s hoffen! Als Dank für meine Grußworte durfte ich dann auch eine original Jubiläums-Kachel mit nach Hause nehmen. Gut, dass ich gerade am Renovieren bin – da wird sich bestimmt ein schönes Plätzchen in meiner rustikalen Heimstatt finden.

Abschluß des Abends bildete dann (zumindest für mich) noch ein Rundgang auf dem Spießbratenfest in Idar-Oberstein, wo ich dann auch noch ein wenig der Beatles-Revival-Band gelauscht habe. Meine Begleiterinnen fanden meine Begeisterung für die Musik zwar ein wenig lustig, aber ich hab mich zumindest für kurze Zeit wieder ein bischen jung gefühlt.

Maler Wild

Obengenannter Mann, nach dem in meiner Heimatstadt sogar ein Platz benannt ist, wäre sicherlich stolz auf mich – sofern er Malermeister und nicht halt so ein auf Leinwand rumpinselnder Typ gewesen wäre.

Heute hab ich meine nebenan liegende Renovierungs-Action gestartet, nachdem ich heute Morgen schon mit dem Typen und nem coolen Bus im Baumarkt war. Dann stand streichen auf dem Programm und ich kann nur eins sagen: Das macht mir keinen Spaß! Abkleben, Farbe mischen, streichen, Farbe dunkler mischen und nochmal drüberstreichen… Das ist echt nicht mein Ding. Leider kann ich mir den Malermeister doch noch nicht leisten und so muss ich dann doch selbst ran. Ich gebe zu: Als ich dann irgendwann mit dem Motto „Gib ihm!“ rangegangen bin, hat es fast ein wenig Spaß gemacht. Am Ende hab ich es dann auch eine Wand geschafft und einer anderen auch schon einen „Rennstreifen“ verpasst. Morgen kann ich dann voller Tatendrang an die anderen beiden gehen – das sollte klappen, ich hab ja jetzt „Erfahrung“.

Der Ball ist rund

Nun hat die WM angefangen und ich darf behaupten: Ich hab noch keinen Shizzle davon mitbekommen. Das Ergebnis des Eröffnungsspiels am vergangenen Freitag habe ich am Samstagmorgen in der Zeitung gelesen. Und wenn es nicht riesig auf der Titelseite gestanden hätte, dann würd ich es heute noch nicht wissen. Mal abgesehen davon konnte ich mir die zwei Zahlen eh nicht merken.

Über das Wochenende hab ich dann tatsächlich noch ein wenig Spaß mit der WM gehabt, aber auch das ein oder andere Ärgerniss. Natürlich wollen wir uns an dieser Stelle zuerst mal aufregen: Nicht nur, dass man sich doch eigentlich komplett zum Affen macht, wenn man sein Auto mit Deutschland-Fahnen schmückt, innen und natürlich auch als Standarte außen (Am liebsten in mehrfacher Ausführung!) – wie lächerlich ist es dann bitte, von nun an nicht mehr schneller als 60 zu fahren, nur damit die Scheiss-Fahne nicht abreisst? Einen solchen Spezialisten hatte ich am Wochenende vor mir. Armes Deutschland! Wegen dem popeligen D-Aufkleber haben immer alle gemault und nun muss auf einmal Patriotismus gezeigt werden? Na danke!

Und die Kommentare gehen auch wieder

Argh! Hat da jemand vergessen, die Kommentarfunktion wieder zu aktivieren? JAAAAAA….

Liebe Leute: Falls ihr in den vergangenen Tagen einen Kommentar ablassen wolltet und das nicht ging: Sorry. Hoffentlich habt ihr ihn euch gemerkt und könnt das nun nachholen…

Mehr Platz braucht das Land…

Viel Platz!

… bzw. der Schneyra auf seiner Festplatte. Deshalb hab ich im lokalen MediaMarkt diese Woche bei einem Angebot zugeschlagen und mir eine Western Digital MyBook Essential-Festplatte in der 250GB-Variante mit USB2-Anschluss gekauft. Der Preis war gut und so bin ich nun stolzer Besitzer von insgesamt 380GB Speicherplatz.

