„Martin, richte mir doch mal diesen Computer ein!“

Asus und Windows Home Premium

Frau Muttern kaufte sich einen neuen Computer und weil ich ja was mit Computern mache, ist es nun an mir gewesen den richtig einzurichten. So saß ich dann vor dem ASUS K0M15CH3NUMM3R ((So eine Produktbezeichnung kann sich doch ernsthaft keiner merken.)) mit Windows 7 und war ein wenig gespannt was mich da so erwartet.

Das Gerät

Das Notebook hat irgendwas um die 500 Euro gekostet und ist dafür sehr ordentlich verarbeitet. Es quietscht oder knarzt nichts und die Tastatur inklusive Numpad sagt mir auch sehr zu. Der 17″-Bildschirm mit Glossy-Display ist ordentlich hell und läuft mit einer Auflösung von 1600*900 Pixeln. Hardware-mäßig ist soweit also alles schon mal ok.

Windows 7

Besonders gespannt war ich auf Windows 7, denn außer zum Start von Internet Explorern habe ich schon länger kein Windows mehr Produktiv benutzt.

Die erste halbe Stunde war ich dann ziemlich angetan von dem System. Beim ersten Start wurden, ganz wie ich es von Mac OS kenne, Land und Benutzerdaten abgefragt und ein WLAN eingerichtet. Dann ist auch relativ schnell der Desktop da. Auch ansonsten gefällt mir Windows 7 ziemlich gut, einige Details sind sehr schön. An anderen Ecken kommt dann aber auch der alte Windows-Look immer wieder durch die moderne Oberfläche, was dann natürlich eher nicht so schön ist.
Leider war ist auf dem Computer dann auch eine Menge Klimbim darauf verteilt, den offensichtlich kein Mensch braucht. Es wäre mir eine große Befriedigung, wenn ich mal einen neuen Computer vor mir hätte auf dem nicht aller möglicher Mist, vor allem in Form von Testversionen für irgendwelche Software, vorinstalliert rumfliegt den man mühsam wieder löschen muss. Im Direktvergleich zu Mac OS fehlt mir dann eher sowas wie iPhoto zum Beispiel.

Martin verzweifelt vor den Updates

Die anschließende Download-Orgie hat mich dann noch weniger begeistert. Fast zwei Stunden lang lud und installierte der Computer Windows-Updates. Wäre mir das vorher bewusst gewesen, hätte ich meinen Mittagsschlaf mal währenddessen gehalten. Anschließend ging alles ganz schnell. Firefox, Thunderbird, Skype, OpenOffice und was man sonst noch so braucht, waren dann schnell und unproblematisch installiert.

Fazit

Insgesamt gefällt mir Windows 7 wesentlich besser als seine Vorgänger. Andererseits geht es mir auch gewaltig auf die Nerven. Vor allem die bunt durcheinander gemischten Popups und Einstellungswidgets, Softwareregistrierungs-Aufforderungen und und und. In den Systemeinstellungen finde ich mich auch nicht sonderlich gut zurecht, was sicherlich aber auch unter den Punkt „Erfahrung“ fällt.
Ich glaube Windows 7 kann, wenn es eingerichtet ist, sicherlich ein schönes und funktionierendes Betriebssystem sein. Das Einrichten des Systems ist aber eher nervig.