Archiv für Monat: April 2010

Dropbox

Irgendwann letztes Jahr konnte ich nicht so recht an mich halten und musste mir unbedingt einen MobileMe-Account zulegen. Nun stellte sich so ein wenig heraus, dass ich den eigentlich überhaupt nicht brauche. Der einzigen Dienst den ich wirklich benutze ist die iDisk, der virtuelle Speicherplatz den man von Apple zur Verfügung gestellt bekommt. Leider ist der Dienst unglaublich langsam, so dass mir das nicht so recht Spaß macht.

Eine Alternative zur iDisk ist Dropbox ((Affiliate-Link. Ihr registriert euch und ich bekomme ein wenig mehr Speicherplatz. Das wäre nett.)). Den Dienst hatte ich vorher immer benutzt und nun bin ich gerade wieder zurückgewechselt und meine Daten aus der iDisk in den Dropbox-Ordner kopiert. Nun bin ich gerade ein wenig begeistert, wie schnell das doch alles gehen kann.

Standardmäßig bietet einem Dropbox zwei Gigabyte Online-Speicher, man kann allerdings bis zu 100GB kaufen. Den Client für Dropbox gibt es für Windows, MacOS X und Linux und es lassen sich alle beliebigen Arten von Dateien auf verschiedenen Rechnern synchron halten. Ich habe so zum Beispiel seinerzeit meine Diplomarbeit noch einmal zusätzlich gesichert.
Interessant ist auch die Möglichkeit, Ordner freizugeben – entweder explizit an andere Dropbox-Nutzer oder völlig frei. So lassen sich per Weboberfläche schnell Dateien tauschen.
Außerdem finde ich es ziemlich gut, dass man auch eine Dateiwiederherstellung eingebaut hat. Beim kostenlosen Account kann man bis zu 30 Tage lang alle gelöschten Dateien wiederbekommen. Im bezahlten Account ist das dann unbegrenzt möglich.

Dann gibt es da auch noch eine Menge mehr, unter anderem natürlich eine iPhone-App um die Dateien auch mobil aufzurufen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte sich die komplette Feature-Liste auf der Dropbox-Webseite ((Affiliate-Link. Ihr registriert euch und ich bekomme ein wenig mehr Speicherplatz. Das wäre nett.)) mal anschauen. Ich würde mich freuen wenn sich ein paar Menschen über meine Links in diesem Eintrag registrieren würden, dann bekomme ich ein klein wenig mehr Speicher für den Dienst. Davon abgesehen hat man auch als Nutzer des Referral-Links was davon: Man bekommt nämlich ebenfalls 250MB Speicher extra!

Royal Bangs in Bonn

Gestern Abend gab sich die, leider nicht sonderlich bekannte, Krachkapelle Royal Bangs hier in Bonn die Ehre. Genauer gesagt im Bla, grade mal ein paar Straßen von meiner Hütte entfernt. Ich hatte die drei Herren als Vorband bei Port O’Brien kennengelernt und hier ja auch schon mal einen Titel vorgestellt.

Gestern Abend war man dann selbst Headliner. Vorher spielten noch kurz ein paar Jungs aus Köln, die zwar recht ordentliche deutsche Gitarrenmusik machten, deren Namen ich aber schon wieder vergessen habe. Schade eigentlich. Royal Bangs spielten dann auch nur etwa eine Stunde, aber mit viel Elan und so kam ich durchaus auf meine Kosten. Dabei fiel mir wieder auf, dass ich die Band live eigentlich sogar lieber höre, als vom Band. Irgendwie ist da mehr Dynamik drin. Ich glaube das ist gut so. Zu Beginn des Konzerts war es mir auf jeden Fall zu laut, mit schnell selbstgebauten Ohrstöpseln konnte ich dem aber abhelfen. Nach dem Konzert bemerkte ich dann auch, woher die Titel kamen die ich noch nicht gekannt hatte: Es gibt noch ein zweites Album neben dem das ich letztens schon gekauft hatte. Eben dieses ist im deutschen iTunes-Store aber nicht verkäuflich. Da könnte ich mich jetzt lange wundern – statt dessen kaufte ich eine altmodische CD.

