Archiv für Monat: Juni 2010

Unterwegs in Bonn

Rote Ente mit grünem Schild

Letztens war ich losgezogen um ein paar Bilder machen, nachdem meine abendliche Radtour aufgrund eines platten Reifens leider ausfallen musste. Die Sonne schien noch recht schön, der Rest der Bevölkerung dieses Landes schaute ein Länderspiel.

Altes Haus in der Kölnstraße

Das der Reifen platt war, war eigentlich schon ein schlechtes Omen: Ein guter Grund sich auf’s Sofa zu legen und nichts zu tun. Aber irgendwie bewegen wollte ich mich ja schon. Und Bewegung ist wichtig.

Fahrrad im grünen Vorgarten

Also: Das Superweitwinkel auf die Kamera, eben diese um den Hals und los ging es. Es fing glaub ich auch gar nicht mal schlecht an. Der Mülleimer war mein erstes Motiv. Kurz darauf werde ich von einem anderen fotografiebegeisterten Menschen angesprochen. Wir unterhalten uns ein paar Minuten nett und ich beneide ihn ein wenig um seine 5D II samt Batteriegriff und das Objektiv mit dem roten Kreis vorne.

Orangener Mülleimer in der Kölnstraße

Danach ging es dann aber doch rapide bergab. Ob es an mangelnder Lust lag oder an meiner Müdigkeit oder beidem – keine Ahnung. Jedenfalls gestaltete sich die Motivsuche recht anstrengend. Es wollte mir nichts so richtig ins Auge fallen. Dafür gefällt mir das Wohngebiet durch das ich laufe aber gar nicht mal schlecht. Ich komme allerdings zu dem Schluss, dass es eher etwas für Familien mit Kindern ist.

Caterpillar-Bagger

Am Ende waren dann etwa 20 Bilder auf der Kamera. Eigentlich nicht mal schlecht, doch konnte ich direkt die Hälfte irgendwie fast unbesehen aussortieren. So etwas scheint aber jedem mal zu passieren, an dem Abend hätte mir auch die dicke Kamera des Kollegen oben vermutlich nichts gebracht.

Leerstehendes Gebäude

Dies hier ist dann das, was ich mir ein wenig zurechtbearbeitet hab. Vielleicht doch nicht so schlecht wie ich dachte, aber nicht das was meiner Idee „Ein Sommerabend in der Bonner Nordstadt“ entspricht. Irgendwie. Am Wochenende habe ich dann aber auch schon wieder schöne Bilder gemacht. Finde ich. Die gibt es aber irgendwann mal die Tage.

Hauseingang

Lazy Load – Bilder beim Scrollen einer WordPress-Seite nachladen

Letztens fragte man mich, wie das mit dem langsamen Nachladen der Bilder auf meiner Seite funktioniert. „Ganz einfach!“ antwortete ich. „Da schreibe ich mal ein paar Zeilen zu.“ Here we go:

Um die Bilder nachzuladen nutze ich ein Plugin für das Javascript-Framework jQuery. Das Plugin hört auf den schönen Namen Lazy Load und gibt es schon eine ganze Weile. Ich wundere mich ein wenig, dass es jetzt erst in Mode kommt. Grundidee des Plugins ist es gar nicht, die Bilder schön einblenden zu lassen. Eigentlich geht es darum, die Ladegeschwindigkeit der Seite beim ersten Laden zu erhöhen. Dazu werden zuerst nur die sichtbaren Bilder geladen und die weiteren Bilder dann beim scrollen.

Um das Plugin zu installieren sind nur wenige Schritte notwendig: Davon ausgehend, dass man jQuery bereits eingebunden hat, lädt man sich das Plugin schnell von der Lazy Load-Seite runter und packt es in den Ordner des eigenen WordPress-Themes. Anschließend bindet man die neue Datei dann mit folgender Code-Zeile in den Kopf der Seite (also in das head-Element).

<script type="text/javascript" src="<?php bloginfo('template_directory'); ?>/lazyload.js"></script>

Nun muss dem Script nur noch gesagt werden, welche Bilder eigentlich mit dem Effekt nachgeladen werden sollen. Bei mir sollen das alle großen Bilder in den Beiträgen sein. Da ich sonst alle Bilder im Layout per CSS eingebunden habe, kann ich das Plugin einfach auf dem img-Tag ansetzen.

