Archiv für Monat: August 2016

Von großer Hitze, Schmerzen und einem Urlaubsplan

Diese Woche ging schnell vorbei. Viel Arbeit stand an und so saß ich auf das Fleißigste und lange an meinem Schreibtisch. Das hatte den großen Vorteil, dass ich mich derweil nicht totschwitzen musste – ich bin ja schon ein Fan von Sommer und Sonnenschein – aber die diese Woche herrschende Hitze ist gar nicht nach meinem Geschmack. Sobald es gegen dreißig Grad geht, ist bei mir der Spaß vorbei. Da kommt mir so ein klimatisiertes Büro schon ganz recht. Abends ist mit mir nicht mehr viel anzufangen, die Hitze setzt mir ordentlich zu.

Während sich die Sache mit den Schmerzen im Bein deutlich gebessert hat, wurden meine Rückenschmerzen nicht besser. Ein erneuter Anruf beim Orthopäden mit ein bisschen Gejammer ermöglichte mir dann doch noch einen kurzfristigen Besuch. Eine Röntgenaufnahme später knackst es dann zwei Mal in meinem Rücken und ich bin wieder eingerenkt. Ich habe so ein bisschen den Verdacht, dass ich mir beides bei meinem letzten Jogging-Ausflug eingefangen habe. Nach zwei Wochen Pause will ich nächste Woche wieder anfangen und gehe es dann lieber mal etwas langsamer an.

Urlaubsplanung steht an! Im Laufe der Woche trage ich allerlei Orte und Sehenswürdigkeiten zusammen, die ich gerne Anfang Oktober in New York anschauen möchte. Zur besseren Übersicht packe ich das alles mal auf eine Google-Karte und bekomme so einen ersten Überblick wie ich die Woche aufteilen kann. Vermutlich habe ich auch schon genug zusammen getragen, um noch einen weiteren Aufenthalt zu verplanen. Ich freue mich schon sehr und die Karte kommt bei meinen Mitreisenden gut an. Das Anlegen der Karte selbst ist nicht ganz so komfortabel wie ich es mir vorgestellt hätte. Ich brauche eine ganze Weile, bis ich einigermaßen den Dreh raus habe.

Den Samstag verbringe ich am heimischen Schreibtisch. Dort probiere ich das ein oder andere aus und packe am Ende das noch nicht ganz fertig WordPress-Theme, an dem ich letztes Wochenende gearbeitet habe, einfach mal online. Daneben optimiere ich hier und da noch ein bisschen rum, dokumentiere ein paar halb angefangene Experimente bevor ich sie ablege.
Nach einem entspannten Sonnentag in Vinxel kühlt nach einem kurzen Unwetter am Rand des Siebengebirges zum Glück wieder ordentlich ob. Im Stuttgarter Tatort mit dem Titel „HAL“ geht es heute um intelligente Computer und das ist gar nicht mal unspannend.

Von viel Arbeit, einem geschonten Bein und einem arbeitsreichen Wochenende

Huch, schon wieder eine Woche rum! Dieser Tage war Fräulein Anna ja nicht da, ich genoß also einige Tage mein Strohwitwertum. Zumindest so ein bisschen. Denn im Wesentlichen habe ich in der vergangenen Woche viel und lange gearbeitet. Das kommt auch mal vor und so war des Abends nicht mehr so recht was mit mir anzufangen. Noch dazu kamen dann Schmerzen im linken Unterschenkel. Oft beim normalen Gehen, fast immer wenn ich eine Treppe hinunter stieg. Schweren Herzens habe ich diese Woche also auf meine Schrittziele verzichtet. Kurzfristig einen Termin bei einem Orthopäden zu bekommen ist auch eher unmöglich.

Statt dessen war ich am Freitag bei meiner Hausärztin. Nichts wildes, aber auch kurzfristig. Die Zeit drumherum habe ich zu Hause am Küchentisch gearbeitet, was erstaunlich gut funktioniert hat. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich mich in mein aktuelles Thema ganz gut vertiefen kann. Jedenfalls ging die Zeit vor und nach dem Arztbesuch wie im Flug vorbei und ich habe richtig was geschafft bekommen. Meine Meinung zum Thema „Homeoffice“ muss ich also ein Stück weit revidieren. Öfter brauche ich das aber wirklich nicht – der direkte Kontakt zu den Kollegen im Büro hat mir schon ein bisschen gefehlt. Da sind Mails und Messenger kein wirklicher Ersatz.

