Archiv für Monat: September 2008

Gezwitschertes Jubiläum

Olé! Gestern habe ich meinen 2500dertsten Tweet bei twitter abgesetzt. Gut, dass ich schon vorher daran gedacht hatte und so was total cooles reintippen konnte. Nicht.

Mein 2500. Tweet

Dieses kleine Jubiläum ist vielleicht der richtige Zeitpunkt für ein kleines Fazit, welches eigentlich ganz kurz ausfallen kann: Ich mag twitter.
Ich lasse den Dienst so für mich nach dem Motto „Alles kann, nichts muss.“ nebenher mitlaufen. Zumindest während meiner Arbeitszeit verzichte ich auf etwaige Tools und schaue „manuell“ im Browser was sich so getan hat. An manchen Tagen kann das auch mal erst am Abend sein. Ein anderes Mal freut man sich sehr über die Gedanken seiner Mitmenschen und die vielen Links die man so kredenzt bekommt – wenn man will kann man sich so prima eine Weile beschäftigen. Gut informiert ist man auf jeden Fall immer.

Zur Feier des Tages habe ich dann das schon mal erwähnte TweetStats nochmal angeworfen, was mir allerdings nicht viel erzählt das ich auch selbst gewusst hätte. Die wichtigsten Sachen lassen sich dort aber ganz nett ablesen.

Am Ende finde ich es ein wenig schade, dass sich in meinem direkten Freundeskreis leider nicht all zu viele Vogelfreunde finden: Das könnte schon ein großer Spaß sein.

Mando Diao in Bonn

„Und all die guten, guten Dinge passieren immer auch nur denen, die sie erzählen können…“
Kettcar – Nullsummenspiel, aus dem Soundtrack of my life

Ein wenig Glück gehört dann immer auch dazu: Nachdem gestern irgendwie niemand mitkommen wollte, um das Konzert von Mando Diao am Museumsplatz von außerhalb mitzuverfolgen und auch $Mitbewohnerin sich standhaft weigerte, bin ich dann alleine losgezogen. Selbstmotivation olé!

Da ich die Kapelle erst von ein paar Wochen auf dem Rocco-del-Schlacko gesehen hatte, war ich nicht bereit gleich wieder 38 Euro für eine Karte hinzulegen. „Ein paar Meter weiter hinter der Absperrung kann der Ton auch nicht so viel schlechter sein“ dachte ich mir. War er aber dann doch, da ich unter dem Vordach des Kunstmuseums saß und es dort ordentlich schallerte.
Lange musste ich dort aber auch nicht bleiben. Ziemlich direkt nach Konzertbeginn kam ein Bediensteter des Ordnungsdienstes durch die Absperrung und ich rechnete schon fest damit nun weggeschickt zu werden. Weit gefehlt: „Wollen sie rein?“ fragte man mich und das ließ ich mir natürlich nicht zwei Mal sagen. Zusammen mit noch etwa 20 anderen Leuten ließ man mich durch das Gitter steigen und schon stand ich direkt in der Menge.

Wie schon vor einigen Wochen hat mir das Konzert gut gefallen, auch wenn dieses Mal nicht der Vadder von $Sänger als Ersatzgitarrist auf der Bühne stand. Die Setlist scheint die gleiche gewesen zu sein und es fehlte tatsächlich keines der drei Lieder die ich mitsingen kann. Das ich am Ende dann noch ein Bier spendiert bekam, rundete den Abend angenehm ab.

Ab jetzt werde ich da wohl öfter rumsitzen… Mal schauen wer nächsten Sommer so alles da sein wird.

Kochenende und Singetreffen

Über das erste Wochenende im September veranstaltet mein Landesverband immer das traditionelle Singetreffen auf der Schmidtburg. Dieses Mal fand am Samstag auch noch das „Kochenende“ der Pfadfinderstufe statt und so reiste ich schon am Freitagnachmittag in den wilden Hunsrück.

Kochenende

Nach einer recht kurzweiligen Anreise mit meinen Bonner Mitstreitern fand ich mich so gegen 19 Uhr am Freitag auf der Burg wieder. Der Rest der Gang ließ nicht all zu lange auf sich warten und eine Kohte war auch recht schnell aufgebaut. Das wir diese am nächsten Tag noch einmal umsetzen müssen, konnten wir da noch nicht ahnen. Da die restlichen Gruppen aus dem Landesverband nur langsam eintrudelten und das Wetter auch eher nicht so überragend war, ließen wir das Abendprogramm ausfallen und verbrachten einen vergnüglichen Abend in der Kohte. Hier lernte ich wieder etwas dazu: Man kann ein Ei tatsächlich im Koschi-Deckel über einer Kerze braten. Frau Nina hat es vorgemacht.

Wo geschrieben steht das man als Burgvogt immer unfreundlich sein muss weiß ich leider auch nicht. Eben jener wies uns allerdings am Samstagmorgen in recht rauhem Ton darauf hin, dass unsere Kohte an der Stelle mal grade nichts verloren hätte und wir gefälligst mal einen anderen Platz suchen sollten. So stand vor dem Frühstück auch noch ein Umzug an. Während die Sippen aus dem Landesverband dann schon fleißigst anfingen für den Kochwettbewerb zu kochen, stand bei uns später erst einmal ein spätes Frühstück an. Das sollte sich schon bald als Fehler herausstellen, denn schon kurz nach dessen Beendigung wurden wir zur ersten Bewertung gerufen. Die folgenden Stunden verbrachten wir also damit, allerlei gutes (und auch weniger gutes) zu probieren und zu bewerten. Das anschließend erst einmal ein Mittagsschläfchen auf dem Programm stand ist wohl selbstverständlich.

Gegen Abend füllte sich die Burg dann noch mehr und schon bald standen wir schon wieder zum Essen an: Zum Singetreffen gehört auch das passende Buffet zu dem jeder etwas beiträgt. Endgültig überfressen verbrachten wir dann den Abend im ehemaligen Stall der Burg bei Wein und Gesang. Auch die Siegerehrung des Kochwettbewerbs fand hier statt. Meine Favoriten aus Michelbach schafften es leider nur auf den zweiten Platz.
Wieder einmal war ich begeistert war ich im Laufe des Abends, was in einigen Stämmen an musikalischem Potential steckt, da höre ich auch gerne mal nur zu.
So schwierig wie in dieser Nacht hat sich das Einschlafen schon lange nicht mehr gestaltet. Nachdem ich gegen 2 Uhr der erste in der Kohte war, kamen meine Mitbewohner im Halbstundentakt an und so zog sich das Ganze ein wenig hin. Erschwert wurde mir die Sache dann noch durch eine Stechmücke in meinem Schlafsack, die einige Spuren hinterlassen hat.

Dank einer spitzenmäßigen Mitreisegelegenheit bis Koblenz und einem guten Zugtiming war ich heute schon gegen 14 Uhr wieder zu Hause angelangt und habe es so geschafft, am Sonntagabend mal nicht völlig zerstört in meiner Bude zu sitzen. So muss das sein, nun geht es mit neuer Energie in die kommende Woche. Ich habe schließlich noch das ein oder andere zu tun, ein schönes Wochenende liegt hinter mir.