	//Fauler Bildlader
	if(!navigator.userAgent.toLowerCase().match('ipad')) {
		$("img").lazyload({effect : "fadeIn"});
	};

Nun mag man sich wundern, was das if soll. Ganz einfach: Mir war aufgefallen, dass das iPad leider nicht mit dem Javascript zurechtkommt und statt der nachzuladenden Bildern nur das Fehlersymbol angezeigt wurde. Mit der kleinen Abfrage wird das Problem umgangen.

Für meinen Bedarf war es das dann auch schon. Auf der Plugin-Seite werden die weiteren Optionen des Plugins ausführlichst erklärt.

Bilder von einem Feld in Bonn Beuel

Heuballen auf einem Feld

Manchmal nehme ich die Kamera mit, wenn ich eine Runde mit dem Rad drehe. Drüben, auf der „Schäl Sick“ gibt es zum Beispiel schöne Felder die man fotografieren kann. Gar nicht weit von der Innenstadt entfernt ist es schon richtig ländlich.

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Das HTML5-Grundgerüst für ein Blog

Im Rahmen der Neuausrichtung meiner Seite beschäftigte ich mich auch eingehend mit HTML5 und den damit neu gegebenen Möglichkeiten. Vorweg: HTML5 ist nach wie vor kein festgelegter Standard, sondern weiterhin in Entwicklung. Dennoch unterstützen moderne Browser auch heute schon viele Möglichkeiten, die HTML5 bietet. Einen interessanten Artikel über die Inhalte von HTML5 mit einer durchdachten Grafik hat Peter Kröner mit Was ist HTML5 und was nicht? Und was hätte der Kaiser dazu gesagt? veröffentlicht. Dieser bietet eine erste Übersicht mit der man sich dann leicht in die einzelnen Themen abtauchen kann.

Ich will mich nun erst einmal mit den neuen semantischen Möglichkeiten von HTML5 auseinandersetzen. „Semantisch“ will heißen, dass man versucht durch den Einsatz diverser HTML-Elemente den Inhalt einer Webseite zu strukturieren. Natürlich könnte man auch alle Inhalte rigoros div-Elemente packen. Das Ergebnis würde im Browser vermutlich gleich aussehen. Durch die Verwendung von semantisch korrekten Elementen, die für den jeweiligen Inhalt-Typ vorgesehen sind, macht man den Code aber auch lesbar. Und zwar nicht nur für einen selbst oder andere Menschen, sondern auch für Screenreader und Suchmaschinen. Insgesamt also eine gute Sache.

Bisher bot (X)HTML hier nur eine beschränkte Anzahl von Elementen an. Überschriften, Listen und Textabsätze wurden im wesentlichen abgedeckt. HTML5 geht nun einen Schritt weiter und bietet die Möglichkeit eine Seite komplett semantisch zu strukturieren. Es gibt nun Elemente für den Kopf einer Seite (header), die Navigation (nav), den Inhalt (section, article) und seinen logischen Aufbau und den Fuss (footer) einer Seite. Ohne diese nun all zu lange eingehen zu wollen, verweise ich auf den Artikel Structural Tags in HTML5 bei Ordered List. Der Artikel dort beschreibt jedes Element kurz und zeigt auch einen beispielhaften Quellcode.

Im neu zu bauenden Layout meiner Seite möchte ich am oberen Ende der Seite eine Navigationsleiste mit den neuen Kategorien haben. Danach der eigentliche Inhalt und dann schließlich eine Sidebar, die eigentlich mehr eine „Bottombar“ ist. Dementsprechend ergibt sich folgende Struktur im Code:

[html]
<!– der tag und ich = header.php –>
<!DOCTYPE html>
<html>
<head>
<meta charset="UTF-8">
<title>der tag und ich</title>
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="style.css">
</head>
<body>
<header id="header">
<h1><a href="#">der tag und ich</a></h1>
</header>
<nav id="nav">
<ul>
<li><a href="#">Link 1</a></li>
<li><a href="#">Link 2</a></li>
<li><a href="#">Link 3</a></li>
<li><a href="#">Link 4</a></li>
</ul>
</nav>
<!– der tag und ich = index.php –>
<section>
<article>
<header>
<h2><a href="#">Die Überschrift eines Artikels</a></h2>
</header>
<section>
<p>Der Inhalt eines Artikels</p>
</section>
</article>
</section>
<!– der tag und ich = sidebar.php –>
<aside>
<p>Hier kommt die Sidebar hin</p>
</aside>
<!– der tag und ich = footer.php –>
<footer>
<p>Der Footer der Seite mit einigen wichtigen Links.</p>
</footer>
</body>
</html>
[/html]

In diese Grundstruktur kommt nun der erste WordPress-Code, damit die Inhalte ausgegeben werden können. Anschließend werden die gewünschten zusätzlichen Informationen eingebaut, wie etwa die Kommentaranzahl pro Beitrag oder das Veröffentlichungsdatum. Und natürlich das ganze drumherum, wie etwa Meta-Tags und externe Dateien die eingebunden werden wollen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Nicht alle Browser unterstützen die neuen HTML-Elemente bereits, gerendert werden sie aber schon irgendwie. Damit das alles aber auch so tut wie es soll, setzt der kluge Webentwickler in einem Rundumschlag alle neuen Elemente im CSS der Seite manuell auf display: block;.

