Von einer kurzen Woche und einem Kinowochenende 🎬

Montag. Damit fängt nicht nur im Allgemeinen eine Woche an, sondern das ist auch ein guter Tag um eine Internetseite live zu schalten. Mein erstes Projekt in der neuen Firma geht online und tatsächlich alles glatt. Man ist zufrieden, ich bin es auch weitestgehend. Die Liste der Nacharbeiten ist gar nicht so lange wie ich am Anfang befürchtet hatte. Und weil es so viel Spaß macht und ich gerade so schön dabei bin, fange ich gleich an bei der nächsten Nummer mitzumischen. Bloß nicht zur Ruhe kommen.

Der Rest der Woche geht schnell um. Diesen Donnerstag schaffe ich es auch wieder zum Sport und obwohl ich noch bis zur Umkleidekabine wirklich keine Lust habe, macht es am Ende doch richtig Spaß und tut gut. Tags zuvor treffe ich mich am Abend mit Fräulein Anna und Frau Schwester. Wir schauen uns Brillen für mich an und Essen im „Laden ein“ zu Abend. In diesem Popup-Restaurant laden gerade zwei Schwaben ein und so gibt es ziemlich leckere Spätzle für mich. Ein guter Abend.

Leckere Tacos im Pacifico.

Am Freitag steht dann gar keine Arbeit an: Ich habe Urlaub. Und das ist ja ein guter Anlass, um endlich mal wieder richtig früh aufzustehen und um kurz nach sechs Uhr am Morgen in einen Zug zu steigen. Das nicht mehr ganz neue ICE bringt mich zuverlässig zum Berliner Tiefbahnhof. Es ist Star-Wars-Wochenende und schon bald sitze ich mit den anderen Herren bei Taco und Burger zusammen. Gleich am Nachmittag soll es ins Kino gehen, ich freue mich richtig darauf herauszufinden wie es mit der Geschichte weitergeht. Fassen wir es kurz, ich bin kein Filmkritiker: Der Film ist prima. Gut genug, als dass ich ihn vielleicht bald – sofern wir alle Vorgänger geschaut haben – noch einmal mit dem Fräulein schauen möchte.

Nach einem kleinen Streifzug durch die „Mall of Berlin“ steht ein langer Marsch an. Passender Weise laufen wir ein wirklich gutes Stück zu Fuß bis zur „Long March Canteen“, wo es unser Abendessen geben soll. Nach ein bisschen Wartezeit bekommen wir sogar einen eigenen Tisch. Für mich gibt es kleine Rippchen mit Honig-Soja-Soße, Dumplings in verschiedenen Varianten und ich probiere wirklich lecker eingelegte Gurken und glasierte Banane. Ich bin restlos begeistert und könnte noch unfassbar viel mehr essen.

Ein Bild mit kleinen Fischen hängt an einer Wand.Fünf Männer blicken in eine 360-Grad-Kamera.

Essenstechnisch steht das Frühstück im „Benedict“ nahe des Kurfürstendamms am nächsten Morgen dann nicht weit zurück: Für mich gibt es, vielleicht ist das inzwischen mein Lieblingsfrühstück, Egg Benedict. Aber auch alle anderen am Tisch sind mit ihrer Wahl sehr zufrieden. Nach einem ausführlichen Ausflug in den Fotoladen, bei dem ich mich noch einmal auf’s Neue ein bisschen Kameratechnisch anfixen lasse, sitzen wir eine ganze Weile in der Hotel-Lobby und Kollege Dominik und ich arbeiten tatsächlich noch ein paar Stunden zusammen. Das mache ich nicht unbedingt gerne, aber das Ergebnis wird uns in den nächsten Wochen sicherlich das ein oder andere ausgerupfte Haar ersparen. Von daher kann man das ruhig mal machen.
Zum Abendessen haben wir, verhungern steht auf keinen Fall auf unserem Plan, einen Tisch im „Katz Orange“ reserviert. „Irgenwas mit Slow Food“ hatte ich vorher gegoogelt und auf der Karte gab es das ein oder andere fancy Gericht zu entdecken. Für mich gibt es dann in Gänseschmalz zubereitete Pommes Frites und eine Portion sehr leckeres Schwein. Wir sitzen noch lange um den Tisch, es ist nach ein Uhr in der Nacht, als das Taxi uns zurück zum Hotel bringt.

Der Sonntag startet schließlich noch einmal mit pochierten Eiern und einem anschließenden Spaziergang zum Reichstag. Dort ist es mir dann endgültig zu grau und kalt und ich verabschiede mich vom Rest der Truppe und gehe schon mal Richtung Bahnhof. Dort lässt sich die Zeit bis zur Rückfahrt sicherlich gut totschlagen.

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