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Pimp Clean my ride

Eigentlich wollte ich ja gestern herausfinden, was da genau an meinem Beifahrersitz kaputt ist. Der rastet nämlich nicht mehr so recht ein, wenn man ihn zurückklappt. Ich sollte vielleicht nicht mehr so oft betrunkene Menschen transportieren. Die Lösung zu dem Problem habe ich allerdings nicht gefunden, da wird sich die Tage der Automechaniker meines Vertrauens mal mit beschäftigen müssen.

Als ich da aber so auf meiner eigenen Rückbank saß, dachte ich mir: „Saukarre, dreckige.“ Und da mir dann nicht einfiel, wann ich das letzte Mal eine Grundreinigung meines treuen Gefährts durchgeführt hatte, hab ich mir direkt Staubsauger und Lappen geholt und mal angefangen. Nachdem ich eine halbe Mülltonne Kram aus den diversen Fächern des Polos gesammelt hatte, durfte ich dann Steine und Kiesel in mittleren Steinbruch-Dimensionen aus dem Innenraum saugen, die halbe Wüste Gobi aus den Fußmatten klopfen und eine etwa 1 Zentimeter dicke Staubschicht vom Armaturenbrett und sonstigen Ablagen entfernen.
Als krönenden Abschluss habe ich dann schließlich auch noch die Fenster von innen geputzt, was genau so notwendig war und vermutlich in diesem Jahrhundert auch noch nicht passiert ist. Schließlich füllte ich dann auch mal noch die Scheibenputz-Flüssigkeit nach und schon waren fast zwei Stunden rum.

Nun ist die „Blue Pearl“ wieder einigermaßen sauber. Wie ein Rundumblick heute morgen ergeben hat, sind da noch ein oder zwei Ecken, in die ich gestern anscheinend nicht so recht Einblick hatte, aber da ist ja relativ schnell Abhilfe geschaffen. Ich glaube, die recht spärlich beleuchtete Garage ist nicht so recht der ideale Reinigungsort, zumal auch die Innenbeleuchtung des Autos nicht gerade durch Watt-Stärke überzeugt.

Nun gilt es, mal $autoschrauber zu kontaktieren und einen passenden Termin zu finden. So richtig kaputt scheint im Sitz nichts zu sein, ich tippe eher auf „ausgehängt“. Wir werden sehen.