Archiv für Monat: Juli 2006

Sorgen?

Sollte ich mir Sorgen machen, wenn das Powerbook nach dem Login beim Starten des Finders hängenbleibt und nach einem Neustart im Singleuser-Mode während des fsck auch hängen bleibt?

Im dritten Anlauf läuft die Kiste nun… hoffen wir das Beste!

Update #1: Sorgen! Grad ist die Kiste allerfeinst mit einem Kernelpanic abgeraucht – nun sitz ich am G4… hat jemand ein Firewire-Kabel da?

Update #2: Kollege Raphael hat mir ein Firewire-Kabel mitgebracht und nun sind meine Daten erst mal auf dem G4 am Campus geparkt. Während ich hier tippe läuft die Hardware-Test-CD. Wenn ich das eben richtig gesehen habe, scheint das Problem am Speicher zu liegen.

Update #3: „post/0/2048 S0DIMM0/J25LOWER“ ist das Problem. Also werd ich heute Abend mal einen RAM-Riegel entfernen… Das scheint ja nochmal glimpflich zu verlaufen.

Update #4: Sowohl der kleine (512MB) also auch der große (1GB) Riegel funktionieren im oberen Slot laut Hardware-Test. Es wird keine Fehlermeldung geliefert.

Der Schneyra in der Klausurenzeit (Teil 3)

Heute hab ich meine letzte Prüfung für den Moment hinter mich gebracht: ANINF 1 – Spezielle Kapitel der angewandten Informatik. Wie ich es mir schon vorher ausgemalt hatte, bin ich auch gnadenlos durchgerasselt. Nun darf ich am 18. September wieder mein Wissen unter Beweis stellen und hoffe natürlich, das es besser wird.

Problematisch war wieder einmal meine Nervosität in der mündlichen Prüfung: Zwar war ich schon wesentlich lockerer als beim letzten Mal, ich hab es aber dennoch geschafft wieder so einiges durcheinander zu werfen. Einige Antworten die ich hätte geben sollen, waren schlichtweg trivial – man muss halt nur drauf kommen.

Wirklich deprimierend an der ganzen Geschichte ist nicht das Durchfallen an sich – das ist ärgerlich. Was mich wirklich beschäftigt ist die Tatsache, das ich mir selbst am Meisten im Weg stehe und dies sowohl in der Lernphase, als auch in der Prüfung selbst. Hier ist ganz dringender Handlungsbedarf.
Gerade in der Vorbereitungsphase mangelt es mir oft an Selbstdisziplin: Ich habe es leider nicht oft hinbekommen, mich Abends nochmal eine halbe Stunde oder Stunde hin zu setzen und ein wenig im Stoff zu lesen – zwar habe ich tagsüber gemeinsam mit den Komilitonen Herr Hoppe und Herr Wirth eine Menge gelernt, aber die Vertiefung hat dann doch gefehlt. Eben diese hätte mir dann aber die Sicherheit in meinen Antworten gebracht, die ich in der Prüfung gebraucht hätte.
Damit sind wir bei Punkt 2: Ausgehend von besserer Vorbereitung sollte es doch möglich sein, sich nicht so nervös-dämlich in der Prüfung anzustellen, oder? Hier bestehen auch noch ganz große Defizite.

Alles in allem steht noch eine Menge Arbeit an. Packen wirs an!

WTF-Momente (Spühlfinger-Edition)

Ab heute möchte ich hier in loser Reihenfolge einige der Momente wiedergeben, in denen ich mir schlichtweg WTF denke.

Heute: Ich habe Spülfinger! Ernsthaft! Und ich habe nicht gespült! Verdammt!

Ich glaub eine Kombination aus „Verdammt heiß“ und „verdammt nervös“ machts möglich. :-/

Zitat des Tages

Heute aus der Kategorie „Informatiker-Content“ und vermutlich auch nur von eben solchen zu verstehen, sofern sie mindestens eine Vorlesung in theoretischer Informatik gehört haben und sich mit dem P/NP-Problem auseinandergesetzt haben. Ich für meinen Teil fand es jedenfalls echt witzig.

Kommilitone W.: (betritt den Raum) „Ich habe ein Problem!“
Kommilitone C.: (prompt) „P oder NP?“

So. Und nun genug der flachen Witze – zurück zum Stoff!