Mein schönstes Bild?

Der Herr Ad fragt nach meinem besten Foto. Das ist schwierig, denn ich mag eine Menge meiner Bilder. Mit den meisten verbinde ich eine schöne Situation und so ist es wirklich schwierig, mich auf eines festzulegen. Um mir die Sache einfacher zu machen, habe ich dann einfach mal meinen flickr-Stream rückwärts angeschaut. Das erste was dann in die Kategorie „Lieblingsbild“ fiel, habe ich ausgewählt.

Der alte Wasserturm auf Langeoog sollte es also sein. Ich mag das Bild sehr gerne, weil ich damit einen sehr schönen Urlaubstag verbinde. Außerdem zeigt das Bild schön die unglaubliche Kälte, die an diesem Tag herrschte und schließlich ist es auch einfach ein schönes Motiv. Deshalb fiel meine Wahl darauf.

Kirschblütenzeit in der Bonner Altstadt

Nachdem das letztens ja nichts wurde, habe ich es dieser Tage dann doch mal noch geschafft, die Kirschblüten in der Altstadt hier in Bonn zu fotografieren. Nicht all zu lange war ich unterwegs und am Ende waren dann ein paar schöne Bilder im Kasten. Und so sieht das dann aus.

Kirschblüten in der Altstadt BonnKirschblüten in der Altstadt BonnKirschblüten in der Altstadt BonnKirschblüten in der Altstadt BonnKirschblüten in der Altstadt Bonn

Übrigens hat Mark im bnlog auch ein paar tolle Bilder veröffentlicht.

Noch zwei Fotos aus Hamburg

Viele Bilder von meiner Tour nach Hamburg sind nach der Vorauswahl nicht übrig geblieben. Hier dann aber doch mal noch zwei, die mir gut gefallen.

Hamburg: Rolltreppe zur Ubahn am Hauptbahnhof

Nach dem Klick dann noch ein weiteres Bild. Da musste ich schwer an den Reglern drehen, damit noch was daraus geworden ist. Eigentlich war die linke Hälfte nämlich viel zu dunkel, die rechte Hälfte dafür viel zu hell. Toll, was man mit einem RAW-Bild und einer Ebenenmaske in Lightroom doch noch alles machen kann.

Hamburg: Barmbek am Morgen

Hamburger Singewettstreit 2010

Inzwischen ist der Hamburger Singewettstreit eine feste Institution in meinem Kalender. Und so ging es auch in diesem Jahr wieder nach Hamburg. Gut, dass ich darauf bestanden hatte, in Platzreservierungen zu investieren. Unsere ICEs waren mehr als voll, man darf dem isländischen Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen danken.

Freitags stand zuallererst das Kneipensingen im „Füllhorn“ in Hamburg-Altona auf dem Plan. Mit dem ein oder anderen Bier und vielen bekannten Liedern wurde in das Wochenende gestartet. Wie immer ein großer Spaß, auch wenn dieses Mal die anschließende Singerunde im alten Elbtunnel ausblieb.

Am Samstag, nach einer doch relativ kurzen Nacht, dann der eigentliche Singewettstreit, natürlich mit vorherigem Marktbesuch. Nach langer Überlegung bin ich jetzt Besitzer eines Affen und schon gespannt auf die erste Erprobungstour. Beim Singewettstreit selbst fiel dann wieder einmal auf, dass er immer mehr in die Hand des BdP rutscht. In drei von fünf Kategorien konnten Gruppen aus meinem Bund überzeugen und machten den ersten Platz. Super! Wie immer war das Audimax der Universität Hamburg mit Menschen aus allerlei Bünden bis unter das Dach gefüllt.