[css]
/* Nun bringen wir den HTML5-Tags erst mal ordentliches Benehmen bei */
article, aside, dialog, figure, footer, header, hgroup, menu, nav, section {
display: block;
}
[/css]
So sind die Elemente nämlich spezifiziert, werden aber unter anderem im Internet Explorer mangels Kenntnis als inline gerendert.

Am alten Zoll in Bonn

Bonn: Große Wiese am alten Zoll

Einer der Orte an denen man an Sommerabenden in Bonn besonders gut rumhängen kann, ist die Wiese beim alten Zoll. Jede Menge Menschen treffen sich dort, es wird fleißig gegrillt und auf der Wiese rumgesessen und gelegen. Geht einem das mitgebrachte Bier aus, kann man sich leicht an direkt angrenzenden Biergarten Nachschub holen. Dort gibt es auch was zu essen und man sitzt, wenn einem nicht nach Liegewiese ist, auch richtig gut an den Bierbänken.
Eigentlich wollte ich letzte Woche ein schönes Panorama vom Rhein bis zur Wiese machen, allerdings standen dann doch irgendwie ein paar Bäume im Bild (links), die die Aussicht auf den Biergarten verdecken. Deshalb hier nur ein Ausschnitt.

Ein wenig weiter vorne hat man dann den folgenden Ausblick:

Bonn: Blick nach Beuel vom alten Zoll

Von der so genannten „Dreikönigenbastion“ ((Ich kenne keinen Menschen, der das so nennt.)) hat man eine schöne Aussicht auf den Rhein. Obiges Bild verdeutlicht auch den vielleicht einzigen Grund, warum man mal auf die andere Rheinseite nach Beuel gurken sollte: Abends hat es dort wunderbar Sonne im Sommer.

Lesezirkel #1: Der Electric Kool-Aid Acid Test

Der UARRR-Mensch ruft zum gezirkelten lesen auf. Ich mache da einfach mal mit, für Leseempfehlungen war ich ja schon immer zu haben. Deshalb schaue ich mir nun mal Der Electric Kool-Aid Acid Test von Tom Wolfe an. Das ist eine Art Tatsachenbericht namens „Die legendäre Reise von Ken Kesey und den Merry Pranksters“ über eine Hippie-Kommune in den amerikanischen 70ern. Der Klappentext las sich nicht schlecht, die ersten Seiten die ich heute Morgen las waren auch recht vielversprechend. Ich bin gespannt was da so passiert.

Mit einer Sache hat nämlich Marcel recht: „Wir alle lesen zu wenig.“ schreibt er in seinem Eintrag zum ersten Lesezirkel. Ich selbst zähle mich da mal nicht dazu, schließlich wandert doch das ein oder andere Buch pro Monat über meinen Nachttisch. Einige der Bücher rezensiere ich hier dann ja auch, auch wenn die Leseliste keineswegs komplett ist. Für mich ist die Teilnahme an der Aktion eine Möglichkeit meinen Horizont zu erweitern und mal ein Buch außerhalb des von mir favorisierten Thriller-/Krimi-Genres zu lesen.

Bei vielen ist das aber anders, wie einem ein Blick in die einschlägigen sozialen Netzwerke verrät. Viel zu oft liest man dort in der Kategorie „Lieblingsbücher“ Dinge wie „Lustiges Taschenbuch“, „Bücher gehören verbrannt“, „Lesen ist doof“ und und und. Das macht mich ein wenig traurig. Die modernen Medien machen es einem viel zu einfach, sich leicht berieseln zu lassen und dank dem Internet kann man Serien oder Filme immer dann schauen wann man will. Da ist es natürlich einfacher, den Computer mit ins Bett zu nehmen, als noch ein paar Seiten zu lesen. Die Faulheit siegt, die Dummheit auch.
Schade ist das, denn „Lesen bildet“ nämlich. Ich bemerke an mir selbst, wie ich mit gesteigertem Bücherkonsum in den vergangenen Jahren viel flüssiger schreiben und formulieren kann. Keine schlechte Sache wie ich finde, dem ein oder anderen würde das sicherlich auch nicht schlecht stehen ((Womit wir wieder bei den einschlägigen sozialen Netzwerken sind, die sich außergewöhnlich gut für Sozialstudien eignen.)). Damit will ich das schauen von Serien natürlich nicht allgemein verteufeln, schließlich bin ich selbst ein großer Fan von einigen und habe jede Folge Lost, 24 und Stargate ((Sowohl SG1, als auch Atlantis.)) gesehen.