Google-Suche

Heute suchen wir mal bei Google nach dem Suchbegriff

mein freund steht auf leder

Wer hat da den ersten Platz der Ergebnisse? Richtig! Meine bescheidene Seite! Google hat sich da wohl vertan und irrtümlicherweise auf diesen Artikel verlinkt. Leider konnte ich der wehrten Suchenden nicht weiterhelfen, da ich nicht auf Leder stehe… Ich bin da eher allergisch gegen, wie auch schon ein altes Pfadfindersprichwort sagt:

Wenn ich morgens im Zelt wach werde und die ledernen Wanderschuhe noch an habe, dann hab ich auch immer Kopfschmerzen. Das scheint ne Lederallergie zu sein.

Und ich kenn einen, den hab ich dabei auch schon mal erwischt! Prost!

Studiverzeichnis

Da hab ich doch schon irgendwann letztens von irgendwem einen Link zum Studi-Verzeichnis bekommen. Natürlich hab ich mich prompt registriert. Und dann auch schon wieder vergessen. Wäre da nicht heute die Eva gewesen, die mich in ihre Freundesliste aufgenommen hat und so meine Aufmerksamkeit wieder auf die Internetseite lenkte.

„Auf einen Schlag mit deiner ganzen Hochschule vernetzt sein. Klausurvorbereitung, Parties oder einfach rausfinden wer mit dir in einer Vorlesung sitzt. Leichter als SMS, schöner als Email und noch dazu dein sich selbstständig aktualisierendes Kontaktbuch.“

Im studiVZ sind inzwischen unglaublich viele Studenten aus Deutschland eingetragen und man kann sich die nach allen möglichen Kriterien durchsuchen lassen. Es gibt Benutzergruppen (z.B. Pfadfinder), man kann Freunde anlegen usw. Also an sich eine große Community, in der (und das finde ich sehr cool) auch die Vernetzungen untereinander angezeigt werden. Wenn man also einen gemeinsamen Freund hat, dann wird das entsprechend auch angezeigt.
Ich habe so heute innerhalb einer Stunde schon so einige bekannte Gesichter, zum großen Teil aus der weiten Vergangenheit, wiedergefunden. Das find ich ziemlich prima und hoffe, so vielleicht den ein oder anderen Kontakt wieder herzustellen.

Also: Studenten an die Front! Äh. Naja. Was ich sagen will: Wer sich noch nicht angemeldet hat, der sollte das doch tun. Ich freue mich noch viel mehr Leute dort zu finden!

Leider ist die Seite im Moment aufgrund des hohen Traffics unglaublich langsam, aber wenn man dem StudiVZ-Blog Glauben schenken kann, dann soll bald alles besser werden.

Leergut

Der Informatiker an sich trinkt ja gerne das ein oder andere koffeinhaltige Kaltgetränk. Im Laufe der Zeit sammelt sich so die ein oder andere leere Flasche hier im Regal an.
Letzte Woche stand ich dann vor der Wahl: Entweder werf ich die Pflanze weg, die im Regal steht und schaffe so mehr Stauraum – oder ich entsorge endlich mal ein paar leere Flaschen. Natürlich habe ich mit für letzteres entschieden und das sah dann in Tüten verpackt so aus:

Leeres Leergut

Mit den beiden Tüten bepackt hab ich dann eine Tour über den Campus zum Leergutautomaten gedreht und dort dieses Mal echt den Jackpot geknackt. Sagenhafte 5,85 Euro hat die Kiste (in 5 Cent-Stücken) ausgespuckt.

Jackpot

Nun muss ich das ganze Kleingeld nur noch zum Snack-O-Maten schleppen und dann kann ich riesige Mengen M&Ms in mich reinstopfen!

