Archiv für Monat: Januar 2007

WTF-Momente mit anschließender Odyssee

Der WTF-Moment stellte sich bereits gestern Abend ein, als ich gegen 5 in Oberstein am Bahnhof aus dem Zug steige: In keiner meiner Taschen waren meine Autoschlüssel aufzutreiben! Dummerweise hatte ich beide Autoschlüssel am selben Bund, was zugegebenermaßen selten dämlich ist. Ich stand also vor einem richtigen Problem. So hab ich mich also (mit dem sicheren Wissen das er auf dem Schreibtisch im Büro liegt) wieder auf den Weg nach Neubrücke gemacht.
Dort angekommen dann direkt der zweite WTF-Moment: Kein Schlüssel da! Ein wenig entnervt habe ich daraufhin erst meine Taschen und dann auch das Büro links gemacht, was allerdings nicht zum Auffinden des Schlüssels führte. Mein nächster Gedanke brachte mich dann zum Büro meines Kommilitonen Thomas, dort hatte ich einen großen Teil des Tages lernend verbracht. Leider war auch dort kein Schlüssel zu finden.

So langsam wurde ich dann doch etwas nervös, also stapfte ich erst mal in Richtung Bahnhof Neubrücke um den dortigen Bahnbediensteten mit meinem Problem zu belästigen. Dieser war auch sehr freundlich und rief für mich in Mainz an, da ich inzwischen annahm den Schlüssel im Zug verloren zu haben. In Mainz war allerdings kein Schlüssel abgegeben worden, was man mir später auch noch zweimal bestätigte.

Das war der Moment, in dem ich dann nicht mehr so recht wusste was gehen sollte und so machte ich mich wieder auf den Heimweg, nachdem ich schnell $Arbeitskollegin noch eine Mail geschrieben hatte – sie war mittags im Büro gewesen und ich wollte sichergehen, dass sie den Schlüssel nicht einstecken hat.
Wieder in Oberstein (es war inzwischen 8 Uhr) checkte ich dann flott den Verbleib meines Autos. Das stand noch ganz brav dort wo ich es geparkt hatte – zu meinem Leidwesen allerdings mit einem Knöllchen über 15 Euro verziert.

Zu Hause setzte ich dann $mirBekannterOrdnungsamtMitarbeiter darauf an, den Kollegen in der Stadt doch bitte zu verklickern, dass ich das Auto nicht wegfahren kann und das man doch bitte nicht auf die Idee kommen sollte es a) weiter zu verzieren oder b) abzuschleppen. Der versprach auch gleich sich darum zu kümmern und klärte mich nebenbei auf, dass die Ecke in der ich geparkt hatte, eine ca. 6 Meter breite Ausbuchtung des Bürgersteigs ist. Prima!

Der langen Rede kurzes Ende: Als ich heute morgen aus der Robotik-Klausur komme, finde ich dann in meinem Postfach eine Email von $Maschinenbauer, der gestern mit $Arbeitskollegin in meinem Büro war:

Ich hab heut morgen mein Auto aufsperren wollen und den falschen Schlüssel gehabt.Ich komme heute Mittag vorbei.

Nun sitze ich hier und warte auf meine Schlüssel…

Wenn man einfach mal wieder überlastet ist…

Seit vielen Jahren (fast 5 um genau zu sein) ist es immer wieder die selbe Geschichte am Ende des Januars: Es ist Klausurenzeit und der Schneyra ist völlig überlastet.

Nicht nur das ich wie immer viel zu Spät mit der Lernerei angefangen habe, es gibt auch wieder (Zum Glück ein letztes Mal!) viele Dinge für die Pfadfinder zu erledigen. So hab ich nun den Morgen damit verbracht, mich in meinen Stammesgeschäften einigermaßen auf den aktuellen Stand zu bringen und werde nun gleich meinen letzten Stammesrat als Chef dieses Vereines führen. Irgendwie bin ich da grade sehr froh drüber, auch wenn ich wegen des Drucks der augenblicklich auf mir lastet (und klausurentechnisch auch noch weiter lasten wird) nicht so arg gut drauf bin.
Meine Telematik-Klausur morgen werde ich wohl in den Sand setzen, da habe ich nicht mehr viel Hoffnung – aber es gibt ja auch noch Nachklausuren. Ansonsten gilt es, sich in den nächsten Tagen gut auf den Hintern zu setzen: Neben der Klausurvorbereitung habe ich auch noch eine Din A4-Seite „To do’s“ und dann war da auch noch ein IP-Projekt an dem ich vielleicht etwas machen sollte. Alles in allem sollte sich meine geneigte Leserschaft nicht wundern wenn hier in der nächsten Zeit nicht so arg viel passiert. Es sind einige (meiner Ansicht nach) gute Beiträge in der Pipeline, aber zum Ausformulieren werde ich wohl bis Ende der Woche nicht kommen.