Ob ich die Platte aber behalte steht noch in den Sternen. Mit Gehäuse und Platte an sich bin ich bisher echt zufrieden, allerdings könnte die Datenübertragung schon ein wenig schneller gehen. Ich schaffe ca. 10-12MB/s und das ist mir schon ein wenig zu langsam. Meine kleine Firewire 400-Platte ist da wesentlich flotter und so überlege ich nun doch, mir die „MyBook Premium“-Platte zuzulegen. Die hätte nämlich neben dem USB2- auch einen 400er Firewire-Anschluss zu bieten. Die „MyBook Pro“ in silbern, die USB2, FW400 und FW800 kann, gibt es leider anscheinend in Deutschland nicht zu kaufen. Erst mal werd ich die Platte allerdings mal noch im täglichen Gebrauch testen. Vielleicht komm ich ja doch mit der Geschwindigkeit klar.
Wer Interesse an der Platte haben sollte, darf sich aber gern bei mir melden! Über einen Preis werden wir uns dann bestimmt einig.

[Update:] Ein wenig Rumschieberei und Ausprobiererei hat ergeben, das die USB2-Platte nicht signifikant langsamer als die Firewire400-Platte ist. Dazu hab ich testweise mal ein paar GB an Daten hin und her geschoben und eigentlich kann ich mich nun nicht wirklich beschweren. Nun leg ich mir aber mal doch noch einen kleinen USB-Hub zu, damit ich immer nur ein Kabel anklemmen muss und somit direkt auf den Drucker und die Platte zugreifen kann. Alternativ überlege ich an einer AirPort Express-Station. Damit könnte ich Drucker und Musik gleichzeitig abhandeln. Wir werden sehen. Erst mal steht eh ne mittelgroße Renovierungsaktion an.

Das Runde muss in das Eckige

Argh! Heute fängt die Fussball-Weltmeisterschaft an und mir ist das so dermaßen egal. Man glaubt es nicht.

Aber natürlich kann ich mich nicht vor der allgemeinen Hysterie verschließen und so will ich diese, die meinige Seite nicht zur fussballfreien Zone erklären. Viel mehr möchte ich vielleicht ein wenig auf den ganzen Mist eingehen, den die Damen und Herren Fussballspieler so verzapfen. Man möge mir dabei nachsehen, das ich (wie schon erwähnt) keine Ahnung, nein. Geradezu keinen blassen Schimmer von dem habe, was da die 25 Jungs auf dem Rasen so treiben.

Aber heute braucht man kein Fachwissen: Der Ballack (Whudat?) ist irgendeiner der da mitmachen soll und kann nun nicht, weil er umgeknickt ist oder so. Wahrscheinlich ist das beim Bier holen passiert, wir kennen ja alle „den Fussballspieler an sich“. Jedenfalls ruft der Spreeblick nun dazu auf, sich doch ein wenig an der allgemeinen Trauer zu beteiligen. Oder so. Und das hab ich dann wohl auch mal gemacht und dabei ist folgendes Bild herausgekommen:

Ballack
Maddin Ballack – Fussballgott!

Und nun: Ausschneiden (genau, direkt aus dem Monitor bitte!) und dann nix wie ab in euer Pannenini-Album damit! Ich hab auch extra ein Bild genommen, auf dem man mich total schwer erkennt und so.

Fleissig, fleissig… (Teil 2)

Seit heute ist nun auch der zweite Teil meiner Arbeit von vergangener Woche online: Im Auftrag von Frau Professor Bradl habe ich ihre Webseite vom bisher statischen Zustand in Typo3 überführt. Das hat so weit alles reibungslos geklappt und ging auch sehr flott.

Begeistert bin ich von der Mehrsprachigkeit von Typo3. Frau Bradls Seite ist in Deutsch und Englisch verfügbar und es war unglaublich einfach, die Seiten zweisprachig anzulegen. Die Verwaltung erfolgt nun in der Seitenansicht zweispaltig – man sieht also immer die Inhalte direkt gegenübergestellt.

Ein wenig doof finde ich immer noch, das Safari leider nicht den RichTextEditor von Typo3 unterstützt. In Zukunft werde ich an Typo3-Seiten wohl wirklich im Firefox arbeiten: Da geht das nämlich ganz prima.