Ska…

… verlangt einem einiges ab. Das sagt mein Schwesterherz immer und ich muss ihr ganz schön recht geben. Aber fangen wir vorne an:

Gestern Abend bin ich auf dem lokalen Rock im Daal aufgeschlagen. Hingefahren hatte uns besagtes Schwesterherz, heimfahren sollte ich dem Typen sein Auto, damit der ganz viel Bier trinken kann und trotzdem keinen Ärger mit der Pozilei bekommt. Die mögen sowas nicht und wären noch weniger begeistert gewesen, da der Typ mit einer Kittelschürze bekleidet war. Aber das lag an der Hildegard. Jedenfalls ließen Chris, Antonia und ich uns dann offenbaren, dass wir nicht heimkommen. Zumindest nicht so wie geplant da der Typ sein Auto garnicht dabei hatte. Man mag es Schicksal nennen, aber fast in diesem Moment kam dann auch der Aufruf von der Bühne, die wehrten Besucher mögen doch bitte alles Bier das vorhanden ist gefälligst wegtrinken. Die Rechnung ist einfach:

Kein Auto = Nicht fahren = Bier trinken = Prima!

Während wir also besagter Aufforderung nachkamen, spielte zuerst die Elektrisch Hildegard, dann eine englische Band namens Looney Tunes und dann schließlich noch eine prima Ska-Band namens Spy Kowlik aus Trier. Die Hildegard konnte gewohnt überzeugen und auch zwotere Band war ziemlich gut. Leider wurde mir (bzw. meinem Genick) eine Kombination aus Rage Against The Maschine und Metallica zum Verhängnis. Die Schmerzen hab ich immer noch.

Unter diesen Vorraussetzungen verlangt einem Ska noch viel mehr ab, denn ruhig stehen kann der Bub ja auch nicht. Zum Glück wurden wir dann auch ganz prima wieder abgeholt und konnten uns so den Fußmarsch von Irgendeinembollenbach nach Hause sparen. Fazit des Abends: Eine Menge Spaß, viel gute Musik und die gute Antonia ist nen kleinen Schritt weiter auf dem Weg zur Rockbarkeit.

24 – Das war die zweite Staffel

Es ist schon ein wenig her, das ich die zweite Staffel 24 fertig geschaut hab. Nun möcht ich an dieser Stelle doch noch ein kleines Fazit ziehen: Stramm! Wie gehabt möchte ich nicht näher auf die Handlung eingehen. Sonst verrate ich dem ein oder anderen nachher noch was.

Meiner Ansicht nach hat sich die Geschwindigtkeit der Handlung noch weiter gesteigert und man muss schon aufmerksam dabei sein, um auch alles mit zu bekommen. Das hat die Sache auf jeden Fall sehr spannend gemacht und ich musste öfter dem „Eine Folge geht noch“-Drang wiederstehen.
Vor allem ist mir in dieser Staffel die unheimliche Brutalität aufgefallen, die von den Akteuren an den Tag gelegt wird. Kollege Raphael sagt immer „Da stirbt echt jeder…“ und damit hat er auch vollkommen recht. Dieses mal wurde aber vorher auch jeder noch eine Runde gefoltert.
Wirklich schade fand ich in diesem Zusammenhang den Tod von dem guten George, der sich dieses Mal von seiner menschlichen Seite gezeigt hat. Schade, schade.

Wieder einmal richtig genervt hat Kim Bauer gespielt von Elisha Cuthbert. Sie hätte einiges einfacher haben können, wenn sie nicht ständig Leute dazu auffordern würde, mal kurz auf sie zu warten. Diese Leuten sind nämlich wenn sie wieder auftaucht grundsätzlich verschwunden – oder tot. Das hätte sie echt schon in der ersten Staffel lernen können!

Am Ende geht es dann doch halbwegs gut aus (wenn man von den zahlreichen Verlusten mal absieht), doch gleichzeitig ist das Ende auch sehr offen. Alleine schon deswegen liegt nun die DVD-Box der dritten Staffel neben mir.

Ein Hoch auf…

HostEurope meinen heißgeliebten und immer wieder gern empfohlenen Webhoster. Grade hatte ich ein kleines Problem mit den PHP-Einstellungen eines WebPacks da. Das Umstellen via .htaccess hat leider nicht funktioniert. Nachdem ich dann ein wenig durch das elektronische Menü der kostenlosen (!) Hotline getippt hab, hatte ich sofort einen sehr freundlichen und vor allem turbo-kompetenten jungen Mann am Telefon der mir prompt weiterhelfen konnte!

So lob ich mir das!