Von einer Sturmwarnung und einem Emo-Fahrstuhl

Ich hab Sturmfrei! Leider nicht zu Hause, dafür aber am Campus. Wegen der aktuellen Sturmwarnung sind alle Veranstaltungen nach 14.30 Uhr ausgefallen – gut das ich eh keine Lust hatte.

Unwetter

Nun sitze ich also zu Hause und überlege grade mich in der nächsten Kippenpause vor der Tür mal lieber fest zu binden – so ein wenig Wind geht dann nämlich tatsächlich. Nebenstehend kann man die Übersichtskarte von Rheinland-Pfalz sehen, die ich mir frecherweise bei der Unwetterzentrale ausgeliehen hab. Turbo-Schlimm ist es dann doch anscheinend nicht, denn nach rot (Warnstufe 2 – Windgeschwindigkeit bis 130km/h) kommt noch violett (Warnstufe 1 – Windgeschwindigkeit über 130km/h). Da geht also noch was!

Als ich dann eben in Neubrücke am Bahnhof ankam, musste ich mich in der Unterführung ein wenig über den Krach wundern. Die Lösung erblickte ich dann aber auch prompt: Der örtliche Fahrstuhl an Gleis 2 scheint seit neuestem Emo zu sein und versucht nun krampfhaft, sich selbst zu verletzten. Natürlich habe ich das gefilmt:

Danke an dieser Stelle an den Daniel der mir das Video freundlicherweise um 90° gedreht hat.

Im Test: Twitter.com

Twitter

Seit heute habe ich einen Twitter Account. Bei Twitter (dt. Zwitschern) dreht sich alles darum, was man gerade macht. Dazu veröffentlicht man eine kurze Nachricht im SMS-Stil (maximal 160 Zeichen). Also eine Art kurz-blogging und somit eine prima Web 2.0-Spielerei.

Twitter: A global community of friends and strangers answering one simple question: What are you doing?

Diese wird dann auf der Seite der eigenen Twitter-Freunde mit veröffentlicht. Genau so sieht man auf der eigenen Seite entweder nur seine eigenen Nachrichten, oder eben auch die der Freunde. So sollen sich Diskussionen entwickeln – und ganz nebenbei sind wir wieder einen großen Schritt weiter auf dem Weg zum gläsernen Menschen.

Um Twitter zu füttern muss man nicht zwanghaft die entsprechende Seite aufrufen: Einmal hat man die Möglichkeit, per Instant Message zu twittern und Nachrichten zu lesen: Dazu muss man sich einfach unter „Settings > Phone & IM“ mit seinem AIM-Account registrieren. Da ICQ und AIM das selbe Protokoll benutzen, sollte ICQ aber genau so gehen.

Screenshot von Twitterrific

Die andere Füttermöglichkeit wäre per entsprechendem Client: Bei der Iconfactory gibt es eine sehr schöne kleine MacOS X-Software namens Twitterrific. Die ist Freeware und bietet die Möglichkeit, in Intervallen neue Nachrichten zu lesen – und eben auch selbst welche zu schicken. Twitterific lässt sich ausblenden und meldet sich nur bei Bedarf, also wenn eine neue Nachricht eingetrudelt ist.
Entsprechende Windows-Clients gibt es auch, eine kleine Liste findet sich z.B. im Twitter Fan Wiki. Ich habe natürlich die Programme nicht getestet.

Damit das Ganze richtig Spaß macht (und richtig viel Zeit in der Klausurenzeit kostet) müssen natürlich auch viele Leute mitmachen! Also nix wie los nach twitter.com, Account anlegen und mich unter dem Nick „schneyra“ (Wer hätte das gedacht?) hinzufügen. Außerdem wäre es nett, wenn ihr einen entsprechenden Kommentar hier hinterlasst.

Komplette Seiten per Screenshot sichern

Heute bin ich auf das Programm NetFixer aufmerksam geworden.

NetFixer macht Screenshots von Webseiten – aber nicht nur der Teil den man gerade sieht wird abgelichtet, sondern die komplette Seite von oben bis unten. Das finde ich extrem praktisch und habe es natürlich direkt einmal für diese Seite hier probiert. Das Ergebnis kann sich (wie man nebenstehend sehen kann) blicken lassen.