Und wie es dann manchmal so kommt, habe ich dann auch einen großen Teil des Wochenendes mit dem Computer verbracht. Es juckte mir zwar unfassbar in den Füßen und ich wäre gerne auf eine kleine Tour gegangen. Statt dessen tippte ich als kleine Fingerübung ein fast neues Theme für dieses Blogdings hier herunter. So ganz fertig geworden bin ich nicht – aber ich mit dem Ergebnis des Wochenendes zufrieden.

Am Ende stand dann wie üblich der Tatort auf dem Plan. Deutschlands bekannteste Sonntagabend-Serie startet mit einem eher langweiligen Fall aus Köln aus der Sommerpause. Ich recherchiere derweil Kamerataschen.

Von AOK-Patientenakten, Kinofilmen und Fotospaziergängen

Montag, 08. August 2016

Langer Arbeitstag ist lang. Danach mache ich mich direkt ans Abendessen, Fräulein Anna kommt nach Hause und anschließend machen wir noch einen ziemlich ausführlichen Spaziergang. Wir laufen einfach drauf los und kommen ordentlich rum. Das Wetter ist toll.

Dienstag, 09. August 2016

Ich bin schon wieder ewig lange am Schreibtisch. Aber ich habe richtig Spaß bei der Arbeit, das kam in der letzten Zeit leider eher selten vor. Abendessen und ausführlicher Abendspaziergang: Ich bin jetzt ein Level-20-Pokémon-Trainer! Zwei oder drei Videos bei YouTube und ab ins Bett. Die letzte Nacht war nicht so besonders gut, das will nachgeholt werden.

Mittwoch, 10. August 2016

Da es Mittags schon eine warme Currywurst-Mahlzeit gab, besteht mein Abendessen heute aus den Mittagspausen-Käsebroten. Heute führt mich der Abendspaziergang zum Woki, wo ich Kinokarten für morgen kaufe. Dank zweier Gutscheine, die letztens beim Aufräumen wieder aufgetaucht sind, kostet der Spaß für zwei Leute nur sieben Euro! Ich war schon wirklich lange nicht mehr im Kino, noch länger nicht mehr im Woki und bin sehr gespannt wie es dort nach dem Umbau aus dem letzten Jahr aussieht.

Schließlich schalte ich dann ein weiteres Mal meine elektronische Patientenakte bei der AOK frei. Den entsprechenden Freischaltcode, der das eigentliche TAN-Verfahren online erst aktiviert, habe ich heute bereits das zweite Mal in der Post. Letzte Woche ging da beim Aktivieren irgend etwas schief. So besonders glücklich bin ich mit dem Online-Portal der AOK nicht.

Donnerstag, 11. August 2016

Kinoabend! Da man keine Sitzplatzreservierung im Woki hat, stehen Fräulein Anna und ich eine gute halbe Stunde vor Einlass schon in einer Schlange und warten darauf, einen ordentlichen Platz zu ergattern. Das ist, sagen wir mal, unkomfortabel – zumal ich das Fräulein erst zehn Minuten vorher auf der Arbeit abgeholt hatte. Die halbe Stunde hätte man gut für ein Abendessen gebrauchen können. Dank unseres Engagements bekommen wir dann aber zwei Plätze hinten in der Mitte. Das ist ja auch was. Der Film selbst, Jason Bourne ist dann gute Unterhaltung: Viel Geballer, schnelle Verfolgungsjagden. Leider ist die Story ein bisschen einfach und bleibt hinter den anderen Filmen zurück. Schade!

Freitag, 12. August 2016

Ich schließe zwischen Feierabend und Abendessen das Projekt „Antrag für neue Berufsunfähigkeitsversicherung“ ab. Mit dem gute Gewissen, dass das Drama nun (hoffentlich) ein Ende hat. Puh. Außerdem: Wochenende!

Samstag, 13. August 2016

Es ist Hashtag RoadToPhotokina-Photowalk in Köln. Schon das fünfte Mal und endlich habe ich auch die Zeit mal hinzugehen. Homie Dominik ist extra aus der Fast-Schweiz angereist. Es stellt sich heraus, dass man auch im Gehen total gut fensterrentnern kann. Ich stelle zwei Dinge fest: In einer Gruppe lässt es sich schwierig wirklich fotografieren. Dazu brauche ich glaube ich einfach Ruhe. Dann ist da die Sache mit der Motiv-Findung in der Stadt. Das fällt mir schwer. Wirklich schwer. Bevor ich in gut sechs Wochen mit der Knipse durch New York stapfe, muss ich noch ein bisschen üben und mir viele viele Fotos von anderen Menschen dazu anschauen.
Am Aachener Weiher hängt Frau Schwester eine Weile mit uns ab, bevor Fräulein Anna dann auch zum Abendessen zu uns stößt. Ein guter Tag!

