Der letzte Reisetag: Entspannung in der Sonne

Heute ist unser letzter Reisetag im Wägelchen. Ein paar Kilometer haben wir noch vor uns, bis wir die letzte Nacht kurz vor Tromsø verbringen wollen. Da auf dem Weg keine großartigen Sehenswürdigkeiten liegen, lassen wir es ruhig angehen und machen ordentlich Pausen, genießen die Sonne und lassen es uns gut gehen. Es gibt sehr viele schöne Rastplätze am Rande der Straße, von denen man immer einen schönen Blick auf das allgegenwärtige Wasser hat.

Eine Brücke.
Berge und Meer.

Ramfjord

Der von uns auserkorene Campingplatz, der dann nur noch dreißig Minuten von der Autovermietung entfernt ist, stellt sich leider als ziemlich schäbig heraus. Er hat seine besten Zeiten, aus der wohl all die guten Bewertungen kommen, auf jeden Fall hinter sich. Scheinbar haben wir abseits der Lofoten dann nicht mehr so arg viel Glück, was das angeht. Dabei liegt der Platz an einem tollen Platz direkt am Wasser. Es ist nicht viel los, wir parken in der ersten Reihe und schauen einfach nach vorne raus.

Zum Abendbrot gibt es, bei dem guten Wetter nehmen wir alles mit, neben dem Wägelchen gebratene Würstchen und dazu einen leckeren Nudelsalat. Ich höre auch gleich wieder damit auf – aber meine Güte, wie viel einfacher alles ist, wenn man ein bisschen Sonne hat!

Nachdem wir das Wägelchen noch ein bisschen sauber gemacht haben, steht für heute eigentlich nichts mehr an. Bei Sonnenuntergang ziehe ich nochmal eine Weile mit dem Fotoapparat rum und nutze das warme und trockene Wetter für die ein oder andere Langzeitbelichtung. Davon hätte ich ja schon gerne mehr gemacht.

Langzeitbelichtung eines Sees und Berge im Hintergrund.
Langzeitbelichtung eines Sees.

Auf den Lofoten

Den Sommer des Jahres 2016 verbringen Fräulein Anna und ich zumindest zum Teil in einem Campingbus und machen damit die Halbinsel im Norden Norwegens unsicher. Dies ist unser kleiner Reisebericht.