Das Programm bietet einige Einstellungsmöglichkeiten was das Browserbild angeht. Außerdem kann man ein sog. Bookmarklet in der Lesezeichenleiste des Browsers hinterlassen und so das Programm mit einem Klick ausführen. Interessant wäre es nun zu wissen, ob es sowas auch für Windows gibt. Da könnte ich mir viel einfacher dann mal wen engagieren, der mir schnell mal einen Screenshot im Internet Explorer macht.

Übrigens: Von den selben Programmierern kommt auch die unheimlich praktische Software Img2icns. Damit lassen sich in kürzester Zeit einfache Icons aus Bildern erstellen – auch das Programm ist einen Blick wert.

Update: Der Jan hat schon mal ein prima Firefox-Plugin namens Screen Grab gefunden. Das ist aber noch nicht ganz das was ich suche – eigentlich wäre so ein Programm für den Internet Explorer nicht schlecht, den Firefox gibt es auch für den Mac.

WTF-Momente (HipHop-Cereal-Edition)

Dies ist anscheinend das Wochenende der WTF-Momente – keine Angst, ich benenne den Laden nicht in „WTF und ich“ um oder so.

Gestern Abend hatten auf jeden Fall die 3 lustigen 2 zum Tanz geladen und da ist mir nicht viel anderes übrig geblieben, als dann doch mal im Juz aufzuschlagen.
Irgendwann des Nachts stehe ich grade mit dem Kollegen Kack vor der Tür, unnötiges Gespräch muss auch hin und wieder sein. Wie wir uns da grade am unterhalten sind, kommen auf einmal zwei 20-Euro-Ischen die Tür rein und fangen an, die Sicherheitsbediensteten zu betexten – sie wollten anscheinend nur mal kurz rein. Keine 5 Minuten später sind sie auch schon wieder draußen und verschwinden zum Hintereingang des Juz. Von dort tauchen sie dann unheimlich schnell auch wieder auf, in der Mitte tragen sie einen Kasten Mixery. Wer sich nun denkt, ich hätte mir hier schon ein dezentes „WTF?!?“ gedacht, irrt sich. Aufgetakelte Bräute mit nem Kasten (Kinder-) Bier hab ich schon öfter gesehen.
Ein stadtbekannter Hiphopper brachte sich sich zur Verstärkung der Damen an den Start. Unter einem Arm klemmten die obligatorischen Flaschen, also Energy-Drink und Wodka. In der Hand hielt der junge Mann allerdings eine Packung . WTF?!?! Ich finde es immer wieder schön, wie sich die Leute der Lächerlichkeit preisgeben – als würden die Zeltklamotten nicht schon reichen! Gut dass das Geschehen schnell vorbei war – lange hätte ich mein Lachen nicht mehr zurückhalten können.

WTF-Momente (Randale-Edition)

Gestern hat das Campus-Kino eine wilde Tequila-Party veranstaltet. Natürlich bin ich da auch am Start gewesen, auch wenn ich keinen Tequila mag und folglich (im Gegensatz zu Herrn Hudel aus Dudel, der auch keinen Tequila mag, wie er jedem erzählte) keinen getrunken hab.

Aber kommen wir zum Kern der Sache: Später des Nachts, ich besuchte gerade die Bedürfnisanstalt, hörte ich von draußen erst ein leises Schluchzen und dachte schon: „WTF? Bin ich auf dem Damenklo?“ Aber das hielt nicht lange an, den kurz darauf zersplitterte eine Bierflasche an der Wand. Die Art der Flasche erkannte ich, weil die Splitter fieser Weise auch unter der Kabine durch spritzten. Aber das hat mich auch noch nicht weiter gestört – sowas erlebt man ja alle Nase lang.
Wirklich und so richtig heftig „WTF?!?!!?“ dachte ich mir dann allerdings echt in dem Moment, als vor meinen Augen in der Kabine auf einmal ein Drahtkorb für die Papiertücher (das große Standardmodell) samt Inhalt landete. Das hat mich dann schon ein wenig aus dem Konzept gebracht – auf die Idee ein Foto zu machen bin ich leider erst auf der Heimfahrt gekommen. Leider hab ich auch den Spezialisten nicht mehr sehen können, der da Randale geschoben hat. Studentenpack!

Rauchverbot am Campus

Rauchen verboten

Bild: Eine Provokation meinerseits in der Speicherstadt (Hamburg)

Seit 1. Januar ist an meiner Lieblings-FH das Rauchen im Gebäude verboten. Das kann man gut finden, muss man aber echt nicht! Ich bin Raucher – also finde ich das nicht gut.