Schon als Kind und Jugendlicher habe ich viel gelesen, dann einige Jahre recht wenig in Bücher geschaut. Spätestens seit ich in Bonn keinen Fernseher mehr habe, lese ich wieder wesentlich mehr. So zwei bis drei Bücher sind im Monat schon drin, das entspannt mich Abends mehr als noch eine Serienfolge zu schauen. Da will ich es mal gut heißen, dass die Idee im Rahmen eines iPad-Kaufs aufkam und bin froh ich auch als „analoger“ Leser mitmachen darf.

Ein paar Dinge würden mich interessieren, vielleicht lässt sich ja ein wenig Statistik führen:

  1. Wie viele Menschen haben wirklich mitgemacht und das Buch gelesen?
  2. Für wie viele dieser Menschen war dies das erste Buch in diesem Jahr?
  3. Wie viele dieser Teilnehmer haben Spaß am Lesen gefunden und gehen nun auch mal selbstständig in einen Buchladen oder eine Bücherei und lesen aus eigenem Antrieb ein weiteres Buch?
  4. Wie ist der Anteil an Ebook- und Analogbuch-Lesern?

Ich bin nicht nur auf das Buch, sondern auch auf die Reaktionen der Mitleser sehr gespannt. Man merkt vielleicht, ich möchte eine Lanze für das gute alte Buch brechen. Mal schauen wie lange es weitergeht mit dem Lesezirkel.

Vergebung

Nach „Verblendung“ und „Verdammnis“ sah ich am Wochenende dann auch den dritten Teil der Millenium-Trilogie, die auf den Büchern von Stieg Larsson basiert. Vergebung.

Nachdem ich den ersten Teil ziemlich krass fand, wie ich mich dunkel erinnere ((Aus irgend einem Grund habe ich das nicht verblogdingst.)), der zweite Teil zwar spannend aber ein wenig lang war, ist der dritte Teil nun schrecklich vorhersehbar gewesen. Klar: Man wusste das es irgendwie zu Ende gehen wird, da dies ja die letzte Folge der Trilogie war.

Irgendwie war dieses Ende aber zu offensichtlich für meinen Geschmack, denn wirklich spannend wollte es den ganzen Film über nicht werden. Alle Probleme der Darsteller lösten sich innerhalb kürzester Zeit. Auf einen „großen Knall“ oder Schockmoment habe ich die ganze Zeit erwartet – wurde aber enttäuscht. Insgesamt ein eher schwacher Film, der den beiden vorangegangenen nicht gerecht wird. Die Handlung basiert zu großen Teilen einfach darauf, die der beiden vorangegangenen Filme noch einmal durchzukauen. Da kann mir das Ende noch so gut gefallen – was es dann ja auch wirklich tat. Deshalb gibt es von mir vielleicht so fünf von zehn möglichen Punkten.

Lohnt es sich, die Bücher nun noch zu lesen?

Stadtwald Krefeld

Der Stadtwald in Krefeld aus Sicht der Wiese

Neben einer Fototour durch Krefeld stand bei meinem letzten Besuch auch ein Aufenthalt im dortigen Stadtwald an. Dort ist es wirklich schön: Weite Wiesen zum rumliegen, ein großer Spielplatz, ein Bolzplatz, ein See mit Ruderbootverleih und natürlich auch ein paar Bäume, sonst wäre es ja kein richtiger Wald. Außerdem ein großer Biergarten in dem es sich schön sitzen lässt.

Fussballplatz im Stadtwald KrefeldSee im Stadtwald Krefeld

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Bilder aus Krefeld

Mercedes in Krefeld

Als ich letztens mal wieder in Krefeld zu Besuch war, zog ich auch ein wenig mit der Kamera herum. Ein paar schöne Bilder sind dabei auch rausgekommen. Ich hoffe sie gefallen.
Nachtrag: Unten in den Kommentaren hab ich dann auch noch ein paar Worte zur Bildbearbeitung verloren.

Snoopy auf dem MofaVerrückte Spiegelung

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