Auftritt des Stammes Raugrafen aus Simmern

Dabei fing es gar nicht mal so gut an: Während ich sonst auch bei den Sippen schon immer ziemlich begeistert war, fand ich gerade diese Kategorie in diesem Jahr nicht sonderlich überragend. Auch wenn ich selbst nicht singen kann: Gerade vom Hamburger Singewettstreit war ich ein anderes Niveau gewohnt. Danach wurde es nur noch besser, jedenfalls bis kurz vor Schluss.
In der freien Kategorie, die dieses Mal das Motto „Ein Lied, sieben Tage“ (Oder umgekehrt?) hatte, präsentierten alle Gruppen ihre Interpretation eines Liedes, dessen Text sie genau sieben Tage vor dem Wettstreit zugeschickt bekommen hatten. An sich mag die Idee ja schön sein, aber mich nervte es ungefähr nach dem dritten Durchgang. Gerade das finde ich sehr schade, denn eigentlich sollte man die Mühe, die sich die einzelnen Gruppen gegeben haben, schon respektieren. Das fiel mir dann doch relativ schwer, müde und hungrig wie ich gegen Ende der Veranstaltung nun mal war.
Ein wenig unglücklich fand ich auch die Vergabe eines Mottos. Der diesjährige Singewettstreit stand unter dem Begriff „Zahlen“ und die Gruppen sollten das auch wohl in ihre Liederwahl mit einbeziehen. Gab es das eigentlich in den Jahren vorher auch schon? Ich hatte nicht das Gefühl, dass das bei den Teilnehmern sonderlich gut ankam.

Am Ende dann: Nachfeier in einer Kirche in Hamburg-Harburg. Da kam dann irgendwann auch wirklich böse die Müdigkeit durch, trotz großer Singerunde, gutem Essen, vielen Getränken und netten Gesprächen. Dank einer kurzen Nacht hielt die Müdigkeit dann auch über eine verpennte Zugfahrt bis Bonn an, die ich fast komplett verschlief. Und trotzdem ((Oder gerade deshalb?)): Immer wieder ein großer Spaß, so eine Tour nach Hamburg.

Blog-Historie

„Was ist denn das für ein Referrer?“ fragte ich mich da heute beim morgendlichen Blick in die Statistiken. Das Blog History Project verlinkte auf mich. Ich glaube sogar, dass ich da mal was hingeschrieben hatte, damit ich in der Liste aufgenommen werde. Auf jeden Fall finde ich mich da in guter Gesellschaft wieder. Das inzwischen anscheinend leider nicht mehr weitergeführte Projekt wollte wohl die Geschichte der deutschen Blogosphäre abbilden. Schade, dass da nichts draus geworden ist.

Der Eintrag meines Blogs im

Auf den 12. Oktober 2004 wird im Blog History Project der erste Eintrag für mein Blog datiert, das ist ja schon eine Weile her. Die dortige URL zum ersten Eintrag zeigt dann auch brav auf mein altes Blog, dass damals noch unter der Domain www.schneyra.de lief. Die verweist inzwischen auf diesen Blog hier, mit dem ich vor etwa zwei Jahren begann. Lange Zeit hatte ich beide Blogs parallel laufen, das alte wurde nur nicht mehr befüllt. Schon damals hieß der Beitrag aber schon „Ein neuer Anlauf“. Eigentlich war ich noch viel früher an, leider gibt es aus der Zeit vor 2004 nicht mehr wirklich viele Daten.