Sonntag, 14. August 2016

In aller Frühe düst Fräulein Anna ab in Richtung Hamburg. Die kommende Woche bin ich alleine zu Hause. Das hat auch was für sich. Meinen Morgenlauf breche ich schon relativ kurz nach dem Start wieder ab und gehe eher gemütlich eine kleine Runde: In meinem Unterschenkel schmerzt irgendwas beim Gehen, das ist unangenehm. Ich schone also lieber ein bisschen. Wie passend, dass ich schon vor einigen Wochen festgelegt habe, dass mein Schrittziel entweder zehntausend Schritte am Tag oder achtzigtausend in der Woche sind. Die habe ich nämlich voll und kann so den ganzen restlichen Tag ohne viel Gerenne vor dem Computer verbringen. Am Ende gibt es Deadpool zu sehen. Ich bin amüsiert.

Müdigkeit, Auflauf, Sonne und der alte Zoll

Montag, 1. August

„Wie müde kann ein Mensch sein?“ schreibt Homeboy Ben am Morgen. Ich antworte mit „Sehr!“ und ändere das Motto des Slack-Channels. Mich erwischt es erst am späten Nachmittag. Als ich aus der Firma gehe, bin ich noch motiviert eine Runde zu laufen. Zu Hause kann ich mich dann kaum wach halten, aus dem Laufen wird ein Abendspaziergang. Schrittziel knapp erreicht.

Hallo Zug!

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Dienstag, 2. August

Heute bin ich noch nicht wirklich wacher als gestern. Fräulein Anna geht es ähnlich. Also: Film an, Kopf aus. „Das Bourne Ultimatum“.

Mittwoch, 3. August

Ein Tag, an dem es nichts zu berichten gibt. Ich arbeite ziemlich lange und gammele den ganzen Abend auf dem Sofa herum. Vielleicht sollten Tage, an denen es nichts zu berichten gibt, hier einfach nicht auftauchen.

Donnerstag, 4. August

„Einmal unter der Woche laufen gehen.“ war eines der Wochenziele. Das habe ich heute erreicht und es hat mir sogar fast Spaß gemacht. Wenn ich weiterhin regelmäßig laufen gehe, dann reicht mir glaube ich die Messmethode „Schrittzähler“ nicht aus. Ob es wohl kleine GPS-Geräte gibt? Das Telefon habe ich beim Laufen nicht dabei, eigentlich will ich damit auch gar nicht anfangen.

Fräulein Anna hat heute frei und deshalb schon gekocht, ein Zucchini-Tomaten-Auflauf steht auf den Tisch und schmeckt ziemlich gut. Danach schauen wir auch noch den vierten Film aus der Bourne-Reihe, „The Bourne Legacy“.

Freitag, 5. August

Am Abend starten die Stadtgartenkonzerte am alten Zoll. Dort treten den ganzen August bis Anfang September allerlei Künstler auf. Die erste Band verpassen wir, Salat-mümmelnd auf einer Mauer in der Nähe sitzend. Danach schauen wir uns „Steal A Taxi“ an und befinden die Bonner Band für gut.

Samstag, 6. August

Samstag Morgen: Laufzeit! Etwa neun Kilometer in einer guten Stunde. Gar nicht schlecht, ich bin mit mir zufrieden. Getreu dem Motto „Was schert mich mein Geschwätz von gestern“ habe ich heute das Telefon mit aktivierter Runtastic-App in der Hosentasche. Das hat mich auch tatsächlich deutlich weniger gestört, als ich gedacht hätte. Gelernt habe ich: Der Schrittzähler hat einen guten Kilometer unterschlagen, was vermutlich daran liegt, dass ich laufend natürlich größerer Schritte zurücklege als gehend.

Nach dem üblichen Einkaufsgang mache ich, während zwei Maschinen Wäsche ihre Runden drehen ein paar HTML-Fingerübungen. Im Hintergrund läuft „Fortuna Ehrenfeld“, was ziemlich schöne Musik nach meinem Geschmack ist.

Am Abend geht es wieder zum Zoll, dieses Mal aus Geburtstagsfeierungsgründen. Wie passend, dass es wieder musikalische Begleitung gibt.

Sonntag, 7. August

Wenn Fräulein Anna mit dem Frühstück zufrieden ist und die Sonne scheint, dann kann der Tag nicht all zu schlecht werden. Ich spaziere durch die Sonne, fange Pokémon, mache Computerdinge. Wir bekommen ein paar Stündchen lang netten Besuch und lassen anschließend einen der Foodora-Radler für uns strampeln. Ich lerne, dass Fräulein Anna „Mission Impossible“-Filme scheinbar gut findet.