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Ein ruhiges Konzert und ein Pfadfinderwochenende

Die Woche: Irgendwie anstrengend. Die Sache mit dem „Aufstehen“ habe ich schon mal besser hinbekommen. Morgens ist mit mir nicht so besonders viel anzufangen und ich komme einfach nicht in die Pötte.
Die Bahn macht dafür keinen größeren Stress, einmal ist der Regionalexpress sogar irgendwie halb leer zur besten Pendlerzeit. Irgenwann werde ich auch mal noch das Muster erkennen, das hinter den unterschiedlichen Füllständen der Bahnen steckt.

Sóley & Sin Fang & Örvar Smárason

Am Mittwochabend ist Konzert-Zeit. Wir besuchen Sóley & Sin Fang & Örvar Smárason im Gebäude 9. Fräulein Anna braucht auf den vollen Straßen Ewigkeiten für die Anreise. Die drei Musiker spielen jeweils zuerst ein paar Stücke alleine, um dann nach einer kurzen Pause gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Die Musik ist sehr schön, ich hatte sie während der Arbeit sehr gerne gehört. Die Musik ist aber auch sehr ruhig. Für meinen Geschmack und diesen Abend, an dem ich ziemlich müde bin, ein bisschen zu ruhig.

Ein Pfadfinderwochenende

Zwei Alpaka stehen auf einer Wiese.

Dieses Wochenende ist Stammeswochenende. Einmal im Jahr treffe ich mich mit all den Menschen aus meinem Stamm. Dieses Jahr ist turnusgemäß unser ehemaliges Landheim in Achtelsbach das Ziel. Nach einem Übernachtungsabstecher zu meinen Eltern geht es Samstagmorgens zeitig los. Zu zwölft sind wir an diesem Wochenende. Es gibt viel zu Quatschen, eine Jahreshauptversammlung ist abzuhalten. Das ist bei unserem kleinen Kreis zum Glück eine schnelle Sache. Meinen Vorstandsposten darf ich wieder zwei weitere Jahre fortführen.

Das Landheim ist leider immer noch so ungemütlich wie ich es schon gewohnt war. Und natürlich ist es in Achtelsbach kalt und windig. Das hält uns nicht davon ab, eine Runde um das Dorf zu drehen. Dabei kommen wir nicht nur unter einem sehr hohen und ziemlich vereisten Windrad vorbei, sondern auch bei diesen sehr gut frisierten Alpakas.

Trotz des Schneefalls schaffe ich es sehr pünktlich schon am frühen Nachmittag nach Hause. Den Rest des Sonntags verbringe ich müde auf dem Sofa. Die vergangene Woche hat mich wieder ordentlich geschlaucht. Der Tatort kommt dieses Mal aus Köln. Ballauf und Schenk nerven leider immer mehr.