Zurück zum alten Blog: In der letzten Zeit frage ich mich öfter: „Was tun mit den ganzen alten Einträgen?“. Einfach wegwerfen möchte ich sie nicht, dafür habe ich zu viele Erinnerungen dort abgelegt. Das ist ja eigentlich auch was schönes. Natürlich könnte ich genauso einfach die beiden Datenbanken zusammenführen, allerdings wäre mir dabei nicht sonderlich wohl. Viel zu viel „Müll“ hat sich angesammelt: Beiträge die ich selbst heute nicht mehr verstehe oder die einfach nicht mehr aktuell sind. Andererseits sind schon ein paar Perlen dabei. Ich hatte schon einmal angefangen, die Beiträge alle noch einmal zu lesen. Über das genaue Vorgehen muss ich mir noch ein paar Gedanken machen, für Ideen bin ich sehr dankbar. Vielleicht lasse ich ein paar meiner Stammleser aus der guten alten Zeit darüber entscheiden, welche Beiträge es noch einmal geben soll. Eine Retro-Serie, das wäre doch mal hip!

Palmenzucht II

Neulich hatte ich mich ja damit beschäftigt, Ableger einer Palme zu züchten. Ziemlich genau zwei Wochen standen die Ableger nun im Wasser und zogen neue Wurzeln. Richtige Tentakel wuchsen da im Wasser.

Nun war es in meinen Augen an der Zeit die Pflanze unter die Erde zu bringen. Oder zumindest die Wurzeln. Da ich über keine ordentlichen Blumentöpfe in mittlerer Größe verfügte, war ich ganz froh das der nahe Rewe-Markt gerade welche im Angebot hatte. Der Topfmangel wurde dann wenigstens dadurch ausgeglichen, dass ich in meinem Kellerverschlag einen riesigen Sack Blumenerde fand. Gut, wenn man einen pflanzenliebenden Exmitbewohner hat!

Meine Palmenableger in eingepflanztem Zustand.

Und so sieht das dann aus. Gut eigentlich! Die drei Töpfe stehen nun an der sonnenreichsten Stelle meiner bescheidenen Hütte und ich bin nun sehr gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird. Am Ende wird doch noch ein Gärtner aus mir?

Bildbeschriftung mit jQuery

Dafür das es gar nicht lange gedauert hat, ist das Ergebnis schon recht ansehnlich: Die Bilder in diesem unglaublich belanglosen Blog sind nun auch mit einer tollen Beschriftung versehen. Aber nur, wenn man mit der Maus darüber fährt.

Realisiert habe ich das mit Hilfe von ein wenig jQuery, HTML und CSS. Bevor nach dem Klick ein paar Code-Schnippsel kommen, hier ein Anwendungsbeispiel:

Die Beschriftung dieses Bildes lautet <em>Blaues Fahrrad</em>.<br>Und das alles, ohne beim Schreiben des Eintrages viel Aufwand zu haben.

Den ganzen Beitrag lesen.

Ein paar Fotos aus Bonn

Hier in der Altstadt blühen gerade die Kirschbäume. Was liegt da näher, als an einem Sonntag-Nachmittag loszuziehen um ein paar Bilder zu machen? Mit den Kirschblüten wollte es dann aber nicht so recht. Überhaupt fand ich es schwer passende Motive zu finden und auch das Wetter war dann doch nicht so wirklich schön. Ein wenig Glück hatte ich am Ende dann aber doch.

Blaues Fahrrad

Da war dann zum Beispiel das oben abgebildete Fahrrad. Oder unten, leider ein trauriger Anblick, der Eingang zur Bar Ludwig, wo seit gestern diese und das dazugehörige Hotel Beethoven endgültig abgerissen wird. Wirklich, wirklich schade. Dort fanden in der letzten Zeit einige recht grandiose Tanzveranstaltungen statt.

Bar Ludwig vor dem Abriss

Am Rhein dann angekommen: Ein kurzer Lichtblick und ein wenig blauer Himmel lugt zwischen den Wolken hervor. Wie passend, dass gerade die Beete neu eingepflanzt wurden.

Blumen am Rhein

Und am Ende? Wieder in der Altstadt dann noch ein Bild von dem Haus, dass ich diese Woche auch mal noch besuchen müsste. Da ist nämlich mein Frisör drin. Direkt hier so um die Ecke.

Mein Frisör