Als ich 2002 mit meinem Studium angefangen hab, durfte man noch im gesamten Gebäude, ausgenommen die Vorlesungssäle, rauchen. Das war zwar recht cool, wenn man rauchend den Raum wechselte, aber ich fand das schon etwas übertrieben. Natürlich hat jeder überall hingeascht und viele Kippen haben auch nicht den Weg zum Aschenbecher gefunden. Irgendwann wurde das Rauchen dann eingeschränkt – es gab nun zwei Raucherecken im Gebäude und im Glasbau durfte auch geraucht werden. Bei uns im 26er haben wir auch immer in unserer Kaffeeküche/Aufenthaltsraum geraucht und das war natürlich extrem nobel. Damit ist es nun vorbei, nachdem der Allgemeine Ausschuss (oder so) das beschlossen hat. Damit gehen die durchaus kreativen Kaffee- und Kippenpausen nun irgendwie verloren. Der ein oder andere mag es nachempfinden können: Wenn man es hin und wieder schafft, sich fünf Minuten von der Arbeit weg zu bewegen und ein wenig den Kopf frei zu machen, geht es anschließend oft besser weiter.

Da ich grundsätzlich ja ein toleranter Mensch bin, verstehe ich schon wenn jemand sich an Rauchern stört. Ich behaupte hiermit, dass wir aber nie jemanden mit unserer Qualmbude gestört haben. Es wurde ja niemand gezwungen, da mit uns rumzuhängen.
Wie nun aber verfahren wurde regt mich schon ein wenig auf: Vor die Tür gehen ist ja schön und gut – das mache ich zu Hause auch. Aber das man nicht in der Lage ist, wenigstens einen Unterstand oder so an den Start bringen kann, das ist eine Frechheit. Hier fängt nämlich (meiner bescheidenen Meinung nach) die Diskriminierung an. Ich erwarte keinen Luxus wenn ich eine rauchen gehe – aber ein wenig Wetterschutz wäre doch angebracht. Schließlich nehmen wir Raucher ja das auf uns, um die Nichtraucher vor dem bösen Qualm zu „schützen“.

Alles Neue macht 2007

Allen Lesern wünsche ich an dieser Stelle zu erst einmal natürlich ein frohes neues Jahr!

Wie versprochen läuft nun seit gestern am späten Abend ein neues Layout auf dieser Seite. Fertig ist hier ganz bestimmt noch lange nichts, bisher habe ich es nur geschafft, die Grundfunktionen eines Blogs – also das Blog selbst und die Kommentare – einzurichten. Alles andere wird im Laufe der nächsten Tage (vielleicht auch Wochen) kommen und auch am Layout ist sicherlich noch ein wenig Feinschliff von Nöten. Man darf also auf die kommende Funktionalität gespannt sein. Kritik, Ideen und Anregungen nehme ich natürlich gerne in den Kommentaren entgegen.

Mit dem neuen Layout will ich auch an der Struktur und den Inhalten der Seite ein wenig was ändern. Vieles, das bekannt ist wird sicherlich da bleiben – ich denke da an die WTF-Momente und die Zitate. Auch meine Heimatstadt hat sicherlich noch das ein oder andere Drecksloch zu bieten.
Ansonsten möchte ich in Zukunft aber eher auf Qualität statt Quantität setzen und hin und ein wenig mehr Zeit in einzelne Artikel stecken. Das dabei wahrscheinlich nicht täglich etwas rumkommt sollte klar sein. Ich gebe natürlich mein bestes – möchte mich aber dennoch von dem Zwang verabschieden, täglichen Content zu produzieren.

In der letzten Zeit schwer im kommen, aber immer noch zu wenig genutzt, ist die Kommentarfunktion. Das ist dieses Eingabefeld am Ende eines Artikels – der ein oder andere mag es schon einmal benutzt haben. Schreibt mir eure Meinung! Oder um es mit einem alten Sprichwort zu sagen:

Singt nicht Freunde – diskutiert!

Edit: Da war ich doch wieder fleissig: Ultimate Tag Warrior läuft, die Kategorien haben ausgedient. Es gibt nur noch ein Problem mit den „schönen URLs“. Da muss ich wohl an meiner .htaccess-Datei rumschrauben – und da hab ich heute keine Lust mehr zu.
Dann war da noch das Extended Live Archive. Das sah irgendwie doof aus mit dem Standart-Stylesheet, weshalb ich so frech war und mir das vom K2-Theme geklaut hab. Nach einer kleinen Modifikation gibt es hier nun auch wieder ein prima Archiv. Außerdem gehen die Gravatare auch wieder. Man darf gespannt sein, was noch so kommt! Achso: Morgen gibt es auch wieder „richtigen“ Content, versprochen!